Kundenrezension

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So klingt ein Album mit einem Kinder Keyboard der 80er !!!, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Stereotomy (Audio CD)
Im November 1985 erscheint das 9. Studioalbum des "Alan Parsons Project" mit dem Titel "Stereotomy". Ich glaube mich daran erinnern zu können das zwischen der Veröffentlichung des 8. Studioalbum "Vulture Culture" und dem hier vorliegenden Werk "Stereotomy" nicht viel Zeit vergangen war. Etwa 1 Jahr, vieleicht auch ein wenig mehr.

Zumindest begann man mit den Aufnahmen unmittelbar nach VÖ von "Vulture Culture" (das Album war auch mehr schlecht als gut). Warum das alles so schnell ging ist mir nicht bekannt und bleibt Spekulation. Eventuell lag das an den ausgehandelten Verträgen mit "Arista Records". Gut getan hat es dem Album in musikalischer Hinsicht sicherlich nicht.

Trotz allem wurde das Instrumental "Where' s The Walrus" für einen Grammy nominiert, und ebenso nominiert für "Best Album Package".

Das beste an dem Album blieb und bleibt auch bis heute die Verpackung. Das Original erschien mit einer speziellen Umschlagshülle aus Kunststoff das einen entsprechenden visuellen Effekt hervorrief wenn man das Plattencover einschob/ bzw. entnahm. Das Frontcover ziert den Dämon "Rainman".
Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass einem "Eric Woolfsons" nasaler langweiliger Gesang erspart bleibt. Nur auf dem Titeltrack ist er kurz zu hören.
Aber macht das ein gutes Album ??? Nein !!! Auch hochkarätige Vokalisten wie "John Miles" konnten dieses Album nicht retten.

Denkt man an die 3 Meisterwerke des "Project" ("Tales Of Mystery" , "I Robot" und "Pyramid") musste man sich spätestens ab "Stereotomy" fragen wer den Herren "Woolfson & Parson" damals behilflich war solch kreative und beeindruckende Werke hinzubekommen.

"Stereotomy" ist durchgehend und voll von nichtssagenden Kompositionen. Null - Nummern von Luschen. Die musikalische Umsetzung ist das was ich eine einzigste Katastrophe nennen kann. Das Album klingt insgesamt kalt, hart und nach Plastik (elektronisch, künstlich). Wie mache ich ein Album auf meinem "Bontempi Kinder Keyboard" ??? "Stereotomy" ist das Ergebnis !!!

Hier erinnern nur minimale Sequenzen an alte Glanzzeiten. Waren auf den Alben der 80er doch bisweilen noch 3 - 4 Nummern die aufhorchen liessen, kann man sich hier nur schützen indem man die Gehörgänge verschließt. Wer schon ein "Nervenbündel" ist, sollte sich dieses Album "nicht" anhören. Das Album "nervt", denn sonst ruft es nichts hervor.

Mich würde Interessieren was die Gastmusiker davon gehalten haben ??? Hier mitgewirkt zu haben kann unter den Umständen ein negatives Bild auf einen hervorragenden Studiomusiker werfen.

Ich möchte nicht weiter auf die einzelnen Stücke des Albums eingehen. Aber warum wurde das Album so schlecht, obwohl wieder eine gute Grundidee
vorlag ??? Waren es die zu schnellen Veröffentlichungen die keine Zeit ließen das Konzept und die Melodien auszuarbeiten ??? Oder sind
"Woolfson & Parsons" doch nur Luschen ??? Das nachfolgende Werk "Gaudi" war zwar wieder etwas besser, aber auch kein großer musikalischer Überflieger.

"Stereotomy" zählt in meiner Sammlung mit zu den schlechtesten Alben in meinem heimischen Regal. Ich verleihe dem Album gerne das "Sauere Mikrofon" in Form einer Zitrone für das schlechteste Werk aller Zeiten. "Mr. Woolfson" verleihe ich allerdings das "Stumme Goldene Mikrofon" ,und das man zumindest davon verschont blieb seinem nasalen, eintönigem Gesang bei diesem Album nicht auch noch lauschen zu müssen. Warum nur steht dieses Album in meinem Regal ???

Was hat eine "geschmacklose Leberwurst" und "Stereotomy" gemeinsam ??? Beides will ganz einfach nicht schmecken ohne die richtige Würzung !!!
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.02.2014 14:11:02 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.02.2014 14:40:29 GMT+01:00
Julian H. meint:
"Wem dieses Werk gefällt, der wird auch keinen großen Unterschied zwischen einer geschmacklosen Leberwurst und Kaviar feststellen !!!"

Aber sonst geht's noch? Mir gefällt das Album (zugegeben, beim ersten Hördurchgang konnte ich gar nichts damit anfangen!), und zwar weil es m. E. zurück in die Prog-Richtung weist. "Beaujolais" und "Urbania" kommen mit ungewöhnlichen harmonischen & rhythmischen Strukturen daher. "Where's the Walrus" ist ein akustischer Krimi. "Limelight": eine pathetische (im positiven Sinne!) Ballade. Die Wiederaufnahme des Openers am Ende: ein Geniestreich (vgl. z.B. Genesis' "Selling England by the Pound", derselbe Trick). Das Konzept: weitaus geschlossener als seine Vorgänger. Der Sound: eher gewöhnungsbedürftig (der einzige Kritikpunkt, den ich zulassen kann).

Was nun gar nicht geht: Das Niedermachen des 2009 verstorbenen Eric Woolfson. Immerhin war er es, der die beiden größten Hits das Projects gesungen hat: "Eye in the Sky" und "Don't Answer Me".

Übrigens: Ich würde gerne mal hören, wie Sie mit einem Bontempi-Keyboard so etwas komplexes wie "Stereotomy" komponieren und aufnehmen. Viel Spaß dabei!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.02.2014 07:19:16 GMT+01:00
Spider meint:
;-) ...Danke, es geht schon noch !!!
Schön wenn das Leberwurst - Album jemandem gefällt.
Und ich mache "Eric Woolfson" nicht runter. Ich sage nur die Wahrheit, und die sollte man auch über den Tod hinaus sagen können und dürfen. Ich mag durchaus seinen eintönigen, nasalen gesang bei "Eye In The Sky" oder auch "Silence And I".
Ansonsten konnte ich (bis auf "Sereotomy") bei jedem Album des "APP" noch ganz gute Nummern finden. Immerhin habe ich doch alle Platten von den Herren in meinem Regal. Selbst die einfallslosen, langweiligen Solo - Alben von Mr. Parsons. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2014 14:59:10 GMT+01:00
Julian H. meint:
"Ich sage nur die Wahrheit."

Eins vorweg: Ich habe generell kein Problem mit negativen Rezensionen. Was mich stört, ist die (zum Teil wirklich heftige) Polemik darin. Dazu gehört für mich, Menschen zu diskreditieren, die nicht mit der eigenen Meinung übereinstimmen (das "Leberwurst"-Zitat).
Ich stehe mit meiner Meinung auch nicht alleine da: Die Babyblauen Seiten (die APP-Alben allgemein mit sehr spitzen Fingern anfassen) äußern sich ziemlich wohlwollend. http://babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=71
Ähnlich das Rock-Magazin eclipsed, das vor ein paar Monaten den Project-Katalog aufgearbeitet hat. Da läuft Stereotomy unter "Qualitätskauf" und damit deutlich besser als die Vorgänger Ammonia Avenue (Verlegenheitskauf) und Vulture Culture (Fehlkauf). (Beide Alben fehlen übrigens noch in meiner Sammlung.)
Das soll jetzt nicht heißen, dass ich die "Wahrheit" gepachtet habe - letztlich geht es immer um Geschmack - aber andere Meinungen sollte man akzeptieren und nicht in die Tonne treten.
Interessant übrigens, dass Sie Pink Floyds "A Momentary Lapse of Reason" 5 Punkte verpasst haben - einerseits, weil ich hier vollstens zustimme, andererseits aber auch, weil "Momentary Lapse" unüberhörbar von "Stereotomy" beeinflusst ist. Der Mittelteil von "Sorrow" erinnert mich frappierend an eine ähnliche Passage in "Stereotomy", nur ein bissl langsamer.

Da ich keines der Parsons-Solo-Alben besitze, lkann ich zu denen nichts sagen, aber wenn sie tatsächlich einfallslos und langweilig sein sollten, würde mich das nicht überraschen. Schließlich war Woolfson ja der Hauptsongschreiber des Projects - Parsons hat vor allem die Instrumentals beigesteuert (z.B. Hyper-Gamma-Spaces, Sirius oder Where's the Walrus).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2014 15:17:35 GMT+01:00
Spider meint:
Ich aktzeptiere durchaus die Meinung anderer. Aber manchmal bringt man auch Menschen dazu (indem man diskreditiert "Leberwurst Zitat") in Kommunikation miteinander zu treten. Und das ist ja auch hier der Fall. "Ein Anreiz einen Kommentar zu einer Rezension zu hinterlassen".
Ich sehe das durchaus positiv. Und für mich ist es auch positiv das andere mir ihre Sichtweise und Geschmack mitteilen. Für mich besteht jetzt zum Beispiel der Anreiz "Sorrow" von Pink Floyd mit "Sterotomy" einem Vergleich zu unterziehen. Und vieleicht gewinnt "Stereotomy" tatsächlich noch einen Stern dazu.
Ich würde mit Ihnen durchaus einmal im Monat einen CD - Abend veranstalten und über Geschmack, gefallen oder nicht gefallen zu diskutieren.
;-) ...schönen Sonntag noch...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.02.2014 17:18:03 GMT+01:00
Julian H. meint:
Na gut, wenn das so ist... ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.02.2014 20:04:17 GMT+01:00
Spider meint:
Ich konnte keine Gemeinsamkeiten zwischen "Stereotomy" und "Sorrow" von Pink Floyd feststellen.
Feststellen konnte ich nur: "Sorrow" ist Balsam für die Seele, "Stereotomy" aber nicht !!! ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2014 19:18:56 GMT+01:00
Julian H. meint:
Okay, dann mach ich's mal etwas genauer: Die Passage in Stereotomy von 3:15 bis 3:44 klingt für meine Ohren ähnlich wie die in Sorrow von 4:37 bis 5:16, nur etwas schneller. Noch deutlicher wird es womöglich in den Live-Versionen von "Delicate Sound of Thunder" bzw. "P-U-L-S-E" (was den Bass angeht). Wie ähnlich das nun wirklich ist, darüber kann wohl diskutiert werden, aber ich wage mal zu vermuten, dass David Gilmour die Project-Platten gehört hat.
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