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Kundenrezension

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk, 9. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Balls to Picasso (Reissue) (Audio CD)
Gerade die Beginnenden 90er Jahre waren für traditionelle Rock und Metal Musik nicht einfach. Neuer Sound - mit Ursprung in Seatle - war angesagt. Für Viele Bands bedeutete diese Phase Umorientierung: Helloween veröffentlichen mit Pink Bubbles Go Ape und Chameleon zwar zwei hervorragende aber wenig erfolgreiche experimentelle Alben; Rob Halford trennte sich nach Painkiller von Judas Priest und wanderte ebenfalls auf Non-Metal Pfaden; Pink Cream 69 z.B. spielten mit Change und Food for Thoughts zwei ungewöhnliche Platten ein. Auch der Frontman der Eisernen Jungfrau Bruce Dickinson war von diesem Phänomen nicht ausgenommen!
Bruce erstes Soloalbum nach seiner endgültigen Trennung von Iron Maiden erschien 1994 und überraschte die Hörerschaft ungemein! Kein klassischer Heavy Metal oder vielleicht Hard Rock wird hier dargeboten, sondern ein Mix verschiedenster Stile, von Metal und Rock über Alternative Klänge bis hin zu poppigen Nummern! Über allem der thront natürlich die Ballade Tears of the Dragon, welche in allen 3 Versionen unglaublich gut ist, wobei mir persönlich die First Bit, Long Bit, Last Bit - Version am meisten zusagt. Es muss sowieso angemerkt werden, dass das Album als solches das Prädikat sehr gut ohne weiteres verdient, erst aber unter der Einbeziehung der Bonus Disc dem Wort Meisterwerk gerecht wird. Auf der regulären Scheibe sind - neben oben genannten Tears of the Dragon - Cyclops, Laughing in the hiding bush und das poppige Change of heart meine Favoriten. Aber die zweite CD sprengt dann alles hinweg: Now Way Out (1+2), Spirit of Joy, Winds of Change, Cadillac Gas Mask usw. sind allesamt erstklassige Songs und es ist mir unbegreiflich wie man diese damals als Bonustracks und B-Seiten verstecken konnte! Betrachtet man die ganze Bandbreite dieses Meisterwerks wird einem klar, was ein genialer Künstler - welcher Bruce Dickinson ohne Frage ist - schaffen kann, wenn er sich in einer kreativen Phase befindet und hinzu noch ohne Rücksicht auf Erwartungshaltungen oder irgendwelche anderen Konventionen arbeitet. Hinzu kommt natürlich noch, dass er ihn Roy Z den perfekten Partner gefunden hat! Balls to Picasso ist eines dieser Alben, das in einer turbulenten Zeit entstanden ist, in der sich Künstler gezwungen sahen (zurecht oder unrecht lasse ich offen) ihre alten Pfade zu verlassen und Neues zu versuchen. Bei Bruce Dickinson ist es, wie bei anderen auch, in musikalischer Hinsicht, meiner Meinung nach jedenfalls, ein voller Erfolg geworden. Leider haben das damals und auch heute nur wenige so gesehen, so dass sich auch Balls to Picasso eher mäßig verkaufte! Schade, ein solch mutiges, ambitioniertes Werk hätte mehr (positive) Aufmerksamkeit verdient!
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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.03.2010 21:43:56 GMT+02:00
Steve Harris meint:
Zuerst möcht ich sagen: Ich mag Balls To Picasso nach wie vor sehr gern.
Die sogenannten Bonustracks sind die einzigen Überbleibsel aus den 2 vorherigen, aber verworfenen Soloalben Versuchen von Bruce. "Balls" ist die dritte Version seines damaligen Solotrips.
Und mal so nebenbei bemerkt: ALLE die damals meinten unbedingt etwas aufregend neues abseits vom traditionellen Metal machen zu müssen (Bruce, Rob, Helloween, PC69 und auch Priest) machen mittlerweile wieder HEAVY METAL. Die damaligen Alben sind längst vergessen. Mal ehrlich: Wer hört sich heute noch Pink Bubbles oder Demolition an???

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.11.2010 16:41:01 GMT+01:00
MikeP meint:
ich

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.12.2010 17:50:06 GMT+01:00
Weizi meint:
ich auch. Von Helloween sind Pink Bubbles und Chameleon sogar die am meisten gehörten Alben. Die heutigen Alben im alten Stil mit dem grottigen Andi Deris gehen sowieso mal garnicht. Ich mag es wenn ausgelutschte Pfade verlassen werden. Das zeigt dass es sich um ernsthafte Musiker handelt, die nicht nur auf Kommerz aus sind. Vielfach sind die ungewöhnlichsten Alben gleichzeitig die interessantesten. Dies trifft auf Balls to Picasso auch eindeutig zu, fand ich deutlich interessanter als spätere Solo Alben, die sich doch dem Maiden Stil sehr angenähert haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2013 15:34:56 GMT+02:00
1-2-test meint:
5 Punkte sind eigentlich zuwenig für das Album.
Unbedingt die Doppel-CD kaufen - dasselbe gilt für das "Skunkworks" Album.
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