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Kundenrezension

45 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 3. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Argo (DVD)
Nach dem Sturz des Schahs stürmen im November 1979 Revolutionäre die amerikanische Botschaft in Teheran und nehmen 52 Menschen als Geisel. Sechs Amerikanern gelingt es, zur kanadischen Botschaft zu fliehen. Der CIA-Agent Tony Mendez (Ben Affleck) entwickelt einen Plan, diese sechs Menschen zu befreien, indem er den Iranern vorgaukelt, man wolle dort Teile eines Films drehen. Auf dem Rückweg werden die sechs Botschaftsmitglieder als Filmcrew ausgegeben.

So irrwitzig, wie sich das anhört, die Geschichte ist tatsächlich so geschehen und was liegt da näher, als diese Geschichte irgendwann zu verfilmen.

Rein als Film betrachtet, ist "Argo" durchaus sehenswert, wenn auch nicht ganz so spannend gemacht wie etwa "Apollo 13" mit Tom Hanks. Beide Filme standen ja vor der Schwierigkeit, eine Geschichte mit bekanntem Ausgang so zu erzählen, dass sie spannend bleibt. Das ist aus meiner Sicht bei „Argo“ nicht ganz so gelungen. Am besten gerät dabei das erste Drittel, in dem Mendez mit dem Hollywoodprofis John Chambers (John Goodman) und Lester Siegel (Alan Arkin) sogar ein Drehbuch ausarbeitet, um die Authentizität zu gewährleisten. Das Ganze geht verhältnismäßig humorvoll vonstatten, der Rest des Films ist dann - dem Thema angemessen - wesentlich ernster.

Trotzdem kann mich "Argo" nicht davon überzeugen, dass man ihm unbedingt einen Oscar verleihen muss, dafür gibt es zu viele Momente, in denen der Film durchhängt. Dass er trotzdem den Oscar für den besten Film gekriegt hat, ist natürlich nicht weiter verwunderlich, schließlich wird hier amerikanischer Patriotismus gepriesen und wie man dem verhassten Iran ein Schnippchen geschlagen hat.

Und damit sind wir bei dem ärgerlichsten Teil des Films. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich bin gegen jede Art von Geiselnahme und will keineswegs das Verhalten des damaligen iranischen Regimes entschuldigen, aber wie der Iran hier dargestellt wird, ist sehr fragwürdig. Im ganzen Land ist eine latente Aggressivität zu bemerken, kein bisschen Liebe und Wärme. Andauernd wird von Folterungen, Enthauptungen und Nägel ausreißen gesprochen. Man kommt sich vor, als wäre man in einem Land, das aus hauptberuflichen Folterknechten besteht.

Filmisch durchaus unterhaltsam ist "Argo" als Gesamtpaket eher zwiespältig.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.04.2013 21:26:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.04.2013 21:31:51 GMT+02:00
Mich wundert es doch sehr, das hier so viele auf den Zug aufpringen, die "Argo" in Übermaß Patriotismus vorwerfen, den ich ehrlich gesagt persönlich gar nicht so empfunden habe. Affleck entläßt die USA im Gegenteil gar nicht aus der Verantwortung in dieser Geschichte und macht schon zu Beginn überdeutlich klar, das die amerikanische Außenpolitik schuld an diesem Dilemma letztendlich ist. Da wird mit Sicherheit kein "Schwarzer Peter" irgendjemand untergeschoben, der nicht Schuld an der Sache ist.
Nichtsdestotrotz gibt es am Land Iran nichts zu beschönigen, in dem jahrzehntelang Menschenrechte mit Füßen getreten wurden, das eigene Volk unterjocht und Menschen öffentlich gefoltert und gesteinigt wurden. Das kann ich wirklich nicht mehr gutheißen, auch wenn die Verhältnisse vielelicht heutzutage gemäßigter sind. Das sind geschichtliche Fakten, die eben eng mit diesem Land verbunden sind und nicht wegzudiskutieren. Und zu dieser Zeit, in der der Film spielt, sind solche Grausamkeiten mit Sicherheit in beträchtlicher Anzahl, und ein Toter ist schon zu viel, vorgekommen. Wir können doch auch nicht verleugnen, das Hitler Juden vergasen hat lassen, und dafür werden wir doch noch bis heute belangt. Also wieso nicht der Iran und seine Konsorten. Für mich sind Hussein, Gaddhafi, und wie sie alle heißen, keinen deut besser als Hitler oder Stalin, und nur zutiefst zu verurteilen. Was ich eher kritisieren würde, wenns um geschichtliche Genauigkeiten geht, wäre eher das schlechte Abschneiden von England und Neuseeland in dieser Geschichte, die nämlich deutlich mehr Anteil an der Rettungsaktion hatten. Die können sich vielleicht über "Argo" aufregen, aber bitte nicht der Iran.
Klar, wenn ein Film aus Hollywood kommt, dann liegt es natürlich nahe, eine derartige Kritik zu entfachen, aber dieser Film übertreibt es mit Patriotismus mit Sicherheit nicht so. Also gegen viele amerikanischen Kriegsfilme, wie z.B. Wir waren Helden, die richtig patriotisch daherkommen, ist das hier gar nichts.
Ich glaub halt, das viele auch, um überhaupt Kritikansätze zu haben, diese alte Leier, mit der man ja im übrigen auch rechnen kann, wenn man eine solche Art Film schaut, immer wieder rausholen. Und das dann noch mit der Oscarverleihung in Verbindung zu bringen, das halt ich schon für weit hergeholt. Den Oscar hat der Film nämlich deswegen gewonnen, weil er einfach gut ist, eher sehr gut, eine perfekte mischung aus Geschichtstunde, packendem Thriller und entlarvender Hollywoodsatire, das wurde hier noch gar nicht erwähnt. Deswegen könnte ich ehrlich gesagt auch nciht bestätigen, das der Film zäh wäre und nicht so spannend. Ich fand auch gerade den Schluß nervenaufreibend und bis ins Mark gehend, und nicht nur den Anfang, wie sie behaupten.
Insgesamt geht mir es halt ehrlich gesagt zu weit, Affleck jetzt in diesem Maße, wie es hier getan wird, zu unterstellen, ihm wäre es am wichtigsten gewesen, den amerikanischen Patriotismus so satrk wie möglich zu glorifizieren. Wenn ich mir seine geniale Inszinierung anschau, glaub ich nämlich eher, das er sich um die Gedanken gemacht hat, und nicht darum, wie die USA in dieser Geschichte am besten dasteht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.08.2013 22:29:44 GMT+02:00
Pete Thrope meint:
Ich möchte eigentlich gar nicht noch eine weitere Aussage zum Film abgeben, aber anhand der Zustimmungen zu meiner Rezension oder auch eben nicht, zeugt schon davon, dass der Film doch sehr zwiespältig aufgenommen wird.
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