Kundenrezension

42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ohne Substanz, 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Umsatz extrem: Verkaufen im Grenzbereich. 10 radikale Prinzipien (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch "Training für den Außendienst" von Kreuter gelesen.
Das ist eine solide Grundlage für Verkäufer.
Nachdem ich dann die die positiven Rezensionen des neuen Werkes "Umsatz extrem" gelesen hatte, bestellte ich mir dieses Buch.

Was soll ich sagen: Es ist eine riesige Enttäuschung.

1. Positiv: Einige Anregungen
Kreuter gelingt es zu provozieren. Er ist pointiert und einige seiner Ansätze sind tatsächlich Impulse.

2. Enttäuschend: Inhaltliche Wiederholungen
Fast alle seiner Punkte sind bereits im Buch "Training für den Außendienst" aufgeführt.
So z.B. die 1-3-7 Regel, Gesprächsführung oder die sogenannte Geistige Brandstiftung.
Inhaltlich neues findet sich hier nur in Ansätzen.

3. Ärgerlich: Superlative und sogenannte Gesetze ohne Substanz
Enervierend sind die permanenten Superlative im Text.
Auch schreibt der Autor immer von sogenannten Gesetzen und angeblichen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ohne jegliche Angabe von echten Quellen. Bezeichnend sind Sätze wie: "Studien in den USA", "amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden", "Man hat festgestellt" usw.
Allgemein ist das Buch sehr an der Oberfläche und effekthaschend.

4. Deplatziert: Egotrip
Das Buch ist eine einzige Werbebroschüre für den Trainer und ein Egotrip.
Kein Kapitel in dem Kreuter nicht sein ach so tolles Geschick preist. Sein eigener Lebensweg soll Vorbild sein. Dabei schießt er oft weit über das Ziel hinaus.
Zu jedem Thema findet er ein Beispiel wie er anderen zeigt, daß er das Evangelium und die reine Wahrheit verkündet.
Interessant ist z.B. wie er den FC Bayern kritisiert, Jürgen Klinsmann entlassen zu haben (Seite 183).

5. Unseriös: Beispiele und Vorbilder
Im Grunde geht es in dem Buch darum, Kunden zu manipulieren und über den Tisch zu ziehen. So propagiert er, Fachwissen und Kenntnisse seien unerheblich.
Seine Beispiele sind sehr verkürzt und meist vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen. Es bleibt bei Superlativen und Propaganda.
Erschreckend fand ich die Vorbilder, die Kreuter anführt.
So z.B. in Kapitel 9 erstrahlt Lance Armstrong als leuchtendes Vorbild.
Sehr bezeichnend.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.12.2013 16:27:33 GMT+01:00
Ulrich Mayer meint:
Vielen Dank für Ihre nüchterne Einschätzung, die eine passende Ergänzung zu meiner Rezension ist und außerdem anscheinend nicht zu den vom Autor "bezahlten" Rezensionen gehört.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2013 13:18:18 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 08.04.2014 10:13:40 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 10.12.2013 13:35:37 GMT+01:00
Dirk Kreuter meint:
Gerne kommentiere ich als Autor diese Rezension.

Vorab... In der letzten Woche war das Buch "das Buch der Woche" beim Hamburger Abendblatt. Auf der Liste der "BESTEN" Wirtschaftsbücher hat "Umsatz Extrem" im November 2013 den 18. Platz erreicht... Glauben Sie, dass dies Zufall ist? Oder das alles "Manipulation" ist? ;-)

"Herr Sauer" verdeht in seiner Rezension gern:

In meinem Wohnzimmer stehen etwa 1.800 Bücher im Regal. Ich habe nie behauptet, dass ich diese alle gelesen habe.
Gelesen habe ich deutlich mehr Bücher!!! Nicht mitgezählt sind die vielen Hörbücher!
Ich habe eine Angewohnheit: Ich versuche immer erst die getAbstract Zusammenfassung oder das Hörbuch eines neuen Buches zu lesen oder zu hören, bevor ich das Buch dann kaufe. Das spart mir viel Zeit als Wissensarbeiter.

Ich habe den FC Bayern nicht kritisiert, sondern am "Fall Klinsman" eine Situation beschrieben.

Zu Lance Armstrong machen Sie sich als Leser besser Ihr eigenes Bild:

Seite 188 ...."Der junge Mann lag im Krankenhausbett, alles tat ihm weh. Ständig
kämpfte er gegen die Übelkeit an. Er konnte sich kaum bewegen – nur grübeln:
„Wenn ich jetzt sterbe, was bleibt von mir? Hatte mein Leben einen
Sinn?“
Er ließ sein bisheriges Leben an sich vorbeiziehen, filterte das Unwichtige
heraus, und was übrig blieb, war: „Rad fahren. Ich habe ein Talent, das will
ich nicht vergeuden. Wenn ich das hier überlebe, werde ich alles daransetzen,
dass ich der beste Radfahrer der Welt werde.“ Und noch mehr: „Ich werde
anderen Menschen Mut machen.“
Sobald er wieder gehen konnte, stieg er aufs Rad. Und trainierte. Den
Porsche ließ er in der Garage stehen. Der lenkte ihn nur von seinem Ziel ab.
Seither hat er sieben Mal die Tour de France gewonnen.
Auch wenn ihm seine Siege inzwischen wegen Dopingvorwürfen wieder
aberkannt wurden, auch wenn die Mittel, zu denen er griff, nicht unbedingt
nachahmenswert sind: Bewundernswert bleibt die unbedingte Hingabe, mit
der er sein Ziel anstrebte. Ohne die, ohne konsequentes Training und die Bereitschaft,
alles zu geben, hätte er auch mit allen Chemikalien der Welt nicht
solche Erfolge erzielt.
Es ging ihm aber nicht nur um seinen persönlichen Ehrgeiz. Gleichzeitig
mit seiner Sportkarriere hat er eine Krebsstiftung gegründet, die Millionen
an Spenden einwirbt, um Forschung zu fördern und Krebskranken Hoffnung
zu geben: Lance Armstrong."

Den "Rest" der Rezension lasse ich unkommentiert... Machen Sie sich Ihr eigenes Bild... Amazon bietet ein "Rücksenderecht", wenn Ihnen das Buch nicht gefällt. Also... Kein Risiko für Sie.

Viel Spaß mit dem Buch und "Extreme Umsätze" wünsche ich Ihnen...

Dirk Kreuter

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2013 15:59:18 GMT+01:00
Ulrich Mayer meint:
Gegenfrage: Herr Kreuter, welchen Wert haben die hier geposteten 25 Fünf-Sterne-Rezensionen zu Ihrem Buch, wenn Sie in Ihrem E-Mail-Newsletter ausdrücklich eine "Bezahlung" in Form von Hörbüchern für eine Amazon-Rezension Ihres Buches versprechen?? Wer im Glashaus sitzt ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2013 16:18:41 GMT+01:00
Dirk Kreuter meint:
Stimmt. Das Angebot war möglicherweise unangebracht.
Da Sie ja offensichtlich meinen Newsletter freiwillig lesen, weil Sie sich dazu angemeldet haben...
Vergleichen Sie doch einmal, wie viele der Rezensionen NACH diesem besagten Newsletter hier gepostet wurden...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2013 16:28:16 GMT+01:00
Ulrich Mayer meint:
Ich habe Ihren Newsletter nicht abonniert, er wurde mir von einem Bekannten, der ihn abonniert hat, ausnahmsweise zugeleitet.

Die Amazon-Rezensionen Ihres Kollegen Sauer/Elsesser habe ich mir angesehen. Sie sind meines Erachtens differenziert, was verschiedene Verkaufsbücher unterschiedlicher Autoren angeht. Was andere Ihrer Verkaufs-Trainerkollegen geschrieben haben, wird nicht "grundsätzlich" schlecht gemacht, sondern unterschiedlich bewertet. Auch wenn Herr Sauer/Elsesser sein eigenes Buch mit 5 Sternen bedacht hat, was dem Amazon-Ethos nicht entspricht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2013 21:20:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.12.2013 14:38:28 GMT+01:00
Dieter Sauer meint:
Herr Kreuter,
da Sie mich konkret herabwürdigen, ja regelrecht diffamieren, nehme ich diese Gelegenheit war, direkt zu antworten.
Das ist also Ihre Art und Weise mit Meinungsäußerungen und Kritik umzugehen. Sehr interessant.
Aber der Reihe nach:

1.Rezensionen:
In der Tat habe ich innerhalb von ca. 1 Monat 8 Rezensionen geschrieben. Davon übrigens 4 mal 5 Sterne, 1 mal 4 Sterne und 2 mal 3 Sterne.
Ihr Buch "Training für den Außendienst" wurde übrigens auch von mir gelesen und wohlwollend beurteilt.

2.Pseudonym:
Es ist infam und unverfroren, hier zu behaupten, ich würde unter dem Deckmantel Ihres Kollegen agieren und dessen Buch pushen. Vielmehr habe ich das Buch "B2B Vertrieb" kritisch besprochen und einige Punkte moniert. Andere Publikationen kommen da wesentlich besser weg.

3.Ihre eigenen Rezensionen:
Gerade eben habe ich mir mal Ihre Rezensionen angeschaut.
Jetzt ist mir auch klar, warum und wie Sie auf solch abstrusen Ideen kommen: Sie haben offiziell unter Ihrem eigenen Namen Ihre eigenen Publikationen sage und schreibe 7 mal (!) selbst rezensiert und jeweils mit 5 Sternen bedacht.
Ein Schelm, wer da vermutet, die ein oder andere weitere Buchbesprechung für Ihre Veröffentlichungen könnten ein Geschmäckle haben.

Nachdem ich Ihr Buch "Umsatz extrem" gelesen hatte, war mir bewusst, dass Sie eher den Säbel, statt das Florett bevorzugen. Aber hier mit Verleumdung und Unwahrheit zu hantieren ist schon eher die Machete.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2013 21:36:49 GMT+01:00
Ulrich Mayer meint:
Finden Sie nicht, Herr Kreuter, Herr Sauer, wir sollten jetzt mal die Schlammschlacht beenden?
Herr Kreuter, es gibt nun mal Leute, die Ihr Buch nicht mögen, nichts davon halten und ihre Meinung bei Amazon kund tun. Und zu allem Überfluss nicht mal als "Real Namer" auftreten. Dagegen können Sie schlicht nichts machen. Und warum auch? Das sind die Spielregeln bei Amazon, wo Sie unbedingt hereinkommen wollten mit ganz vielen Rezensionen und als Top-Autor. Nun sind Sie drin. :-) Und nicht alle schreien hurra, sondern bei einigen zeigt der Daumen deutlich nach unten. Ihr Buch verkauft sich ja anscheinend ganz gut, und darum scheint es Ihnen ja in erster Linie zu gehen. Also wo ist das Problem? Ich für meinen Teil klinke mich jetzt aus der Kommentar-Szene aus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2013 21:40:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.12.2013 14:42:36 GMT+01:00
Dieter Sauer meint:
Herr Kreuter,
Vorab: Ihnen sei der offensichtliche Erfolg Ihres Buches gegönnt. Und der Erfolg spricht für sich.
Sicher ist Ihr provokantes und pointiertes Buch für viele Leser auch hilfreich.

Meine Rezension war und ist meine persönliche Meinung. Und ich bin nunmal von diesem Buch enttäuscht.
Ihr Buch "Training für den Außendienst" ist solide und auch recht brauchbar. Ihr damaliger Stil hat mir auch zugesagt.
Durch die vielen positiven Urteile über Ihr neues Werk "Umsatz extrem" animiert, habe ich dann auch dieses Buch erworben und gelesen. Es entsprach eben gar nicht meinen Erwartungen.

Es ist verständlich und ich verstehe, dass Sie über mein Urteil nicht gerade erfreut sind.
Was ich allerdings überhaupt nicht verstehe und auch nicht tolerieren kann und will, ist Ihre erste Antwort. Unterstellungen und Unwahrheiten sind kein geeignetes Mittel.
Es mag, so hoffe ich, Ihrer ersten Erregung geschuldet sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.12.2013 11:59:59 GMT+01:00
Zur Richtigstellung: Ich bin nicht Dieter Sauer.
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