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Kundenrezension

14 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Rassenwahn der Neuzeit, 25. Juli 2012
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anthropologie Europas: Völker, Typen und Gene vom Neandertaler bis zur Gegenwart (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir dieses Buch aufgrund der recht guten Bewertungen geholt, da ich mein Wissen in die Anthropologie vertiefen wollte - beruflich bedingt. Bereits beim ersten Durchblättern war ich doch arg irritiert von den alten Fotos, die der Autor verwendete ( 20er-40er) Jahre und ohne Vorbehalte ,, Menschenrassen" betonte und diese erklärte. Auch die Empfehlung der UNESCO von 1995,daß es keinen wissenschaftlich zuverlässigen Weg gibt, die menschliche Vielfalt mit den starren Begriffen »rassischer« Kategorien oder dem traditionellen »Rassen«-Konzept zu charakterisieren, wird gewissenhaft ignoriert, wie auch die neueren Studien, die besagen, dass es nur eine Menschrasse an sich gibt, eben den homo sapiens sapiens. Als ich dann versuchte im Netz mehr über Buch und Autor zu erfahren, landete ich auf diversen einschlägigen Seiten, die noch heute der Rassenkunde huldigen und dieses Buch als non plus ultra ansehen. Zudem muß man bedenken, dass der Autor ein Schüler von Ilse Schwidetzky und Friedrich W. Rösing ist und somit in der Tradition der von Egon von Eickstedt begründeten Breslauer Schule der deutschen Anthropologie steht, jener Schule, die bereits im 3. Reich maßgeblich in der Rassenkunde aktiv war. Ohne Worte.
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Kommentare

Von 5 Kunden verfolgt

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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.07.2012 12:29:19 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.07.2012 12:46:59 GMT+02:00
A. Vonderach meint:
Das ist schon der zweite Rezensent, der auf diese Empfehlung der Unesco hinweist. Ganz schon autoritätsgläubig! Die Unesco ist eine Institution mit einer ausgesprochen egalitären, internationalistischen Ideologie, die schon seit den 50er Jahren immer wieder solche Erklärungen herausgegeben hat, die teilweise auf heftigen Widerspruch von wissenschaftlicher Seite stießen. Die Wissenschaftler, die an diesen Erklärungen mitwirken, sind nicht repräsentativ für das Fach Anthropologie, sondern stellen eine Auswahl von dezidiert engagierten, linken Wissenschaftlern dar. Es ist falsch, wenn der Eindruck hervorgerufen wird, es bestünde ein Konsens innerhalb der Anthropologie, dass es Rassen beim Menschen nicht gäbe. Meine Erfahrung ist vielmehr, dass die Mehrheit der Anthropologen keinen Zweifel daran hat, dass es Rassen beim Menschen gibt, allerdings drängen die sich nicht so in die Öffentlichkeit. Dass es Rassen beim Menschen gibt, weiß jeder, der Augen im Kopf hat. Die sichtbaren Rassenunterschiede sind beim Menschen sogar wesentlich größer, als bei Tieren. Da ist der Unterschied zwischen afrikanischen und indischen Elefanten (große und kleine Ohren) schon so ziemlich das Größte, was man finden kann. Auch bei den genetischen und serologischen Merkmalen gibt es zwischen den menschlichen Populationen viele Unterschiede, die wesentlich größer sind als die immer wieder pauschal vorgebrachten 15 %. Ich habe im übrigen den Rassenbegriff in meinem Buch nur für die Großrassen der Europiden, Negriden usw. verwendet, nicht für die Subtypen der Nordiden, Alpinen usw., und denke, dass ich damit mit vielen Kollegen übereinstimme. Selbst Cavalli-Sforza bezweifelt nicht, dass es Rassen beim Menschen gibt, zumindest verwendet er den Begriff recht oft. In meinem Buch geht es übrigens gar nicht primär um Rassen, sondern um die historische Bevölkerungsbiologie Europas, die sich im wesentlichen unterhalb der Rassenebene abspielte.
Was die Breslauer Schule der deutschen Anthropologie mit Egon von Eickstedt und Ilse Schidetzky betrifft, so war das gerade die Richtung innerhalb der deutschen Anthropologie, die sich am wenigsten mit den Nationalsozialisten eingelassen hat, während gerade die humangenetische Richtung um Eugen Fischer und Ottmar von Verschuer nicht nur ideologisch mit den NS sympatisierte, sondern sich auch in richtige Verbrechen verstricken ließ. Der Anthropologie-Historiker Uwe Hoßfeld stellt in seiner "Geschichte der biologischen Anthropologie in Deutschland" (2005) fest, dass sich in der von E.v.Eickstedt herausgegebenen "Zeitschrift für Rassenkunde" "eine nationalsozialistische Instrumentalisierung ebenso wenig" findet wie "spezifisches Vokabular". In einer Zeit, in der geradezu mit der Lupe nach Belastendem gesucht wird, eine bemerkenswerte Feststellung! Das einzige, was man den Breslauer Anthropologen vorwerfern kann, ist, daß sie wie alle anderen damaligen Anthropologen Vaterschaftsgutachten für das Reichssippenamt angefertigt haben, wenn auch in begrenztem Umfang. Das haben alle deutschen Anthropologen machen müssen, dazu waren sie per Gesetz verpflichtet. Gerade wegen der weitgehend fehlenden NS-Belastung wurde die "Breslauer Schule", nun in Mainz ansässig, nach dem Krieg und bis in die frühen 80er Jahre hinein die führende Richtung in der deutschen Anthropologie. E.v.Eickstedt und Ilse Schwidetzky waren im In- und Ausland hochangesehene Wissenschaftler. Eickstedt leitete bis in die 60er Jahre und Schwidetzky bis in die 70er Jahre das Mainzer Institut, letztere gab bis etwa 1990 die Zeitschrift "Homo" heraus (die ehemalige "Zeitschrift für Rassenkunde"). Das wäre wohl kaum möglich gewesen, wenn sie in irgendeiner signifikanten Weise NS-belastet gewesen wären. Seit den 90er Jahren versuchen Linke, die nicht nur den Rassenbegriff, sondern jede wissenschaftliche Beschäftigung mit biologischen Populationsunterschieden ablehnen, den Ruf der Breslauer und Mainzer Anthropologen zu beschädigen. Führend ist dabei die linksextremistische Hamburger "AG gegen Rassenkunde", unterstützt durch die dezidierte Linke Demographie-Kritikerin Heidrun Kaupen-Haas. Die Wikipedia-Seiten über v.Eickstedt und Schwidetzky, die "Hulda" offensichtlich konsultiert hat, habe übrigens ursprünglich ich geschrieben, die wurden dann von linken selbsternannten "Antrassisten" umgeschrieben. Da diese die Unterstützung eines Administrators hatten, ließ sich dagegen nichts wirksam unternehmen.
Was die Bilder in meinem Buch betrifft, so ist nur knapp die Hälfte aus der Zeit vor 1945. Man wundert sich, wie dreißigerjahremäßig auch neuere Bilder aussehen, wenn sie verkleinert und in schwarzweiß reproduziert werden. Die große Anzahl älterer Bilder hatte auch praktische Gründe, denn alle neueren Bilder kosten Geld, was sich bei ca. 350 Bildern im Buch ziemlich summmiert.
Daß "Hulda" gleich so eine Keule wie "Rassenwahn" schwingt, zeigt, daß es ihm mehr um Denunziation als um eine differenzierte Bewertung geht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.09.2012 17:48:47 GMT+02:00
Monticello meint:
Lieber Herr Vonderach,

Sie steigen noch in meiner Achtung, wenn Sie solche billigen Polemikern wie der "Hulda" so eine lange, differenzierte Antwort zukommen lassen - ich hätte nicht die Nerven dazu.
Ich stelle mir eine Podiumsdiskussion vor, auf der u.a. Sie und "Hulda" anwesend sind:
der Herr Vonderach argumentiert aus dem tiefen Schatz seiner Erfahrungen und seines Wissens und Hulda, nun, lassen wir das.

Alles Gute

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2012 14:45:22 GMT+01:00
Hallo Herr Vonderach,

Ihren Erfahrungen mit linksideologischen Wachhunden im Online-"Lexikon" Wikipedia kann ich mich nur anschließen. Wikipedia ist für mich keine seriöse Quelle mehr.

Schöne Grüße,

Stefan Schürger

Veröffentlicht am 09.01.2013 21:56:41 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 11.01.2013 09:28:00 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.01.2013 16:31:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.01.2013 06:47:12 GMT+01:00
A. Vonderach meint:
Und was hat das mit meinem Buch zu tun?

"Peter Löschau" hat ein irrationales Vorurteil gegen die biologische Anthropologie.

Wie ich schon in meinem Kommentar zu "Huldas" Rezension geschrieben habe, hat die v. Eickstedt'sche Schule mit der Fischer'schen nichts zu tun. Beide waren auch persönlich verfeindet, und Fischer war in richtige NS-Verbrechen verstrickt (Zigeuner-Augen aus Ausschwitz usw.). Fischer war übrigens ausgesprochen humangenetisch orientiert, ja er ist geradezu der Begründer der deutschen Humangenetik. Für die deskriptiv-geographische Anthropologie v. Eickstedt's hatte er nichts übrig.
Aber das sind wohl Differenzierungen, über die "Peter Löschau" einfach so hinweggeht oder die er gar nicht kennt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.01.2013 22:42:27 GMT+01:00
Sepp meint:
Auch ich habe das Buch "beruflich bedingt" gelesen. Es ist sehr gut!
Herr Vonderach sollte seine Zeit nicht mit sinnlosen Diskussionen am falschen Ort verschwenden, sondern weiter publizieren.

Veröffentlicht am 02.02.2013 11:21:51 GMT+01:00
Nexpert meint:
"Die" Wissenschaft bestreitet nicht die Existenz von Menschenrassen. Die Diskussion ging meines Wissens darum, ob es naturwissenschaftlich möglich ist, solche Rassen zu definieren. Die Naturwissenschaft hat da besonders strenge Maßstäbe. Würde man z.B. alleine die Hautfarbe als Indikator nehmen, dann sieht man besonders gut in Südafrika, dass viele Inder dunkler sind, als die dortige Bantubevölkerung. Das gleiche gilt z.B. auch für die Nasenbreite. Auch da findet man europide Menschen, die breitere Nasen haben, als Negride. Damit kann man diese Kriterien in der Naturwissenschaft nicht verwenden, um Rassen zu definieren. Geisteswissenschaftlich dagegen kann man sehr wohl Rassen definieren. Geographische Begriffe sind meistens geisteswissenschaftlich definiert. Beispiele: Fluss-Bach. Was für uns ein Bach ist, ist für Wüstenbewohner möglicherweise bereits ein Fluss. Genauso Mittelgebirge-Hochgebirge. In Deutschland wird die Grenze bei 1800 m gezogen, so dass nur die Alpen bei uns zu Hochgebirgen zählen.

Verwerflich ist nicht die Definition von Rassen, sondern Diskrimminierung von Menschen aufgrund der Rasse. Es leugnet ja auch niemand die Existenz von verschiedenen Religionen, trotzdem sind nicht alle Menschen in ihrem Verhalten diskrimminierend gegenüber anderen Religionen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.02.2013 13:54:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.02.2013 16:54:57 GMT+01:00
A. Vonderach meint:
Rassen sind Population, die sich in der Häufigkeit von erblichen Merkmalen unterscheiden. Sie sind keine "klar abgrenzbaren" und in sich "homgene" Einheiten, wie Kritiker des Rassenbegriffes oft fordern. Solche Einheiten wären Arten, nicht Rassen. Es gibt gibt immer Übergänge und außerdem eine große Variabilität der Individuen innerhalb der Rassen. Es ist auch unsinnig, ein bestimmtes Merkmal zu bestimmen, das eine Rasse "definiert". Es ist die Kombination von Merkmalen, die eine Rasse charakterisiert. Die einzelnen Merkmale müssen dabei nicht immer bei jedem einzelnen Individuum vorliegen. Es ist heute möglich, mit statistischen Methoden (Diskriminanzanalyse) die Individuen verschiedener Rassen sowohl aufgrund von genetischen, als auch von morphologischen Merkmalen in nahezu 100 % der Fälle voneinander zu unterscheiden. So stimmte z.B. in einer amerikanischen Untersuchung die rassische Selbstzuordnung (Weißer, Schwarzer, Latino, Asiate) und die genetische Zugehörigkeit bei 99,86 % der Individuen überein.
Das widerlegt nebenbei auch die Behauptung vieler Sozialwissenschaftler, die "soziologische" Rasse habe mit der biologischen nichts gemein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.03.2013 20:53:42 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 21.10.2013 09:05:19 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.03.2013 21:36:26 GMT+01:00
Jan Schmidt meint:
@ Amadeus

Wenn die Argumente fehlen, muß man beleidigen. Sie disqualifizieren Sich selbst. Die Bücher von Herrn Vonderach sind wissenschaftlich einwandfrei.
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