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Kundenrezension

26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergleich Phottix und Manfrotto, 30. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Phottix Varos II BG Multi-Function Flash Shoe Umbrella Holder (Camera)
Ich habe die beiden oft genannten Schirmneiger-Kontrahenten verglichen:
- Manfrotto MA 026 Lite-Tite
- Phottix Varos II BG

Beim Phottix ist bereits ein Blitzschuhhalter dabei (Cold Shoe), der - mit Blick auf den vergleichbaren Walimex Universal Blitzschuhhalter - einen Wert von rd. 5 EUR hat.

Beide Neiger sind (mit Ausnahme von 3 Köpfen von Einstellschrauben beim Phottix und 2 beim Manfrotto) aus Metall und wirken robust und wertig. Der Manfrotto ist rd. 1,7cm kürzer als der Phottix (das liegt am unteren, also nicht schirmaufnehmende Teil des Neigers). Der Manfrotto wiegt aber mit 380g rd. 60g mehr und ist aufgrund der größeren Einstellschrauben - insbes. bei der Gelenkarretierung - etwas klobiger (bei vergleichbarer Schraubenstellung etwas über 2 cm breiter). Die größeren Einstellschrauben machen die Bedienung etwas angenehmer, was ich aber nicht als mitentscheidendes Kriterium werten würde. Da man einen Schirmneiger ohnehin nur mit einem Stativ verwenden wird, spielen geringe Unterschiede bei Gewicht und Abmessungen angesichts des Gewichtes und der Abmessungen eines Stativs letztlich wohl kaum mehr eine entscheidende Rolle.
Im Neigungsgelenk des Phottix sind kleine Zähnchen, so dass das Gelenk einrasten kann. Damit ist der Phottix im Gelenk grundsätzlich stabiler als der Manfrotto, der keine solchen Zähnchen hat. Der Manfrotto wirkt aber in der Neigestellung bei fest angezogener Schraube auch so stabil genug, so dass die Zähnchen in der Praxis wohl nur dann ein wirklicher Vorteil sind, wenn die Feststellschraube nicht richtig festgezogen ist und/oder in geneigter Stellung schwerere Dinge als z.B. nur ein 109 cm Schirm und ein Systemblitz daran befestigt werden. Insgesamt bzgl. der Gelenkkonstruktion aber natürlich Vorteil für den Phottix.

Wenn der Neiger primär für die Befestigung eines Schirmes dienen soll, ist ein entscheidende Punkt die Gestaltung der Befestigung für den Schirm und die daraus resultierende Lichtführung.
Der Phottix hat eine Bohrung im rechten Winkel zur Aufnahme des Schirms. An der Spitze der Schraube, mit der der Schirm im Loch fixiert wird, befindet sich ein längliches U-förmiges Metallteil, das sich beim Zudrehen der Schraube an den Schirmschaft legt und so den Druck auf eine größere Fläche des Schaftes verteilt. Die Schraube des Manfrotto ohne dieses U-Teil drückt auf eine kleinere Fläche des Schaftes. Das dürfte - insbesondere bei einem nicht ganz so harten Schirmschaft - dazu führen, dass die Manfrotto-Schraube bei starkem Zuziehen eher mal Spuren auf dem Schirmschaft hinterlässt, vielleicht diesem auch eine Delle/Kerbe verpassen kann. Die mechanische Befestigung des Schirmes ist daher beim Phottix besser gelöst. Allerdings hat ein Rezensent am 24.07.12 hier beklagt, das die Feststellschraube für seine Schirme zu kurz sei.
Beim Manfrotto ist die Bohrung für den Schirm nicht im rechten Winkel, sondern leicht schräg. Das führt dazu, dass der Blitz sein Licht deutlich besser in die Mitte des Schirmes abgeben kann. Ich habe das mal mit dem Walimex Pro 2-in-1 Reflex-/Durchlichtschirm (109 cm Durchmesser; Schaftlänge bis zur Schirminnenseite rd. 72cm) getestet. Das ist ohne Skizze etwas schwierig zu beschreiben, aber ich versuche es mal:
Den Schaft habe ich bündig im Bohrloch befestigt (also so, dass der Schaft nicht hinten herausragt). Durch die schräge Bohrung beim Manfrotto steigt der Schirmschaft in der Seitenansicht in Richtung des Schirmes leicht an, beim Phottix bildet er mit dem Oberteil des Neigers einen rechten Winkel. Nun habe ich an die Oberseite des System-Blitzkopfes (dieser in rechtwinkliger „Standardstellung“) eine Holzstange in Richtung Schirmmitte gehalten, um im Schirm zu messen, wie weit die Oberseite des Blitzkopfes über dem Schirmmittelpunkt liegt (wo also das von der Oberseite des Blitzkopfes kommende Licht ohne Berücksichtigung einer Streuung (!) auf den Schirm treffen würde). Das Gleiche habe ich dann mit der Holzstange an der Unterseite des Blitzkopfes gemessen.
Ergebnis: Durch die rechteckige Bohrung bei Phottix trifft das (hier eben theoretisch als nichtstreuend unterstellte) Licht natürlich so weit von der Schirmmitte entfernt auf, wie es dem Abstand von Blitzkopfober- bzw. –unterseite zum Schirmschaft entspricht (Schirmschaft und Holzstange sind ja in meinem Versuchsaufbau parallel). Bei mir waren das 18 cm bzw. 14 cm. Wenn man zwischen Schirmneiger und Blitz dann noch einen Funkreceiver hat, wird der Abstand zur Schirmmitte nochmal entspr. größer.
Beim Manfrotto dagegen laufen Schirmschaft und Holzstange durch die schräge Bohrung aufeinander zu (sie würden sich theoretisch kurz hinter dem Schirm schneiden). Dadurch trifft das (ungestreut unterstellte) Licht hier nur 7 cm bzw. 3 cm von der Schirmmitte auf.
ABER:
Beim Phottix kann man das Spigot, an dem der Blitzschuh befestigt ist, auch horizontal am Neiger festschrauben. Der Blitzschuh zeigt dann also aus der Sicht des Neigers nicht nach oben, sondern im rechten Winkel in Richtung Schirmmitte. Somit lässt sich ein Systemblitz in „gestreckter Stellung“ nahezu auf den Schirmschaft auflegen, wodurch das Licht sogar noch etwas näher zur Schirmmitte auftrifft als beim Manfrotto. Man könnte auf diese Weise vielleicht sogar einen zweiten Blitz in gestreckter Stellung auf dem ersten befestigen (z.B. mit Klettband), um die „Feuerkraft“ im Schirm zu verstärken.
Nochmal ABER:
Diese Lösung von Phottix funktioniert nur dann gut, wenn der Blitzbody nicht so dick ist, dass er sich mit dem Schirmschaft in die Quere kommt. Phottix hätte hier den Abstand zwischen der Bohrung für den Schirmneiger und für die horizontale Anbringung des Spigots größer machen müssen. Bei einem Nikon SB 900 z.B. ist es nötig, dass die Bodyseite mit den Schaltern und dem Display in Richtung des Schirmschaftes zeigt. Ansonsten würde der Schirmschaft nicht am Blitz vorbei kommen (siehe hierzu meine beiden Fotos). Allerdings wird dann das Ablesen des Displays und die Bedienung der Knöpfe schwierig, da diese Richtung Boden gerichtet sind. Da muss man sich ziemlich verrenken. Ferner wird der mittlere Teil des Displays und der zentrale OK-Schalter durch den Schirmschaft verdeckt. Welche Stellungen (in einem anderen Review hier v. 23.02.13 war von einer 45 Grad Drehung die Rede) praktikabel sind, hängt i.W. davon ab, wo sich die benötigten Schalter am Blitzbody befinden und inwiefern diese dann vom Schirmschaft verdeckt werden. Bei einem SB 900 würde eine weitestmögliche Drehung immer noch den Zoom-Knopf bzw. auf der anderen Seite den Knopf zur manuellen Blitzauslösung und z.T. den Ein-Aus-Remote-Master-Schalter verdecken (und natürlich nach wie vor Teile des Displays). Wenn man alle notwendigen Einstellungen am Blitz über TTL an der Kamera bzw. einem Funksender machen kann, ist das alles o.k., da man dann ja (mit Ausnahme des Ein-Aus-Remote-Master-Schalters) i.d.R. nicht so auf die Schalter und das Display am Blitz angewiesen ist. Apropos Funk: Je nach Bauform des Receivers, der zwischen Blitzschuh und Blitz befestigt ist, könnte ggf. auch der Receiver dem Schirmschaft im Weg stehen. Mit einer Blitzschiene wie z.B. der „Walimex Blitzschuh Verlängerungsschiene 15 cm“ (da gibt es sicher auch kleinere) könnte man den Abstand zwischen Blitzbody und Schirmneiger vergrößern. Allerdings würde dann nicht nur der Preisvorteil des Phottix verlorengehen, man würde auch das Blitzlicht wieder entspr. weiter von der Schirmmitte weg führen. Und ob das Ganze dann noch so stabil wäre, ist fraglich. Zu bedenken ist auch, dass bei einer gestreckten Stellung des Blitzes wie in der Phottix-Lösung der Blitzkopf weiter in den Schirm hineinragt und sich somit der Streukreis des Lichtes im Schirm verringert.

Fazit für mich:
Die Verarbeitungsqualität der beiden Kontrahenten sehe ich als gleichwertig.
Die Funktionalität der Neigungsarretierung ist beim Phottix besser gelöst. Ich denke aber, dass die Festigkeit der Arretierung beim Manfrotto bei sorgfältig angezogener Schraube auf jeden Fall weit ausreichend ist, sofern nicht ein vergleichsweise schweres Equipment auf die Neigung einwirkt (das Hebelgesetz lässt grüßen).
Die Arretierung des Schirmschaftes ist bei Phottix ebenfalls besser.
Für mich ist letztlich aber die Möglichkeit ausschlaggebend, das Blitzlicht möglichst gut in die Mitte des Schirmes und eine breite Streuung darin zu bekommen. Hier wird mein zentrales Thema berührt, nämlich eine möglichst gute Beleuchtung zu erhalten.
Diesbzgl. erscheint mir die Lösung von Phottix aufgrund der zu nahe beieinander liegenden Bohrungen für die horizontale Anbringung des Blitzschuhes und für den Schirmschaft nicht zu Ende gedacht. Die Praktikabilität dieser Lösung ist aber Abhängig von den Abmessungen und der Konstruktion des jeweiligen Blitzgerätes bzw. auch der Art und Weise, wie/wodurch der Blitz gesteuert wird.
Beim Manfrotto bekomme ich das Licht gut und (ohne „Blitzstreckung“) auch mit einem vergleichsweise größeren Streukreis in die Mitte des Schirmes. Dabei habe ich unabhängig vom verwendeten Blitzgerät immer komfortablen Zugriff auf die Bedienelemente des Blitzes.
Insofern entscheide ich mich für die Anbringung eines Schirmes für den Manfrotto.
Wenn die mittige Platzierung des Blitzlichtes in einem Schirm nicht das zentrale Thema wäre, würde ich mich aber - nicht zuletzt unter Preis-Leistungs-Aspekten – für den Phottix entscheiden. Das wäre z.B. dann der Fall, wenn auf dem Neiger eine Softbox befestigt würde, bei der der Lichteinfall des Blitzes durch die feste Platzierung des Blitzes innerhalb der Softbox vorgegeben wäre.
Bzgl. der Bewertung gebe ich beiden Neigern 4 Sterne, da keiner der beiden für alle Einsatzbereiche perfekt ist.
Noch etwas zum Preis: Ja, der Manfrotto ist (sogar ohne Blitzschuh) aktuell bei Amazon rd. 12 EUR teurer als der Phottix. Ich werde dafür in den nächsten Monaten insgesamt 6 Tassen Cappuccino weniger trinken. (;-) Im Ernst: Man gibt für das Hobby Fotografieren doch i.d.R. schon vergleichsweise viel Geld aus. Und diejenigen, die Richtung Strobist oder Studio gehen, geben für die zusätzlichen Möglichkeiten der Beleuchtung und Lichtführung noch mehr aus. Angesichts dessen kann und darf m.E. in dieser Preisklasse ausschlaggebend sein, was man wirklich braucht und haben will. Die evtl. 12 EUR mehr sollten da letztlich nicht das entscheidende Kriterium sein.
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