Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug b2s Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16
Kundenrezension

69 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörendes Meisterwerk der Schocker-Filmgeschichte, 8. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wenn die Gondeln Trauer tragen (DVD)
Ich habe den Film zum ersten Mal Anfang der 80er Jahre an einem düsteren Samstagabend im Fernsehen gesehen - das war ein schwerer Fehler!!! Damals war ich nämlich erst 12 Jahre alt und konnte (wie auch meine Freunde) nach dem "Genuß" des Streifens wochenlang nicht mehr richtig einschlafen - er hatte abrupt ein Stück unserer Kindheit zerfetzt. Wie sollte ich auch ahnen, daß er von verstörender Kraft war, als z.B. ein Dracula oder ein x-beliebiger anderer Gruselfilm je hätte sein können. Seit dieser Zeit hat mich dieses Meisterwerk nicht mehr losgelassen - so etwas hat bislang kein anderer Psychoschocker oder Horrorfilm der Neuzeit schaffen können - und ich kenne viele Schocker... Ein bildgewordener, nicht mit Worten zu fassender und zu beschreibener Alptraum, aus dem es jedenfalls für den Hauptprotagonisten (Donald Sutherland in der Rolle des John Baxter) kein Erwachen gibt. Jeder, der Psychothriller und Horrorfilme nicht gleich mit einer "blutigen Metzelorgie" gleichsetzt, muß hier unbedingt zugreifen. Übrigens: Wenn man sich den Film des öfteren anschaut, wird man als aufmerksamer Zuschauer alle Puzzleteile, aus dem er besteht, auch zusammensetzen können - sinnlos ist dieser Schocker dann bestimmt nicht mehr, wie leider eine ältere Rezension hier behauptet! Am besten kann man ihn dann mit "The Sixth Sense" vergleichen, der am Schluß jeden aufgeschlossenen Zuschauer ebenfalls wie ein Hammerschlag trifft - allerdings etwas versöhnlicher und nicht so brutal wie dieser Film hier. Auf visueller Ebene schafft er ebenfalls Unglaubliches: noch nie sah Venedig so düster und hoffnungslos schön aus, wirkt jede Person, die dem vom Schicksal schwer getoffenen Ehepaar (Christie und Sutherland) in der Lagunenstadt begegnet, so undurchsichtig und verdächtig, wie in diesem Thriller. Nicolas Roeg hat sich als Regisseur hiermit ein filmisches Denkmal gesetzt. Ein Klassiker, den man nie mehr vergessen wird und beileibe kein "alter Schinken" der nunmehr schon 32 Jahre "auf dem Buckel" hat... - am besten des Nachts in aller Ruhe konzentriert ansehen!!! Ich wünsche Ihnen danach gutes Gelingen beim Einschlafen - während des Films dürfte dieses sowieso ausgeschlossen sein ;). PS.: Wem sich die Story nach Betrachtung der DVD nicht völlig erschließt, dem soll an dieser Stelle noch die Kurzgeschichte in Buchform von Daphne du Maurier "Spätestens in Venedig" ans Herz gelegt werden...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
  [Abbrechen]

Kommentare

Kommentare per E-Mail verfolgen
Von 1 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.12.2007 18:14:07 GMT+01:00
oliver twist meint:
Da musste ich aber mal schmunzeln auch wenn das eigentlich nicht zum Thema passt. Konnte mich plötzlich wieder an den von Ihnen besagten Samstagabend in den 80ern erinnern. Obgleich ich nicht mehr weiss, ob dieser düster war. Spätestens nach der Scene mit dem Glas wurde er das aber mit Sicherheit.
Tatsächlich ist "Wenn die Gondeln trauer tragen" auch für mich ein einschneidendes Filmerlebnis in Hinsicht auf das Thriller Genre gewesen, dem ich mich noch heute gerne widme.
Vielen Dank auch für den Hinweis auf die Lektüre von Daphne du Maurier!

Insgesamt eine Rezension, die den schauderhaften Zauber dieses Werkes sehr gut beschreibt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.03.2008 21:04:09 GMT+01:00
Indio-Black meint:
Vielen Dank, Herr "Twist"... ;)

Ich hatte diese Rezension geschrieben, da war ich noch nicht mit meinem Pseudonym "Indio-Black" unterwegs...

Meine Güte - was habe ich früher als Teenager diesen Film gehasst...

Ich hatte Albträume und wollte "ihn" mir auf keinen Fall noch einmal "antun".

Heute ist er einer meiner absoluten Lieblingsfilme - ein filmisches Meisterwerk und dieses Meisterwerk gehört zu Recht zu den berühmtesten englischen Filmen...

Wenn man allerdings einige der hier zu lesenden Rezensionen ansieht, so hat sich über die Jahre der Filmgeschmack doch wohl stark geändert... Bei vielen Zuschauern scheint wohl nur noch kübelweise herausspritzendes Blut, Gedärme und Perversitäten, wie sie in "Hostel" oder "Saw I - XXIV" vorkommen, einen "richtigen Horrorfilm" auszumachen...

Auch ist es wohl heutzutage zu viel verlangt, dass Nicolas Roeg vielen der heutigen "Filmfreunde" nicht gleich alle Lösungen vorgekaut in seinem Film serviert hat, so dass der Zuschauer, will dieser der Handlung bis ins Detail folgen und das Ende gänzlich verstehen, nach dem Filmgenuß noch ein wenig seine "grauen Zellen" in Bewegung bringen sollte...

Tja, die Zeiten haben sich geändert...

Wenngleich "Don't Look Now" oder zu deutsch "Wenn die Gondeln Trauer tragen" auch mehr ein mystisch angehauchtes Drama mit Schockeffekten sein dürfte, als ein purer "Horrorfilm"...

Apropos:

Ein Hollywood-Remake ist für nächstes Jahr in Planung, das Ende des Films soll gänzlich ausgetauscht werden, mehr heiße Sexszenen sollen enthalten sein...

Oh Graus!!!

Bei diesem Gedanken schaudert es mich jetzt schon - dieses ist wirklich "Horror" pur...

Es ist vielmehr ein Sakrileg!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.12.2011 20:49:50 GMT+01:00
Amazon-Kunde meint:
Das Remake sollte man sich nicht anschauen, dann muss man sich auch nicht ärgern. Diesen Film kann man durch ein Remake nur zerstören, erst recht wenn es ein Hollywood Remake ist. Eine kleine Schance gäbe es noch wenn David Lynch sich der Sache annehmen würde.

Veröffentlicht am 09.04.2012 00:55:41 GMT+02:00
claudia meint:
Oh ja, ich kann mich auch sehr gut an diesen Film erinnern. Ich bin 1965 geboren und war auch noch recht jung, als ich ihn damals sah.
Ich hatte praktisch den ganzen Film durch Schauer am Körper und Schauder im Bauch und niemals mehr hat mich ein anderer Filme so nachhaltig beeindruckt, bedrückt und geängstigt. Nein, er hat mich tief in meiner Psyche getroffen, da, wo alle Urängste und Furcht sich befinden. Zwar war ich sowieso schon ein vollkommenes Nervenbündel am Ende des Filmes, aber mit DEM Ende habe ich nicht gerechnet, auf so Etwas war ich im Leben nicht gefasst. Ich war wirklich geschockt, vllt sogar traumatisiert und noch heute beschäftigt mich der Film, weil er für mich eigentlich kein wirkliches Ende hat und ich die Schlussszene nie verstanden habe.
Lange schon spiele ich mit dem Gedanken, ihn mir auf DVD zu kaufen, aber ich habe in der Tat Angst, ihn mir noch einmal anzuschauen....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2012 02:09:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.04.2012 02:13:44 GMT+02:00
Indio-Black meint:
Im Nachhinein hat der Film ein leicht verständliches und plausibles Ende, da sich der Kreis schließt.

Auch ist sehr viel Ironie zu finden - so sieht die Blinde mehr, als es John Baxter vermag, obwohl dieser ebenfalls mit der Gabe des "zweiten Gesichts" gesegnet ist und trotz der Warnungen und sehenden Auges in sein Verderben rennt.

Der Film brennt sich ins Unterbewusstsein ein, Urängste und Furcht werden ausgelöst, weil man schon zu Beginn irgendwie weiß, dass der Film mit Sicherheit kein "Happy End" aufweisen kann, da gleich zu Anfang das Schlimmste passiert, was überhaupt passieren kann: Der Verlust eines geliebten Menschen/des nächsten Angehörigen bzw. Kindes ist hier der wahre Horror...
Besser und schrecklicher kann man dieses meines Erachtens filmisch nicht darstellen - das ist absolut oskarreif, was Donald Sutherland hier als Schauspieler abliefert.

Das Hauptthema des Films ist somit die Verlustangst, der Versuch der Schuld- und Trauerbewältigung und auch die Unausweichlichkeit des eigenen Schicksals...

Auch wenn der Film äußerst düster ist und ein grausiges Ende bietet: Er ist auf der anderen Seite äußerst romantisch und voller Liebe.
Je öfter man ihn sich ansieht, desto mehr stellt man dieses fest.

VORSICHT - SPOILER:

Der Zwerg im roten Mantel ist im Endeffekt "nur" ein weiblicher kleinwüchsiger irrer Killer, der für die Morde ohne ersichtliches Tatmotiv in der Lagunenstadt verantwortlich ist - auch wenn die letzte Szene in der Kirche durch den Nebel sehr mystisch und unheilvoll wirkt und den Zuschauer mehr in diese Figur hinein interpretieren lassen möchte.
(Die Untertitel der Blu-ray, welche die italienische Sprache ins Deutsche übersetzen, stellen dieses klar: Da bezeichnet ein Venezianer lautstark die Mörderin als "vom Teufel besessenes Dreckstück" und entmystifiziert somit den Zwerg.)

Die letzte Szene ist dann wieder sehr versöhnlich: Laura Baxter lächelt, denn sie scheint genau zu wissen, dass ihre kleine Tochter und ihr Mann nunmehr wieder im Jenseits zusammengefunden haben.

Dieses bemerkt man aber wohl erst nach einem wiederholten Anschauen, da man nach dem ersten "Genuss" des Filmendes (Mord) wohl ziemlich aufgewühlt sein kann...

Übrigens:
Ein Bekannter (Jahrgang 1965) von mir möchte sich den Film ebenfalls nie wieder antun, obwohl er blutigen Horrorfilmen nicht abgeneigt ist - er war, genauso wie ich (Jahrgang 1967), damals im Jahre 1982 durch die Fernsehausstrahlung "traumatisiert"...

Das ist irgendwie schade, denn für mich ist Roegs Meisterwerk zu einem der besten Filme meiner Sammlung geworden - die vormalige Angst verfliegt nach mehrmaligem Anschauen und wandelt sich in pure Faszination...

Veröffentlicht am 12.04.2012 23:41:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.04.2012 23:47:33 GMT+02:00
claptomaniac meint:
Ich habe diesen Film erstmals im Winter 1979/80 im Fernsehen gesehen. Es war wirklich ein trister Tag und zu allem Überfluss auch noch eine sehr triste Stimmung, da meine Eltern einige Jahre zuvor selbst eines ihrer Kinder - meine jüngere Schwester - durch einen Unfall verloren hatten. Ich war 16 und hatte an diesem Tag, es war ein Samstag, meiner Oma beim Umzug in eine neue Wohnung geholfen. Dabei habe ich einen alten Schwarz-Weiß-Fernseher mit drehbarer Antenne abgestaubt. Als ich diesen Fernseher in meinem Zimmer aufgebaut und die Antenne ausgerichtet habe, um diesen blöden Schnee vom Bildschirm zu kriegen, lief plötzlich dieser Film. Er hat mich gepackt, ja, in seinen Bann gezogen, es hat mich auf eine ganz subtile Art gegruselt, mehr als es die heutigen Schlitzer- und Blutspritz-Filme jemals gekonnt hätten. Und ich habe damals vieles nicht verstanden, z.B. das Ende. Tatsache ist aber, daß ich mir bis heute nie das Video bzw. die DVD gekauft habe, da dieser Film noch heute, 32 Jahre später, als mit Bildstörungen durchsetzter Thriller in schwarz-weiß in meiner Hirnrinde eingebrannt ist. Ich habe diesen Film vor meinem geistigen Auge, wie keinen Anderen. Julie Christie und Donald Sutherland verbinde ich heute noch ausschließlich mit "Wenn die Gondeln Trauer tragen". Vielleicht war es eines der ersten wirklich traumatisierenden Film-Erlebnisse meines Lebens. Heute bin ich fast 50. Die Faszination dieses Films ist ungebrochen und ich überlege, mir nun endlich mal die DVD zu bestellen. Übrigens: Da der alte tragbare Antennenfernseher meiner Oma ein Schwarz-Weiß-TV war (gefühltes Baujahr 1958), konnte ich die Sache mit dem Gnom mit dem roten Regenmantel natürlich nicht kapieren;-)) Aber Venedig war wirklich duster.......... ich wollte seitdem nie mehr dorthin.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.07.2012 23:21:42 GMT+02:00
Elinor meint:
@claudia: Was Sie schreiben, trifft zu 100 % auch auf mich zu. :-) Zwar fasziniert mich der Film, aber ich glaube, ich hätte auch Angst, ihn mir noch einmal anzusehen.
‹ Zurück 1 Weiter ›