Kundenrezension

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beklemmende Trostlosigkeit..., 28. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Children of Men (2 DVDs) [Special Edition] (DVD)
...in einem Film, der innovationsfreudig und mutig unverzüglich ins Geschehen des Jahres 2027 einsteigt, auf eine inhaltliche Einführung verzichtet und weder auf einen "Ballerhelden" noch auf romantisch verklärte Liebesszenen Wert legt und stattdessen seinen Schwerpunkt ostentativ auf das entworfene düstere Szenario und seine Botschaft ausrichtet. Eine Welt...

...in der keine Kinder mehr geboren werden können, eine Welt am Abgrund der Verzweiflung, geprägt von verfallenen schmutzigen Städten, kaputten Menschen und staatlich subventionierten Suizidpaketen. Eine Welt mit totalitären Strukturen, die Andersdenkende unterdrückt und gnadenlos Jagd auf Ausländer macht, um sie in menschenverachtenden Lagern einzupferchen und wegzusperren. Ein Drama...

...in dem ein "Held" die Chance bekommt, die einzige schwangere Frau und vielleicht das Schicksal der Erde zu retten. Clive Owen ist schon eine Type von Held, der mit ausgebrannten Gesichtszügen unter einem schweren unsichtbaren Mantel der Verzweiflung förmlich dahinvegetiert und weder mit großkalibrigen Waffen noch mit markigen Sprüchen ausgestattet ist. Eine Prise Hoffnung in einer Welt, die in Hass und Rassismus jegliche Menschlichkeit negiert, in der Depressionen Hand in Hand mit Galgenhumor gehen und schwelende Hoffnungslosigkeit alles in ihren Bann zieht.

Fazit:

Eine beklemmende Perspektive auf eine Menschheit, die neben ihren Kindern fast auch ihre Menschlichkeit verloren zu haben scheint. Krass...gut.
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Kommentare


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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.12.2008 14:59:21 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.12.2008 15:04:08 GMT+01:00
Amigo Del Sol meint:
meinen absoluten Lieblingsfilm nur vier Sterne zu geben, ist aber verdammt hart Herr Chili. Was bewegte Euch denn dazu das Werk so abzustrafen??? ;o) Übrigens empfehle ich an dieser Stelle auch gerne das Buch - absolut spitze und seeeeehr düster.

Vor lauter vorgetäuschter Entrüstung und weil ich mich auf eine überzeugende Antwort freue, hätte ich es fast vergessen: Wünsche dir schon mal einen GUTEN RUTSCH und möge es im neuen Jahr wieder viele geistreiche Verrisse geben ;o)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.01.2009 12:44:53 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.01.2009 13:17:12 GMT+01:00
Chilischote meint:
Der Film schwang bereits nach zehn Minuten im 5-Sterne-Takt, weil ich die hollywooduntypische Verfilmung ohne inhaltliche Einführung, Ballerhelden und Liebesszenarien mutig und innovationsfreudig fand. Aber zwei Sachen brachten den Stern dann doch ins Wanken. Einerseits hat es sich der Regisseur am Schluss zu einfach gemacht. Das die Handlung recht simpel war, störte mich nicht, dafür aber die bisweilen simple Abspulung der Handlung zum Schluss hin. Clive Owen rennt wild durch die Gegend, ohne Waffe oder sonstigen Schutz, und findet alles auf den Tablett. Gerade als er mit Kind hinausrennt u die reinste Weihnachtserlösungsszene alles in ihren Bann zieht, findet der Bursche ratzfatz die Zigeuerin und Boot. Wenn sie schon in den Film so viel Geballer einbauen, dann hätten dem Film 5 Minuten mehr gut getan. Aber so ging es mir bisweilen einfach zu schnell und zu einfach.

Zum Anderen, was mich auch wirklich störte, die Darstellerin der jungen Mutter. Ja mei, dass die Gute schlechter schauspielern kann als ein Kohlkopf ist eine Sache. Aber die Kommentare in einer läppisch wirkenden völlig unemotionalen Stimme gingen mir mir mächtig gegen den Strich. Erst aufbegehrender Teenie-Ton, der mich an die dumpfen Proll-Kiddies in der Straßenbahn erinnerte, und dann so eine Mischung aus "Ich bin verzweifelt, was soll ich tun!" und "Du bist mein großer Beschützer, tu doch was." Ihre Darstellung fand ich sehr sehr schwach, umso mehr als sie stets im Mittelpunkt stand und den absoluten Fixpunkt verkörperte. Mit einer soliden Darstellung hätte man wenigstens etwas heruasholen können. So aber war Clive Owen auf sich allein gestellt.

Im Endeffekt stört das auch nur minimal, aber genug um mir einen Stern zu verleiden. Auf jeden Fall ein großartiger Film, von dessen hollywooduntypischer Inszenierung es auch ruhig mehr geben dürfte.

Als die Suizidpakete erschienen, fiel mir übrigens ein, dass ich das Buch schon gelesen habe. Es war, glaube ich, zwar nicht wirklich mein Fall, aber auch nicht schlecht, sondern ziemlich krass anders (besser kann ich's nicht verdeutlichen :) und ich kann mich zwar kaum noch daran erinnern, möchte aber darauf wetten, dass die Mutter keine Farbige war und es deutlich weniger Feuergefechte gab. War der Chef der Regierung nicht auch der Verwandte des Helden, der dazumal überlebt? Gab's da eigentlich derartige Lager?

In der naiven Hoffnung dem peitschend aufgewühlten Zorne glücklich entronnen zu sein u mit besten Grüßen und Wünschen für 2009

Chili

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2009 22:21:21 GMT+01:00
Amigo Del Sol meint:
leider ist es bei mir auch schon ein paar Tage her, wo ich das Buch gelesen habe. Seinerzeit fand ich die Atmospähre im Buch auch gar nicht so düster, zumal ich es auch noch auf Englisch gelesen habe - was ich net einfach fand. Aber seit dem Film habe ich mir vorgenommen, dass Werk mit noch einmal intensiv zu Gemüte zu führen. Ist sowieso ein grundsätzliches Vorhaben, in 2009 mal wieder mehr Bücher zu lesen :o)

Die Darstellung der jungen Mutter fand ich allerdings gut, man sollte ja auch bedenken das sie ein Fitschi ist und somit absolut verhasst ist. Kulturell nicht eingegliedert in die Gesellschaft, sondern von ihr verstoßen. Dazu kommen Dinge wie Sprachbarrieren, mangelndes Vertrauen, ihr jugendliches Alter, absolute Überforderung als Mutter (immerhin ist die letzte Geburt eines Babys ja schon ein paar Jahre her), somit kommt es zur starken Fixierung auf unseren Helden. Folgerichtig fokussiert sich die Handlung anfänglich stark auf Clive Owen. Das lässt nach meiner Meinung nach, als das Baby geboren wird... man nehme nur die Szene im umkämpften Wohnhaus, Gänsehaut-Feeling pur. Das sind Szenen die einen Film in höhere Kategorien vorstoßen lassen. Fortan zielt das Auge des Betrachters auf das Überleben des Neugeborenen.

Allerdings in dem Punkt, dass Clive Owen mit Bade-Slippern und unbewaffnet sich durch den Film wühlt. Dafür, dass er ein ehemaliger "Freiheitskämpfer" ist, ist das schon ein wenig unglaubwürdig. Trägt aber sicherlich auch zum Spannungsaufbau bei. Auch die Flucht finde ich durchaus überzeugend inszeniert, von der Ermordung Julianne Moores, über die vermeindlichen Freiheitskämpfer bishin zur Flucht durch das "Ghetto" - vielleicht unterm Strich etwas zu rasant - spannend und hart (siehe z. B. die Hinrichtung von Einwohnern, die Misshandlung und Ermordung von Menschen während ihrer Reise) ist es allemal.

Aber unterm Strich sind 4 Sterne so gut wie 5 oder umgekehrt. Der Unterschied ist sicherlich maginal. Außerdem lagen wir ja schon weiter auseinander bei unseren Bewertungen ;o)

Schöne Grüße
Esau

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.01.2009 23:11:57 GMT+01:00
Chilischote meint:
Hehe, bzgl. der letzten Aussage bin ich sehr optimistisch, habe längstens Deine Wertung zu dieser Action-Gurke Hitman entdeckt mit stolzen vier Sternchen.... ;-)

Zur jungen Mutter hast Du nicht Unrecht, aber gerade wegen der vielfältigen Problematik erwarte ich doch zumindest etwas Zerissenheit, Überforderung, Verzweiflung od.ä. (wenigstens hätte die Gutste den Schnabel halten können:)

Die Bade-Slipper haben mich nicht gestört (sind mir noch nicht mal aufgefallen) u Cilve Owen schätze ich als Schauspieler immer mehr. Guter Mann, da kann man noch auf viele gute Filme hoffen.

Bis die Tage,
Greetings Chili

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.01.2009 15:03:07 GMT+01:00
Amigo Del Sol meint:
nanana, nix gegen Hitman ;o) Ich find den immer noch gut und stehe voll und ganz hinter meinen 4 Sternen :o) Ein locker-leichter Actionkracher ohne Tiefgang - genau das was man ab und zu braucht :o)

Naja, vielleicht gibt es ja bald "Children of Men II", im aktuellen Fortsetzungswahn von Hollywood & Co. ist das ja durchaus nicht auszuschließen und dann kann der Regisseur lang und breit über die Mutter philosophieren wie sie gemeinsam mit ihrem Sohn (oder war es ne Tochter?!) auf einem Schiffkutter die Weltmeere bereist ;o)

Aber in Sachen Clive Owen hast du Recht - guter Mann. Er hat mir auch in King Arthur von allen noch am besten gefallen oder in Shoot Em Up macht er richtig Spaß (das ist auch so ein Film für anspruchslose Momente *grins*) und demnächst kommt er mit "The International" ins Kino - von ihm werden wir gewiss noch Einiges hören. Zumal er, wie ich finde, noch zu den Schauspielern Marke: Raubein mit Charme und Kanone á la Clint Eastwood gehört. :o)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.01.2009 18:44:02 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.01.2009 18:46:33 GMT+01:00
Chilischote meint:
King Arthur ist cool u macht einfach nur Gaudi. Außerdem liebe ich ihn schon deswegen, weil nicht schon wieder der übliche König-Arthur-Morgana-Avalon-Kram gezeigt wurde. Und das mit den sarmatischen Spitzhüten hatte definitiv was. Aber sach maaal, ist Shoot'em Up nicht das Filmchen, wo sich Clive mit diesem italienischen Prachtweib ballernd über die Dielen wälzt? Gefällt mir garantiert,gelungene Optik, hehe. Den Knaben mag ich eh mehr als den ollen Clint, dessen Dirty Harry- und Italo-Kram war noch nie mein Ding. Über Hitman sag ich jetzt gar nichts, kann Deiner sturen und unvernünftigen Beharrlichkeit aber viel abgewinnen. Right! Stehe auch hinter meinem Stern. ;)))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2009 14:33:40 GMT+01:00
Amigo Del Sol meint:
zu King Arthur werde ich bestimmt demnächst mal meine Meinung hier verkünden... Du darfst schon gespannt sein, lieber Chili ;o)

Aber du hast Recht "Shoot´em Up" ist der Streifen, wo sich Clive Owen zusammen mit Monica Bellucci und einem Baby quer durch die Gegend "wälzt" und, unter Missachtung jeglicher Regeln der Physik, wild um sich schießt ;o) Aber ich weiß nicht, dieser Film hat was; sicherlich inhaltlich nichts für Feingeister, aber dafür hat er großes Kult-Potential :o)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2009 20:46:57 GMT+01:00
Chilischote meint:
Au Backe, das o.g. "Er hat mir auch in King Arthur von allen noch am besten gefallen..." habe ich völlig missverstanden. Hätt ich im Läbee nicht gedacht.

Ich hoffe das "Feingeister" wurde nicht in meine Richtung geblinzelt, da wäre ich aber beleidigt. ;) Fakt ist jedenfalls, dass das Filmchen höchstwahrscheinlichst genau meine Kragenweite ist, hehe. Mit solchen Filmen ist meine Simplizität immer zu begeistern.
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