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1. Regel des Fight Club: Sprecht nicht über den Fight Club!,
30. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Fight Club (16er-Fassung) (DVD)
Schon bei der ersten Regel müssten wir Fight Club Gründer Tyler Durden enttäuschen, denn wie kann man über dieses Meisterwerk schweigen? Selten war ein Film so kontrovers, provokant und intelligent. Doch fangen wir wie im Film mit einem Flashback an - worum dreht sich "Fight Club" eigentlich?
Ein ganz normaler, unnormaler Büromensch (genial: Edward Norton) erträgt den Stumpfsinn der Gesellschaft nicht mehr. Er droht in den Banalitäten des Alltags zu versinken, er ertränkt seine Melancholie mit IKEA-Möbeln, er leidet unter Schlaflosigkeit. Er versucht auszubrechen. Er sucht Selbsthilfegruppen für Todkranke auf, ohne selbst krank zu sein, nur um sich lebendig zu fühlen. Und dann begegnet er auf einer der ermüdenden Geschäftsreisen ihm - Tyler Durden: Chaos, Anarchie, Seife. Tyler (genial: Brad Pitt) zieht ihn magisch an, Tyler ist wie sein schwarzes Spiegelbild.
Und dank Tyler gelingt es ihm zumindest kurzfristig die Schranken der Konsumgesellschaft zu durchbrechen: Sie gründen einen "Fight Club", in dem sich die von der Gesellschaft Abgestumpften treffen und sich verprügeln - ohne Sinn, ohne Gewinn, nur um sich lebendig zu fühlen. Doch das Projekt "Fight Club" wächst und gerät außer Kontrolle.
Regisseur David Fincher nimmt uns mit auf eine düstere, abgrundtief böse Reise, die mitten in den schwarzen Kern der menschlichen Seele führt. Es ist schwer über den Film zu sprechen, ohne seine genial schockierende Quintessenz zu verraten, darum breche ich an dieser Stelle auch ab.
Diesen Film muss man einfach gesehen haben!
-"Ich bin Jacks Liebe"-
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