Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ....und plötzlich waren Sie wieder da., 24. Juli 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: 90125 (Expanded & Remastered) (Audio CD)
Mit Aufkommen des Punk war der Stern aller großer Progrock Bands im sinken begriffen, und diese Entwicklung machte auch vor dessen erfolgreichtsen Epigonen Yes nicht halt.
Konnte man mit ,Going For The One' 1977 noch einen repektablen Erfolg verbuchen, sanken die Verkausfzahlen mit den Nachfolger Alben ,Tormato' und vor allem dem unter Buggles-Beteiligung aufgenommenen ,Drama' in den Keller. White + Squire die nach der Auflösung der Drama Bestzung noch den Namen ,Yes' verwalteten, verwendeten diesen dann auch wieder, nachdem Sie nach Urmitglied Keyboarder Tony Kaye und dem neuen Gitarristen Trevor Rabin dann auch wieder Jon Anderson dazu überreden konnten 1983 ein neues Album einzuspielen.
Doch da war alles Neu. Die Songs von Trevor Rabin waren kurz und poppig, die Arrangements und Sounds trugen dem New Wave und Wave Pop Rechnung und das Gitarrenspiel war ungleich rockiger, als das von Steve Howe.

Es wurde nicht nur eine der besten und wichtigsten Produktionsarbeiten von Trevor Horn - von dem sich Yes ja durchaus im Guten 1981 getrennt hatte - sondern auch eines der besten und anspruchsvollsten Pop Alben der 80er - und: Yes erfolgreichstes Album überhaupt.
Der opener wurde gleich der Überhit und wurde sogar in Diskotheken(!) gespielt, was 1983 für eine ehem. Progrockband ja wirklich sensationell war, ,Hold On' war fast schon purer Arena Rock, ,It Can Happen' purer Pop, ,Changes' die beste Rabin Komposition die im Intro noch ein wenig an den Progrock erinnerte, ebenso wie das kurze aber sehr fetzige Instrumental ,Cinema' (nach dem sich die neue Yes Besetzung ursprünglich nennen wollte). ,Leave It', mit seinem tollen Chorgesang und dem hymnischen Refrain wurde der zweite Hit, ,Our Song war ähnlich gestrickt, ,City Of Love' bedrohlich und dramatisch, und das großartige ,Hearts' bildete den Abschluß dieses Song Reigens.

Das beste daran ist aber: es klingt heute noch - trotz der tw. typischen 80er Sounds und Soundeffekte - kaum angestaubt und bestätigt die großartige Produktionsarbeit die Trevor Horn hier geleistet hat, und mit dert er noch FGTH, Grace Jones, Art Of Noise, Seal und viele andere große acts beglücken sollte.
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Kommentare


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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.07.2008 15:36:52 GMT+02:00
guitar meint:
das ist das einzige yes-album, das mir wirklich gefällt. der rabin ist ein fantastischer gitarrist und songschreiber! mit den mitteln des hardrock aus prog pop für die disco zu machen, ist ein geniestreich!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2008 16:09:25 GMT+02:00
V-Lee meint:
pflicht ich dir voll und ganz bei. wozu ich wieder einen halben Absatz brauch, das beschreibst du in einem satz: wie macht der das nur immer...
aber zu dem Album: das war halt wieder eine ganz andere band, weil: anderson hier nicht die Dominante beim songschreiben war sondern Rabin und weil das aufgeblasene Wakeman gedudel und das musikakademische gezupfe vom howe nicht da war.
Ich mag schon ein paar klassische Yes Album auch; Fragile war sehr gut und auch going for the one hat seine Momente.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.07.2008 16:55:35 GMT+02:00
guitar meint:
stimmt, da haste recht mit fragile...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.09.2008 13:28:11 GMT+02:00
Stephan Urban meint:
...mag fragile lieber, auch relayer, close to the edge und tales. howe hat immer zu viel gezupft und wakeman zu dick aufgetragen, das stimmt. war aber trotzdem gute musik, die mir näher liegt als diese.

Veröffentlicht am 28.02.2010 11:43:42 GMT+01:00
Child in time meint:
Ja, tolles Album. Eine logische Weiterentwicklung der Gruppe. Musik ala "Close to the edge" wollte 1983/84 keiner mehr hören.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2010 08:51:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.03.2010 08:51:50 GMT+01:00
Uwe Smala meint:
Doch...ich, hab ich auch.
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V-Lee
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