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Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen [2,5] Enttäuschend!, 4. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Eragon - Das Erbe der Macht (Eragon - Die Einzelbände, Band 4) (Gebundene Ausgabe)
Zur Aufmachung

Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu sagen. Wieso zum Geier hier Firnen abgebildet ist und nicht Shruukan ist mir ein Rätsel. Aber das Buch ist mir generell ein Rätsel. Vielleicht spielt es auf das Erbe an, auf die Zukunft? Wenn man bedenkt, dass der Drache, der das Cover ziert nur in den letzten 90 Seiten ca. vorkommt...
Und ich gehe selten auf Preise ein, aber 19,99€ für ein ebook? Das ist ein Witz, oder? O.o

Zum Buch

Ich werde hier jetzt nur ganz kurz auf die Gründe hinweisen, warum man das Buch mögen kann, weil sie eigentlich auf der Hand liegen: Der Schreibstil, Charaktere wie Elva und Angela und ja auch Eragon, der stellenweise Humor, das Epische der Geschichte, die Drachen ♥ Eragon war mir in diesem Teil mal sehr sympathisch, weil er Arya nicht mehr ständig hinterhergerannt ist und anscheinend zu akzeptieren schien, dass sie sich keine Zukunft mit ihm vorstellen kann.
Aber trotzdem war dieser letzte Band nicht nur nicht besser als Teil drei, an dem ich ja schon einiges auszusetzen hatte sondern sogar sehr viel schlechter. Wieder gab es diese Roran-spielt-den-Helden-Szenen, die immer absolut gleich ausgehen und manchmal nicht einmal bedeutsam für den Verlauf der Handlung sind. Das große Problem dieser Saga ist und bleibt einfach Galbatorix. Er kommt auch hier kaum vor, nur in einigen wenigen Szenen und bleibt so leider unnahbar und damit kaum greifbar. Wer darauf hofft in diesem letzten Band endlich seine Beweggründe, sein ganzes Wesen, zu erfassen, der wird leider bitterlich enttäuscht. Man bekommt zwar einen Eindruck davon, wonach er strebt und kann das auch gut nachvollziehen, aber dass ein Mensch wie Galbatorix hier in diesen letzten paar hundert Seiten dargestellt wird, die gesamte Reiterschaft auslöscht? Erscheint völlig unglaubwürdig.
Im Prinzip gibt es viele Aspekte, die zwar während des Lesens Sinn ergaben, aber auch nur, wel man glaubte sie würden später näher aufgeklärt werden. So wie das jetzt war, waren viele Szenen einfach... seltsam und unvollendet.
Womit wir beim Ende wären. Ich dachte immer, dass die Leute damit übertreiben würden. Ich dachte, Paolini hätte sich ein Ende ausgesucht, das vielleicht ein wenig melancholisch, aber doch nicht offen endet. Aber das hier ist offen. Das ist zwar das Ende von Galbatorix (und das ist kein Spoiler, denn jeder weiß, dass Eragon siegen wird! Wie sollte es auch sonst sein), aber es ist nicht das Ende von Eragons Geschichte. Es bleibt offen, ob er all die Personen, die ihm etwas bedeuten je wieder sieht, es ist auch nicht nachvollziehbar, warum er denn nun Alagaësia FÜR IMMER verlässt, die Sache mit den Drachen macht keinen Sinn, denn statt für die neuen Drachenreiter von Beginn an da zu sein, wartet er irgendwo darauf, dass man sie zu ihm schickt. Wie die Sache mit Galbatorix gelöst worden ist, das fand ich ok, wobei ich aber auch da so einige Logikfehler erkenne, aber das war auch abzusehen und das ganze einfach zu leicht gewesen ist. Galbatorix ist der Endgegner, er ist der Überbösewicht, er ist... Es war einfach zu leicht.
Das Ende umfasst außerdem auch teilweise den Neuaufbau von Alagäsia und das war wieder so eine lieblose Aneinanderkettung von Ereignissen ala Eragon fliegt dorthin und hilft dabei dasunddas zu machen und dann fliegt Eragon dahin und hebt dieundie Zauber auf und dann... ARGH.
Hinzu kommt die Sache mit den wahren Namen. Eragon erfährt seinen wahren Namen, schön. Noch viel schöner wäre es gewesen, wenn man als Leser auch seinen wahren Namen erfahren hätte. Und dann DER wahre Name schlechthin, der das Schiksal aller entscheidet... Wird nicht erwähnt wie der lautet.
Und dann überall diese losen Enden. Die Frau, die Roran das Leben rettet, ist das die Mutter der Kinder, die Galbatorix als Geiseln nimmt? Und ist das die Frau, der Angela ihr Schicksal verraten hat, als auch Eragon bei ihr war, damals in Band eins (oder zwei?!)? Und wenn ja: Was ist mit ihr? Wieso hat sie diese Narben, warum kämpft sie in der Schlacht? Dann gibt es noch Eier der Ra'zac, aber wo sind sie? Werden sie schlüpfen? Und was passiert dann?
Ich bleibe bei meiner Meinung: Die Saga wäre 10 mal besser gewesen, wenn Paolini beim ursprünglichen Plan geblieben wäre, nur drei Bände zu schreiben und wenn er mal den Mut gehabt hätte, die Reihe endgültig abzuschließen und etwas Neues zu beginnen wie jeder normale Autor das tut. Denn das hier ist einfach feige und seinen Lesern gegenüber unfair. Je mehr ich darüber nachdenke desto schlechter finde ich das Buch als belassen wir es einfach mal hierbei.

Fazit

Schreibstil: 4 Sterne
Charaktere: 3,5 Sterne
Spannung: 3,5 Sterne
Emotionale Tiefe: 3,5 Sterne
Humor: 3 Sterne
Originalität: 2,5 Sterne
Logik: -10 Sterne

Ein einfach enttäuschendes Ende der Eragon Saga, das viel zu vieles offen lässt. Christopher Paolini ist entweder ein Feigling oder aber einfach geldgierig. Ich tippe auf Ersteres, denn jeder Roman, den er nach Eragon rausbringen würde, würde ordentlich Geld geben, egal, ob er gut ist oder nicht. Sollte es tatsächlich noch einen fünften Roman über Eragon geben, so weiß ich nicht einmal, ob ich diesen lesen wollen würde...
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