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Kundenrezension

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik für die Ewigkeit und andere freie Gedanken zu "The Weight of your Love", 27. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: The Weight of Your Love (2lp+CD) [Vinyl LP] [Vinyl LP] [Vinyl LP] (Vinyl)
Bin weder die-hard fan von den Editors noch anderen Musikgrößen -ich höre einfach gern Musik, daher der vielleicht etwas albern wirkende Titel dieser Zeilen. Auch will ich meine Gedanken nicht zu kunstvollem Musikjournalismus hochschwurbeln. Ich versuche lediglich, meine Hör-Gefühl -absolut subjektiv- zu beschreiben.

Nachdem ich die VÖ (erwartungsarm ggü. Neuem von den Editors) überlesen hatte, bestellte ich mir einige Monate später doch die Doppel-Vinylversion des Albums, um es danach erst einmal unfreiwillig im Regal zu vergessen. Die Vielzahl der Genre-übergreifend guten und sehr guten Veröffentlichungen in 2012 und 2013, hatte mich erst einmal bei den Rival Sons, Deerhunter, Bosnian Rainbows, Kvelertak, Bibio, Balthazar, The Union, Neil Young, Kinny, Andreya Triana, Junip, den Black Keys und immer wieder Nick Cave verweilen und in unterschiedlichsten Gefühlsaufwallungen schwelgen lassen. Die Editors gerieten in Vergessenheit.

Nach und nach kam ich von der Jubilee Street ab, kramte in der Sammlung, entdeckte die noch versiegelte "The Weight of your Love" und wurde fix neugierig, was die Jungs zuwege gebracht haben.

Nach dem 1. Durchgang auf dem Plattenteller hatte ich erst einmal die Wucht, Präzision und den Tiefbass der Aufnahme zu verarbeiten. Was für ein Sound! Nix mit Loudness War -nix zu hören von höher gepegelten Leisepassagen, nix mit komprimierter Dynamik. Hier bekommt die Musik den Raum, den sie benötigt um wirken zu können. Das war schon ziemlich genial und machte Lust auf eine weitere Runde.

Zumal mir sofort in Erinnerung kam, was ich -außer der Faszination des Sounds- sofort wieder hören wollte. Die herrlich eingängigen und, wie ich finde, die Zeiten überdauernden Hooklines der Streicher von "What is this Thing called love" und dem überragenden Heuler "Nothing". Die wunderbare, nach Dan Auerbach schraulende Gitarre zum Auftakt von "Hyena" und auch das wiederum mit wunderbaren Streichern unterlegte "Honesty" hatten es mir angetan. In dieser Reihenfolge.

Also Aufstehen und die Scheibe neu auflegen. So, wo war das Stück noch gleich...ach, ich mach's einfach nochmal von Vorn...und dann nochmal und nochmal und nochmal und nochmal... Nach ungezählten Durchgängen aller vier Seiten des Albums bezwang mich tief in der Nacht die Müdigkeit.

Insgesamt hatte ich es ca. acht Stunden lang nicht geschafft, die Editors durch andere Musik abzulösen. Die hypnotische Kraft der Musik und des Gesangs hat mich immer und immer wieder genötigt, mein Hörzentrum mit bestimmten Sounds und Melodien zu bedienen: pure Magie!

Ich könnte ewig weiterflöten, es wird dann aber nervtötend, daher hier mein Fazit:
Aus meiner Sicht versteht es derzeit kaum eine andere (mir bekannte) Band, eine solche Anziehung auf Menschen mit musikalischem Hang zum "großen Arrangement" (viele meinen "Bombast" sei das treffendere Wort?) auszuüben. Auch wenn mitunter die Grenze zum Süßlichen angekratzt oder von mir aus auch hie und da mal überschritten scheint, fängt das Spiel der Band oder die nächste Textzeile alles wieder ein und bringt den Song zurück auf die Spur großartigen Songwritings.

Es drängen sich Parallelen zu Coldplay auf: große Melodien, die das 2000-er Debüt "Parachutes" unvergleichlich und einzigartig machten, feiern hier fröhliche Auferstehung. Nicht das die Editors geklaut hätten, um Himmels Willen, Nein, nicht falsch verstehen! Es geht mir um die pure Empfindung die ich hatte, als ich das erste Mal Coldplays Jahrhunderalbum gehört hatte (es lag geschätzte 80 Wochen unentwegt auf dem Plattenteller). Betörende Melodien, kleine, feine Details, wunderbarste Licks und Hooklines verzauberten mich stets aufs Neue. Es war schlichtweg eine der besten 10 Schallplatten in meinem Leben.

Diese Assoziation hatte ich 2005 beim Editors Debüt, "The Back Room" nicht, obwohl ich begeistert war von der Scheibe, die meiner Ansicht nach "X&Y" von Coldplay lässig vergessen machte. Was ich ausdrücken möchte ist: wenn "Parachutes" der Meilenstein ist, den Coldplay in der Musik gesetzt hat, ist das Equivalent von den Editors sicherlich "The Weight of your Love". Nicht mehr und auch nicht weniger. Und nur für mich, wohlgemerkt!

Nach erneutem Lesen dieses Artikels stellt sich dann irgendwie schon die Frage der Aufrichtigkeit: bin ich wirklich kein großer oder gar die-hard Fan der Editors? Schnell die zweite Seite aufgelegt und um die Antwort gedrückt... "I'm out of it!"...
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