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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Code B (Audio CD)
Hallo alle Zusammen,zu aller Erst möchte ich erwähnen, dass ich ein alter Ärzte Fan bin und sie vor allem für ihren augenzwinkernden Witz liebe. Dies projeziere ich aber nicht auf Bela ' man weiß ja, dass der Graf gerne etwas düsterer ist. Das Album läuft mittlerweile ne Woche in meinem Autoradio und ist sicher 10 bis 20 Mal durchgelaufen. Es wird dabei immer hörbarer, aber deutliche Defizite sind m.E. immer noch vorhanden. Am Meisten stört mich die fehlende Abwechslung der textlichen Inhalte seiner Lieder. 1. Rockula ' Intro ' guter Einstieg 2. Geburtstagsleid ' Liebe 3. In Diesem Leben Nicht ' Liebe 4. Altes Arschloch Liebe ' ehm ' Liebe 5. Schwarz Weiß ' Sozialkritik 6. Onenightstand ' Liebe 7. Ninjababypowpow ' Liebe 8. Hilf Dir selbst ' zwischen Motivation und Sozialkritik 9. Bobotanz ' ganz ehrlich, raff ich nich ;) 10. Liebe Und Benzin ' Liebe 11. Als Wir Unsterblich Waren ' Punkrückblick 12. Nein! ' über Singleglück / Liebe 13. Dein Schlaflied ' ein Schlaflied -.- 14. Die Wahrheit ' Sozialkritik Damit komme ich auf 57 % Lieder, die sich mit Liebe beschäftigen. Das ist auch absolut verständlich, schließlich beschäftigt ihn seine junge Familie sicher auch beim songtexten. Für mich persönlich ist dass aber nicht facettenreich genug, als dass es mich begeistern könnte. Zudem sind die paar sozialkritischen Lieder voller Halbwahrheiten und nicht wirklich treffend und haben mir persönlich keine neuen Blickwinkel eröffnet. Wirklich gut finde ich nur "hilf dir selbst" und "Liebe und Benzin", da sie zu mir durchdringen und sich authentisch anhören. Ich weiß, ich stelle hohe Ansprüche an Bela, vielleicht zu hohe. Aber bei meiner Lieblingsmusik muss eben alles stimmen und hier wirkt es unstimmig. Nichts desto trotz rotiert die Platte weiterhin in meinen Favoriten, nur eben nicht sehr weit oben. Ich hoffe, meine Rezension wahr gut nochvollziehbar und konnte ihnen weiterhelfen. Gruß Tobias Kölling Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
21.10.2009 11:05:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.10.2009 11:06:17 GMT+02:00
Paul Wirsing meint:
Auch ich als langjähriger dä-fan vertrete mittlerweile den Standpunkt, dass vor allem bei Solo-Projekten des Herrn B. zu wenig "neues" oder zumindest "abwechslungsreiches" zu finden ist. Zu vieles hört sich meiner Meinung nach gleich an; meistens quasi ein Einheitsbrei aus Pop-Rock, der sich - leider - nicht allzu sehr von dem abhebt, was auch 01815-Rock-Pop-Gruppen a lá Silbermond und Konsorten en masse produzieren und veröffentlichen ... Schade, aber vielleicht bin ich mit meinen nunmehr 22 Jahren mittlerweile auch einfach zu "alt" oder anspruchsvoll für diese aal-glatte Pop-Musik... obwohl, zumindest für DIE ÄRZTE kann man ja eigentlich nie zu alt sein (wie es im Volksmund heißt)! ;)
Veröffentlicht am
11.01.2010 02:12:06 GMT+01:00
Avo Cado meint:
die Rezension und die Bewertung an sich geht schon in Ordnung so, aber zu deinem Hauptkritikpunkt:
bei "in diesem Leben" geht es um eine Nahtoderfahrung von Bela und seine Verarbeitung dessen, es hat also nichts mit Liebe als solches zu tun. "onenightstand" als Liebeslied zu begreifen finde ich ebenfalls seeeeehr gewagt;-) und bei "Nein!" ist es für mich sogar absurd es als solches zu bezeichnen. da gehts einfach um eine Person die ihn nervt, ich finde den Text angelehnt an "der Misanthrop" von die ärzte. ...außerdem, ist die thematische Vielfalt wirklich ein ausschlaggebender Punkt? ich meine, auf "Rubber Soul" von den Beatles handeln von 14 songs 13 von Liebe, es ist doch trotzdem eines der besten Alben der Musikgeschichte...
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
21.01.2010 01:34:23 GMT+01:00
Tobias Koelling meint:
Hallo Cado,
mit Absicht habe ich nicht Liebesliedern, sondern von Liedern, die Liebe im Fokus haben, gesprochen. Zu "Nein!": Wenn ich es ganz genau anhöre, muss ich dir zustimmen. Zwar finde ich, dass es auf den ersten Blick nach Singelglück klingt: Zitate: "Warum soll ich in dein Glashaus einziehen ... stör mich nicht, beim vergeuden meiner Zeit ... wie kann ich mich von dir befreien? ... " Am Ende wird er aber immer unpersönlicher und es scheint nicht um eine Beziehung zu gehen. "in diesem Leben" bekommt einen anderen Touch und mehr Tiefgang - gut zu wissen. Meine Argumentation in der Rezension ist m.E. immernoch geschlossen und ich stehe weiter dazu. Wie gesagt stelle ich hohe Ansprüche an den Grafen und bereue den Kauf nicht - wer meine Kritikpunkte nicht teilt oder wem es nicht wichtig ist, wird sicher sehr viel freude dran haben. Gruß Tobias
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