Kundenrezension

125 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fitzek - Der Nervensammler, 2. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Augensammler: Psychothriller (Gebundene Ausgabe)
Mit "Der Augensammler" publiziert der deutsche Schriftsteller Sebastian Fitzek seinen bereits sechsten Roman bei Droemer-Knaur.
Diesmal erzählt er die Geschichte von Alexander Zorbach, seines Zeichens traumatisierter Polizist, der nun bei einer Zeitung arbeitet und auf der "Jagd" nach dem Augensammler ist, der kleine Kinder entführt, die Mütter tötet und den Vätern knapp 45 Stunden Zeit gibt, die gekidnappten Kinder wiederzufinden - ansonsten werden sie sterben. Die Zeitung, bei der Zorbach angestellt ist, hat ihm den Namen "Augensammler" gegeben, weil jedem Kind, das getötet aufgefunden wird, das linke Auge fehlt. Leider hat die Polizei keine brauchbare Spur, bis Alexander Zorbach von einer blinden Physiotherapeutin aufgesucht wird, die behauptet, den Augensammler behandelt zu haben - denn sie kann, nur durch Körperkontakt, in die Vergangenheit ihres Patienten schauen. Ein Kampf um Leben, Tod und Zeit beginnt, denn Alexander Zorbach wird zum Hauptverdächtigen ernannt...

Ich bin, seit der Veröffentlichung von Die Therapie, ein begeisterter Fitzek-Fan und von seinen bisherigen Büchern ausgesprochen begeistert gewesen. Er schreibt ungemein spannend, vermag es den Leser zu fesseln und die Handlungsverläufe sind in seinen Romanen so gestaltet, dass eine Wendung die nächste jagt. Er hat eine klare Sprache und formuliert präzise. So auch in diesem Roman.
"Der Augensammler" ist in insgesamt 84. Kapitel gegliedert, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, wobei jeder der entsprechenden Charaktere einen anderen Sprachduktus erhalten hat.
Das Interessante und anfangs Verwirrende ist, dass die Handlung mit dem Epilog beginnt und sich zum Prolog vorarbeitet. Dabei sind auch die Seitenzahlen beim Aufschlagen des Buches mit 442 und am Ende des Romans mit 3 gekennzeichnet. Davon sollten Sie nicht aber nicht verwirren lassen: einfach Buchdeckel aufklappen und loslesen. Dass Sie verwirrt sein werden, dafür sorgt Sebastian Fitzek im Laufe des Geschehens zu Genüge.
Für Leser, die bereits mehrere Romane, wie zum Beispiel den oben genannten "Die Therapie" oder "Das Kind" gelesen haben, hält der Schrifsteller auch noch ein paar Schmunzler bereit, weil ihm Alt-Bekanntes wieder über den Weg laufen wird.

Im Großen und Ganzen bleibt ein gut geschriebener, unterhaltsamer Roman, der absolut zu fesseln weiß und eine Leere zurücklässt, denn nun muss die Fan-Gemeinde wieder längere Zeit ohne neuen Fitzek-Stoff auskommen. Deswegen mein Appell an Sie: Wenn Sie sich entscheiden sollten, einen Sebastian Fitzek-Roman zu lesen, muss Ihnen klar sein, dass Sie süchtig nach seinen Büchern werden - ob Sie wollen oder nicht.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.06.2010 17:23:11 GMT+02:00
U. Kröning meint:
Ich habe schon einige Bücher von Sebastian Fitzek gelesen und bestätige hiermit die "Sucht" nach seinen Büchern. Ich freue mich schon darauf, endlich dieses Werk in den Händen halten zu können und es zu lesen.
Vielen Dank für diese tolle Rezension. MfG U.K.

Veröffentlicht am 21.07.2010 17:29:33 GMT+02:00
BenB92 meint:
also irgendwie erinnert mich die handlung mit dass die väter soundso viel zeit und das dann jemand von nem psychiater (o.ä.) verdächtigt wird stark an Heavy Rain...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2011 22:30:09 GMT+01:00
RoadDoggX meint:
Ja, das hab ich mir beim Lesen auch des öfteren gedacht. Aber trotz der (heftigen) Paralellen ein sehr guter Thriller.

Veröffentlicht am 18.06.2011 17:58:26 GMT+02:00
Abraxas meint:
ich kann die Fitzek sucht ebenfalls bestätigen,nur dass bei mir noch eine ausgeprägte Cody Mcfadyensucht dazukommt;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.10.2011 15:07:26 GMT+02:00
A. Deines meint:
Ja mich auch und es ist sehr sehr ähnlich, aber auch ähnlich gut...lohnt sich!

Veröffentlicht am 19.01.2013 22:50:02 GMT+01:00
Miss Waikiki meint:
Vielen Dank für diese Rezension! Ich habe das Buch geschenkt bekommen und noch nicht begonnen. Ich wollte mir erst einmal einige kritische Stimmen durchlesen. Nun kenne ich Ihre und ich kenne einen Verriss und bin auch trotz Ihrer Rezension nicht sicher, ob das Buch etwas für mich ist oder nicht. Sie fanden es unterhaltsam. Ja, es ist ja ein Unterhaltungsroman, nicht mehr und nicht weniger. Dementsprechend ist der einzige Zweck auch, unterhaltsam zu sein. Der Verriss zerpflückt eine ganze Liste von Logikfehlern. Die sind es, die bei mir die Unterhaltung nehmen. Wenn ein Buch vor Logikfehlern strotzt, geht jede Unterhaltung den Bach runter bei mir. Da ist Ihnen nichts negatives aufgefallen. Aber Ihnen ist etwas aufgefallen, das mich misstrauisch macht. Der Prolog ist am Ende? Das ist seltsam.

Veröffentlicht am 20.06.2014 01:50:41 GMT+02:00
Lieber "spaddl, von einem solchen Krimi, Thriller oder wie auch immer man "Augensammler" bezeichnen will, süchtig wird man von solchen Texten nicht. Im Gegenteil. Das langweilt. Das ist so abgelutscht. Das glaubt kein Mensch mehr. Viele Grüße. Helmut Cremers
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