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Kundenrezension

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein aufklärender und aufweckender titel mit schwer zu verdauendem inhalt, 3. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka: Über die Ursprünge des industrialisierten Tötens (Gebundene Ausgabe)
Der Rezension von Volker Dunz, die ich wirklich gut finde, weil sie alles anspricht, was dieses Buch inhaltlich hergibt, ist von meiner Seite her nichts hinzuzufügen. Warum war das Buch für mich persönlich so wichtig?

Der Autor hat den Blick für das Wesentliche. Mr. Patterson führte mir doch deutlich vor Augen, was ich mit unbewusstem Konsumverhalten alles anrichten kann und doch über die Auswirkungen meines Verhaltens nichts erfahre, weil alles totgeschwiegen, geleugnet oder verharmlost wird. Dass es hinter unserem Rücken im 21. Jahrhundert immer noch Vernichtungslager gibt, die den an den Judenfamilien ausgeübten Gräueltaten in nichts nachstehen außer in der blinden Vernichtungswut mit dem Ziel der Ausrottung einer sog. Rasse, genannt Jude. Wegschauen-und-Töten-Lassen führte vor rund 70 Jahren und führt auch heute noch zu unermesslichem Leid und wieder fragen wir uns im Nachhinein, wie denn das alles bloß möglich war. Das Buch hat mir klar gezeigt, welche grundsätzlichen Zusammenhänge bestehen zwischen der Ausbeutung, der Unterdrückung und der Ermordung von Juden während der Nazizeit auf der einen Seite und der industriellen Züchtung, der Unterdrückung, Ausbeutung, dem Transport und der Schlachtung von sogenannten Nutztieren auf der anderen Seite. Und außerdem es hat neben 'Ernährung für das dritte Jahrtausend' von John Robbins wesentlich dazu beigetragen, keine Fleischteile mehr zu verzehren, weil ich das Regime der Tierausbeutung nicht mehr unterstützen will. Ich investiere lieber in lebendige Unternehmen, die nicht mit dem Töten von Lebewesen ihr Geschäft machen.

Die Theorie Kants, dass wir Tieren kein Leid zufügen sollen, weil wir dadurch verrohen und dann auch gegen Menschen aggressiv würden, wird hier umgedreht. Im zweiten Weltkrieg wurden Menschen erniedrigt und gedemütigt, geknechtet und vergast, und die Menschen verloren ihre Fähigkeit, mit den Tieren mitzufühlen, wenngleich sie sich als Ausgleich vielleicht noch ihr Lieblingstier (gefangen)hielten, so wie manche SS-Offiziere vielleicht ihren Lieblingsjud oder ihre Lieblingsjüdin (gefangen)hielten, um ihn oder sie nicht an die Gaskammern und Öfen zu verlieren. Es ging in den allermeisten Fällen wohl um Besitzanspruch und guter-Samariter-spielen.

Ein gutes Buch, das ich erst gelesen habe in diesem Kontext und das auch gut in diese Rezension passt: 'Maus' von art spiegelman, ein Jude, der die Geschichte seines Vaters in ein Comic verpackt hat, in dem Nazis Katzen und Juden Mäuse, Polen Schweine und Amis Hunde sind. So wie das Buch von Charles Patterson möchte ich auch dieses der geneigten Leserin/dem geneigten Leser ans Herz legen.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.09.2012 17:34:40 GMT+02:00
Fassungslos meint:
"Die Theorie Kants, dass wir Tieren kein Leid zufügen sollen, weil wir dadurch verrohen und dann auch gegen Menschen aggressiv würden, wird hier umgedreht. Im zweiten Weltkrieg wurden Menschen erniedrigt und gedemütigt, geknechtet und vergast, und die Menschen verloren ihre Fähigkeit, mit den Tieren mitzufühlen, wenngleich sie sich als Ausgleich vielleicht noch ihr Lieblingstier (gefangen)hielten, so wie manche SS-Offiziere vielleicht ihren Lieblingsjud oder ihre Lieblingsjüdin (gefangen)hielten, um ihn oder sie nicht an die Gaskammern und Öfen zu verlieren. Es ging in den allermeisten Fällen wohl um Besitzanspruch und guter-Samariter-spielen."

Meiner Meinung nach gibt es eine andere Aussage und zwar die, daß manche Menschen (ich schränke hier bewusst ein) nicht mit anderen Lebewesen, Natur usw. mitfühlen können oder besser gesagt sich ihnen überlegen fühlen (Herren, Meister, Beherrscher usw.) und auch deshalb ohne Probleme nicht nur Tieren sondern auch Menschen Leid antun können.
D.h. die angesprochenen Menschen haben ihre Fähigkeit mit Tieren mitzufühlen nicht verloren, weil sie Menschen so behandelt haben, sondern sie hatten noch nie Mitgefühl mit (bestimmten) Tieren und der Natur (im Gegenteil sehen sie sogar als feindlich an) und durch die Übertragung dieser Sichtweise auf (bestimmte) Menschen können sie auch diese ohne Skrupel töten.

Die Geschichte eines Teils der Menschheit (ich schränke wieder bewusst ein) ist von solcherlei Verhalten durchzogen und es hat nicht erst im 2. Weltkrieg angefangen.
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