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Kundenrezension

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen !!!!, 17. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Electric Ladyland (Audio CD)
Jimi Hendrix war viel mehr als nur ein Musiker - er war eine Institution, er war Identifikationsfigur und er war der Fleisch gewordene Protest gegen den damals stattfindenden Vietnamkrieg (unvergessen seine wüste, zerfetzende Version der amerikanischen Nationalhymne The Star Spangled Banner auf dem Woodstock-Festival 1969!).
Wenn man seine Eltern ärgern wollte, spielte man seine Platten zuhause in voller Lautstärke ab, der Konflikt war vorprogrammiert!

Obwohl viele sein Album Axis: Bold as love gemeinhin als sein Meisterwerk ansehen, schreibe ich diese Auszeichnung eher DIESEM (im Originalvinyl Doppel-)album zu!
Mit Mitch Mitchell und Noel Redding hatte Hendrix zwei englische Mitstreiter gefunden, die zwar unweigerlich in des Meisters übergroßem Schatten verschwanden, dennoch aber den Stücken den letzten, notwendigen Schliff gaben.
Hier wurde erstmals der als Basis dienende Blues mit Elementen dessen ergänzt, was man später Psychedelics nennen sollte; der Versuch, Sinneswahrnehmungen, die durch die Einnahme bewusstseinsverändernder Drogen verfremdet werden, so darzustellen, wie man sie unter Einfluß derselben vermutlich hört; die Vielschichtigkeit, die Hendrix dabei (gerade auf diesem Album) zeigt und die vielen Ideen, die er verarbeitet, heben Electric Ladyland in eine ganz eigene Klasse und viele seiner späteren Adepten, Nachahmer oder zumindest die durch seine Musik inspirierten Nachfolger wie z.B. Randy Hansen oder Frank Marino mussten sich an der Klasse dieser Songs messen lassen.
Es gibt neben klassischem Blues (wie der Slow version von Voodoo Chile) Elemente, die den Funk vorwegnehmen (Crosstown traffic, Long hot summernight), Tango (House burning down) auch Balladen (Burning of the midnight lamp).

Schade an diesem Album ist nur, dass man das Originalcover, welches eine ganze Reihe nackter Mädchen zeigt (auch eine bewusst gewählte Form des Protestes gegen die USA!), zugunsten dieses Großportraits des Meisters eingetauscht hat. Auch hier zeigt Amerika leider wieder sein prüdes Gesicht! Allerdings wird das Hörvergnügen, welches der Zuhörer hat, dadurch natürlich nicht gemindert.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.07.2008 18:22:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.07.2008 18:29:31 GMT+02:00
Don Alegre meint:
... na wer sagt's denn ... muss einfach mal so reingreifen.
Diese Platte spielte ich über einen Fenderverstärker mit -boxen. Da gab es dann keinen Konflikt mit den Eltern mehr, denn die hat es einfach weggepustet *ggg*

Kenne das Orignalcover sehr gut - aber heute "geht sowas doch nicht!"

Jeder R&B-Guitarrist weiß um die Genialität dieses Mannes und was er aus seiner Gibson rausholte!

NB: Gut klingende Zeilen mit gekonntem Flageoletts

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2008 22:35:19 GMT+02:00
S.P.Q.R. meint:
....ahhhh, wie es scheint, auch ein 'gesetzteres' Semester! Erfreut, :-) auf heimischem Terrain begrüßen zu dürfen.
In der Tat, einen wie IHN wird es wohl nie wieder geben. Heute gibt es im Gitarrenkosmos zuviele 'Techniker' und zu wenig 'Gefühlige', schade eigentlich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2008 06:56:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.07.2008 13:32:11 GMT+02:00
Don Alegre meint:
... GM ... ja, gesessen bin ich schon viel in meinem Leben ... als Abwechselung auch viel gelegen :-))

Ja, richtig. Brillant in der Technik, sind die neuen, aber einem einzigen Ton nachjagen, das können sie nicht mehr. Wann hat der letzte mit Rückkopplung gespielt, so mit wirklich echter z.B. vor einem Marshallturm ?-))

Veröffentlicht am 20.08.2008 13:04:10 GMT+02:00
Marian meint:
von wegen "bewusst gewählte Form des Protestes gegen die USA" !
Hendirx wollte dieses Cover der britischen Version so gar nicht (siehe Wikipedia engl. & deutsch):

"Das Cover der britischen Version zeigte einige nackte Frauen, was für kontroverse Diskussionen sorgte. Später wurde dieses Coverdesign von den Toten Hosen für das Album Reich & Sexy wiederbelebt. Hendrix hatte sich jedoch klar von dem Cover mit den nackten Frauen distanziert. Die Fotoshootings wurden ohne sein Wissen gemacht und für das Cover verwendet. Hendrix wollte als Cover eines der Fotos verwenden, die heute auf den letzten beiden Seiten des CD-Booklets (Remaster-Version) abgebildet sind: Die Aufnahmen mit den Bandmitgliedern und Kindern auf der Alice in Wonderland-Statue im New Yorker Central Park. Diese Aufnahmen stammen von der Fotografin Linda Eastman, der späteren Ehefrau von Paul McCartney."

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.08.2008 18:47:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.08.2008 22:29:59 GMT+02:00
S.P.Q.R. meint:
@Marian

In meinem Kommentar steht nirgendwo, das Hendrix das Mädchencover favorisiert hätte; mir ist dieser Streit diesbezüglich bekannt gewesen - auch, das Polydor U.K. das Mädchencover ausgewählt hat (oder hat auswählen lassen), als Protest gegen das spiessige US-Amerika.

Also bitte nichts behaupten, was ich so nie geschrieben habe!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.06.2012 18:05:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.06.2012 18:27:56 GMT+02:00
~elmar~ meint:
Hi....J.Hendrix spielte fast nur Fender Stratocaster...
was mich freut ist die Tatsache, das junge Leute (unter 20 J.) noch immer Hendrix hören...
und die ganz verrückten Girls (~16 Jahre alt) spielen sogar Hendrix...
have a look at YouTube....Desiree Bassett (mein Liebling)....Orianthi...
und staune... Thx ~e~
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