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Kundenrezension

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bewertung aus heutiger Sicht, 4. März 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Star Trek - Bridge Commander (Computerspiel)
Wird ein Spiel älter - oder sagen wir uralt, schließlich zählen hier doppelte Hundejahre - will es mitunter neu bewertet werden. Ganz besonders, wenn es ein Franchise fanatischer Fans bedient, die knapp zehn Jahre nach dem Ende der letzten TNG-Serie langsam aber sicher mit Entzugserscheinungen zu kämpfen haben und nahezu alles f..., ähm spielen, was die Palette hergibt. Gerade Bridge Commander steht da potentiell zur Debatte, zumal es gar auf modernen Betriebssystemen problemlos zum Laufen zu bringen ist.

Und es punktet neben der nicht selbstverständlichen Kompatibilität und Stabilität ferner mit zwei weiteren Vorzügen. Der Erste ist der des Flairs. Das hier ist Star Trek durch und durch. Was Nicht-Trekkies wahrscheinlich kalt lassen dürfte, trifft Fans der Thematik mit Sicherheit voll ins Herz. Die englische Synchronisation kommt der Stimmung gar entgegen, wie ich fand, als ich mich kürzlich noch einmal daran versuchte. Sprachlich außer Form Geratenen winken deutsche Untertitel, so dass keine wichtigen Informationen verloren gehen. Die Originalstimmen Datas und Picards, die ihrerseits Nebenrollen in Bridge Commander übernehmen, sind die Leserei allemal wert.

Der zweite Vorzug meint die nett aufgezogene Haupthandlung. Es gilt zwar selten, eigene Entscheidungen zu treffen und der Fokus liegt ganz klar auf Mord und Totschlag, aber man hat sich wenigstens inhaltlich um Abwechslung bemüht und so ein hübsches Finale erdacht.

Abzüge gibt es freilich dafür, dass das Sprachrohr des eigenen Schiffes nicht man selbst, also der Captain ist, sondern der Erste Offizier. Er diskutiert mit Freund und Feind, er weist die Crew an. Hier zollt man der Absicht Tribut, weiblichen Spielern Identifikationsspielraum mit der schwarzen Silhouette auf dem Cover lassen zu wollen. Unnötig und mehr als einmal auffällig unpassend, nicht zuletzt da die "Nummer 1" nicht unbedingt die Sympathischste ist. Ich fühlte mich jedenfalls nicht besonders gut vertreten.

Ein anderes Problem könnte sich im Laufe des fortweg spannenden, weil recht kniffligen Spielverlaufs stellen: Man tut doch immer dasselbe. Nur selten heißt es, mal nichts zu zerstören oder vor der Zerstörung zu bewahren. Schnell hat man den Dreh heraus und weiß, welche Subsysteme welches Schiffes zuerst auszuschalten sind. Die werden danach in jedem Scharmützel chronologisch abgearbeitet. Man trifft ohnehin fast immer auf die selben Gegner - viel gibt es demnach nicht zu lernen.

Fazit: Ganz klar, Grafik und Animation können es mit dem Jetzt und Heute nicht aufnehmen, aber im Fall von Bridge Commander scheint das auch nicht vonnöten. Das Genre an sich ist nicht so ausgeschöpft wie das der Ego-Shooter, das seit 2002 derartige Entwicklungssprünge machen musste, dass ein Vertreter dieser schon nach wenigen Jahren beinahe unspielbar wirkt, weil die Fassade ganz neue Ufer erschwommen hat. Hier ist die Optik schlicht nebensächlich und reicht allemal, um der Stimmung die Klinke zu reichen. Wer sich wenig für den Hintergrund erwärmen kann, lässt besser ganz die Finger davon. Denn selbst für Trekkies ist Bridge Commander nicht mehr als etwas für Zwischendurch ...
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