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Kundenrezension

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 165 Minuten vom besten Dream Theater-Live-Sound aller Zeiten, 8. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Live at Budokan (Audio CD)
Gerade als man denkt, von Dream Theater hätte man schon alles gesehen und gehört, veröffentlichen die einzigen echten Weltstars in der Prog Metal- Szene mit ihrem nunmehr vierten Livealbum den absoluten Beweis dafür, dass sie auch 12 Jahre nach "Images and Words" immer noch auf dem Zenit ihres Schaffens sind. "Live at Budokan" wird der Qualität der Band erstmals auch als Live- Aufnahme ganz ohne Abstriche gerecht und klingt streckenweise sogar druckvoller (!) als manche Studioaufnahmen. Auf drei im legendären Budokan in Tokio mitgeschnittenen CDs verwöhnen die New Yorker ihre Fans über 165 Minuten Spielzeit mit einer souveränen Show, die gegenüber allen bisherigen Live- Veröffentlichungen mit völlig neuer Atmosphäre besticht. Diese ist geprägt von der unterkühlten, straighten Härte des letzten Albums "Train of Thought", von dem fünf Songs inklusive des Instrumentalstücks STREAM OF CONSCIOUSNESS gespielt werden. Allein deshalb ist "Live at Budokan" nicht nur Pflichtstoff für Fans des neuen Albums, denn die Live-Wirkung der neuen Stücke ist grandios und absolut fesselnd. Auch "Train of Thought"- Kritiker dürften sofort vom neuen DT-Sound gefesselt werden, zumal in der Bühnenperformance z.B. schon beim Opener AS I AM deutlich mehr Keyboards auftauchen als noch auf der Studiofassung und die Bannwirkung komplettieren.
Einen gehörigen Anteil an der so authentisch wie nie transportierten Live-Atmosphäre hat der überragende 1A-Sound, welcher der Detailverliebtheit von Portnoy, Petrucci, Myung und Rudess exzellent Rechnung trägt - sei es in der verträumten Atmosphäre von TRIAL OF TEARS, deren Sound zuweilen an Rushs "Xanadu" erinnert oder bei virtuosen Einlagen wie John Petruccis Soli und abgedrehte Keyboard-Einlagen, die BEYOND THIS LIFE auf knapp 20 Minuten strecken. Der vom DT-erfahren Kevin "Caveman" Shirley gezauberte Mix schafft es, dass sich alles Instrumente beinahe besser anhören als im Studio - perfekter, druckvoller Klang, wie man ihn sich bei einem Konzert eigentlich kaum zu erträumen wagt und dazu noch die richtige Prise Original-Hall und (euphorischer) Publikumsreaktion aus der Arena. Portnoys Bass Drums klingen einfach fabelhaft, und Petruccis Gitarren bestechend sauber. Hinzu kommt die vortreffliche Abmischung von James La Bries Gesang, der sogar bei "Flüster"-Stellen wie zu Beginn von THIS DYING SOUL vordergründig ist und nicht untergeht.
La Brie selbst zeigt sich in meisterlicher Form und brilliert ausdrucksstark in allen Tiefen und Höhen. Wer z.B. beim ekstatischen Ausklang von TRIAL OF TEARS oder bei PULL ME UNDER schadenfroh auf einen großen Ausrutscher oder auf leichtere Gesangsvariationen wartet, der wird hier enttäuscht.
In der Songauswahl zeigen Dream Theater selbstbewusst, dass es mit ihnen schon lange keine Pflichtnummern mehr gibt und präsentieren auch außer den fünf neuen Stücken eine ganz neue Zusammenstellung mit viel Stoff der letzten beiden noch nicht auf Live-CDs zu hörenden Alben. Vier Songs als Auszüge aus dem überlangen "Six Degrees of Inner Turbulence" fassen praktisch das Beste daraus zusammen. Von der aufgewühlten Atmosphäre in WAR INSIDE MY HEAD bis zur überirdischen Melodie von SOLITARY SHELL machen die Songs live einen mitreißend starken und noch authentischeren Eindruck als in der Studioversion. Auch das atmosphärische TRIAL OF TEARS und das wahnsinnig facettenreiche NEW MILLENNIUM von "Falling Into Infinity" werden bei diesem überwältigenden Klangerlebnis zu so nicht geahnten Süchtigmachern. Das auf über 9 Minuten ausgedehnte HOLLOW YEARS vom selben Album liefert mit einem atemberaubenden Intro spanischer Gitarrenklänge und weiteren Soloeinlagen einen von vielen Beweisen dafür, wie viele neue Ideen in dem gesamten Konzert eingebaut sind.
Aus einer Gala-Vorstellung ohne Schwachpunkte fällt es schwer, noch Höhepunkte herauszustellen. Besonders interessant ist neben Petruccis Giganten-Solo in BEYOND THIS LIFE aber vor allem das herrliche INSTRUMEDLEY, das u.a. aus Instrumentalteilen von "Metropolis Part 2 - Scenes From A Memory", "Metropolis Part 1", "Erotomania", "Ytse Jam", "A Change of Seasons" und "Liquid Tension Experiment"- Kompositionen sowie ein paar Gags perfekt zusammengeschustert ist. Beeindruckend sind auch das so gut wie nie klingende ONLY A MATTER OF TIME vom allerersten Album und die beste PULL ME UNDER- Version aller Zeiten, beide wie fast alle Songs gespickt mit kleinen aber feinen Variationen. Als "Rausschmeißer" erhebt das epische IN THE NAME OF GOD die "Train of Thought"- Scheibe endgültig in den Adels-Stand.
So überzeugend wie jedes einzelne Stück auf "Live at Budokan" dargeboten wird, hat man am Ende nicht das Gefühl, irgendeinen Song vermisst zu haben, auch wenn am Besten jeder Song gespielt und eine 6-fach-CD erschienen wäre. Die Band als Ganzes ist spieltechnisch ohnehin das Maß aller Dinge, schon wieder sind neue Ideen hinzugekommen, James LaBrie ist in Hochform, die Atmosphäre ist fesselnd und der Sound der brillanteste, seit es Live-Aufnahmen gibt. Beim Hören empfiehlt es sich, ein handelsübliches Holzpflegemittel auf den Fußboden auftragen; und bei all den zu erwartenden Kniefällen vor der Lautsprecherbox ist das Parkett nach der dritten CD poliert wie Glatze von Jordan Rudess. Besser gehts nicht mehr - Pflichtkauf, egal wie viel Dream Theater schon im CD-Regal steht!
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