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Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Adventure, 28. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Gray Matter (Videospiel)
11 Jahre ist es her, seitdem uns Jane Jensen mit Gabriel Knight – einen fantastischen Abschluss dieser Adventure-Reihe geliefert hat. Lange Zeit von der Bildfläche verschwunden, versucht die Macherin nun mit Gray Matter an alte Erfolge anzuknüpfen. Von Gabriel waren wir begeistert. Kann Samantha Everett, die mehrere Jahre auf ihren Auftritt warten musste, in die Fußstapfen ihres männlichen Vorgängers treten? Oder sind diese dann doch eine Nummer zu groß?

What’s the matter?

Nachdem ihr erst kürzlich erworbenes Motorrad plötzlich streikt und sie gerade noch einen schlimmeren Unfall verhindern kann, findet sich Samantha Everett vor einem gewaltigen Landistz in der Nähe der Universitätsstadt Oxford wieder, der in dem herunterprassenden Regen umso geheimnisvoller aussieht.

Um sich von ihrem Sturz zu erholen und die Nacht nicht draußen, in diesem Unwetter zu verbringen, nutzt Sam die Gelegenheit und verschafft sich Zugang zum Haus, indem sie eine junge Frau, die gerade vor der Eingangstür steht und offenbar von den Bewohnern erwartet wird, “beseitigt”.

Froh, die Nacht im Trockenen verbracht zu haben, will Sam genauso schnell wieder aus dem Haus verschwinden, wie sie sich Zugang zum selbigen verschafft hat. Doch daraus wird leider nichts, denn die Haushälterin hält Sam für die Assistentin, die geschickt wurde, um ihrem Arbeitgeber zur Seite zu stehen. Wohl oder übel muss Samantha also erst mal das Spiel weiterspielen.

Das Haus gehört dem Neurobiologen Dr. David Styles. Einst von den Studenten wegen seiner tollen Vorlesungen gefeiert und auf Grund seines Aussehens und seiner Art fast schon als Promi verehrt, lebt der Hirnforscher seit einem Autounfall, bei dem seine über alles geliebte Ehefrau Laura gestorben ist, zurückgezogen auf seinem Anwesen.

Dort hat er – die eine Hälfte seines Gesichtes mit einer Phantom der Oper-Gedächtnismaske bedeckt – über die Jahre versucht, mit Hilfe verschiedener Experimente Kontakt zu seiner verstorbenen Frau aufzunehmen und: Es ist ihm auch tatsächlich gelungen!

In diesem Zusammenhang wagt er sich nun an ein neues Experiment. Sechs Studenten werden durch verschiedene Visualisierungsprozesse geführt: Joggen auf der Laufbahn, Krafttraining im Fitnessraum, etc. Die Auswirkungen auf Puls, Blutdruck und Gehirnaktivität will er mit den Daten der Personen vergleichen, die diese Übungen tatsächlich durchgeführt haben, um wissenschaftliche Rückschlüsse auf Fukntionsweisen von Gehirn und Körper zu ziehen.

An den Orten, an denen die Versuchskanninchen in ihrer Vorstellung die Aktivitäten durchführen, passieren jedoch zu den selben Zeitpunkten sehr merkwürdige Dinge.

Was hat es damit auf sich? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Experimenten und den einzelnen Geschehnissen? Oder treibt da jemand nur ein böses Spiel und nutzt seine Kenntnis über Dr. Styles’ Versuche schamhaft aus? Und welche Rolle spielt Laura, die auch schon Davids Haushälterin erschienen ist und die auch Sam im Haus herumgeistern sieht? Welches Geheimnis umgibt das Dread Hill Anwesen? Nun… am besten, ihr findet es selbst heraus…

Abrakadabra

Gray Matter ist ein klassisches Adventure, das sich in acht Kapitel gliedert, in denen ihr – je nach Kapitel – entweder mit Sam oder David spielt. Mit der Hobbyzauberin Sam, die davon träumt, in den Dädalus-Club – einer geheimen Vereinigung bedeutender Magier – aufgenommen zu werden, müsst ihr zusätzlich zu den, einem solchen Adventure entsprechenden Rätseleien, ab und an kleine Zauberkünststücke vorführen, um in der Geschichte voranzukommen. In dem Zauberbuch, das euch von Beginn zur Verfügung steht, sind eine Reihe von Tricks aufgeführt, die ihr an ganz bestimmten Punkten – und diese sind vorgegeben, also es ist nicht so, dass man hier und da versuchen kann, einen Trick anzuwenden, um weiter zu kommen – anwenden müsst. Dazu müsst ihr lediglich die Anweisungen in dem Buch befolgen, kurz gesagt: Diese Tricks zu vollziehen ist wirklich leicht.

Rätsel sind kein Hexenwerk

Apropos “leicht”: Leicht sind insgesamt betrachtet leider auch die Rätsel. Sie sind vom Prinzip nicht schlecht und mehr als “benutze Dosenöffner mit Dose”, allerdings ist sehr oft klar, was zu tun ist, so dass ihr kaum vor richtig große Herausforderungen gestellt werdet. Hinzu kommt, dass sich der Mauszeiger bei einigen Gegenständen, die man zuvor nur anschauen konnte, verändert und man dann weiß, dass man mit diesen nun interagieren kann. Das geht sogar manchmal soweit, dass sich bei manchen Objekten der Cursor von vorne herein als ein Untersuchen- oder Benutzen-Symbol darstellt, so dass man sofort weiß, dass diese von Bedeutung sind.

Zur Vereinfachung des Spiels tragen auch die Namen der einzelnen Orte auf der Karte sowie in gewisser Weise die durchaus positive Fortschrittsanzeige bei. Hat man in einem Kapitel an einem Schauplatz alles erfüllt, was es zu erfüllen gibt, wird der Name des Ortes in grauer Schrift angezeigt und man weiß, dass man diesen nicht mehr aufsuchen muss. Die Fortschrittsanzeige gliedert sich in mehrere Schlagwörter und füllt sich, wenn man innerhalb eines Kapitels in den jeweiligen Bereichen vorangeschritten ist. Anhand der Überschriften lässt sich auch schon oft erahnen, wo man sich als nächstes auf die Suche begeben muss.

Wie in vielen Spielen, gibt es auch in diesem Hilfe durch Betätigen der Leertaste, wodurch euch alle Objekte, die anklickbar sind, angezeigt werden.

Ansehnliche Grafik

Grafisch gesehen kann Gray Matter wirklich überzeugen. Die im Comicstil gehaltenen Zwischensequenzen sorgen durchaus für Atmosphäre und auch sonst gibt es von der Grafikseite her – für ein Adventure – nicht viel zu meckern.

Aufgefallen ist jedoch, dass man offenbar an einigen Stellen mit Sequenzen gespart hat. Anstatt zum Beispiel den Kopiervorgang eines Stückes Papier oder das Verlassen des Raumes seines Gesprächspartners zu betrachten, wird der Bildschirm ganz kurz schwarz und im nächsten Augenblick ist die jeweilige Aktion bereits erledigt.

Soundtechnisch kann das Spiel eigentlich nur im Hauptmenü, in dem man sich ja auch so lange aufhält und in den Zwischensequenzen überzeugen. Ansonsten hat jeder Protagonist “seine eigene” Musik, die abgespielt wird, wenn man ein Kapitel mit ihm bestreitet. Auch hier ist die Musik anfangs ganz nett, wiederholt sich aber relativ schnell und einige Klänge bleiben dann im Ohr, die, wenn sie jemandem nicht gefallen, auf Dauer eventuell etwas nervig sein können. An den Sprechern, die tolle Arbeit geleistet haben, gibt es widerum nichts auszusetzen.

Fazit

Mit Gray Matter gelingt Jane Jensen ein solider Wiedereinstieg in das Adventure-Geschehen. Die Rätsel sind zwar nicht so schwer aber verpackt in einer spannenden Story, bei der man mit zunehmenden Spielverlauf immer dringlicher wissen will, was es mit den einzelnen Vorfällen auf sich hat, löst man diese gerne. Gray Matter braucht sich vor seinen Konkurrenten auf dem Adventuremarkt nicht zu verstecken und Freunde dieses Genres werden mit diesem Spiel ganz bestimmt ihre Freude haben.
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