Kundenrezension

26 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da fehlt es an Verständlichkeit - Nichts für Anfänger, 14. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zen-Geist, Anfänger-Geist: Unterweisungen in Zen-Meditation (Gebundene Ausgabe)
Sicher war es anregend dieses Buch eines bekannten Meisters des Zen zu lesen. Vieles bleibt aber unverständlich und unbefriedigend. Ich denke der Autor verliert sich zu schnell in selbstgenügsame Behauptungen wie, das sei eben irgendwie paradox oder nur schwer zu verstehen und zu erklären um was es wirklich gehe. Andererseits stellt er dann wieder etwas sehr seltsame rückschlüssige Behauptungen auf wie z. B: "Wenn ihr den Bach entlanggeht, hört ihr das fließende Wasser. Das Geräusch ist kontinuierlich, doch ihr müsst in der Lage sein, es anzuhalten, wenn ihr es anhalten wollt." (S. 128)
Entweder hier wurde etwas seltsam aus dem Englischen übersetzt oder der Autor will durch Unverständlichkeit und Abgehobenheit beeindrucken und sich zum großen tiefgründige Lehrer hinaufstilisieren.

Viele Aussagen des sicher auch streckenweise guten Buches sind eben so wie die Aussage oben aus meiner Erfahrung schlichter Unsinn. Ärgerlich und auch vermeidbar, es geht auch verständlicher, wenn man wirklich verstanden werden will - oder erscheint man erst dann besonders schlau, wenn man nicht verstanden werden kann?
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.11.2009 09:27:05 GMT+01:00
A. Brio meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.08.2011 04:13:32 GMT+02:00
Amadito meint:
Schade, dass sich - egel zu welchem Thema - immer wieder selbsternannte Profis finden, die Rezensionen unfreundlich und sinnarm kommentieren.

Veröffentlicht am 11.10.2011 15:08:41 GMT+02:00
Die Welt - nein dieses Forum hier - gehört den Klugscheißern.

Veröffentlicht am 03.04.2012 15:50:44 GMT+02:00
Marc Schmitz meint:
Zitat: "Wenn ihr den Bach entlanggeht, hört ihr das fließende Wasser. Das Geräusch ist kontinuierlich, doch ihr müsst in der Lage sein, es anzuhalten, wenn ihr es anhalten wollt." (S. 128)

In diesen beiden Sätzen geht es darum, dass man als Anfänger erst einmal lernen muss sich während des Zazen nicht ablenken zu lassen. Wir alle kennen die vielen "Stimmen" in unserem Kopf, die kontinuierlich auf einen einreden. Diese, im Grunde sind es Gedanken, gilt es abzuschalten.

Der Autor zieht als Vergleich nun das Geräusch fließenden Wassers heran. Sicherlich geht es auch verständlicher aber viele Leser erwarten von einem Buch über Zen gerade solch einen philosophischen Touch.

Veröffentlicht am 12.12.2012 09:01:30 GMT+01:00
R. Coenen meint:
Etwas Geduld mit der Übung sollte man schon aufbringen. Es ist wohl eine Binsenweisheit, dass Zen-Meister sich davor hüten müssen zu klare Anweisungen zu geben, wollen sie ihre Schüler nicht davon abbringen genau das zu erfahren, worum es im ersten Schritt der Übung geht. Einem Zen-Lehrer daraus Geltungssucht zu unterstellen ist wirklich daneben. Darüber hinaus läßt sich aus der Einleitung klar erkennen, dass es sich bei den Texten um nachträglich veröffentliche Belehrungen handelt, die vor einem Kreis von Schülern, d.h. Leuten, die bereits über praktische Erfahrungen mit Zen verfügen, gehalten wurden. Damit ist doch eigentlich der Kontext aufgezeigt, in dem das Lesen der Texte Sinn macht.
Es ist eben kein Buch, dass man auf dem Sofa liest und dann auf die tollen Einsichten wartet und eine Anleitung "Zen ein 10 Schritten" ist das sicherlich auch nicht. So etwas gibt es nicht und das ist gut so.
Diese Rezension beruht auf Irrtum und Ungeduld.

Veröffentlicht am 29.10.2013 11:23:55 GMT+01:00
Ich kann mich Ihrer Kritik nur voll anschließen! - Das Buch ist m.E. überbewertet!
Im Grunde genommen reiht sich hier eine indikativische Aussage an die andere, und solche Aussagen unterliegen der Verifikation oder Valsifikation - was aber natürlich bei einem Zen-Meister nicht erlaubt ist.
Wenn das aber von idealistischen Jüngern abgelehnt wird, muss man sich fragen, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn der Meister geschwiegen hätte.
Es sollen ja für die Buchform redigierte Ansprachen des Meisters sein. Ich muß sagen: wenn man mir Vorträge in dieser Form zumuten würde, wäre ich nach spätestens 10 Min. nicht mehr im Raum, sondern draußen in der Natur, wovon ich sicherlich mehr hätte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.11.2013 10:20:09 GMT+01:00
Lieber "Amadito"! - Ihr Kommentar ist nichtssagend und überhaupt nicht hilfreich.
Man sollte endlich mal begreifen, dass alles alles, was über Zen geschrieben wird, in Sätzen mit Subjekt, Objekt und Prädikaten geschrieben wird. Nicht selten wird dann in eben diesen geschrieben, dass das Übel schlechthin die Subjekt-Objekt-Trennung des Westens sei. Die Sprache spiegelt aber doch unsere Denkstrukturen - und schreibende Zen-Meister begeben sich - wenn sie ein Buch schreiben - in eben dieses Übel mitten hinein!
Die Konsequenz ziehen all die Zen-Meister, die auf alles Geschreibe verzichten - und schweigen!

Wenn sie aber schreiben, dann unterliegt das Geschriebene unbedingt der Kritikfähigkeit !!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2013 08:26:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2013 08:28:53 GMT+01:00
R. Coenen meint:
Lieber KörperGeistundSeele,
ich glaube hier liegt ein grobes Mißverständnis vor:
Ein Buch oder eine mündliche Information ist nur ein kleiner Baustein im Werkzeugkasten eines Zen-Lehrers. Gesten, Handlungen und Koan (alle als Dualität überwindende, Subjekt-Objekt-Sicht aufweichende Didaktik angewandt) gehören als fester Bestandteil mit dazu. Deshalb strotzt die gesamte schriftliche Zen-Überlieferung nur so von Paradoxien, in denen der schmale Pfad unserer vermeintlichen "Realität" in Frage gestellt wird. Wer Zweifel an der allgemein üblichen Subjekt-Objekt-Prädikat-Welt hat, für den ist der Zen-Weg geeignet, um mit sich und der Welt besser leben zu lernen.
Was Ihre Kritik an dem Buch angeht, sollten Sie in Betracht ziehen, dass die Sprache vielleicht unzureichend, aber leider die einzige Möglichkeit darstellt, Ereignisse festzuhalten und dem ein oder anderen Suchenden einen Fingerzeig zu geben.
Sie haben den Meistern das Schweigen angeraten: Wer, glauben Sie hätte mehr Grund zum Schweigen, Sie oder der Meister ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2013 09:31:43 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2013 10:02:29 GMT+01:00
"Sie haben den Meistern das Schweigen angeraten: Wer, glauben Sie hätte mehr Grund zum Schweigen, Sie oder der Meister ?", schreiben Sie mir zurück.... Beide! - Würde ich sagen.
Oder möchten Sie mich letztlich unter das Joch "höherer Autoritäten" zwingen mit Ihrer Bemerkung? - Da ich nicht an Klassensysteme mit höheren Wesen ("Meister") und sonstigen tiefdenkenden Menschen glaube, müssen wir uns angesichts der letztlich unfaßbaren großen Wirklichkeit des Seins wohl alle bescheiden. Und tatsächlich ist Reden manchmal Silber - aber Schweigen ist Gold.

Seit vielen Jahren studiere ich Zen-Literatur und muss feststellen, dass die Verteufelung der "Subjekt-Objekt-Spaltung" hauptsächlich vor so 20-30 Jahren stattfand. Es gab dann kein New Age - Buch mehr, in dem die "Subjekt-Objekt-Spaltung" nicht vehement als das Übel schlechthin aufgenommen wurde. Seitdem sich New Age beruhigt hat, ist es auch um diese Floskel stiller geworden, - vielleicht deswegen, weil sie von so vielen einfach und ohne tiefes Verständnis nachgeplappert wurde.
Im übrigen: bevor man ein Ich (Subjekt) loslassen kann, muss man erstmal eins haben! (Dürckheim)

Das Paradox ist nicht etwas Zen-Spezifisches. Sie finden einen eifrigen Gebrauch des Paradoxes auch in der abendländischen Philosophie, insbesondere bei Meister Eckhart, der nur zu gut um die Tücken des sprachlichen Ausdrucks wusste! Das Paradox ist auch nicht etwa unlogisch oder jenseits aller Vernunft (nous!) - sicherlich aber jenseits einer simplen Rationalität. (Das muss man unterscheiden.)

Sie haben natürlich recht: Gesten und Handlungen sowie eine bestimmte Form der Präsenz sind unbedingt wichtig für einen Zen-Meister - aber nicht minder für einen Professor in der Vorlesung oder einen Pastor auf der Kanzel - und überhaupt für jeden Menschen, der etwas lehrt, kundtut usw... - Skurrilitäten können jedoch auch voll "in die Hose" gehen, wenn ihr Sinn nicht begriffen wird. Der Zen-Meister ist immer geschützt durch seinen Kontext (Raum, Kleidung, Ritual...), und da man bei einem (Rinzai-)Meister mit Skurrilem rechnet, könnte er auch echten Quatsch und Unsinn machen, ohne angefochten zu werden. Das sollten der Professor in der Vorlesung und der Pastor auf der Kanzel lieber unterlassen....

Im Soto-Zen gibt es übrigens so gut wie keine Koan und auch keine Meister, die skurrilen Klamauk machen. -

Vielen Dank für Ihre Antwort! - Und nun wieder ab ins Schweigen.... ;-)
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