Kundenrezension

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen läuft auch unter Linux, 12. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gigabyte GBT GA-Z77-DS3H Mainboard Sockel 1155 Z77 4x DDR3 Speicher ATX (Zubehör)
Einbau Prozessor, RAM und Kühler problemlos möglich, nichts klemmt oder stört.
Anschlüsse güt beschriftet, alles gut erreichbar und logisch aufgebaut. Auch das BIOS ist übersichtilich.
Was ich nicht ganz so toll finde ist, dass die Spannung nicht detailliert eingestellt werden kann. So ist es nicht möglich, den Speicher mit 1,65V zu versorgen ohne den Prozessor ebenfalls mit der ausserhalb der Spec liegenden Spannung zu betreiben. Somit lüft der Speicher "nur" mit 1333 statt 1600 MHz.
Dennoch ist das Board schnell und stabil.
Booten (unter Linux, mit SSD) ist in 8 Sekunden erledigt! Die Installation des OS in 8 Minuten!
Das ist enorm und natürlich vor allem der verbauten SSD zu verdanken, dennoch: Auch im Betrieb ist das System gefühlt rasant schnell und nichts ist am stocken. So muss es sein.

Einen Punkt ziehe ich deshalb ab, weil Gigabyte den LAN-Chip geändert hat.
Das Board war in der c't 12/12 beschrieben mit einem Atheros Netzwerkchip, der laut Bericht "in unseren Tests unter Windows 7 und Linux problemlos" lief. Für mich ein absolutes Kaufargument. Nun ist ein Attansic Ethernet controller verbaut, der ohne Treiber für Linux daherkommt und die erst geladen und in den Kernel eingebunden werden mussten. Dank an das openSUSE-Forum an dieser Stelle für die Unterstützung. Nun werden die meisten wohl eher Windows verwenden, ich habe jedoch nicht geprüft, ob der Netzwerk-Controller-Chip von Windows 7/8 unterstützt bzw. mit Treibern versorgt ist.
Bei Gigabyte wird man wegen (Linux-)Treibern an den Chipsatzhersteller (also Intel) verwiesen. Der bietet jedoch nur Treiber für seine eigenen Mainboards zum Download an. Ich bin nicht der Linux-Freak, wünsche mir aber eine deutlich bessere Unterstützung seitens des Herstellers für andere OS.
Wie gesagt, dafür einen Punktabzug, welcher Windowsanwender eher nicht betreffen wird.

Interessant vielleicht noch die gemessene Leistungsaufnahme des Gesamtsystems (ohne Monitor): 71W Spitzenwert, 30 - 32W Leistungsaufnahme im "Normalbetrieb", d.h. nach dem Booten während der Arbeit mit Bürosoftware und Browser(n). Gelegentlich geht der Wert kurzzeitig auf 39 - 42W, nach wenigen Sekunden wieder auf den "Normalwert". Dies ist m.E. in Relation zu der gebotenen Leistung einfach spitzenklasse. Wären die Spannungswerte im BIOS einstellbar, könnte man noch vielleicht 1 - 2W rauskitzeln, aber ob das den Aufwand lohnen würde... Somit kann man die fehlende Spannungseinstellung wohl verschmerzen.
Im Ruhezustand unter Linux beträgt die gemessene Leistungsaufnahme 1W.

System bestehend aus:
Sharkoon T9 Value blue edition PC-Gehäuse (Midi Tower, ATX, USB 3.0) schwarz
Be quiet BQT L7-350W Pure Power PC-Netzteil 350 Watt
Gigabyte GBT GA-Z77-DS3H Mainboard Sockel 1155 Z77 4x DDR3 Speicher ATX
Intel Core i5-3570K Quad-Core Prozessor (3,4GHz, Sockel 1155, 6MB Cache, 77 Watt)
Arctic CPU Kühler Freezer XTREME Rev. 2 (1366 1155 1156 775 FM1 AM3+ AM3 AM2+ AM2 939 754)
Kingston HyperX PC3-12800 Arbeitsspeicher 8GB (1600 MHz, 240-polig) DDR3-RAM Kit
Samsung 840 Series All-in-One Installation Kit interne SSD-Festplatte 120GB (6,4 cm (2,5 Zoll), 256MB Cache, SATA III) anthrazit
WD 8.9cm (3.5") 2TB SATA3 WD20EARX 64mb Green
DVD+-RW SATA Plextor PX-891SA black Retail
OS: Linux openSUSE 12.2
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.04.2013 14:04:09 GMT+02:00
B. Thiemens meint:
Vielen Dank für die Bewertung. Ich stand nämlich auf dem Schlauch bezüglich des Lan-Chips unter Linux. Jetzt läuft alles prima.

Veröffentlicht am 18.09.2013 15:38:08 GMT+02:00
DieterH meint:
Hallo,

ist ja spannend:

Unter Ubuntu 13.04 wird mir ein Atheros AR8151 angezeigt, unter Opensuse 12.3 ein Attansic Ethernet controller.

Seltsam, seltsam...
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