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Kundenrezension

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es nicht., 4. Oktober 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: The White Goddess (Audio CD)
Wer schon mit seinem Debütalbum bei Kritikern und Fans gleichermaßen abräumt, hat nicht nur viele Neider gegen sich, sondern auch gleich das Problem mit dem Nachfolger ein ebenbürtiges Werk abzuliefern. Im Fall der bayrischen Epic-Metaller kommt noch hinzu, dass die Band im Underground schon jetzt Kultstatus genießt, was den Druck auf den Nachfolger “The White Goddess” zusätzlich erhöht haben dürfte. ATLANTEAN KODEX lassen sich aber keinen Druck von außen auferlegen. Das war schon klar, als die Band bekannt gab, nur ausgewählte Konzerte zu spielen. Genau diese Gelassenheit lässt “The White Goddess” genau da anknüpfen, wo das Debüt “The Golden Bough” endete.

Abermals sind die teils überlangen Songs mit kurzen Interludien, beziehungsweise Instrumentals verbunden, was erneut diese einmalige Atmosphäre unterstützt, die man schon auf dem Debüt bei jeder Note spüren konnte. Auch “The White Goddess” strahlt zu gleichen Teilen Erhabenheit und Kraft aus, ist dabei aber noch ein Stück weit zwingender als das Debüt. Majestätische Riffs harmonieren hier perfekt mit elegischer Melodieführung der Gitarren und eindringlichen Refrains, die ob ihrer melancholischen Note die Krone eines jeden Songs bilden. ATLANTEAN KODEX wirken auf “The White Goddess” noch entschlossener und auch fokussierter, was man grandiosen Stücken wie dem unschlagbaren Opener “Sol Invictus” - hier dürften MANOWAR vor Neid platzen - oder “Twelve Stars And An Azure Gown” zu jeder Sekunde anhört. Die Band schafft es mit jedem Song den Hörer zu packen und in eine Welt voller Mythen und Legenden zu entführen, die er so schnell nicht wieder verlassen will.

Dabei bleiben ATLANTEAN KODEX sich und ihrem Stil auf der einen Seite treu, was die Rezeptur des Songwriting angeht. Die doomigen Passagen sind ebenso präsent, wie das epische Moment von BATHORYs “Hammerheart” und “Twilight Of The Gods”. Andererseits hat sich das Quintett innerhalb ihres Spektrums weiter entwickelt. Die Riffs sind noch ein Stück weit härter als noch auf dem Vorgänger (“Sol Invictus”), die Chöre noch zielsicherer eingesetzt (“Enthroned In Clouds And Fire”) und die Arrangements sind mit noch mehr Liebe zum Detail entstanden. Man glaubt der Band, dass sie ihre Musik aus voller Überzeugung und ohne Kalkül spielt. Anders wäre es auch nicht möglich, besitzen die Alben dafür doch viel zu viel Gefühl und Tiefgang.

ATLANTEAN KODEX setzen dem im Prinzip schon perfekten Songwriting von “The Golden Bough” doch noch einmal die Krone auf und legen mit “The White Goddess” das Album vor, an dem sich jede andere Band des Genres in Zukunft messen lassen muss. “The White Goddess” ist Epic-Metal in Perfektion, der in seiner ganz eigenen Liga spielt. Falls MANILLA ROAD eines Tages Geschichte sind, brauchen sie sich um den Nachfolger auf dem Epic-Metal-Thron keine Sorgen zu machen. Der steht spätestens nach “The White Goddess” fest und niemand wird ATLANTEAN KODEX den Titel ‘Könige des Epic-Metal’ streitig machen können. In den Staub und huldigt dem Kodex, ihr Narren!

5 Sterne (10/10 Punkte)
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.10.2013 16:51:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.10.2013 19:24:25 GMT+02:00
Du hast ja sehr schnell rezensiert. Schnell und leider auch etwas sehr vorschnell. Gerade Bands die dem Epic-Metal zuzurechnen sind brauchen eine gewisse Zeit bis sich die Musik/das gesamte Klangbild, voll entfaltet. Bei dem Vorgänger habe ich auch erst nach ein.-zwei Wochen eine Rezi geschrieben, da ich wollte das sich das gesamte Klangspektrum ersteinmal in Ruhe "legen" konnte. Nun gut, jeder wie er mag.
Aber, du willst doch nicht wirklich eine so geniale Band wie Manilla Road die bis dato 15 (!!!) Studio-Alben veröffentlicht haben mit einer Band die gerade mal drei (!!!) Alben herausgebracht hat, auf einer Stufe stellen....?? Sorry, aber das ist nun wirklich sehr, sehr weit hergeholt und einfach maßlos übertrieben. Manilla Road haben Epic-Metal-Geschichte geschrieben. Atlantean Kodex sind zwar gut, aber eben auch jetzt noch nicht, unbedingt mehr. Um sich auch nur in die Nähe von Manilla Road zu spielen, brauchen sie noch ein bischen Zeit, auch wenn sie ev. auf dem Weg dorthin sind.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.10.2013 19:38:11 GMT+02:00
Colin meint:
Ich habe die Platte schon seit einigen Wochen vorliegen, von daher denke ich, dass ich sie gut genug kenne. Keine Frage, MR sind die Epic-Metal-Götter (und zudem eine meiner Lieblingsbands), aber ich stelle ja Überlegungen an, was passiert, wenn MR mal nicht mehr sind. Da sehe ich als Nachfolger momentan nur Atlantean Kodex und nichts anderes habe ich geschrieben. Von daher finde ich auch nicht, dass ich 'maßlos' übertrieben habe. Das ist eben Geschmackssache, wie immer. ;-)
Mein Review kannst du übrigens auch auf unserer Seite finden (Link: http://www.metal.de/heavy-metal/review/atlantean-kodex/55412-the-white-goddess/#c17276).

Veröffentlicht am 05.10.2013 13:17:10 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.10.2013 13:19:20 GMT+02:00
Alex Panz meint:
Für mich ganz klar die Platte des Jahres und eine der Besten Epic Metal Platten der letzten Jahre.
Was die Jungs hier verbraten haben ist für mich von hinten bis vorne perfekt und jetzt schon ein zukünftiger Klassiker!
Ich höre das Album seit ein paar Wochen in Dauerschleife und es packt mich jedes Mal wieder. Sowas hatte ich zuletzt bei "Awaken The Guardian", "Watching From A Distance" oder "To Dimension Logic".
Man kann von der Band und dem album halten was man will, aber die Jungs haben mit TWG einen Brocken geliefert, der in diesem Genre ziemlich schwer zu knacken sein dürfte!
Mich berührt das Album und kann/darf/muss das Ruhig mit Anderen Klassikern vergleichen .
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