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Kundenrezension

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Running Wrack'n'Rolf, 10. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Resilient (Ltd.Ed.) (Audio CD)
Yippie, Running Wild are back…glaubt man dem PR-Piraten „Rolf K.“, dann wieder besser denn je….natürlich viel besser als auf dem letztjährigen Output obwohl ja die PR-Stanzen schon damals ähnliches verhießen…ginge es danach geht es immer nur steil nach Oben…hat man also die Messlatte in fast 20 Jahren gefühlte 10cm angehoben, nach dem sie wohl, Mitte der 90er, gerissen wurde…

Schnee von gestern, aber jetzt wird ja wohl Niemand auf die Idee kommen bei „RW“ dieses letztjährige Ausschuss-Album ernsthaft als Messlatte für künftige Bewertungen zu benutzen? Nostalgie oder verquere Vergleichs-Reflexe am unteren Qualitätsspektrum des neuesten Outputs scheinen aber irgendwie ein verbreitetes Phänomen…ich hoffe ich kann dem widerstehen.

Ich meine, in meinen Ohren muss ein richtig gutes HM-Album, welches sich anschließend als gut bis sehr gut erweist, erstens nicht nur ein paar gute Songs haben, sondern, so gut wie keinen Schwachen und dazu vielleicht sogar noch als in sich geschlossenes Werk funktionieren. Das macht den Unterschied zwischen den besten RW-Alben und Dem was so jetzt bzw. schon viel länger, unter diesem Banner, rauskommt. Ist schließlich nicht diese Pop-Schleim-Kacke wo es reicht, mit bisschen Fortuna, einen Single-Hit fürs Radio zu landen und man ist der gemachte Mann. Nö… der stetig wachsende Erfolg des Metal gründete einst nicht auf großen PR-Ansagen, sondern darauf ein metallisches Album-Feuerwerk zu entfachen…den Fan-Enthusiasmus in die Musik zu übertragen und mit wahrhaftig furiosen Live-Auftritten zu promoten. ^^

Was dieses Restgebilde „RW“ angeht: Es gibt nicht nur keinen Drummer, sondern es gibt einfach keine Band, die sich, nach Release, mit dem neuen Zeug auch live beweisen darf. Gerade HM...funktioniert einfach nicht, wenn es so aus der Retorte kommt und hätte nie den Erfolg produziert, wenn nicht schwitzende Typen auf der Bühne, vor schwitzenden Typen vor der Bühne, zeigen wo der Hammer hängt. Sich im Studio ein paar Songs nach Strickmuster RW zu klöppeln und nur auf einen Markt zu werfen, um sich dann nicht mehr blicken zu lassen, zeugt nicht gerade von Überzeugung des Machers zu seiner Kunst. Für die CD-Promotion wird verbal Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, aber das eigentlich Interessante bei lebendiger Musik, die öffentliche Vorführung der/ des Erzeuger/s…bleibt man schuldig…sorry, fehlende Identifikation ist kein gutes Argument, um den metallisch veranlagten Hörer zu überzeugen, von seiner Mucke, die eigentlich über die Vitalität eines wilden Raubtieres, entfesselt in freier Wildbahn, verfügen sollte…

„Resilient“

Ein paar Dinge sind anders gegenüber den letzten oder dem letzten Album, zuerst die robustere, straightere Produktion und ein um mehr Abwechslung bemühteres Songwriting, aber…der Zahn der Zeit nagt sehr am Organ des Retortenschiffskapitäns, wofür er zwar nix kann, es dadurch trotzdem insgesamt nicht hörenswerter wird.

Immerhin, der Song-Schrauber K. war nicht völlig blind oder taub, als die Wertungen letztes Jahr aus aller Herren Länder eintrudelten. Also wurde ein wenig hier und da geschraubt oder auch eine bessere D-Maschine angeschafft und heraus kam ein weniger schwaches Album, als „Shadowmaker“. Gut oder viel besser anhörlich? Nun Musik und deren Bewertung liegen jeweils im Ohr jeden Hörers…

Mein Eindruck: Hört sich an als hätte man eine bessere Demoaufnahme im Player und zwar das gesamte Album über. Selten so sterile und übereinander gelegte Tonspuren gehört. (exemplarisch: „Bloody Island“) Die Gesangsspur die Herr K. insgesamt recht einfallsarm bewandert lässt sehr stark zu wünschen übrig. Das kann nicht wirklich gehobenen Ansprüchen genügen die man an einen Profimusiker stellen mag, selbst unter altersmilderen Aspekten einfach das größte Manko dieser Veröffentlichung. Wie schon in einer sehr guten Rezension von Alex P. erwähnt, vermurkst Herr K. so gut wie alle Refrains bzw. werden, für mich, die limitierten Sangeskünste an diesen Stellen besonders schmerzhaft. Ganz schön übel und fordert mindestens 2 Sterne Abzug, da man ja den Gesang permanent miterleiden muss! Dazu diversen textlichen Banalitäten die eher leidlich überflüssig sind.

Produktion zwar straighter aber zu steril bis, wie von mir empfunden, besseres Demotape. Wenn man mal über diese sterile Demo-Produktion hinweghört sind schon ein paar lichte Momente auszumachen, die sich in ein paar gefälligen und fetzigen Riffs oder Solis ausgehen, aber wie schon erwähnt hört es sich letztlich in den Songs eher nach Demo an, als perfektes Produktions-Endstadium, geschweige denn da spielt eine Metal-Combo ein Album ein. Das wirkt irgendwie tatsächlich oft wie schlecht zusammengeschraubtes Songmaterial.

Die gefälligsten Songs sind vielleicht „The Drift“ und „Desert Rose“, die kann ich einigermaßen schmerzfrei hören, aber dann geht schon eine ziemliche Schere zum Rest auf und ich müsste größere Anstrengungen unternehmen, dauernd die erwähnten Defizite neben den Gefälligkeiten in den Songs auszublenden. „Adventure Highway“ oder „Run Riot“ mit 08/15-Riffing, 1a Schweinegesang, lächerlich bis zum geht nicht mehr. Ganz großer Ausschuss, wie auch diese Marketing-Bonussongs…

Milde in der Wertung werde ich mir mal verkneifen. Ein bisschen Licht und zu viele Schatten, wenn da, ernsthaft, „Running Wild“ prangt und wenn Herr K. meint das reicht um große Käuferschichten dafür zu erwärmen oder in diesem Genre weiter solo im „Ghost-Modus“ zu überleben…bitte schön. Passable 2,49 Sterne (Abzug für miesen Gesang und Demo-Produktion) kann ich durchaus vertreten, was dann allerdings heißt Abzurunden.

Fazit: „Resilient“ ist nur gemessen an dem was Herr Kasparek schon länger mehr oder weniger als Solist abliefert gut. Von mir aus, dann, ein „Meilenstein“ oder „Quantensprung“…aber trotzdem ein ziemlich dürftiger Vortrag, wenn man sich ein wenig der wirklichen Maßstäbe eines guten HM-Albums besinnt, die ich eingangs erwähnte. Letztlich aber manövriert hier nur noch Käpt‘n „Rock‘n’Rolf“ das Wrack…“Running Wild“…ziellos, ohne Perspektive…Richtung Untergang…

Nimmt man Rücksicht auf seine Lauschlöffel und seinen Geldbeutel, legt man das Geld zurück und investiere voller Überzeugung in bekannte Qualitätsalben. Besser nicht in solch einen „Künstler“ mit der Vorstellung Metal-Music wäre ein in der Retorte zu züchtendes Kulturgut. 5 Sterne hierfür? Ein schlechter Scherz angesichts sehr vieler fulminanter Alben im breiten Genre HM oder im eigenen RW-Back-Katalog.
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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.10.2013 10:12:00 GMT+02:00
Alex Panz meint:
Sehr Gute und vor Allem treffende Rezi!!!!

Veröffentlicht am 11.10.2013 13:26:09 GMT+02:00
F. Johst meint:
Sie legen den Finger in die Wunde. Wie man die Qualität des Songwritings und der Produktion bewertet, mag ja noch ein Stückweit von Person zu Person unterschiedlich sein. Kein Vertun gibt es aber bei der Einschätzung, dass RK sich schon lange nicht mehr mit RW identifiziert. Und da finde ich Ihren Vergleich zu den belanglosen Popkonserven, mit denen wir tagtäglich zugemüllt werden, ausgezeichnet.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.10.2013 19:17:53 GMT+02:00
Ich kenne Rw seit dem ersten Album und habe aufgehört sie zu hören, ich glaube so nach dem dritten oder vierten...
Es wurde immer einfallsloser und verschwamm in einen Einheitsbrei ...
Es gibt wesentlich besseres!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2013 21:11:33 GMT+02:00
Immer diese Vergleiche mit den ach so tollen ersten vier Alben, die Klassiker, die ewig unerreicht bleiben, weil alles spätere nur noch "belanglos" ist, kann ich nicht nachvollziehen, woran macht ihr denn "Qualität" fest ? Die ersten zwei Alben klangen holperig wie Demo-Aufnahmen, die meisten Songs waren mittelmäßig, die Stimme von Rolf war noch hörbar untrainiert, die Musiker klangen wie Anfänger. Was bitte war daran "toll" ? Ab "Under Jolly Roger" wurden Songs und Musiker besser und erst ab Album Nr. 5, nachdem laut Sanctus Sacralus schon alles im Einheitsbrei versunken war, müsste man mit einem Quäntchen Objektivität und vor allem : MUSIKALITÄT erkennen, dass eigentlich erst da das Songwriting und das spielerische Können als Gesamt-Leistung ihren Höhepunkt erreicht hatten, auch wenn die Qualität danach in der Tat wieder etwas nachliess, was sicher nicht zuletzt daran lag, dass Musiker ausgewechselt wurden. Dennoch blieben ihre ersten beiden Alben bis heute die schwächsten, da sie nicht mehr als Demo-Qualitäts-Standard erfüllten. Dagegen ist "Resilient" einfach eine klasse Platte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2013 01:20:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.10.2013 01:21:34 GMT+02:00
So was kann eigentlich nur einer schreiben, der so gar keine Ahnung hat und mit New Metal gross geworden ist..Die ersten Alben waren Meilensteine national wie auch international! Auch der Sound war für damalige Zeiten klasse! Rr hat nur den Absprung nicht geschafft. Er hätte viel eher merken müssen da Rw s Zeiten vorüber sind. Ist doch kein Beinbruch sich zurück zu ziehen. Die ersten genialen Alben kann denen keiner mehr nehmen und den Platz in der Metal Geschichte auch nicht...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2013 10:40:08 GMT+02:00
D. Nentwig meint:
@Padd Liverpool

Ja, immer diese Vergleiche. Ich habe mir ja nun wirklich alle Mühe gegeben meine persönlichen Bewertungskriterien, um eine eventuelle Höchstwertung zu rechtfertigen, einigermaßen darzulegen. Und immer gibt es Leute die scheinbar verdrängen, dass für eine Höchstwertung ein außergewöhnlich gutes Produkt vorliegen sollte, gerade im Vergleich zum Besten was ein Künstler oder eine Band bisher produziert hat. Das Früher ALLES besser war steht übrigens nirgends in meiner Rezi.

Sollte hier ein unschlüssiger Kunde die Wahl haben zwischen "Under Jolly Roger" oder "Resilient", hm, dann frage ich mich wie Leute den Unterschied erklären, wenn man womöglich für beides die Höchstnote verteilt hat? Das geht, für mich, nämlich nur, wenn man mit zweierlei Maß urteilt. Möchte ich nicht, weshalb ich Altersmilde genauso versuche zu vermeiden, wie verfälschende Nostalgie fehl am Platz ist. Was zählt ist, was ich höre und ob es mich anspricht. Gibt auch ältere Sachen die mich inzwischen weniger ansprechen, als Früher.

Die ganze Thematik (wo legt man den Maßstab an) gab’s ja auch schon rund um „Shadowmaker“. Wenn der gute Rolf K. eine CD auf den Markt wirft und nicht ganz uneigennützig (ganz PR-Profi) den Namen „Running Wild“ draufklebt…was soll man denn dann anderes tun, als die bereits vorliegenden Album-Maßstäbe anzulegen? Rolf K. gibt somit selbst vor woran man sich, als potentielle Kauf-Kundschaft, orientieren soll. Business as usual.

Die Begriffe Kunst und Qualität sind eigentlich schwer in Einklang zu bringende Dinge, da der subjektive Geschmack die Objektivität beeinflusst und es damit einfach prinzipiell unmöglich ist Geschmacksneutral, rein objektiv, zu urteilen. Letztlich gibt es so eine Art Massenübereinkunft was gut ist und was weniger gut. Die Setlist eines Live-Konzertes macht das dann recht deutlich, wo die Schnittmenge am größten ist. Darauf wartet man hier zukünftig allerdings vergeblich.

Herr K. weiß auch sehr gut, dass mit dem Namen „Running Wild“ eine Erwartungshaltung verbunden ist, drum hört sich Alles irgendwie genauso nach "RW" an, aber eben nur Irgendwie und für mich trotzdem kein Grund so zu tun, als hätte ich hier den 5-Sterne-Album-Hit am Laufen. Da fehlt letztlich, trotz diverser Gefälligkeiten, das gewisse Etwas, was für meine Begriffe an einer fehlenden Band liegt und darüber hinaus am grenzwertigen Press-(Nicht)-Gesang, der mir wirklich sehr auf den Senkel geht. Kein Vergleich zu Früher, als selbst ein recht talentbefreiter Sänger noch versucht hat Nuancen in den Singsang zu bringen. Somit war Früher auf jeden Fall einiges besser und es gibt keinen Grund einfach das Gedächtnis auszublenden, wenn man hier eine Wertung abgibt.

Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2013 22:39:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.10.2013 22:40:14 GMT+02:00
Alles richtig..bin auch nicht der Fan von "früher war alles besser".
Man muß es einfach aus der damaligen Zeit sehen. Der Metal insbesondere der deutsche steckte in den Kinderschuhen und RW waren eine Sensation, weil neuer Sound und und Härte...Live einfach einwandfrei! Im Ausland viel beachtet und gelobt. Nur irgendwann ist einfach die Luft raus und nur zu spekulieren weil RW drauf steht wirds schon gekauft, finde ich nicht grad ok...

Veröffentlicht am 24.10.2013 09:06:06 GMT+02:00
mr.custer meint:
Tolle Rezension ... kann ich nur zustimmen!

Veröffentlicht am 07.12.2013 00:26:45 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.12.2013 23:15:04 GMT+01:00
Rhinoman meint:
Alles klar - schön geschriebene verständliche Rezension. Danke dafür!
Trotzdem ist Musik immer noch Geschmackssache - sie monieren die Verteilung von Höchstnoten von Resilient und Under Jolly Roger. Ich würde keinem der beiden Alben die Höchstnote geben - und wenn ich die Wahl zwischen beiden Alben hätte, dann wäre auch klar für welches der beiden ich mich entscheiden würde. Sie haben ja keine Auflösung Ihrer Wahl gegeben, ich denke aber dass Ihnen meine Wahl nicht gefallen würde. Resilient ist weder innovativ, noch sonst irgendetwas, dennoch bereitet mir das Album einen gewissen spass. Und eine total miese Demo-artige Produktion kann ich auch nicht heraushören, da gibt es wesentlich schlechteres auf dem Markt. Das Album ist kraftvoll gut produziert, man kann alle Feinheiten gut heraushören.

Mal noch ein Wort zur Anfangszeit von Running Wild. Eigentlich tauchten Running Wild erst mit genanntem Under Jolly Roger auf der Heavy Metal-Landkarte auf, davor kannten die Band doch nur hartgesottene Insider, und das nicht zu unrecht. Hier wird so getan als wenn Running Wild mal die grosse Nummer gewesen sind, dabei hat die Band doch meist eher in der 2.Metal-Liga gespielt, die stärkste Phase hatte die Band von 1989-1994, leider hatten Sie genau dort das Pech, dass echter Heavy Metal plötzlich nicht mehr so angesagt war. Im Prinzip haben Running Wild doch schon immer ein Nischendasein geführt - ob zu recht oder zu unrecht weiss ich nicht, aber die grosse Nummer waren Running Wild noch nie. Und international haben Running Wild auch noch nie was gerissen.
Es ist schön was sie hier voller Enthusiasmus so vortragen, aber festgemeisselte Allgemeingültig für Jedermann hat Ihre Meinung natürlich nicht - Herr D. Nentwig

Nix für ungut - aber man muss Sie wieder mal auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Sie könnnen sehr gut schreiben und sind daher dann auch der Wortführer für diese Anti-Running Wild-Bewegung der neueren Alben mit recht populistischen Äusserungen. Richtiger werden Ihre Aussagen leider hierdurch auch nicht. Wobei ich Ihnen Ihre Meinung nicht madig machen möchte - Ihnen gefällt das Album nicht, das ist vollkommen in Ordnung. Trotzdem zählt Ihre Meinung hier nicht mehr als die von jedem anderen, auch wenn Sie immer so hintergründig durchblicken lassen, dass jeder doof ist und null Ahnung von Musik haben muss, der sich Ihrer Allherrlichen Meinung nicht anschliesst. Mir gefällt das Album(4 Sterne) - Ihnen nicht (2 Sterne) das ist nicht schlimm und jeder andere kann sich daraus ein Bild machen, dass Resilient zumindest umstritten ist.

Viele Grüsse

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.12.2013 17:49:10 GMT+01:00
D. Nentwig meint:
Moin auch,
>Alles klar - schön geschriebene verständliche Rezension. Danke dafür!<

Keine Ursache…

>Trotzdem ist Musik immer noch Geschmackssache<

Und täglich grüßt das Phrasenschwein…

>- sie monieren die Verteilung von Höchstnoten von Resilient und Under Jolly Roger.<

Was sie herablassend „monieren“ nennen, ist meine Meinung die ich doch nur auch noch irgendwie einzuflechten versuche, wenn es euer Gnaden nicht zu sehr missfällt?

>Ich würde keinem der beiden Alben die Höchstnote geben - und wenn ich die Wahl zwischen beiden Alben hätte, dann wäre auch klar für welches der beiden ich mich entscheiden würde. Sie haben ja keine Auflösung Ihrer Wahl gegeben, ich denke aber dass Ihnen meine Wahl nicht gefallen würde.<

Eben, die beiden Alben trennen nicht nur zeitlich Welten. Allerdings ahne ich schon das „Under Jolly Roger“ in ihren Ohren schlechter ist…wenn dem so ist kann man wohl nur einen weiteren Taler dem Schwein zu Gute kommen lassen.

>Resilient ist weder innovativ, noch sonst irgendetwas, dennoch bereitet mir das Album einen gewissen spass. Und eine total miese Demo-artige Produktion kann ich auch nicht heraushören, da gibt es wesentlich schlechteres auf dem Markt. Das Album ist kraftvoll gut produziert, man kann alle Feinheiten gut heraushören.<

Aha, welche Feinheiten hören Sie denn? Ich höre bzw. hörte überhaupt keine Feinheiten. Genau deswegen ist es nix weiter als Demo-Produktionsstatus. Musste eben schnell raus aus dem Labor um den Kostenfaktor niedrig zu halten. Meine These.

>Mal noch ein Wort zur Anfangszeit von Running Wild. Eigentlich tauchten Running Wild erst mit genanntem Under Jolly Roger auf der Heavy Metal-Landkarte auf, davor kannten die Band doch nur hartgesottene Insider, und das nicht zu unrecht. Hier wird so getan als wenn Running Wild mal die grosse Nummer gewesen sind, dabei hat die Band doch meist eher in der 2.Metal-Liga gespielt, die stärkste Phase hatte die Band von 1989-1994, leider hatten Sie genau dort das Pech, dass echter Heavy Metal plötzlich nicht mehr so angesagt war. Im Prinzip haben Running Wild doch schon immer ein Nischendasein geführt - ob zu recht oder zu unrecht weiss ich nicht, aber die grosse Nummer waren Running Wild noch nie. Und international haben Running Wild auch noch nie was gerissen.
Es ist schön was sie hier voller Enthusiasmus so vortragen, aber festgemeisselte Allgemeingültig für Jedermann hat Ihre Meinung natürlich nicht - Herr D. Nentwig<

Große Nummer, kleine Nummer… 2. Liga des Metal, jetzt werden sie mal nicht komisch. Zu der Zeit war der Markt gerade was Germany angeht recht überschaubar. Und sicher interessiert sich die Welt nicht weiter um Dinge die hier entstehen. Spielt aber auch überhaupt keine Rolle, oder kennen Sie eine Metal-Combo aus Papua-Neuguinea? Eben, drum bearbeitet Herr K. aus H. auch weiter den heimatlichen Markt, denn irgendwie scheint es sich noch zu rentieren. Oder welche Erklärung haben sie für dieses unwirkliche Comeback einer Pseudo-Band im Hidemode. Doch nicht wirklich künstlerisches Verlangen oder um ihre Musiksammlung zu „bereichern“?

>Nix für ungut - aber man muss Sie wieder mal auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Sie könnnen sehr gut schreiben und sind daher dann auch der Wortführer für diese Anti-Running Wild-Bewegung der neueren Alben mit recht populistischen Äusserungen.<

Frage mich ehrlich gesagt, ob sie selbst merken wie sehr sie sich lächerlich machen mit solchen Statements.

>Richtiger werden Ihre Aussagen leider hierdurch auch nicht. Wobei ich Ihnen Ihre Meinung nicht madig machen möchte - Ihnen gefällt das Album nicht, das ist vollkommen in Ordnung. Trotzdem zählt Ihre Meinung hier nicht mehr als die von jedem anderen, auch wenn Sie immer so hintergründig durchblicken lassen, dass jeder doof ist und null Ahnung von Musik haben muss, der sich Ihrer Allherrlichen Meinung nicht anschliesst.<

Wenn sie Eingangs selbst feststellen, dass Musik hin und wieder etwas mit Geschmack zu tun hat, dann stellt sich die Frage ob sie selbst etwas nicht verstehen, obwohl sie es ständig vorbeten…und hatte ich je Irgendwo behauptet, dass meine Meinung mehr zählt als eine andere? Ihre merkwürdigen Interpretationen sind mal wieder sehr interessant und belegen wieder wie viel Sie selbst von der Meinung Anderer halten, wenn sie nicht nach ihrem Gusto ist.

>Mir gefällt das Album(4 Sterne) - Ihnen nicht (2 Sterne) das ist nicht schlimm und jeder andere kann sich daraus ein Bild machen, dass Resilient zumindest umstritten ist.<

Ja, umstritten ist sehr nett formuliert. Schätze dass sich die Umsätze sehr in Grenzen halten und sich wie immer die wahre Klasse eines Albums in der Zukunft zeigt. Von daher…schaun mer mal…

Na dann, wünsche auch noch ein frohes Fest…
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