Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug 1503935485 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Indefectible Sculpt HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Kundenrezension

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Trash of the Gods, 4. September 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Clash of the Gods (Limited Digipack) (Audio CD)
Beim Olymp, nun besteigen die Gräbgräber die antike Triere und der Grave Digger selbst steuert den neuen Longplayer des deutschen Metal-Urgesteins den Styx entlang auf eine Odyssee durch die griechische Mythologie.
Ob uns mit dem neuen Output allerdings Nektar und Ambrosia serviert werden, oder ob dem Hörer die Leiden der Niobe bevorstehen, steht auf der Schärfe des Messers. Spitzen wir also Speere und Ohren und lauschen gespannt, welches Grab der hellenischen Mythologie geschaufelt wurde:

Mit "Charon" eröffnet ein sehr stimmiges deutschsprachiges Intro das neue Album, gesprochen von In Extremo-Frontmann Michael Rhein, der hier die beste Performance abliefert, seit seine eigene Band von einer gefeierten Mittelalterband zu einer drittklassigen Hosenkopie abgestiegen ist.
Der erste Song "God of Terror" ist dem antiken Bad Guy Hades gewidmet und stellt gleich klar, das Grave Digger auch auf ihrem aktuellen Longplayer kein Jota von ihrem bekannten Stil abweichen. Der Song bietet einen fulminanten Einstieg, aber nach und nach beschleicht einem das ungute Gefühl, das Stück schon mehr als einmal gehört zu haben.
Der zweite Song "Helldog" handelt von Hades' Fiffi, dem dreiköpfigen Ungetüm Cerberus. Aber auch hier macht sich erschreckenderweise schnell Langeweile breit. Der Song ist nicht wirklich eingängig und dümpelt ziemlich unmotiviert vor sich hin. Dauernd erwartet man, jeden Moment könne der Song endlich in die Vollen gehen, leider vergebens.
"Medusa" nennt sich der dritte Streich und der Song über die grausige Gorgone, beginnt als erster des Longplayers, mit ungewöhnlich originellen Soundelementen und ungewohnt cleanen Vocals. Beides scheint das Lied zu Beginn aus dem üblichen Einheitsbrei hervorheben und dem Track mal etwas eigenen Charakter verpassen zu wollen. Der Eindruck täuscht allerdings, denn der Song entpuppt sich im weiteren Verlauf ebenfalls als langsames Füllstück ohne besondere Klasse. Da versteinert es einem ja die Ohren beim Hören!
Mit "Clash of the Gods" setzt sich dieser Trend weiter fort. Obwohl der Track mit interessanten exotischen Klängen eingeleitet wird, verliert sich der Rest des Stücks dann doch wieder in den üblichen Standardkompositionen. Nicht wirklich schlecht, handwerklich durchaus gut gemacht, aber klingt wie auch die vorherigen Stücke zu ideenlos, zu uninspiriert und will so gar nicht in die Hufe kommen.
"&" im Duett mit dem "Death Angel" legt der "Grave Digger" endlich mal ein paar Takte zu. Das Album scheint hier endlich Fahrt aufzunehmen. Schade bloß, dass hier nicht wirklich ein Duett entstanden ist. Der Titel könnte auf eine Gastsängerin in dem Song schließen lassen, leider ist dies nicht der Fall. Wäre vielleicht keine schlechte Idee gewesen und hätte dem Song sicherlich gutgetan.
Die "Walls of Sorrow" bereiten tatsächlich einige Sorgen. Der Track bremst das Album gleich wieder aus und droht den Hörer in Morpheus Arme zu treiben. *Klick*, bloß schnell weiter!
Mit "Call of the Sirens" kann es nun gar nicht mehr schlimmer werden. Auch hier versäumen die Grabgräber dem Song beispielsweise mit einem female Chor etwas eigene Atmosphäre zu verpassen. Dafür erinnert der Song allerdings frappierend an "Rheingold"s "Twilight of the Gods".
Der achte Song berichtet von einem sterbenden Krieger und seinen Racheplänen und Hallo! Was ist denn hier los?! Ein großartiger Song mit toller Hookline und grandiosen Chören! Na also, es geht doch! DAS ist die Wucht, die dem Album bisher gefehlt hat! Anscheinend hatten die Musen die ersten 7 Stücke über Probleme, an der Security vorbeizukommen und nun einiges nachzuholen!
"...with the Wind" leitet dann lediglich die EP-Auskoppelung "Home at Last" ein. Und hier bekommt der Hörer gegen Ende endlich das Sahnestück des Albums geboten. Ein Refrain mit Ohrwurmqualitäten und eine schmissige Komposition machen deutlich, warum dieser Track für die dem Album vorgelagerte EP herhalten musste.
Ja und das wars auch schon auf der regulären Version des Albums, deshalb sei dem Hörer die Limited ans Herz gelegt. Denn hier folgt noch "Saints of the broken Souls", ein überdurchschnittlicher Song, den das Album bitter nötig hat. Hier wird auch mit orientalischen Klängen der griechische Mythos endlich mal akustisch bedient.
Zu guter letzt haben wir dann noch die eingedeutschte version des einsamen Hits "Home at Last", die meiner Meinung nach noch ein bisschen besser rüberkommt als die reguläre.

Den Satz "Grave Digger Fans werden nicht enttäuscht, die Band erfüllt alle Erwartungen" könnte man inzwischen blind auf jeden Output der Grabgräber drucken. Die Mannen um Boltendahl sind zu sehr Profi, als dass sie ein wirklich, wirklich schlechtes Album abliefern könnten. Selbst wenn alle Stricke reißen, bleibt immer noch die handwerkliche Professionalität, die als Sicherheitsleine vor dem Absturz bewahrt. Und genau das ist hier meiner Ansicht nach passiert. Die Idee, mit Axel Ritt neues Blut in die Band zu holen hat auf dem Vorgängeralbum noch hervorragend funktioniert. Aber die aktuelle Akropolis-Platte scheint fast gänzlich aus wiederverwerteten Versatzstücken bereits zigmal durchgekauter Songs zusammengestellt worden zu sein. Die Tracks klingen einander alle zu ähnlich, dabei hätte doch das Thema allerlei Möglichkeiten zu instrumentaler Variation und/oder ein paar akustischen Spielereien geboten. Ohrwürmer sind sehr rar gesät, nur drei der Songs sind wirklich hervorzuheben.
Der Rest des ALbums klingt einfach zu uninspiriert. Positiv fallen trotzdem die flotten Gitarrensoli auf, die den glanzlosen Götterreigen zwischendurch etwas auflockern. Zudem gibt es bei den Vocals endlich wieder einen cleanen Gegenpart zum Frontröchler Boltendahl. An sich war das längst überfällig, aber letztendlich vermag es Gurken wie "Walls of Sorrow" auch nicht zu retten.

Also was soll ich sagen, Grave Digger Fans werden nicht enttäuscht, die Band erfüllt alle Erwartungen...Sofern man keine großen Überraschungen erwartet und mit solider konventioneller Performance zufrieden ist.
"Die Krankheit macht Gesundheit gut", wie der Grieche sagt. So auch erfüllt der "Clash of the Gods" zumindest den Zweck, dass man wieder weiß, was man an Alben wie "The Clans will rise again" oder auch "The last Supper" zu schätzen wissen sollte.
Den aktuellen Götterstreit hingegen würde ich irgendwo zwischen "The Grave Digger" und "Liberty or Death" platzieren. Solide Handwerksarbeit eben, die aber längst nicht an die zahlreichen besseren Outputs der Band heranreicht und deren spärliche Höhepunkte es nicht vermögen, den gesamten Longplayer endgültig ins solide Mittelmaß zu stemmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
  [Abbrechen]

Kommentare

Kommentare per E-Mail verfolgen

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.09.2012 14:54:53 GMT+02:00
Rhinoman meint:
Das haben Sie Super beschrieben und genauso wie ich das auch sehe, leider konnte ich mich in meiner Rezension nicht genauso gut ausdrücken wie Sie -- aber ich stimme mit Ihnen zu 100% überein! -
‹ Zurück 1 Weiter ›