Kundenrezension

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heaven and Hell = Black Sabbath anno 2009, 9. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: The Devil You Know (Audio CD)
Song für Song:

1) "Atom And Evil":
Überraschenderweise beginnt dieser Song sehr langsam und schleppend. Etwas unglücklich für den Start. Aber abgesehen davon ist dieser Song einfach nur genial. Tolle Vocals, Iommi spielt einfach klasse, der Bass schafft das passende Fundament. Nur Vinny Appice enttäuscht etwas. Bei ihm handelt es sich um einen genialen Drummer, aber hier zeigt er kaum was von seinem Können. Trotzdem, atmosphärisch ist dieser Song super, düster und bedrückend. Dios Lyrics passen sich den Gegebenheiten an und behandeln ebenfalls dunklere Themen.
8/10

2) "Fear":
Hier wird richtig gut gerockt. Eine klassische Sabbath-Nummer mit düsteren, aber mitreißenden Lyrics von Dio, die einen zum Nachdenken anregen. Wäre das nur der Opener gewesen...
9/10

3) "Bible Black":
Bei der ersten Single handelt es sich um einen starken Rocker, der einen von Anfang an mitnimmt. Der atmosphärische Balladenteil zu Beginn steigert sich gekonnt in eines der wohl eingängisten, aber gerade deshalb besten, Riffs, die Iommi in seiner ganzen Karriere je geliefert hat. Wie das gesamte Album bedient sich auch "Bible Black" einer eher düsteren Atmosphäre. Hier zeigen die alten Herren endlich mal, was sie wirklich sind: Götter des Metal.
10/10

4) "Double The Pain":
Endlich ein Song, der mit einem Bass-Intro von Geezer beginnt. Das Gitarrenriff stimmt sofort darauf ein. Irgendwie wirkt es auf mich hypnotisch. Trotzdem ein typischer Sabbath-Song. Meister Dio singt wie von Gottes Gnaden und Iommi läuft gerade im Solo zu Höchstform auf. Einfach himmlisch.
10/10

5) "Rock'n'Roll Angel":
Dieser Song fällt etwas aus der Reihe. Er ist nicht so düster und heavy wie die anderen und hat fast was kommerzielles an sich. Man würde ihn auch problemlos im Radio spielen können. Macht nichts, geben wir ihm mal eine Chance. Also, er langweilt zu Beginn etwas, aber er zeigt seine wahre Stärke nach einigen Durchläufen. Vermutlich liegt es auch nur daran, dass er eben irgendwie nicht auf das Album passt, stimmungmäßig. Nach der zweiten Strophe folgt ein balladesker Teil, der seinesgleichen sucht. Irgendwie spanisch wirkt das Ganze auf mich, aber gerade das macht den Song so abwechslungsreich. Schade, dass er, wie bereits gesagt, irgendwie fehl am Platze wirkt auf diesem düsteren Album.
7/10

6) "The Turn Of The Screw":
Der wohl sperrigste Song des Albums, er schwankt zwischen Heavy Metal und Hardrock hin und her. Egal, es rockt einfach nur, auch, wenn nicht das Niveau von "Bible Black" oder "Fear" gehalten werden kann.
8/10

7) "Eating The Cannibals":
Der erste wirklich schnelle Song auf dem Album. Er ähnelt ein wenig "Mob Rules", aber ohne wie eine blasse Kopie zu wirken. Von der Stimmung her ist er sowieso um Längen dunkler. Iommi darf hier mal so richtig zeigen, was er drauf hat, wenn er mehrere brillante seiner unverkennbaren Soli präsentiert. Dios Lyrics sind hier ebenfalls spannend und sein Gesang erreicht fast das Niveau von "Falling Off The Edge Of The World". Super Nummer.
10/10

8) "Follow The Tears":
Der wohl Sabbath-untypischtste Song auf dem ganzen Album. Er beginnt sehr langsam und unheimlich mit einem sehr heavy Gitarren-Intro von Iommi, nur durch eine Orgel begleitet, ehe er sich zum schwersten, aber auch melancholischsten Song des Albums steigert. Dio singt irgendwie anders hier, diese Art von Melodie ist man von ihm nicht so gewohnt, aber es passt perfekt zum Song. "Follow The Tears" ist wohl das Herzstück des Albums, er steht für alles, was "The Devil You Know" ausmacht, zumindest, was die Atmosphäre betrifft. Denn ansonsten ist dieser Song für diese Band eher experimentell geraten. Trotzdem oder gerade deshalb genial, der Beste auf dem ganzen Album mit dem Potenzial zu einem modernen Klassiker aufzusteigen.
10/10

9) "Neverwhere":
Der zweite wirklich schnellere Song. Textlich und stimmlich einfach super. Nur ausgerechnet Iommi versagt hier. Das Riff klingt irgendwie als hätte man es schon gehört. Es klingt wie eine Mischung aus "Mob Rules" und "TV Crimes", nur ohne deren Klasse zu erreichen. Der Mittelteil, wo das Tempo gedrosselt wird, verspricht zwar Besserung, aber dieser dauert zu kurz. Hier konnte Vinny Appice auch nichts mehr retten, der klingt genauso wie bei "Eating The Cannibals". Nur Dio kriegt hier die Kurve. Ein Jammer, dass dieser Song ausgerechnet auf diesem Album sein muss.
4/10

10) "Breaking Into Heaven":
Das Riff zu Beginn schockiert. Es klingt ebenfalls so, als hätte man es schon tausendfach gehört. Folgt etwa eine weitere Enttäuschung? Hier kann Entwarnung gegeben werden. Das Riff zu Beginn kommt einem tatsächlich erschreckend bekannt vor, aber hier passt es, vor allem da es später kaum mehr vorkommt. "Breaking..." entwickelt sich tatsächlich zu einem weiteren Meisterwerk. Der Song steigert sich zu einem epischen, melancholischen Stück über gefallene Engel. Einfach nur cool. Dieser Song macht fast "The Sign Of The Southern Cross" Konkurrenz.
10/10
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Rezensentin / Rezensent

M. Hutter
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