Kundenrezension

6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste SFU-Album seit Maximum Violence, 21. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Death Rituals (Audio CD)
Neun Jahre ist es her, dass Six Feet Under "Maximum Violence" veröffentlicht haben, nicht nur das erste Album ohne Gründungsmitglied Allen West (den Ex-Obituary-Klampfer), sondern m. E. auch das beste - bis jetzt! Denn war der Vorgänger "Commandement" (2007) gegenüber der umstrittenen "13" (2005) schon eine deutliche Steigerung, brennt "Death Rituals" ein Death-Metal-Feuerwerk ab, dass es eine wahre Freude ist!
Der Opener "Death By Machete" beginnt mit einem für SFU-Verhältnisse schon fast progressiven und slayeresk anmutenden cleanen Gitarrenlick à la "Spill the Blood", gleiches gilt im Prinzip auch für das unheilsschwangere Outro "Crossing the River Styx". "Crossroads to Armageddon" könnte fast als düsteres Soundexperiment im Stile der alten Slipknot durchgehen, inklusive halb geflüstertem cleanen (!!!) Gesang (ja, von dem Chris Barnes!), in "Bastards" wandelt man auf Motörheads Spuren (auch wenn's ein Crue-Cover ist ;-) )und "Eulogy for the Undead" wartet mit einem Shoutchor und arabesken Elementen auf, die an Pro-Pains "Prophets of Doom" erinnern. Wow!
Mal ganz ehrlich: Wer hätte Six Feet Under so eine Entwicklung zugetraut?! Oder nennen wir es vielleicht lieber "Horizonterweiterung", denn die Änderungen halten sich soweit im Rahmen, dass man einerseits positiv überrascht wird, mischen sich aber andererseits mit bekannten Elementen. So bietet beispielsweise "Seed of Filth" gewohnte SFU-Kost, "Crematorium" versucht nach einem kurzen Bass-Intro das Durchschnittstempo zu pushen und "Shot in the Head" - einer meiner Favoriten - beginnt mit einer Nachricht, die auf einen Anrufbeantworter gesprochen wird und wohl als programmatisch für das neue und auf absolut unerwartete Weise genial ausgefallene Album gedeutet werden kann:

"[...] by the time you discover what you believe to be the truth there will be no one left to save, because I have perfected my killing technique!"

Für absolute Puristen mag das etwas irritierend sein, so wie nach "Reign in Blood" "South of Heaven" auf manche Slayer- und "The Code is Red..." auf manche Napalm-Death-Fans gewirkt haben mag. Denn als es hieß, dass SFU wieder ins Studio gehen, um ein neues Album aufzunehmen, ließ man nicht das Geringste verlautbaren, dass das neue Album derart vielseitig ausfallen würde. Die Überraschung ist echt gelungen! Tja, liebe Metallica, so geht das! Nicht erst künstlich einen Hype generieren und die Klappe aufreißen, um dann ein zwar grundsolides aber unspektakuläres Album abzuliefern, das die geschürten Erwartungen nicht erfüllen kann!
Für mich ist "Death Rituals" zusammen mit Benedictions "Killing Music" die (Death-)Metal-Platte des Jahres 08!

P. S. Wer dem Digi-Pack das normale CD-Case vorzieht und auf die Bonustracks, welche aus lediglich drei live-Versionen älterer Songs bestehen, verzichten kann, kann gleich zur normalen Version greifen und brauch die limited edition gar nicht erst großartig zu beachten.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.12.2008 19:55:56 GMT+01:00
Hallo-ich glaube wenn Du Metallica Deinen Unmut mitteilen willst solltest Du denen doch einen Brief schreiben (auch beginnend mit "liebe Metallica" versteht sich) sie werden sonst nie erfahren wie Du zu deren Album stehst; kann aber sein dass es die auch nicht die Bohne interessiert - hm mich interessiert das als SFU affinen Kunden übrigens auch nicht...
by the way: Welches Instrument spielst Du eigentlich? und wie professionell?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.12.2008 00:23:53 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.12.2008 00:26:23 GMT+01:00
XD Das war klar, dass sowas kommen musste. 1. Ich hab' den Teil trotzdem dringelassen, weil ich nicht auf positive Wertungen angewiesen bin. Wenn jemand meint, mir wegen 'nem harmlosen Kommentar eins reinwürgen zu müssen, weil Metallica ja so toll sind, egal was sie machen: armselig aber bittesehr! 2. Schonmal was von "RhetoriK" gehört? genau so ist die Anrede nämlich gemeint und da Metallica sowieso weder Fans noch Kritiker ernstnehmen, brächte es auch nichts, ihnen zu schreiben. 3. Es ist durchaus sinnvoll, die Platte mit allen übrigen während dieses Jahres erschienen zu vergleichen und Metallicas Output hat wohl die größte Resonanz erfahren. Deshalb steht der Metallica-Teil auch in einem Absatz mit meinen Fazit, hinter dem ich voll stehe! Wenn's dich nicht interessiert, dann blende den Teil als "SFU-Affiner" doch einfach aus, statt dich hier drüber zu mockieren 4. Das mit dem Instrument kapier' ich nicht, gehört wohl aber auch nicht hier her! Denn ich glaube nicht, dass das irgendwelche Leser der Rezension auch nur "die Bohne" interessiert ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.12.2008 02:49:26 GMT+01:00
ISEGRIM meint:
Oooooooh man habt Ihr Sorgen........

Ich bin absoluter Metallica & Six Feet Under - Fan und "Death Rituals" ist meiner Meinung nach wirklich das beste Album von Six Feet Under seit "Maximum Violence", aber ich finde auch das "Death Magnetic" Metallicas bestes Album ist, seit "...and Justice for All"!!!

Ich denke das es jede Band für Ihren Bereich ein sehr gutes Alben abgelieferten hatt und das dies nach Jahrzenten endlich einmal wieder Alben sind die keine Fliesband Produktionen sind, die klingen wie alles schonmal da gewesen!

Man höre sich nur das neue Album von AC/DC an....... ^^ (um auch mal ne Schelte da zu lassen *g*)

;-D

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.01.2009 23:10:36 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.01.2009 23:16:35 GMT+01:00
Das beste Album seit "...and Justice", da stimm' ich dir vollkommen zu. Die alten Alben höre ich auch sehr gerne. Ich wollte Metallica auch nie 'aus Prinzip' schlechtmachen, sondern habe, um auf die erste Anmerkung zurückzukommen, mich nur einer Antithese (= rhetorische Figur) bedient. Diese ist, wie ich schon sagte, m. E. absolut harmlos und nicht generell metallicafeindlich, solche Reaktionen waren aber zu erwarten, wenn man sich in diversen Zeitschriften die Herzlichlichkeit der Kämpfe anschaut, die in Leserbriefen und Foren über die neuesten Metallicaoutputs geführt werden (Rockhard, Metalhammer u.a.). Das neue AC/DC-Album ist für mich, da gilt dasselbe wie für Metallica, auch das beste seit Jahren ;-) Wobei man sagen muss, dass bei beiden Bands die Vorgängeralben nicht sonderlich stark waren. Allerdings bin ich, was AC/DC angelangt, bekennender Scottianer und interessiere mich recht wenig für die Johnsons-Alben.

Veröffentlicht am 06.02.2009 21:09:11 GMT+01:00
Meffi meint:
Kann aus irgerneinen Grund meine Rezession nicht posten, bin aber ähnlicher Meinung wie sie.
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