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154 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt (Taschenbuch)
Das durch die industrielle Fertigung im großen Maßstab Lebensmittel verändert werden ist vielen nicht bewußt, doch die Haltbarkeit der Lebensmittel steht an oberster Stelle denn das sogenannte MHD (Mindesthaltbarkeit) entscheidet oftmals daüber mit, ob ein Produkt eingelistet wird oder nicht. Doch auch der Preis ist eine sensible Stelle, es kann für viele Zentral-Einkäufer gar nicht billig genug eingekauft werden, doch dies geht manches Mal leider zu Lasten der Qualität der Produkte. Das Buch von Hans-Ulrich Grimm gibt Auskunft über diese und andere faustdicke „Ernährungslügen".Nach der Lektüre des Buches, bei dem es mir oftmals heiß und kalt den Rücken herunter gelaufen ist, bin ich zu der Überzeugung gelangt, doch ein wenig besser auf meine Ernährungsgewohnheiten aufzupassen. Allerdings scheint es sehr eindeutig zu sein, daß der Autor Hans-Ulrich Grimm kein gutes Haar an Fastfood a la Mc Donalds oder an Aldi/Lidl läßt. Manche Argumentationen kann ich nicht nachvollziehen, so beispielsweise die Dosenhypothese, daß alles schädlich ist, was in der Dose steckt - da hier Metallsalze angelöst werden (über Säure). Bei Weisblechdosen sollte dies doch der Vergangenheit angehören. Befürchtungen über den steigenden Zuckerkonsum (Nutella), die Farbstoffe in Lebensmitteln (Smarties), die Säuerungsmittel (Kuchen, Toast, etc) und die ganze Bandbreite der berühmt berüchtigten E-Nummern, na ja, da wird einem doch schon etwas mulmig, wenn dies mit Alzheimer oder der Hyperaktivität / dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS) von Kindern in Verbindung gebracht werden kann. Auch die Aspartamprodukte (Süßstoff) der Firma NutraSweet schneiden hier als Horroringredienzen ab, welche den Körper zerstören. Das allgemeine Problem, nach dem ich meinen Kühlschrank und den Vorratsraum gefilzt hatte, bleibt aber bestehen. Was kann man denn noch essen??? Leider hat der Autor hier keine Lösung parat und überläßt den Leser seinen Ängsten... Ich für meinen Teil versuche zwar Farbstoffe, Zuckeraustauschstoffe, und diverse E-Nummern zu vermeiden, doch auch ich und meine Frau stoßen an Grenzen... Mittlerweile verwendet jeder Hersteller Mittel, welche die Ware haltbarer machen soll, selbst der Schlachter vom Bauernhof oder der Fleischer meines Vertrauens, denn sonst verdirbt die Ware sehr schnell... Eine Lösung ist also nicht in Sicht... Wer sich aber dennoch dem absoluten Horror von „verseuchter" Nahrung hingeben möchte, dem sei dieses Büchlein sehr empfohlen - mich hat es gegruselt (gruselt es noch...) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
26.07.2012 08:54:56 GMT+02:00
Sprachfex meint:
Geben Sie doch mal "Vollwert" oben in die Amazon-Suchmaske ein. Da werden Sie mit Vorschlägen für Kochbücher geradezu überschwemmt, die Ihnen zeigen, "was man denn noch essen kann." Unsere Vorfahren sind mit einer überwiegend auf Getreide, Kartoffeln, Gemüse und Obst beruhenden Kost ganz gut durchs Leben gekommen. Die wahre Ernährung fängt nach dem Verzicht auf die Industriepampe erst an.
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
13.10.2012 14:17:41 GMT+02:00
Andrea Später meint:
Genau dies fiel mir auch ein. Habe durch einen Aufenthalt im Krankenhaus viel über Vollwertkost gelernt und deren positiven Wirkungen auf mich und meinen Körper gelernt. Leider ist die Ernährung wieder etwas eingebrochen, man läßt sich doch allzu schnell vom "mal was schnelles zu essen machen" wieder lenken nach all den Jahren..... Und prompt hat man den Salat: Gewichtszunahme, Probleme mit den Knochen...... Ich krieg die Kurve bestimmt wieder!!!
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