Kundenrezension

61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der absolute Hammer !!, 23. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Wer denkt, das selbstbetitelte Erstlingswerk (1998) der aus Armenien stammenden Musiker wäre das verrückteste Album überhaupt, wir mit Toxicity eines Besseren belehrt! Was sind das für Musiker?? Kommen sie von einem anderen Planeten?? Wenn man sich diese Scheibe so anhört könnten solche Fragen durchaus aufkommen. Diese Band in die Schublade des New Metal zu drängen ist eigentlich die pure Frechheit! Denn im New Metal bleibt es eben nicht aus, S.O.A.D. mit solchen Bands wie z. B. Limp Bizkit, Korn oder Linkin Park zu vergleichen. Und gerade dieser Vergleich ist bodenlos lächerlich. Klar handelt es sich bei genannten Bands um gute Vertreter ihres Fachs, aber gerade deshalb sind S.O.A.D. kein New Metal, denn was diese Band in einen Song packt, dafür brauchen Fred Wurst und seine Kollegen umgerechnet etwa zwei komplette Alben! Alleine die erste Singleauskopplung Chop Suey! rechtfertigt den Kauf dieses Albums, da dieser eine Song besser ist als die letzte Scheibe von Limp Bizkit. Brachiale Rhytmuswechsel, fast unmögliche Breaks und eine Härte, wie sie eingentlich nur noch von Slayer produziert wird. Doch wie viele Stimmen hat eingentlich Rauschebart Serj Tankian?? Seine Palette reicht von Tom Araya-artigen Vocals über wahnsinnig emotionale Gesangslinien bis hin zu derben Growls. Und was Mr. Tankian mit seiner Stimme betreibt, macht Saitenmann Daron Malakian mit seinem Instrument noch besser. Ein Monster-Riff jagt das nächste und auch etliche spielerische Kabinettstückchen zaubert er aus seinem rechhaltig gefüllten Ärmel. Die nötige, hochproffessionelle Unterstützung kommt schließlich noch von Basser Shavo Odadjian und Drummer John Dolimayan. Das Ganze wird abgerundet durch sehr provokante, alles andere als sinnlose Politik bezogene Texte. Aber auch andere Themen trägt Tankian in fast beängstigender Inbrunst vor.
Fazit: Alle, aber auch alle Bands die ansatzweise den Namen New Metal begerbergen wirken gegen S.O.A.D. wie arme Statisten und werden gnadenlos an die Wand gespielt. Und wer bei einem Album wie Toxicity (wohlgemerkt keine Anzeichen von DJ's oder sonstigem Turntable-Gekacke) nicht hysterisch vor seiner Stereo-Anlage auf und abhüpft, der ist klinisch tot! Alle Daumen hoch für System of a down, denn nur eine Band dieses Formats hat es verdient, in die großen Fußstapfen der Bewegung „Metal" zu treten.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.08.2014 17:55:53 GMT+02:00
Andreas S. meint:
Dem stimme ich in jedem Punkt zu! Auch 13 Jahre nach Erscheinen ist dies das (meiner Meinung nach) beste SOAD-Album, obwohl "Mezmerize" ziemlich nahe dran ist. Wie abwechslungs- und einfallsreich, sowie vielseitig die 14 Songs (exklusive armenischer Folk-Musik als Hidden-Track) sind, entpuppt sich nach unzähligen Durchläufen. Die Growls, sowie einige höhere Singeparts stammen übrigens von Gitarrist Daron Malakian. Dies sei aber nur als Anmerkung bzw. Ergänzung eines vollkommen zutreffenden Reviews verstanden.
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