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Kundenrezension

22 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es hat nicht sollen sein!, 4. Februar 2013
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Skyward Sword - Special Edition (inkl. Orchestra CD) (Videospiel)
Es tut mir sehr weh, das als Zelda-Fan zu sagen, doch das Spiel ist in meinen Augen nicht das, was es hätte sein können...Nein, was es hätte sein müßen! Selbst meine Fanbrille zerbrach nach einiger Zeit und ich konnte es mir persönlich nicht weiter schön reden. Es gibt zuviele Schwächen und zu wenige Stärken.

Habe das Spiel noch nicht durch, aber ungefähr 23 Stunden auf der Uhr, auf diese Zeitspanne bezieht sich meine (subjektive) Rezension.

--Der Himmel--

Der Einstieg ist ganz gut, klassisches Zelda-feeling, ein bisschen zu zuckersüß und zu klebrig für meinen Geschmack, doch durchaus annehmbar und machte auch Lust auf mehr. Als ich diese riesige Wolkenlandschaft sah wurde sofort mein WindWaker - Jagdinstinkt geweckt, ich wollte alles erforschen, alles sehen und war ganz kribbelig, als ich meinen Vogel bekam. Das war dann auch schon der 1. Schlag ins Gesicht, die Himmelswelt ist verdammt leer und langweilig. Kaum Inseln, kaum Zerstreuuung abseits der Handlung. ich hatte die ganze Zeit vor Augen was möglich gewesen wäre und was dazu im Vergleich geboten wird. Also kurz: Der Himmel ist schwach designt, langweilig und dient ehrlich gesagt wirklich nur als Tor zur Erde. Schade, aber seis drum, damit kann ich noch leben. Was zählt sind die Dungeons und was einen vor eben diesen erwartet.

--Dungeons/Leveldesign--

Nach einiger Spielzeit kommt man auf die Erde, wo die Spannung durchaus anzieht und was in mir sofort das alte Feeling wiederbelebte. Ich wollte mich durch das Gebiet kämpfen, die Rätsel lösen, nach Stunden dann den Tempel erreichen und losrocken. Es gibt 3 Gebiete, was sehr wenig ist, die zwar schon ausladend sind, aber irgendwie zu wenig bieten. Ist die Suche nach irgendwelchen Teilen ja am Anfang noch ganz spaßig wiederholt es sich andauernd. Die Wege zu den Tempeln bestehen eigentlich nur aus: Finde dies, finde das, Aurasuche hier, Aurasuche da - als ob das gesamte Spielprinzip auf Suchen und Finden ausgelegt wäre. Gabs in anderen Zeldas auch, aber nicht auf diese Art und Weise und nicht so häufig - die einzigen Rätsel vor den Tempeln sind: Wie finde ich dies und das, wie komme ich dahin? Für mich zu wenig, für mich nicht befriedigend. Stellt euch einfach das nervige Leuchtkäfer sammeln aus TP vor, nur, dass quasi alles darauf ausgelegt ist. Es gibt keine abwechslung, nur suchen & finden, man kommt in ein neues Gebiet und es heißt gleich: Oh wir brauchen einen Schlüßel finde ihn! Oh, der Schlüßel ist in 7 Teile zersprungen - finde sie...usw. usf.! (Nach 23 h Spielzeit, keine Ahnung ob es sich ab der Hälfte des Spiels bessert). Nach einiger Zeit wird ein spaßiges Minispiel freigeschaltet und was muss man machen, bevor man es spielen kann? Richtig: Suchen und Finden....

Nun zu den Tempeln: War ich anfangs extrem euphorisch, mich durch die 1. Tempel zu pflügen, überwog bald Ernüchterung. Kinderleicht und klein wie nichts anderes. 5-6 Räume sind keine Seltenheit. Die Atmo stimmt, es gibt paar nette Ideen und nirgendwo anders im Spiel ist das Zelda-Gefühl greifbarer. Nur, es macht den Anschein, als ob Nintendo wirklich jeden Anspruch rausnehmen wollte. Um Ecken denken, sich durch 5-6 Stockwerke kämpfen gibt es gar nicht. Automap inkl. gleich verzeichneter Kisten, farbig gestaltet und mit jedem Detail versehen schraubt die Herausforderung, den Spaß sich durch einen riesigen Raum, nur mit einer angedeuteten Map zu kämpfen deutlich herunter. Erst der, ich glaube 4. oder 5. Tempel bietet ein 2. Stockwerk - das ist frech in meinen Augen und absolut unwürdig. Man rennt also quasi in 30 Minuten durch nen Tempel durch und löst Rätsel, die nur noch ein Schatten früherer Teile sind. Als Quervergleich bietet Darksiders die wesentlich besseren Tempel und ist - nach meiner Gewichtung - mehr Zelda als Skyward Sword. Und für mich bedeutet Zelda eigentlich nur eines: Dicke Tempel wo man Stunden drin versumpfen kann. Ach man, es hätte soviel mehr bieten können.

--Gameplay--

Kurz: Ich mag es nicht. Der Schwertkampf ist geil, kann man nichts sagen: Sehr präzise und genau, die Kämpfe haben auch durchaus einen z.T. hohen Schwierigkeitsgrad, aber mehr hätte es auch nicht gebraucht. Man muss die FB für jede Kleinigkeit benutzen, Bomben werfen, rollen, Schild benutzen, sich an Ranken schnell bewegen, Vasen werfen etc. Nach einiger Zeit nervt es nur noch, weil es unkomfortabel ist. Es macht den Eindruck, als wollte Nintendo auf Biegen und Brechen die Wii Motion+ Steuerung unterbringen und reizt dieses Feature damit so sehr aus, dass man nach ner Zeit nur noch angenervt ist. Vieles hätte einfacher gemacht werden können. Mein Idealbild wäre die klassische Steuerung von TP (Wii-Version) mit dem genialen Schwertkampfsystem aus SS. Das wäre gut gewesen. Nintendo hat leider nicht das richtige Maß an intuitiver und klassischer Steuerung gefunden. Vieles wirkt gezwungen, nur damit es irgendwie drin ist. Es ist einfach viel zu umständlich um wirklich Spaß zu machen. Dazu kommt die ewige Neukalibrierung, wenn die FB sich ma wieder verzieht.

--Technik/Artdesign/Atmosphäre--

Das Artdesign ist cool, aber nicht mein Fall. Aquarellstil in allen Ehren, aber muss es so zuckersüß sein? Die beliebtesten Zelda Spiele waren immer auch die, mit dem etwas dunklerem Stil. Vieles wirkt naiv, kindlich, süß und bunt. Da jagt dich irgendein riesiges Viech aus ner Legende und ich würde am liebsten Regenbögen kot*en, Bedrohung und Spannung kann sich so leider nur in seltenen Fällen aufbauen. Merkt man auch an den Tempeln, die zwar düsterer sind, als der Rest der Welt, aber immer noch viel zu lieb designt. Vergleicht z.b. den 1. Tempel aus TP (Fast alle Tempel aus anderen Teilen können auch als Beispiel herhalten) mit den Tempeln aus SS, das ist Atmosphäre, das ist Tempel-Feeling. WindWaker hat sogar mehr Bedrohung/Spannung aufgebaut und das war ja auch schon zuckersüß. (Trotzdem n gutes Zelda) Das Artdesign steht leider, der relativ guten und auch bisschen erwachseneren Story im Wege. Die Optik harmoniert nicht mit dem Gefühl, was dieses Zelda beim Spieler erwecken will.
Technisch ist das Spiel schwach, TP sieht besser aus, Mario Galaxy sieht besser aus, eigtl. jedes Wii-Spiel aus meiner Sammlung sieht besser aus. Ich beziehe mich auf das üble - wirklich sehr üble - Kantenflimmern, die Bitmap-Pixelmonster aus N64-Zeiten und auf einige fiese Clipping-Fehler. (Achtet mal auf die Blätter, Ranken etc...).
Ich bin kein Grafikguru, aber es fällt böse auf, dachte die hätten ihre eigene Konsole technisch mehr im Griff. Der Verwascheffekt, bei weit entfernten Objekten sieht so übel aus, das ich dachte meine CD sei kaputt. Es soll wie ein gemälde wirken, für mich wirkte es leider wie Pixelbrei. Konnte nicht glauben, dass es so aussieht. Natürlich ist nicht alles übel, es gibt ein paar hübsche Bilder zu bestaunen, ein paar nette Panoramen, aber man muss schon sehr nachsichtig sein. Dafür wirken aber die Animationen weich und flüßig und bewegen sich auf sehr hohem Niveau.

--Charaktere--
Typisch überdrehtes Design, finde ich sehr gut und ich mochte auch eigtl. jeden einzelnen NPC, der mir begegnete. Ich mag sogar Phai und finde ihre Emotionslosigkeit gut und auch Stimmig bzw. konsequent und logisch umgesetzt. Sie bezeichnet sich selber als Werkzeug, das nur zur Hilfestellung und Analyse da ist, da ist ihr Auftreten logisch - auch wenn die Prozentzahlen nicht hätten sein müßen... Viel wurde in meiner Spielzeit nicht über sie verraten, aber ich mag sie gerne. Naja ich gehöre auch zu den wenigen die Navi sehr gerne mochten :)

Nun gut, ich konnte über alles hinwegsehen, schließlich war ich seit Jahren auf Zeldaentzug und die paar Sachen, die das Spiel gut macht, macht es auch wirklich gut. Doch dann kam der Punkt, der das Spiel für mich gekillt hat:

--Sairen und das Backtracking--

Da sucht man sich von Level durch Level, ist entnervt weil einem das ewige Suchen und hin und her durch das gleiche Gebiet einen fertig macht, dann hört man von einer Prüfung. Ich war Feuer und Flamme: Ein neues Gameplay-Element, also stürze ich mich voller Freude drauf und dann der Schlag: Suchen unter Zeitdruck, diesmal genau das gleiche Prinzip wie der Lichttegel aus TP. Natürlich auch in den gleichen Gebieten, die man bis dahin schon wie ein bekloppter durchreist und sich satt gesehen hat. Unnötig, nervig, spielzeitstreckend und extrem langweilig, da nützen auch die Wächter und die coole Atmosphäre nichts. Das hab ich einmal gemacht, bei der zweiten Prüfung hab ich einfach keine Lust mehr gehabt, wieder das Gleiche zu machen. Zum gefühlten 5. Mal ein Gebiet durchstreifen um irgendeinen Kram zu suchen. Absoluter Spielspaßkiller, der meine Fanboy-Brille endgültig zum platzen gebracht hat. Dazu noch das üble Backtracking, alles fühlt sich nach künstlicher Streckung an. In keinem Zelda musste ich einen Tempel - aufgrund der Storyline, nicht um Goodies zu suchen - zweimal betreten, es nervt! Dazu 3 Gebiete, wovon nur eines irgendwie interessant ist, die man andauernd abklappert. Einzig die Tempel bieten etwas Abwechslung und brechen aus dem Suchen und Finden Prinzip heraus.

Ein paar positive Sachen will ich noch loswerden: Da ist 1. die Inszenierung. Wichtige Szenen, Endgegner, Zwischensequenzen werden sehr gut und straff inszeniert, und gehört in der Hinsicht ganz klar zu den besseren Zeldatiteln. Die Story ist ganz gut gemacht, so weit ich das beurteilen kann und greift ein paar coole Themen auf, ich denke zum Ende hin werden viele offene Fragen beantwortet werden. Der Soundtrack ist der Beste aus allen Zelda-Titeln, orchestral und episch. Immer passend und gut arrangiert, dasselbe gilt für die beiliegende Soundtrack-CD, die über jeden Zweifel erhaben ist.
Und es gibt generell mehr Epicness, als in anderen Titeln - so kommt es mir vor. Der Erhalt der grünen Rüstung, die Tanzeinlagen von Phai, das Harfe spielen, der Soundtrack, das sind Sachen die einen mitreißen und das Spiel auf seine Art einzigartig machen. Es gibt definitv einige Gänsehautszenen. Die Bosse sind ganz gut gemacht und da blitzt auch das auf, was dieses Spiel hätte sein können, aber nur zu selten ist.

Oh Mann was für ein Text, ich tendiere eigentlich eher zur 2-Sterne-Bewertung, aber so ganz bringe ich das nicht über mein Herz, aber schön reden kann ich es mir auch nicht mehr. 3 Sterne, ganz solides Spiel, aber ein verschenktes Zelda und ein unwürdiges Abschiedsgeschenk für die Wii. Werd es trotzdem irgendwann durchspielen, einfach weil es Zelda ist, aber Nintendo sollte sich gut überlegen in welche Richtung sie die Reihe bewegen wollen - wenn es so bleibt wird die Reihe wohl langsam aussterben.

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.12.2013 02:20:24 GMT+01:00
ShiNoOnpuNo meint:
Also ich stimme dir in dem Punkt zu, dass die Atmosphäre teilweise etwas zu freundlich gestaltet war, wobei ich finde, dass das nur für das Wolkenreich und den Wald von Phirone gilt. Ich finde, dass der Vulkan Eldin und die Ranelle-Wüste eine durchaus düstere Stimmung vermitteln. Auch stimme ich dir zu, dass die Aurasuche etwas zu oft angewandt werden musste.
Es ist auch etwas schade, dass es nur drei Gebiete gibt. Wobei ich dazu sagen muss, dass es in TP auch nur vier Gebiete gab. Das erste (Latoan) ist lediglich am Anfang von Bedeutung und dann nie wieder. Das dritte (Eldin) ist für den zweiten Dungeon von Bedeutung und danach dient es nur noch als Verbindungsstück zwischen dem zweiten (Phirone) und dem vierten (Ranelle), welche im Verlauf des Spiels auch lediglich erweitert werden und auch das nur ein bzw. zweimal. Und dann gibt es noch für einen kurzen Aufenthalt die Schattenwelt.
In SS gibt es eben auch drei Gebiete, die aber im Verlauf des Spiels immer wieder erweitert werden.

Veröffentlicht am 08.01.2014 11:16:45 GMT+01:00
Natürlich ist alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich respektiere Deine Kritik. Aus meiner Sicht gesehen habe ich bevor ich dieses Spiel ausprobiert alle Erwartungen und Kenntnisse die evtl. aus Vorgängern hervorgegangen sein könnten ausgeblendet, schlicht was neues erwartet. Und das kam auch.

Wenn ich mich an Wind Waker erinnere weiß ich noch wie ich mir den Spielspaß vermieste weil ich schlicht einen 2. Ocarina of Time Aufguss erwartete. Erst als ich einsah das ich ein ganz neues Spiel vor mir hatte konnte ich 100% eintauchen und genießen. Bei Skyward Sword machte ich den Fehler der Erwartung garnicht erst und so konnte ich es sofort als Erleben was es wirklich ist: ein traumhaftes Meisterwerk!

Veröffentlicht am 16.06.2014 11:38:07 GMT+02:00
Kundenbeleg meint:
Deine Rezension in Nintendos Ohren!

Veröffentlicht am 14.10.2015 16:51:44 GMT+02:00
Provenienz meint:
Spricht mir durchaus in allen wesentlichen Kritikpunkten aus der Seele, obwohl ich SS irgendwo anders für den weniger technischen Aspekt der behandelten inhaltlichen Themen durchaus gelobt habe.
Aber du hast recht, dass der wiederholte Weg in bereits hinlänglich bekannte Gebiete des Spiels die Magengegend immer wieder verkrampfen läßt, wenn mir dahinter auch inhaltlich ein tieferer Sinn zu stecken scheint, den die Produzenten da verfolgt haben.
Ein großer leerer Raum macht nicht unbedingt eine große Welt. Wie man sie ausfüllt ist entscheidend.
Ich glaube, die Konzentration lag bei SS wirklich auf den Charakteren und ihrer sehr menschlichen Beziehungen und Reaktionen aufeinander. Man wollte glaube ich hier eine Stufe des Realismus erreichen, der dann am Ende wohl an die Grenzen der Spielidee gestoßen ist.
Bedenke ich die langen PortraiKamerateinstellungen auf Link, in Twilight Princess, wo sich ohne dass er jetzt enorme Gesichtsgymnastik betreibt, Unbeschreibliches und Anmutiges abspielt - stimme ich zu, dass weniger mehr gewesen wäre.
Das Spiel (SS) hat sich irgendwie, trotz seiner bewegenden Story und den Filmreifen Momenten, ein wenig in seiner Mechanik verloren und es nicht ganz geschafft die "Seele" wenn man so will mit dem Körper zu verbinden.
Dazu gibt scheint zu viele offene Enden zu geben, Gebiete, die man zwar betreten, Hügel die man erklimmen kann, wo es aber nichts zutun nichts zu sehen oder zu erkennen gibt. Ich habe das Spiel zweimal im Normalmodus durchgespielt und ich beim zweiten Mal auch der Gütejuwelen angenmommen, sowie der Insekten etc.
Das Problem mit den Sidequests ist jedoch, wenn sie zu beliebig werden. Wozu sie durchführen, wenn man den Endboss auch so schafft? Und andererseits: Wenn aufgrund der SQ die Hauptlinie untergeht, wird alles zu einem unnötigen endlosen Meer aus Spielereien, wie ich es teilweise bei Windwaker empfunden habe, mit der ewigen Fischkonsultation, um die See-Karte zu formen. Dort war aber die Story irgendwie dichter.
Am besten hat es wahrscheinlich Twilight Princess hingekriegt, wenngleich mit Frühgeburtskrankheiten der Fernsteuerung. Ich glaube auch, dass der Hyperrealismus (so nenn ich es jetzt einfach, wissend, dass wir nicht von Assassins Creed sprechen), von Twilight Pr. umschlagen musste in dieses Zuckersüße von Skyward Sword, um auch jüngere Semester anzulocken. Denn im Grunde ist die Kampfdynamik schon sehr "brutal" und atemberaubend. Wenn dann noch alles um 50% düsterer wäre, müßte Nintendo seinen Namen in NinCapcomDo ändern ;-)
Bei allem, was ich den Entwicklern hier zugute halte, war es aber auch für mich das nervenaufreibendste Zelda, das ich die Ehre hatte zu spielen. Die Überwindung immer wieder einzusteigen wurde für mich nur durch die Neugierde realisiert, ob Link denn am Ende sein Mädel kriegt und wie dieses Kriegen diesmal würde umgesetzt werden... Diesbezüglich würd ich rückblickend sagen: Der Weg ist das Ziel ;-)
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