Kundenrezension

83 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Playing The Angel, 24. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Playing The Angel (Audio CD)
So nach mehrmaligem hören der PTA, möchte ich kurz meinen persönlichen Eindruck davon wiedergeben.
Das Album ist meiner Ansicht nach gut gelungen, mit Tendenz zum sehr gut.
Vorab muß ich sagen, daß ich kein Exciter-Hasser bin/war. Wer bei der PTA auf Vergleiche zur Violator oder SOFAD hofft, der wird sicher ein wenig enttäuscht sein.
Zu Beginn des Albums wären derlei Vergleiche vielleicht durchaus gerechtfertigt, aber spätestens nach der Hälfte des Albums wird es wieder eher gemächlicher und ruhiger. Was aus meiner Sicht jedoch nicht heißen soll, daß es schlechter wird. Meiner Meinung nach ist Precious der einzige Song auf dem Album, der sich wohl relativ schnell abnutze wird, eventuell noch APTIUT.
Den von der Band beschriebenen analog und organischer klingenden Sound kann ich so unterschreiben, allerdings verliert sich durch die Vielzahl der „schrägen" Töne und Effekte bei so manchem Titel ein wenig das Soundgerüst und das eine oder andere Mal, klingt es mir zu erzwungen und verspielt. Dafür gibt es aber auch jede Menge geniale Melodiereihen, die einen dann doch hin und wieder an frühere Zeiten denken lassen. Jedoch eher an die Zeit vor Black Celebration.
Wer sich nicht vom allgemeinen Forentheater auf diversen Depeche Mode Seiten hat verrückt machen lassen und das Album unvoreingenommen anhört, wird sicher viel Freude damit haben!
Hier meine Eindrücke der einzelnen Songs:
A Pain That I'm Used To - Guter Song, bei dem mich persönlich allerdings die 3 x (!) zum Einsatz kommenden DON-Sirenen doch gewaltig nerven. Der Aufbau hätte auch super ohne diese gepaßt
Note: gut
John The Revelator - nach ein paar unmotivierten Eingangstönen ein sehr schöner, treibender, ja leicht rockiger Sound, der sich live wohl sehr gut eignet, die Fans ein wenig „arbeiten" zu lassen. Beim mehrfach wiederholten Bye-bye, Bye-bye, John the Revelator - Bye-bye, John the Revelator sehe ich die Fanmasse förmlich schon winken...
Note: sehr gut
Suffer Well -wirklich schönes melodiöses Stück mit dem für mich stärksten (aber seichten) Gitarrenriff und tollem Refrain. Die Gitarre geht mir nicht mehr aus dem Kopf! Das sind Depeche Mode wie ich sie liebe! Potentielle Single!
Note: sehr gut
The Sinner In Me - ebenfalls sehr schöner, im Grunde vom vielbeschworenen Analogsynth getragener Song, dessen Melodie am Ende durch Effekthascherei oder Verspieltheit leider völlig zerstört wird. Wäre ansonsten wohl charttauglich!
Note: gut bis sehr gut trotzallem)
Precious - allseits bekannt, wirkt auf mich wie ein Fremdkörper auf dem Album! Trotzdem netter Chartsong
Note: gut
Macrovison - von Mart gesungen, mit sehr ruhigem Beginn, aber tollem Refrain mit Dave als zweite Stimme. In diesen Song muß man sich erst hereinhören, was aber durchaus gelingt
Note: gut
I Want It All - ruhiger und gefälliger Song, wie für dave geschaffen ;O) , der mir immer besser gefällt, der Song ;O)
Note: gut
Nothing`s Impossible - sehr geiler uptempo (für DM-Verhältnisse) Song (vielleicht sogar der Beste auf PTA?), bei dem Daves Stimme ein wenig verzerrt, aber unglaublich sonor daherkommt. Würde man heute zu einer Party gehen und den Saal betreten wenn NI läuft, es würde sich für jeden Depeche Mode Fan sofort das Gefühl einstellen, zu Hause zu sein!
Note: sehr gut
Demaged People - ein Song zu dem ich bisher keinen so richtigen Zugang finde. Er hat was, aber auch irgendwas, was mich momentan stört. Finde ich noch raus. Wie heißt es so schön, der wächst bestimmt noch.
Note : gut
Lillian - der Song, der mich, bedingt durch die Vorabberichte, doch ein wenig enttäuscht hat. Hat eigentlich alles was ein guter Song braucht (schöner Refrain usw.), aber bei den Strophen wirkt Daves Stimme einfach überfordert und limitiert, was für den Rest des Albums absolut nicht zutrifft! Mein Tipp - der geht live gar nicht!
Note: befriedigend
The Darkest Star - schöner, eigentlich gut strukturierter und aufbauender Song, der aber immer dann, wenn man damit beginnt sich dem Song hinzugeben, von einem fürchterlich düsteren Klaviermelodiefragment regelrecht zerschlagen wird . Weiß nicht was ich sagen soll, der Song hat geile Momente, aber ich habe wirklich körperlich gelitten....
Ein ähnliches Gefühl hatte ich bei der Exciter immer dann, wenn mich DON aus allen Träumen gerissen hat.
Note: gut (hat trotzallem was)
So, ich konnte euch mit meinen Eindrücken hoffentlich ein wenig vom Album vermitteln und sage nochmal, es ist ein tolles Album, wie ich es mir noch vor einem Jahr nicht hätte vorstellen können. Die Instrumentalstücke hab ich mal außen vor gelassen, da sie für mich auf der PTA erstmals wirklich überflüssig sind , da irgendwie belanglos.
Allen Dave-Kritikern sollte nun ein wenig der Wind aus den Segeln genommen sein, denn alle Stücke gefallen (mir)!
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.04.2013 13:58:15 GMT+02:00
Mona meint:
"Meiner Meinung nach ist Precious der einzige Song auf dem Album, der sich wohl relativ schnell abnutze wird" --> also für mich ist ausgerechnet precious der mit abstand beste song auf diesem für mich sonst eher nur mittelmäßigen album. er war von anfang an mein absoluter lieblingssong auf diesem album, und er ist auch bis heute noch der von mir am meistgehörteste song dieses albums, der mir nie langweilig wird, und für mich sogar zu den besten DM-hits überhaupt zählt, und zu meinen all-time-faves von DM... gleich danach kommt für mich übrigens john the revelator... wenn doch nur alle songs auf diesem album so gut wären wie diese beiden...
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