Kundenrezension

54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen OK - aber schlechter als sein Vorgänger.... (Warband), 15. Mai 2011
Von 
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Fire and Sword (Computerspiel)
Ich habe mir Mount and Blade with Fire and Sword sofort zum Erscheinungstermin geholt und bin enttäuscht. Das Spiel ist zwar immernoch spaßig und wer den Vorgänger nicht kennt wird Spaß mit dem Spiel haben, alle begeisterten Warband-Spieler werden aber vermutlich wieder zu diesem zurückkehren. Dies hat mehrere Gründe:

1. Grafik & Technik
Sie ist identisch....

2. Setting
Wohl nur die wenigsten hier in Deutschland finden ein Setting zwischen Polen, Russland, Schweden und Khanat spannend... Die Orte kennt man nicht, die Personen auch nicht(zumindest größtenteils, gelegentlich wirft das Spiel willkürlich Namen wie D'Artagnan oder Graf Vlad Dracula um sich.....) und es gibt nicht wie bei Warband große Abwechslung (Nords, Swadia, Sarranid usw. die alle sehr verschieden waren) -> Ob eine Einheit zu Russland Polen oder Khanat gehört lässt sich nur erraten, einen Unterrschied sieht man nicht....

3. Das Neue Rekrutierungssystem
Wer das Spiel anfängt kann nichtmehr in Dörfern Rekruten anheuern und hochtrainieren wie im Warband sondern kämpft mit Söldnern, welche es in Söldnerlagern gibt. (Jede der Fraktionen hat ein Söldnerlager etwa in der Mitte ihres Gebiets) Hier kann man (scheinbar beliebig viele) Infanteristen, Fernkämpfer oder Reiter anheuern. Jede dieser Kategorien kann man auch ausstatten, also zum Beispiel all seinen Fernkämpfern ein besseres Gewehr geben.
Grundsätzlich ist dies ganz nett gemacht, aber das "hochleveln" der eigenen Einheiten vom Bauern zum Ritter war meiner Meinung nach einer der Hauptsuchtfaktoren des Vorgängers....
Dies gibt es jetzt immernoch, jedoch nicht mit diesen Söldnern. Erst wer Vasall einer Fraktion ist (nicht Söldner für eine Fraktion sondern richtig Mitglied) darf in den Dörfern dieser Fraktion Rekruten anwerben.

4. Balance
Schusswaffen in einem solchen Spiel sind sicherlich Geschmackssache, persönlich habe ich mich auf die Schusswaffen ausserordentlich gefreut und auch schon bei Warband diverse Mods genutzt um Schusswaffen einzubauen.

Das Problem ist die Balance. Da eine Gewehrkugel fast immer den sofortigen Tod der getroffenen Einheit bedeutet, lohnt es sich nicht wirklich seine Einheiten aufzuwerten oder irgend etwas anderes als Musketiere einzustellen. Ein ungepanzerter Vollidiot mit einem Gewehr kostet zwar so gut wie nichts, wird jedoch selbst schwerste Ritter mit einem Schuss töten...

Wenn die Gegner viele Fernkämpfer haben (und man auf "normal" Schwierigkeitsgrad spielt) hat man das Gefühl in seinem eigenen Spiel nicht mitspielen zu dürfen, da man selbst ebenfalls nur eine Kugel verträgt - folglich den Gegner nur schwer angreifen kann da die Wahrscheinlichkeit auf ein plötzliches Kampfende zu hoch ist...

Auch die Finanzbalance lässt zu wünschen übrig. Die Preise und Erträge usw. sind etwa wie bei Warband, jedoch gibt es Ausreißer wie die Granaten - Die günstigsten kosten 60.000! (Ein durchschnittliches Gewehr 2000)

Betriebe kann man nicht mehr eröffnen, dafür gibt es jetzt Banken wo man sein Geld für ca 10% anlegen kann.

5. Neue Rüstungen Waffen usw.
Nunja was soll man da schon sagen... Ich finds einfach nur frech. Es gibt etwa genauso viele Ausrüstungsgegenstände wie in der Standardversion von Warband, jedoch scheint hier der Entwickler keinen einzigen selbst gemacht zu haben! Die Hälfte der Gegenstände kennt man (zumindest vom Bild) her aus Warband, die anderen sind aus diversen Mods für Warband genommen (Wer einen der Warband-Mods "Renaissance" oder "Calradia 1500" gespielt hat kennt alle Schusswaffen!!

Wie oben beschrieben gibt es keine Betriebe mehr, es gibt keine Hochzeiten mehr usw. -> Allgemein fühlt sich das Spiel weniger umfangreich an.

6. Bugs....
Das Spiel ist, wie alle Mount and Blade Teile direkt nach ihrer Erscheinung völlig verbuggt. Das skurrile dabei ist, dass nahezu alle Bugs, an welchen die Vorgänger litten und welche dort behoben wurden, in Fire and Sword wieder anftreten! Offensichtlich hat man nicht aus seinen Fehlern gelernt.

Der schlimmste Bug ist mittlerweile behoben, er hatte das Aufleveln der Einheiten unmöglich gemacht.... Dennoch stürzt das Spiel häufig ab, Leute sagen willkürliche Dinge, es gibt Grafikfehler, Ki-Aussetzter, Wegfindungsprobleme, Leute sind plötzlich Freunde / Freinde und noch viele viele viele mehr.

Fazit:

Das Spiel macht Spaß, der Suchtfaktor des Vorgängers greift auch hier wieder. Dennoch würde ich zu Warband raten da ich keinen einzigen Grund sehe dieses Spiel vorzuziehen. Warband ist (inzwischen) bugfreier, es gibt duzende Mods um es anzupassen (Je nach Mod ist sogar die Grafik besser....) und umfangreicher...

Grüße
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.05.2011 21:45:24 GMT+02:00
Denis Ek meint:
Vielleicht hast du das Spiel ein oder zwei stunden gespielt und hast dann bereits deine Wertung abgegeben OHNE dir über deine Kritikpunkte Gedanken zu machen. Anders kann ich mir deine Bewertung bzw. deine Kritikpunkte nicht erklären.

Denn kann ich dir nur bei Punkt 1 zustimmen. die Grafik & Technik hat sich nicht groß gebessert und ist nicht zeitgemäß. Dies ist zwar schade hat aber den Vorteil, dass auch Leute mit etwas älteren Rechnern es spielen können. Das sage ich nicht, da ich davon betroffen bin sondern, da man so was auch immer im Auge behalten sollte.

Das wie in Punkt zwei angesprochene Setting liegt zwar im Osten Europas und ist für die meisten Deutschen relativ unbekannt sollte aber kein Kritikpunkt sein, da erstens die Macher aus der Türkei stammen und ein Unbekanntes Setting mit unbekannten Namen nicht zwingen schlimm ist. So waren wohl die wenigsten Menschen jemals in Caldera oder haben etwas von diesem FIKTIONALEM Land etwas gehört. Sondern mussten erst etwas darüber lernen. Lauf mal durch die Straßen und Frag die Menschen wo ungefähr Suno liegt und ob es sich lohnt über Praven nach Thir zu reiten.

Die Unterschiede werden sehr wohl deutlich sobald du etwas mehr zeit in das Spiel investierst. ich kann z.B. mittlerweile schon die Truppen recht gut voneinander unterscheiden. Die von dir beschriebene fehlende Abwechslung bei den Völkern kann ich ebenfalls nicht bestätigen, da es z.B. schon einen Unterschied macht ob man mit den berittenen Bogenschützen des Khanat oder der schweren Kavallerie der Polen in die Schlacht ziehst.

Bei deinem drittem Kritikpunkt hast du zwar gelobt, dass die Idee gut ist aber bist wohl nicht in das Spiel tief genug abgetaucht um zu bemerken, dass du sehr wohl OHNE Vasall zu sein in den Städten Einheiten Rekrutieren (beim Kommandanten) anwerben kannst. Zwar stets in kleiner Zahl aber immerhin. Das Hochleveln was du vermisst kommt in der Ausbildung der Einheiten zu tragen. So werden sie nicht zu anderen Einheiten wie ein Bauer über mehrere Stufen zum Ritter sondern von Rekrut über mehrere stufen zur Elite. Was eben vor allem zu der Zeit realistischer ist. Man bildet nicht jemanden zur Infanterie aus um ihn dann auf ein Pferd zu setzen.

Das Balancing selbst empfinde ich nicht so wie du. Zwar teil ein Schütze wenn er mal trifft mächtig aus aber tut er das selten. Und sterben tut man selten von einer Kugel. Zum töten braucht es gegen einen Spieler der etwas ausgebildet ist schon zwei (später wohl noch mehr) und gegen eine Einheit die du etwas ausgerüstet hast ebenfalls. Zumal ein Schütze maximal zweimal schießen kann bevor die Kavallerie über das Feld geprescht ist und diesen tötet. Dabei gehen zwar Einheiten von dir drauf aber das macht das ganze eben spannender. Man kann eben nicht mehr eine Armee aufbauen und dann mit dieser das ganze Land verwüsten. Schlachten kosten eben Männer und es sollte wohl überlegt sein ob man nun eine Schlacht wagt oder nicht und aus welchen Teilen man seine Armee zusammensetzt. So konnte man in Warband wenn man es sich einfach machen wollte nur auf Ritter bauen und damit den Feind in „fairen“ Schlachten (Verhältnis 1:1) ohne Verluste besiegen. Das ist nun nicht mehr möglich und dem wein ich keine Träne nach. Herausforderung ist eben immer besser als eine Unterforderung.

Nur um deine eigene Theorie zu entkräften solltest du dir mal eine Armee (auf Normal) NUR aus UNAUSGEBILDETEN Schützen zusammenstellen und die gegen ein gleichstarkes feindliches Heer kämpfen lassen. Damit meine ich nicht ein Scharmützel von 20 Mann sonder schon ein Kampf von Hundert gegen Hundert ohne Wagenburg. Solltest du gewinnen und dann noch ein Heer haben, dass noch wirklich einsatzfähig ist schicke mir ein Video davon (mailadresse gibt’s dann auch^^) und ich preise dich nicht nur als Kriegsgott sondern nehme sogar diesen Kritikpunkt zurück.

Zu 5 kann ich nur wenig sagen, da ich diese mods kaum gespielt habe aber selbst wenn finde ich es nicht sehr schlimm, da die Waffen eben auf historische Fakten beruhen sollten und sie sich schlecht welche aus den Fingern saugen können die es nie gab.

dein bei 5 eingefügter Kritikpunkt von geringerem Umfang kann ich nicht bestätigen,zwar fällt die Hochzeit weg aber gibt es dafür neue Aufträge und Missionstypen.

Jaja die Bugs… Es gibt zwar wie in jedem Spiel welche aber von den deinen hab ich selbst nicht einen gesehen. Diese sind mir lediglich aus Warband bekannt nachdem ich zu viele mods hatte und die Leute teilweise ihre Truppenstärke gesagt haben. Der schwerwiegendste Bug den ich gesehen habe ist, dass bei einer Wagenburg einzelne fliehende Einheiten manchmal am Rande der Karte hin und her laggen. ist zwar unschön stört aber den Spielverlauf kaum.

Die Bugs die das Spiel hat werden und wurden behoben und das Spiel an sich wird wahrscheinlich ebenfalls mit der zeit wachsen. Nicht nur durch mods (die Sicherlich wieder wie Pilze aus dem Boden schießen werden) sondern durch Verbesserungen seitens der Hersteller und Steam. So wurde ja bereits die Deutsche Sprache nachgereicht, die wie ich anmerken möchte bei Warband auch zu beginn fehlte bzw. sehr schlecht ist/war und sich derzeit nach meinem Kenntnisstand nur mit patches von dritten vernünftig einbauen lässt.

ich hoffe, dass du auf mein Kommentar antwortest, da ich gerne verstehen würde, wie du zu deiner Kritik gekommen bist. Deshalb werde ich auch fürs erste keine Bewertung für deine Kritik abgeben.

auch Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.05.2011 23:09:15 GMT+02:00
Gesia meint:
Gerne werde ich antworten, auch wenn viele deiner Aussagen auf einer anderen Meinung beruhen und deshalb nicht "entkräftet" werden können (hierfür ist ja eine Rezension gedacht - die Meinung eines Nutzers zu sehen) Zu der Aussage ich hätte es zu kurz gespielt: Ich hatte zum Zeitpunkt der Rezension 2 Spielstände, zusammen mit etwa 250 Ingame-Tagen (100 und 150 Tage). Meiner Meinung nach ist dies genug, aber es stimmt dass dies in der Rezension hätte erwähnt werden sollen.

Da sowohl meine Rezension wie auch deine Antwort sehr ausführlich waren werde ich nicht auf jeden einzelnen Punkt noch einmal eingehen, nur die Hauptpunkte herausheben.

Zu Punkt 2 - Das Setting verurteile ich nicht (und ich weiß dass es sich um eine östlichen Entwickler handelt) aber es spricht mich nicht an - und damit bin ich sicherlich nicht alleine, weshalb ich es anspreche (als für den Leser eventuell relevanten Punkt)
Die Einheiten sind sich meiner Meinung nach zu ähnlich. Zaporozihan Infanterie, Posad Marksman, Musketeer, Seluk und viele viele Namen mehr beschreiben einfach einen Mann mit einem Gewehr ohne Rüstung. Ihre Statistiken unterscheiden sich nur marginal (und auf dem Schlachtfeld nicht spürbar) Wenn meine Schlachtlinie feuert merke ich nicht ob hier Seluk, (veteran)-Musketiere oder sonst etwas schießt, nur die Anzahl der Schützen ist entscheidend.

Dass man seine Armee nur aus Musketieren bauen kann stimmt so nicht, man braucht ein absolutes Mindestmaß aus Infanterie (Kavallerie) die man vor schickt und die Gegner ein wenig hin hält während die Schützen alle abschießen. Im Durchschnitt sind meine Schlachten gerade um die 70 gegen 70 wobei ich ca 20 Nahkämpfer hab. Im Durchschnitt wird die Hälfte meiner Nahkämpfer verletzt oder getötet. Zwar stimmt es, dass man in Warband (classic/vanilla) mit einer Armee aus Swadian Knights oder ähnlichem deutlich bessere Ergebnisse erreichen konnte (eventuell verlustlos), wer aber z.B. Floris Expanded Mod (da du Mods hattest, kennst du diesen riesigen Mod/ diese Mod-Kollektion sicherlich ;) ) installiert hatte, konnte dies nicht mehr da es hier mehr oder weniger fair war.

Das man beim Commander anwerben kann, weiß und wusste ich, habe es aber nicht als wichtig empfunden da in meinem Land (habe Schweden gespielt) es nach 120 Tagen 2 Commander gibt (bzw. ich gefunden habe) - bei diesen kann man 5-10 (?) Einheiten anwerben, welche über einen längeren Zeitraum eintreffen. Hiermit eine Armee aufzustellen ist unmöglich, nur ein kleines "erweitern" ist möglich.

Das Hochleveln meines rekrutierten Schweden geht vom "Miliz-Musketier" zum "Miliz-Musketier (veteran)" zum "Musketier" zum "Musketier (veteran)" (ein Beispiel). => Diese Einheiten sehen nicht nur nahezu identisch aus sondern können auch fast das Gleiche. Der Warband Weg von Miliz zum Footman zum Man at Arms zum Ritter stellt hier nicht nur einen größeren Unterschied während der Schlacht dar sondern ist meiner Meinung nach auch einfach spannender ;) Mit guten Mods wie Floris waren diese Zweige deutlich unterteilter und detaillierter. (Bsp: http://imageshack.us/photo/my-images/46/swadia.png/)

Ich beschwere mich nicht dass die Entwickler die gleichen Waffen einbauen wie in diesen Mods. Sicherlich ist dies historisch korrekt und sie konnten ja nicht zurückreisen und eine neue Waffe erfinden ;). ABER: Dass man die MODELLE für die Waffen aus dem Open-Source-Verzeichnis für Modentwickler nimmt ist für einen Entwickler meiner Meinung nach unpassend.

Zu den Bugs: Naja, die genannten Bugs sind alle vorgekommen, der von dir genannte ist mir ebenfalls bekannt. Die Grafikfehler sind soweit ich weiß auf Ati-Karten zurückzuführen.... Wenn du etwas willkürliches gesagt bekommen willst reite z.B. mit deinem Marshall auf eine Kampagne. Ruft er dich einen Auftrag zu erfüllen (also scouten osä.) und du greifst nun einen Gegner an (bzw er dich) bevor du mit dem Marshall redest wird dir dieser Gegner einen Auftrag erteilen (zu scouten osä.) Dieser Bug ist sicherlich nicht schlimm, zeigt aber dass selbst in alltäglichen Fällen (also mir schon öfter passiert) reproduzierbare Bugs auftreten und ist somit ein Beweis für die Unreife des Spiels.

Dass die Bugs ausgemerzt werden hoffe ich auch, genauso wie ich dir zustimme dass es Mods geben wird die, wie in Warband auch, das Spielvergnügen sicherlich deutlich erhöhen. Aber im Moment sind die Bugs vorhanden und es gibt keine Mods. (Was sich auch auf den Umfang auswirkt)

Darum komme ich zu meinem Fazit, dass das deutlich günstigere Warband mehr Spaß für weniger Geld bietet. Sollten sich hier etwas ändern, z.B. durch Patches Mods usw. werde ich auch die Rezension anpassen aber im momentanen Zustand rate ich dem geneigten Käufer ab und rate zu Warband. Auch anzumerken ist, dass ich das Spiel nicht schlecht finde, es ist ein gutes Spiel, nur ist es seinem günstigeren Vorgängen sehr ähnlichen, kann dessen Klasse aber nicht erreichen.

Hoffe ich habe deine Fragen soweit beantwortet und konnte aufzeigen wie ich zu meinem Ergebnis gekommen bin ;)

Da es schon recht spät ist und ich jetzt auch mal fertig werden will mit Schreiben werde ich es nicht mehr durchlesen und bitte ich um Verständnis bei Rechtschreibfehlern oder unpassenden Formulierungen ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.05.2011 15:52:00 GMT+02:00
Denis Ek meint:
Jetzt wo ich Ihre Rezension und diese Erweiterung habe ist mir noch immer schleierhaft, warum Sie dem Spiel nur zwei Sterne gegeben haben. Ich lese schlicht und ergreifend nicht heraus, dass Sie das Spiel so schlecht finden. Sie sagen ja sogar, dass es ein gutes Spiel ist.

Abgesehen vergleichen sie hier ein Spiel inklusive all seiner mods mit einem Spiel, das relativ neu auf dem Markt ist. Ein Vergleich, den jedes Spiel verlieren würde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.07.2011 12:59:17 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.07.2011 13:01:05 GMT+02:00
Scaevola meint:
Über die Bewertung kann man trefflich streiten (Um ein wenig Flair aus Fire und Sord zu verbreiten). Allerdings sollte sich das Spiel schon mit seinem Vorgägner messen können. Noch dazu kann man als Kunde eigentlich erwarten, dass ein bezahltes Produkt nicht erst mühselig mit der Zeit auf das Norm-Level nachgebessert wird. Ich zahle immerhin auch zu Beginn den vollen Preis, und nicht häppchenweise.

Veröffentlicht am 23.07.2011 18:36:50 GMT+02:00
Jeder kann doch soviel Sterne vergeben wie er will. Kaum schreibt einer eine schlechte Bewertung wird er bombardiert mit Kommentaren und "nicht hilfreich" Einstufungen. Ich hab das jetzt schon mehrfach erlebt. Wo ist der Sinn? Glaubt ihr der Kunde sieht die Welt danach mit anderen Augen und gibt 2 Sterne mehr?

Hoffentlich macht amazon irgend wann mal was gegen diesen Quatsch. Die Bewertungen haben sonst kaum noch was auszusagen. Von mir aus sollte man den ganzen hilfreich/nicht hilfreich Quatsch abschaffen. Dient doch eh nur dazu Leute abzustrafen die kritische Bewertungen schreiben.
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