Kundenrezension

18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist das reinste Glück für jeden, der diese Geschichte liest, 7. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Junge, der Glück brachte (Kindle Edition)
Erst einmal Danke an Nicholas Vega für das Rezensionsexemplar und die Anfrage für das Vorablesen.

Meinung:
Nicholas Vega hatte uns vor Kurzem eine Anfrage zwecks Vorablesen seiner neusten Geschichte geschickt, die bald erscheinen sollte. Das ganze Lesen und Rezensieren fand für uns in einem wirklich sehr knappen Zeitraum statt, da wir so schon genug andere Autoren hatten, die auf eine Rezension von uns warteten und das Buch damals noch im Lektorat war. Aber wir konnten einfach nicht Nein sagen und nahmen die Anfrage mit Freuden an und nun sind wir hier – fertig gelesen und am Rezensieren. Und jetzt machen wir auch zwei Dinge, die wir noch nie zuvor getan haben. Was diese Dinge sind? Vielleicht fällt es euch am Ende dieser Rezension selbst auf.
„Der Junge, der Glück brachte“, so lautet der offizielle Titel dieser Geschichte und könnte unserer Meinung nach wohl eher heißen: „Der Autor, der uns schlaflose Nächte bereitete.“ Denn ganz besonders Jack wachte mitten in der Nacht auf und las sich das Buch stundenlang durch. So sehr war er von dem Schreibstil des Autors und dem Geheimnis um Immerheim gefesselt.

Lehnt euch also jetzt am besten zurück und lasst euch vom Zauber dieser Geschichte ebenfalls so anstecken, wie es bei uns der Fall war. Wir können zwar nicht annähernd solch ein schreiberisches Talent wie Nicholas Vega zutage fördern, aber vielleicht gelingt es uns wenigstens, anderen den Zauber dieses Buch schmackhaft zu machen.
Beginnen wir nun mit einer Frage, deren Antwort ihr euch während des Lesens der Rezension immer mal wieder selbst stellen könnt: Was ist Glück?

Die Handlung beginnt damit, uns die 14 Jährige Lynette vorzustellen und zugleich ihren wohl größten Verlust mitzuerleben: den Tod ihrer Mutter. Als Älteste von drei Kindern muss sie nun die Mutterrolle übernehmen. In Anbetracht der Umstände, ist das so schon schwer genug aber durch die anbahnenden Konflikte in der Familie selbst stellt sich das als ihre größte Herausforderung in ihrem jungen Leben dar. Sie und ihre jüngere Schwester verstehen sich einfach nicht und ihr kleiner Bruder ist eben ein kleiner Junge, der mehr nerven als helfen kann. Der aber wohl stärkste Störfaktor ist ihr Vater. Durch den Tod ihrer Mutter fehlt der Familie das zweite Einkommen, und so muss der Vater schauen, wie seine zerbrochene Familie durch die Runden kommt. Dabei entsteht ein Druck, den er vor allem an Lynette auszulassen scheint. Dass diese sich das auch nicht wirklich gefallen lässt und sich immer mehr von ihrer Familie abwendet, ist daher kein Wunder. Als Lynette eines Tages den Besitzer des Videospielladens aufsucht, um ausgeliehene Spiele zurückzubringen, bemerkt dieser ihr Leiden und schenkt ihr ein, auf den ersten Blick ziemlich alte wirkendes, Buch mit dem Titel:

„Der Junge, der Glück brachte.“
von Tom I. Anders

Dass es kein gewöhnliches Buch war, musste niemals direkt erwähnt werden, denn der Autor brachte dies dem Leser von Anfang an klar und deutlich rüber. Lag es vielleicht an dem seltsamen Verhalten des Videospielladenbesitzers, der es Lynette schenkte, oder an der mysteriös wirkenden Aufmachung des Buches: Es war unverkennbar, dass dieses Buch anders ist als andere Bücher. Hier kam ein bisschen der Hauch an alte Kindheitserinnerungen zurück, an dem wir tief verschlungen in Phantásien mit Bastian und Atréju das Nichts aufhielten und tolle Abenteuer erleben durften. Nicholas Vega allerdings hat mit seiner Geschichte eine ganz eigene Welt und auch Hintergrundhandlung entworfen, die der „Die unendliche Geschichte“ in nichts nahe steht und uns von vorne bis hinten überzeugen konnte. Und genau ab hier beginnt die eigentliche Reise mitsamt ihren Abenteuern rund um Lynette und Jeronimus, denen beide in Immerheim ein lebensverändertes Schicksal bevorsteht.

Was den Schreibstil betrifft, waren wir mehr als positiv überrascht. Der Autor arbeitet mit Bildern, die sich in den Kopf des Lesers schleichen und nie wieder dort weggehen. Gekonnt zaubert er die Welten, ohne übertriebene Phrasen oder überflüssige Beschreibungen, was seinem Schreibstil die Krone aufsetzt. Die ganze Geschichte ließ sich flüssig Lesen, es gab keine Stolperfallen oder Unverständnis unsererseits. Auch wenn die Geschichte im Grunde von Bedrücktheit durchzogen ist, so hat es der Autor doch geschafft, Witz und Humor mit einzubinden, wodurch es alles andere als trocken wirkt. Auch wenn wir sagen, die Geschichte ist mit einfachen Worten geschrieben, hat sie doch genug Anspruch um uns äußerst kritische Leser von Anfang bis Ende zu überzeugen. Ein anspruchsvoller Text, gespickt mit fantastischen Elementen und umwoben von humorvoller Glaubhaftigkeit, dessen Grundlage die Normalität ist. Das bedeutet Glück.

Lynette ist das typisch vierzehnjährige Mädchen, das überall auf der Welt existiert. Sie will sich selbst finden und hat doch zu viel Verantwortung, die ihr unbedacht aufgehalst wird. Wir konnten uns durch die Art und Weise wie der Autor die Charaktere vorgestellt und eingeführt hatte perfekt in jeden Einzelnen hineinversetzen. Lynette aber ist das Herz dieses Buches und so durchleiden wir förmlich ihren Alltag und das anbahnende Gefühlschaos zwecks ihres Verlustes, das Unverständnis des Vaters und die Probleme, die sie für Jeronimus versucht zu lösen. Man merkt, dass ihr ihre Familie am wichtigsten ist, dass sie alles dafür tun würde, damit sie nicht zerbricht. Aber immer wieder stößt sie auf Mauern, die ihr Vater oder ihre Geschwister errichtet haben und so flüchtet sie sich in ihre eigene Welt. Obwohl sie anfangs an ihrem Verstand zweifelt, findet sie in dem Buch die rettende Abwechslung zu ihrem familiären Chaos und so entflieht sie immer öfter dorthin. Der Autor zeigt uns hier ein Mädchen, das nicht weiß, wer es eigentlich ist, die an der Stufe zum Erwachsenwerden steht und von keinem in ihrer Familie Rückhalt bekommt. Vorstöße in Form von Gesprächen werden kategorisch abgelehnt und führen nur zu noch mehr Streit. Lynette wächst aber an dem, was sie tut. Sie trifft eigene Entscheidungen, richtige und falsche, lernt aus ihrem Erlebten und hilft sich am Ende damit selbst erwachsen zu werden und zu erkennen, was Glück wirklich bedeutet.

Ihre Familie erlebt einen fürchterlichen Moment und droht daran zu zerbrechen. Dem Vater steigt alles über den Kopf. Nicholas Vega hat das kaputte Innenleben sehr gut rübergebracht, sodass man sich in alle handelnden Personen hineinversetzen konnte. Wir verstanden den Vater, der aufgrund der Gegebenheiten das Fußballtraining von seinem Sohn als unwichtig erachtet. Der seiner kleinen Tochter keine neuen Sachen kaufen kann und die Lynette fast als Mutterersatz betrachtet. Es sind Kleinigkeiten, die hier auf den Tisch gebracht werden, wie das getrennte Essen oder fehlgeschlagene Versuche von einer Freude, die man bereiten wollte, die uns das ganze Ausmaß der Katastrophe innerhalb der Familie klar vor Augen führen. Jeder kümmert sich nur um sich selbst und keiner merkt, dass das Reden untereinander wichtiger ist, als Arbeit und Geld. Niemand konnte den Verlust wirklich verarbeiten, denn sofort geht der Alltag weiter. Der Vater kapselt sich ab, die Kinder müssen gucken, wie sie klarkommen. Wir spürten alles und noch so viel mehr und haben mit der Familie von Anfang bis zum Schluss seelisch mitgelitten.

Natürlich darf nicht der beste Freund fehlen. Im Grunde unscheinbar, spielt er doch eine große Rolle in Lynettes Leben. Gerade dieser Rückhalt, den er ihr unbewusst gibt, ist von großer Bedeutung für Lynette und sie braucht seine ungeteilte Aufmerksamkeit. Was sich zwischen den beiden abspielt, kommt still und leise in die Geschichte, wirft sich nicht in den Vordergrund und ist so normal, dass es dadurch mehr als glaubwürdig ist.

Genau durch diese Glaubwürdigkeit glänzt die komplette Geschichte noch mehr. Nichts wirkt übertrieben und auch Immerheim ist im Grunde eine normale Welt mit Sorgen und Problemen, was der Autor gekonnt hinter einem auf den ersten Blick perfekten Erscheinungsbild versteckt.

Jeronimus, der zweite Hauptcharakter in der Geschichte, verschenkt Glück. Für jeden sieht das Glück anders aus und während des Lesens fragten wir uns, wie für uns das Glück wohl aussehen würde. Und wie das Glück für Jeronimus ausschaut. Wie kann man einen Jungen glücklich machen, der scheinbar alles hat, der von jedem geliebt wird und dem sein Leben gefällt. Nach und nach tröpfelt die Melancholie zwischen die Zeilen und je mehr die Familie von Lynette wieder zusammenfindet, desto trauriger wird es in Immerheim. Ob das Zusammenspiel gewollt ist oder eher ein Produkt der Entwicklung der Charaktere ist, ist vollkommen nebensächlich. Es passt einfach zu dem Gesamtpaket. Durch dieses Zusammenspiel wird selbst die Welt von Immerheim glaubhaft, auch wenn dort Bänke durch die Gegend laufen und Kröten Krieg führen. Genau wie Lynette, versucht Jeronimus zu sich selbst zu finden. Unbewusst helfen sich beide Kinder dabei, Struktur in ihr Leben zu bekommen. Ganz langsam baut Nicholas Vega einen Spannungsbogen auf, der nicht in einem großen Knall endet, sondern in einer Erkenntnis, die jeder Leser für sich selbst findet und finden muss.

Eine Geschichte kommt nicht ohne Antagonist aus und dieser lässt sich hier auch sofort finden und dennoch ist es nicht ganz offensichtlich. Der Schattenmann kämpft gegen das Glück. Er saugt es ein und nährt sich davon. Aber ist der Schattenmann wirklich derjenige, den die Figuren in Immerheim fürchten sollten? Oder ist es der Wanderer, der im Kerker sitzt und fast nur in Rätseln spricht. Ein Wanderer über die Grenzen der Zeit, der selbst anderen Menschen Glück bringt, jedenfalls in gewissen Maß, kann doch kein böser Mensch sein, oder? Aye, was ist Glück nun? Eine Frage, die jeder Leser am Ende nur für sich selbst beantworten kann und wir sind uns sicher, dass die Antwort bei jedem anderes ausfällt.

Bei solch einer Geschichte wie diese hier fällt es uns schwer, nicht jede Kleinigkeit zu erwähnen und mit all unserer Begeisterung zu überschütten. Auch wollten wir nicht egoistisch sein und die überraschenden und wundervollen Momente im Buch vorspoilern, die euch erwarten werden, wenn ihr das Glück in die Hand nehmt und euch diese Geschichte selbst durchlest.
„Der Junge, der Glück brachte“ ist eine Reise zu sich selbst, ein Kampf gegen die eigenen Schatten und letztendlich das Finden des eigenen Glücks zwischen den alltäglichen Problemen, die jeden Menschen beschäftigen.

Wir drücken uns jetzt selbst jeden Tag die Daumen, dass der Autor dieses Buch auch als Druckausgabe anbieten wird. Denn solche Geschichten gehören einfach in unsere Bücherregale und sollten auch in allen anderen Regalen einen festen Platz bekommen.

Fazit:
Immerheim, Jeronimus und alle Charaktere in diesem Buch sind unbewusst in unsere Herzen gewandert und es fiel uns wirklich schwer, diese bei der letzten Seite der Geschichte wieder loslassen zu müssen. Viel zu sehr haben wir Lynettes Leben mitgelebt und das Geheimnis um Immerheim und deren Einwohner bis zum Schluss entgegengefiebert.
Auch bei all der Ehrlichkeit, die wir besitzen, aber für uns gibt es einfach nichts zu kritisieren. Diese Geschichte ist in seiner Idee, seinem Plot, seiner Welt und wundervollen Charakteren einfach perfekt. Für uns wohlbemerkt. Aber wir sind kritische Rezensenten, die so etwas nicht grundlos behaupten und auch noch nie so etwas angemerkt haben. Für das, was Nicholas Vega hier geschaffen hat, gibt es nur ein Wort: Glück. Es ist das reinste Glück für jeden, der diese Geschichte liest.

Bewertung:
Nun kommt etwas, was wir bis jetzt erst ein einziges Mal getan haben. Wir verteilen unser zweites Sternchen zu den 5 von 5 Marken. Etwas anderes kommt hier gar nicht infrage. Auch werden wir dieses Buch als „Unser Buch des Monats“ preisen. Wer sich fragt, wieso, der hat nicht verstanden, wie sehr man Glück wertschätzen sollte.

Liebe Grüße
~ Jack T.R. & Tilly Jones
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.11.2013 06:06:52 GMT+01:00
Bücherheldin meint:
Vermutlich dürfte bei dem Titel die Erinnerung bei den meisten Lesern an den Roman "Der Junge, der Träume schenkte" erwachen. Über die Strategie, durch einen fast identischen Titel seinen Erfolg als Trittbrettfahrer zu suchen, mögen unterschiedliche Ansichten herrschen. Ich frage mich jedoch, warum 7 der 9 Rezensionen kein "bestätigter Kauf" sind. Man darf nicht vergessen: Es handelt sich um ein eBook!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2013 06:41:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.11.2013 06:48:56 GMT+01:00
Lieber Heintje,
wenn Sie doch bitte den ersten Satz unserer Rezension lesen würden, wäre einer Ihrer Fragen schon beantwortet worden.
Aber da Sie vielleicht nicht die Rezensionen gelesen haben: Nicholas Vega bat diese Rezensenten um eine Vorabrezension. Das ist heutzutage gang und gebe und wird fast überall so gemacht.
Zu Ihrer zweiten Andeutung: Der Junge im Buch bringt nun mal Glück, daher passt für uns als Leser der Titel perfekt. Wenn Sie das Buch lesen würden, wären Sie mit Sicherheit der selben Meinung.

Liebe Grüße
In Flagrantibooks

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2013 08:18:36 GMT+01:00
Bücherheldin meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2013 14:44:58 GMT+01:00
Häten Sie sich gründlicher über Inflagrantibooks informiert, dann wüsste sie, dass sie ausführliche und ehrliche Bewertungen schreiben und sich nicht davor scheuen das auch zu posten. Stimmt, es gibt einige Blogger, die aus Gefälligkeit bewerten. Diese gehören nicht dazu. Ich bin gut mit ihnen bekannt und mein Buch bekam 3 "kristische" Sterne, über die ich mich jedoch sehr gfreut habe, weil die Rezension ausführlich war und mir gezeigt hat wo ich geschwächelt habe und wo ich mich verbessern muss. Auch andere Bewertungen von ihnen sind durchaus ehrlich und kritisch. Bevor Sie als so eine Behauptung in den Raum stellen, schauen Sie doch mal bei ihrem Blog vorbei und überprüfen die anderen Rezensionen und sie werden eines feststellen: Sie bewerten ehrlich!
Natürlich vertritt jeder Leser eine andere Meinung, das ist auch gut so. Ich zum Beispiel kann "noch" nichts über dieses Buch sagen, da ich erst am Anfang bin, aber ich habe Demor gelesen und ich fand es super. Habe es auch rezensiert. Da müsste auch bestätigter Kauf dabei stehen. Sofern ich dieses Buch hier gelesen habe, werde ich auch eine ehrliche Bewertung schreiben, ebenfalls mit einem bestätigten Kauf.
Mit freundlichen Grüßen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2013 15:10:44 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.11.2013 15:12:32 GMT+01:00
Bücherheldin meint:
@Maran79

Zu der Gründlichkeit möchte ich anmerken, dass Sie meine Kommentare genauer hätten lesen sollen. ;-) Ich habe im ersten Kommentar eine Feststellung gemacht, was die Rezensionen betrifft: das etliche kein "bestätigter Kauf" sind. Im zweiten Kommentar habe ich - allgemein! - angeführt, warum ich deshalb hellhörig werde. Was diesen Roman betrifft, habe ich keine konkreten Behauptungen aufgestellt. Bevor Sie schwere Geschütze auffahren, lesen Sie bitte genauer.

Beste Grüße,
Heintje

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2013 15:36:41 GMT+01:00
Hallo an alle beide :)

Bevor hier noch einiges Missverstanden wird, sollten wir die Zeit lieber nutzen, uns wichtigeren Dingen zuzuwenden, als irgendwelche Missverstände in den Raum zu legen. Unsere Meinung zum Buch kann man hier ja nachlesen & mehr muss doch gar nicht weiter von unserer Seite aus gesagt werden.
Liebe Maran, wir hoffen, dass dir das Buch genauso toll gefallen wird wie es uns gefiel.

Euch allen noch ein schònes & warmes Wochenende.

Liebe Grüße
Inflagrantibooks

Veröffentlicht am 28.11.2013 19:23:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.11.2013 19:30:26 GMT+01:00
Heintje hat m.E. in allen Punkten Recht: Es hat ein Geschmäckle, wenn Agenturen oder Personen, die vielleicht davon leben, Rezensionen bei Amazon veröffentlichen, um die der Autor gebeten hat.
Der "gemeine" Amazonkunde geht davon aus, dass ein anderer Kunde, nur von seinem Geschmack beeinflusst, seine Meinung kundtut.
Ich empfinde das als Schleichwerbung, die in Deutschland verboten ist. Ich muss allerdings zugeben, dass Inflagrantibooks mit offenem Visier arbeitet, was ich anerkennenswert finde.
Das ändert aber nichts daran, dass ich als Amazonkunde kein Gutachten des Literaturseminars einer Uni brauche. Will ich das, schaue ich in Fachmagazine.
Ich, als Amazonkunde, verliere immer mehr das Vertrauen in die Rezensionen - und das ist jammerschade. Und wird auch Amazon schaden, denn Heintje und ich sind schon zwei.
Es ist übrigens typisch, dass sämtliche Äußerungen Heintjes abgeklickt wurden, während die anderen Äußerungen ohne Gegenklick abgesegnet wurden. Man könnte es mafioses Verhalten nennen. Aber so weit will ich gar nicht gehen.
Und nun viel Spaß beim Abklicken!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2013 21:30:28 GMT+01:00
@Gelegenheitsleser, dass man den Rezensionen auf Amazon nicht vertrauen darf, weiß ich schon seit Erscheinen von Shades of Grey ^^
Das e-book "Der Junge, der Glück brachte" kaufte ich mir nur aufgrund der Rezension auf dem Blog von Inflagrantibooks, eben weil ich weiß, dass sie ehrlich rezensieren. Vielleicht habe ich deswegen so unwirsch auf den Post von Heintje reagiert, weil ich genau weiß, dass es Bloger gibt, die unverdiente Fünf-Sterne-Rezensionen posten und dass eben Inflagrantibooks nicht dazu gehört. Und ausgerechnet sie, die an ihrer ehrlichen Meinung festhalten, schienen hier angefeindet zu werden.
Was Rezensions-Exemplare an Bloger betrifft, so ist das auch bei den großen Verlagen gang und gäbe (Eine solche Anschuldigung wie hier habe ich allerdings unter dem Buch eines großen Verlages nicht gefunden -.-), nur wusste ich nicht, dass daran eine garantierte 5-Sterne-Rezension geknüpft ist. Habe ich bisher von keinem Bloger gehört/gelesen.
Ich persönlich bin weder Blogerin, noch setze ich mich hin und kaufe mir ein Buch aufgrund von himmelhochjauchzenden Rezensionen. (Habe mich einmal von einem Hype hinreißen lassen und mir Shades of Grey angetan, mache ich nie wieder!) Wenn ich aber jemanden gefunden habe, dessen Meinung ich als ehrlich empfinde, dann lasse ich mich durchaus zu einem Kauf reizen, was bei Nicholas Vega geschehen ist und ich habe es nicht bereut. Einige der Bücher die von Inflagrantibooks rezensiert wurden hatte ich auch vorher gelesen und ihre Meinung stimmte mit meinen Eindrücken die ich von den Büchern hatte überein, daher kann ich mich meistens darauf verlassen, was ihnen gefällt, gefällt auch mir.
Bereits auf anderen Plattformen erlebte ich, dass lange Rezensionen unter Büchern, vor allem kritische, von Freunden des Autors angefeindet wurden. Es waren meistens drei bis vier Sterne, was ich an sich nicht schlecht finde, aber es wurde die Länge kritisiert. Das hat mich für dieses Thema sensibilisiert und so gerne ich es wollte, ich konnte mich, meine Meinung betreffend, nicht zurückhalten. Was nun das andere Buch "Der Junge, der Träume schenkte" betrifft, ich kenne es nicht, aber nach dem Lesen der Inhaltsangabe scheint das eine vollkommen andere Themathik zu sein. Heintje ging es ja auch nicht um den Inhalt des Buches, sondern um den Titel, weswegen er dieses e-book gleich in die Spalte "Trittbrettfahrer" beförderte (die feine englische Art ist das auch nicht gerade) dabei genügt schon das Lesen der Inhaltsangabe um zu wissen, dass diese Geschichten nichts gemeinsam haben.
Das sei mal von meiner Seite aus gesagt =)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2013 21:41:45 GMT+01:00
Bücherheldin meint:
Ich freue mich über den Zuspruch von Gelegenheitsleser, den man selten erfährt, wenn man nicht in den Lobgesang einstimmt.
Die Rezensionskultur wird leider immer erschreckender. Eine Bekannte hat eine negative Rezension für den Roman eines Self Publishers verfasst und böse Mails erhalten. Unter anderem wurde ihr vorgeworfen, dass sie schuld sei, wenn der Verkauf einbricht. Bei einem anderen Autor (ich möchte keinen Namen nennen) kann man bei so manchen lobfreien Rezensionen regelrechte Schimpftiraden in den Kommentaren lesen. Bei derart treuen "Fans" wird jeder andere Autor blass. Denn diese feuereifrigen Verfechter verteidigen seine Kunst regelmäßig bei negativen Rezensionen. Ein wichtiger Grundsatz der Professionalität lautet, dass man, sobald ein Buch auf dem Markt ist, die Meinung des Kunden aushalten muss. Man meint vielleicht, dass der leichtfertige Rezensent die vielen Monate unermüdliche Arbeit nicht zu schätzen weiß. Wie kann er nur mit ein paar läppischen Zeilen mein Herzblut zerreißen? Wenn man der Meinung ist, sein Bestmöglichstes getan zu haben und sich der Leserschaft stellt, muss man das Urteil hinnehmen, auch wenn es schmerzt. Über Lob beklagt sich ja ebenfalls niemand.
Man liest immer häufiger, dass sich Leser über wahre Lobeshymnen wundern. Wenn man die Profile jener Verfasser der Lobeshymnen öffnet, findet man oft nur sehr wenige oder eine Rezension vor. Umgekehrt findet man bei erfolgreichen Self Publishern zwei- oder dreizeilige Zerrisse, die so allgemein gehalten sind, dass sie problemlos bei jedem Buch stehen könnten. Ich will nichts unterstellen, jeder möge sich seinen Teil denken.
Keinesfalls möchte ich den Eindruck hinterlassen, dass ich den überwiegenden Teil der Rezensionen anzweifle. Die meisten stammen von redlichen Kunden, die ihre Meinung kundtun. Doch dieses unangenehme Phänomen nimmt immer mehr zu. So mancher Leser hat in seinem Kommentar geschrieben, dass er zukünftig zuerst die negativen Rezensionen liest. Diese Auswirkung ist bedenklich.
Ich hoffe, man sieht es mir nach, dass ich diese Rezension für meine Ausschweifung auserkoren habe. Ermutigt hat mich der Zuspruch meines Vorkommentatoren.
Kleine Anmerkung: Nein, ich lese nicht den lieben langen Tag Rezensionen. Das sind Beobachtungen, die ich über längere Zeit gemacht habe.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.11.2013 22:07:24 GMT+01:00
@Heintje
Für diesen Post hier bekommen Sie "Daumen hoch" von mir, denn was Sie sagen stimmt. Diese Beobachtung habe ich auch gemacht, daher bin ich umso dankbarer für ehrliche und ausführliche Rezensionen. Meiner Meinung nach gehören dreizeilige Rezensionen ausnahmslos von Amazon gelöscht, die guten wie die schlechten, denn sie sagen nciht wirklich etwas über das Buch aus. Außerdem sollte jeder Autor mit einer schlechten Bewertung rechnen, denn "zum Glück" sind die Geschmäcker der Menschen verschieden. Was einem mundet, mag der andere umso weniger. ^.^
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4.1 von 5 Sternen (269 Kundenrezensionen)
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