Kundenrezension

42 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bei aller Euphorie, das Rad ist schon erfunden...., 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: The Raven That Refused to Sing (Limited Edition) (Audio CD)
Es freut mich,das viele Leute sich so für Musik begeistern können und seitenlange Rezensionen schreiben und am Ende hat jeder seine eigene Meinung und das ist gut so. Leider kann ich in Mr. Wilson nicht den Pionier,den Visionär oder Genius sehen,den viele in ihm zu finden glauben.ich finde,er ist ein Architekt ,ein Bastler welcher die guten alten Klassiker genauestens studiert hat,diese jetzt in deren Bestandteile zerlegt,neu sortiert und etwas aufgepeppt wieder zusammensetzt.Keine Frage,das macht er gut-aber wenn man wie ich und viele andere mit der Musik der 60er und 70er aufgewachsen ist und sehr intensiv dem Hören der Musik gefrönt hat,dann erkennt man diese ganzen Ursprünge der Wilsonschen Ideen in nahezu jedem seiner Stücke wieder und besonders bei "The Raven....."Wilson ist nun mal ein mittelmäßiger Sänger,kein begnadeter Vocalist,auch ist er nur ein mittelprächtiger bis guter Gitarrist und kein hervorragender Saitenkünstler.Das ist Fakt! Ich mag viele P.T. Alben sehr gerne,kann mit Blackfield nicht so viel anfangen,aber seine Solo-Alben berühren mich überhaupt nicht.Grace for Drowning war schon anstrengend aber "The Raven..." klingt noch "krampfiger" noch mehr "angestrengt". Nehmen wir z.B. "Luminol" ein guter aber doch vorhersehbarer Track. Handwerklich solide gemacht ,aber bei mir bleibt nix hängen. Alles schon mal dagewesen."Drive home" ist gut bis besser.Coole Ballade." The Holy Drinker" mehr 70er geht nicht."Pin Drop" nerviger Gesang völlig gekünstelt."The Watchmaker" ist der einzige überzeugende Track dieses Albums. Gut gemacht,guter Aufbau und tolles Finale."The Raven..." Ist das zweite der wenigen Highlights dieses AlbumsToller Track,sehr gut gesungen,sehr gut arrangiert.Dafür Applaus.
Im Großen und Ganzen ist dieses Album "Nicht schlecht" aber wie gesagt, das Rad gibt es schon ,es ist nicht zu verbessern sondern höchstens anders zu designen und doch bleibt es nur ein Rad,auch wenn Mr.Wilson es dreht.
Ich bleibe bei den alten Meistern und den Originalen. Das ist meine Meinung,nicht mehr oder weniger.
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.03.2013 12:45:37 GMT+01:00
Nun ja, auch ich denke das der Hype um SW etwas übertrieben ist und halte "the raven..." In den meisten Rezensionen auch um einen Punkt überbewertet, da auch ich nichts außergewöhnliches finden kann ! Viel besser als beim Vorgängeralbum gefällt mir die Gitarrenarbeit und die Tatsache, dass sich deutlich mehr Dynamik entwickelt ! Allerdings, im Vergleich zu Werken der frühen Genesis oder bspw. "Animals" von PF , fehlt mir das Zeug zum absoluten Klassiker ! Im Gegensatz zu Ihnen finde ich die Stimme aber nicht negativ, da ich für einen Meilenstein der Prog-Musik nicht unbedingt eine Super Stimme brauche.
Ich hoffe nun aber auf eine baldige Zusammenarbeit mit den Porcupine Jungs !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2013 13:20:18 GMT+01:00
Re-Aktionär meint:
Schön möglich, dass hier ein gewisser Hype besteht. Aber was Steven Wilson und seine Musik betrifft, ist dieser Hype mehr als überfällig und alles andere als ungerechtfertigt. Dass er nun mit diesem Album einsetzt und es daher etwas größer macht, als es vielleicht eigentlich ist, ist da nebensächlich. Ziemlich gut ist es allemal.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2013 18:09:11 GMT+01:00
Ziemlich gut ist es tatsächlich, und SW verdient auch höchsten musikalischen Respekt für erstklassige Leistungen ! Trotzdem kann und sollte man, auch bei 5 Sternen, die Kirche im Dorf lassen. Aussagen wie zum Beispiel, dass man seit "shine on you Crazy Diamond" kein so gutes Gitarrensolo wie bei "Drive home" gehört hat sind für mich unbrauchbar und auch nicht wirklich seriös !

Veröffentlicht am 04.03.2013 17:26:02 GMT+01:00
Ricky Sutton meint:
Das klingt alles sehr vernünftig. Hype ist wirklich ein großes Thema in puncto S.W. Aber Hype ist eh die Crux unserer Tage. Siehe Lady Gaga, Gangnam Style usw. Die Medien spielen eine dermaßen entscheidende Rolle heutzutage. Wie gesagt, ich finde S. W. Arbeit sehr interessant, er mag auch sehr angesagt sein als Produzent etc. , aber nach meinem Geschmack ist er in jedem Genre präsent und das verwässert seine Leistungen doch ein wenig. Ich liebe Alben von P.T. wie z.B. Voyage 34, The Sky ...,Signify, Stupid Dream. Nicht so gut finde ich z.B. In Absentia , aber jeder hat eben seine Favoriten. Seine Solo-Alben sind mir zu " schwermütig" zu " aufgeregt" ich kann es nicht beschreiben. Vielleicht mag ich die älteren Sachen lieber, weil ich mehr Pink Floyd Fan bin als King Crimson Anhänger. Mal sehen, was Mr. Wilson als nächstes macht. Ich für mich hoffe, nicht noch jazziger.

Veröffentlicht am 05.03.2013 16:47:25 GMT+01:00
Well said! Good to hear more people making these observations public.

Regards

Veröffentlicht am 06.03.2013 14:29:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2013 14:30:44 GMT+01:00
Phaedra meint:
Ich möchte nur bei einem Punkt einhaken, da ich den Rest in seiner subjektiven Wahrnehmung akzeptiere, auch wenn ich ein 5-Sterne-Vergeber wäre: "Luminol" vorhersehbar! Bei allem Respekt....ja, nach zehnmaligem vorhergehenden konzentrierten Hören oder mit einem Palantir.
Ansonsten birgt dieser Song überraschende Wechsel in Struktur und Dynamik, und mehrere Earcatcher sind auch enthalten.
So ging es mir jedenfalls, als ich den Song auf dem Live-Album zum ersten Mal hörte.
Ich bin auch mit der Musuk der 60er und 70er aufgewachsen und pflichte Dir in Vielem bei.
Das macht das Album aber nicht wertloser. Es wurde nichts gestohlen, es wurde gut antizipiert und ein Wilson-Album bleibt es trotzdem.

Veröffentlicht am 06.03.2013 17:20:17 GMT+01:00
Hesitator meint:
Also für den medialen Hype kann der Herr Wilson ja ersteimal nichts. Den treten andere los. Daran muß man sich auch nicht beteiligen. Sie haben völlig recht wenn Sie Steven Wilson als einen Architekten und Bastler beschreiben. Dies sagt er über sich selbst auch, und er sieht sich auch eher als Produzent möglichst stimmiger Alben. Das er das Rad nicht neu erfindet stimmt auch, wollte er aber auch nicht. Wer tut dies denn schon noch. In der Rock- und Popmusik ist eh' schon alles mit allem kombiniert worden. Angefangen in den frühen 60igern bis heute wurde schon alles ausprobiert, mal mehr mal weniger erfolgreich. Ich finde es nur seltsam immer auf die alten Helden der Progrockszene der 70iger zu verweisen. Die mögen ja durchaus Pionierarbeit geleistet haben, aber sie haben auch eine Tür aufgestossen für folgende Generationen, die sich gewisser Stilelemente bedienen und dann unter die Rubrik Progrock eingeordnet werden. Im Jazzbereich muss man auch nicht immer auf Miles Davis verweisen. Ebenso im Blues. Grunge war auch nur eine Abwandlung der 70iger Jahre Rocks, aber eine Gute. Für mich klingt auch jeder aktuelle Popsong irgendwie gleich. Sollte man diese Musikrichtung hierfür verteufeln? Ich denke nicht. Ginge man danach müsste mit jedem Innovator eines Genres, dieses auch sofort von ihm geschlossen werden. Wilson hat hier ein Album produziert mit dem er sich vor den musikalischen Tugenden der 70iger verneigt. Und da ist ihm ein doch sehr stimmiges Album gelungen, weitaus stimmiger als maches Album bekannter 70iger Progrock-Größen. Zudem muss einmal festgestellt werden, dass Wilson heutzutage eine ganz andere Generation mit seinen Alben erreicht. Wir alte Haudegen sind zwar auch dabei, aber viele seiner Fans sind weitaus jünger und haben womöglich Trespass, Foxtrot, Islands, Tarkus, Relayer und Konsorten noch nie gehört. Für so jemanden mag das neue Album von Wilson vielleicht wirklich eine Offenbarung darstellen und verleitet diese dann dazu auch eimal bei den Altmeistern reinzuhören. Und dann hätte Wilson auch sein Ziel erreicht, diese Art von Musik wieder einer größeren Schar von Zuhörern zugänglich zu machen und vielleicht die Idee und den Anspruch der dieser Musik innewohnt, der populären Musik zurückzugeben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2013 18:08:33 GMT+01:00
Rock`n Rolla meint:
Hervorragender Kommentar! Wie überhaupt auch die anderen eine überdurchschnittliche Qualität an den Tag legen. Scheint wohl an der Art der Musik zu liegen.

Veröffentlicht am 07.03.2013 13:23:14 GMT+01:00
Bellacat meint:
Zur Rezension von Ricky Sutton
Endlich mal jemand, der das Kind beim Namen nennt. Mein Mann und ich hören die Musik Wilsons zwar gern und waren von den PT-Konzerten immer wieder begeistert. Wir sind uns jedoch von Anfang an einig, dass das Rad, an welchem er dreht, schon ewig erfunden ist. Wir haben es uns zum Sport gemacht, die Stücke, die er verwendet hat, zu erkennen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.03.2013 15:08:57 GMT+01:00
So isses !
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