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Kundenrezension

53 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So etwas geht gar nicht......, 12. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot SX 240 HS Digitalkamera (12,1 Megapixel, 20-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) silber (Camera)
EDIT vom 29.03.2013:
Nach sechsmonatiger Nutzung sind mir doch Kratzer auf dem Objektiv aufgefallen!! Da ich mehrere Kameras mein Eigen nenne, denke ich, dass dies ein konstruktionsbedingtes Problem der Canon 240er ist. Keine meiner anderen Kameras oder vielen Objektive hat irgendwelche Kratzer auf dem äußeren Glas. Deshalb hat mich das Problem hier sehr verwundert. Ich bin auch der Meinung, dass der Schutzvorhang, der eigentlich das Objektiv vor Verschmutzungen und Beschädigungen schützen sollte, verantwortlich ist für die Kratzer die ich auf dem Objektiv nun vorgefunden habe. Leider nimmt Amazon die Kamera nach sechs Monaten nicht mehr zurück, und ich werde sie wohl zur Reparatur einschicken müssen. Aber lange werde ich diese Kamera nicht mehr behalten, nachdem ich sie von der Reparatur zurück bekommen habe. Die nächste kleine "Immerdabei" wird auf jeden Fall keine Canon sein!!!!
Aus diesem Grunde meine Abwertung auf nur noch einen Stern!

Vorwort

Ich habe zwei Canon Powershot SX240HS bei Amazon bestellen müssen. Die Erste schickte ich aufgrund der sehr schlechten Bildqualität zurück. Ich habe mir darauf hin trotzdem noch einmal die gleiche Kamera bestellt. Ich bin nicht enttäuscht worden; die erste Canon war von außerordentlich schlechter Qualität. Dies spricht leider für eine sehr große Serienstreuung der Qualität dieser Kameras. Soviel zu diesem Test.

Als ambitionierter (Hobby) Fotograf habe ich keine Lust, ständig meine schwere Spiegelreflex mit mind. einem Objektiv mit mir rum zu schleppen; dennoch ärgert man sich dann doch, wenn man beispielsweise bei einem Einkaufsbummel oder ähnlichem ein tolles Fotomotiv verpasst hat. Aus diesem Grund musste eine sogenannte „Immer dabei“ her. Das große Problem bei so einer Entscheidung (DSL vs Kompakte) ist ganz einfach die Verwöhntheit des/der Fotografen in Puncto Bildqualität. Aber dies ist ein Problem, das irgendwie jeder für sich klären muss. Das traf auch für mich zu, da auch ich in diesem Punkt sehr verwöhnt und absolut empfindlich bin. Zunächst einmal musste ich für mich selbst klären, was ich eigentlich wollte. Wichtig für mich war einfach die „Immerdabeitauglichkeit“, ohne dass die Kamera zu groß auffallen sollte. So suchte ich mir aufgrund der guten Bildqualität eigentlich zunächst die Olympus ZX1, Nikon P7100 oder Canon G12 aus. Die Bildqualität der von mir genannten kommt meinen Vorstellungen am nächsten. ABER. Bin ich bereit für diese Bildqualität und einem eigentlich nur eingeschränkten Zoom bzw. Brennweitenbereich sowie einer doch nicht ganz zu verachtenden Größe dieser Kameras einen Preis zu zahlen, welcher teilweise den Preis einer Einsteiger DSLR übersteigt? Nach reiflicher Überlegung hatte ich mich also gegen die oben genannten entschieden. Ich legte für mich einen Preis von bis zu 250 Euro fest, der eine Kamera mit folgenden Eigenschaften ausreichen sollten: Kamera sollte gut in eine nicht auffällige Gürteltasche passen; mind. 200 mm Tele und vernünftiges Weitwinkel (schwierige Kombi); HD-Videos; und gute Bildqualität für diese Klasse sowie brauchbare Halbautomatiken. Mir war klar, dass ich hier um einen Kompromiss keinesfalls herumkommen werde. Nach langer Suche und vielen Testberichten habe ich mich dann für die Canon Powershot SX240HS entschieden. Warum, werde ich in meinem ausführlichen Testbericht (der ja schon ausführlich begonnen hat) berichten.

Material und Verarbeitung

Die Canon Powershot SX240HS besteht vollständig aus Kunststoff. Dieser macht allerdings einen hochwertigen und haptisch guten Eindruck. Die Bedienelemente sind gut in das Gehäuse eingefasst. So wackelt und knarzt nichts. Auch am Display gibt es nichts zu meckern; einzig und alleine die Position des ausfahrbaren Blitzes ist äußerst schlecht gewählt; dazu weiter unten aber mehr.
Die Abdeckklappe für Akku und Speicherkarte ist gut verarbeitet und macht einen soliden Eindruck. So muss es sein. Nur das voll ausgefahrene Objektiv wirkt auf mich etwas wackelig; aber in dieser Kameraklasse ist es wohl so üblich. Anzumerken wäre noch, dass das Stativgewinde aus „echtem Metall“ besteht. Das ist auch nicht immer der Fall.
Ach ja, die Problematik des Objektivverkratzens, welche in einigen Rezessionen geschildert wurde, konnte ich so nicht nachvollziehen (durch den Schutzvorhang, der recht nah am Objektiv selbst liegt). Aber die Zeit wird es mir zeigen……
Bedienung
Die Bedienung der Canon ist meiner Meinung nach recht schnell eingängig. Das Wahl Rad auf der Oberseite der Kamera gibt vor, welcher Aufnahmemodus bzw. Aufnahmeprogramm benutzt werden soll. Über die Funktionstaste in der Mitte des Hauptbedienungselementes kommt man recht schnell auf die Funktionen wie Iso-Einstellungen, Weißabgleich, Messmethode, Blitzkompensation usw. Die vier Richtungstasten decken jeweils die wichtigsten und schnell erreichbaren Funktionen der Kamera ab. Hierbei sind Blitzsteuerung, Belichtungssteuerung, Makrofunktion und Selbstauslöser Modus/Löschtaste sind hier blitzschnell zugänglich. Über die Menütaste können dann noch die Grundeinstellungen definiert werden. Was mir gut gefällt, ist die Aufnahmetaste für den Videomodus. Hier muss ich eben nicht den Modus am Wahlradrad voreinstellen, sondern kann durch drücken der Aufnahmetaste sofort ein Video aufzeichnen. Das finde ich sehr gut gelöst.
Die Blitzmodiwahltaste lässt den Blitz automatisch ein oder ausfahren. Allerdings ist der Blitz an sich an der wirklich ungünstigsten Stelle der Kamera angebracht. Und zwar genau dort, wo die Kamera im Normalfall (es gibt sicherlich auch Ausnahmen, die mit diesem Phänomen keinerlei Probleme haben) mit der linken Hand gehalten wird. Fährt dann der Blitz aus, erschreckt man regelrecht und könnte sogar die Kamera fallen lassen. Aber im Regelfall bleibt der Blitz dann einfach auf halb ausgefahrenen Weg hängen, und die Kamera muss noch einmal aus- bzw. ein geschaltet werden um das Problem zu beheben. Ach ja, nicht den Blitz einfach zuhalten beim Einschalten der Kamera, wie im Internet beschrieben wird. Hier wird auf Dauer die Kamera beschädigt; den Blitz über die entsprechende Taste abschalten, und schon bleibt er schön brav in der Kamera. Die Position des eingebauten Blitzes ist meiner Meinung nach das größte Ärgernis an der Canon SX 240 (er sollte wohl etwas weiter vom Objektiv weg sein, um die gefürchteten „roten Augen“ zu verhindern. Ätsch! Tut er aber nicht. Die Augen der von mir mit Blitz fotografierten Personen leuchteten im ungünstigsten Fall wie ein rotes Licht). Der Display an sich ist ausreichend groß und bietet auch die klassenübliche Auflösung. Wie alle Display gibt es hier auch an hellen sonnigen Tagen das Problem, dass eben fast nichts mehr erkannt wird auf dem Display. Ein optischer Sucher wäre hier vielleicht die bessere Lösung gewesen; aber alles kann man ja nicht haben. So, dass wäre meiner Meinung nach erst einmal alles zur Bedienung der Canon. Die Fokusierleistung des Autofokus in allen Brennweiteneinstellungen empfinde ich als ausreichend, auch wenn der Autofokus am langen Ende ab und an Probleme hatte, auf Anhieb scharf zu stellen. Aber das ist vollkommen normal für ein derartiges Zoomobjektiv. Die Wartezeit zwischen den einzelnen Einzelbildaufnahmen empfand ich als gut. Natürlich kommt es darauf an, welche Einstellungen man für die Bildanzeige gewählt hat (man kann sie auch ausstellen) und welche Art Speicherkarte man verwendet. Hier kann es dann unter Umständen durch eine falsche Einstellung oder eine langsame Speicherkarte doch zu einer erheblichen Wartezeit bei der Bildspeicherung kommen. Alle Funktionen habe ich verständlicherweise nicht aufgezählt, ansonsten wäre dies hier ausufernd……

Nun zum Wichtigsten; zumindest meiner Meinung nach.

Bild-/Abbildungsqualität

Ja, ich und viele andere sind sicherlich im Bezug der Bildqualität (BQ) verwöhnt; hauptsächlich natürlich durch die inzwischen massenhafte Verbreitung von digitalen Spiegelreflexkameras. Da ist es dann schon schwierig, eine gute kompakte Digitalkamera zu finden, die einen in der BQ zufriedenstellt. Ich denke, dass kann die Canon Powershot SX240HS eigentlich recht gut, wenn man bereit ist, einige Kompromisse einzugehen. Das fängt eben schon beim Objektiv an, welches ein Brennweitenbereich von 25 bis 500 mm (entsprechend 35mm KB), bereit stellt. Allerdings mit einer bescheidenen (aber klassenüblichen) größten Blende von 3,3 im Weitwinkel. Am langen Ende, also der größten Teleeinstellung (500mm), sind es dann schon 6,8. Bei dieser extremen Brennweiteneinstellung muss dann schon sehr viel brauchbares Licht vorhanden sein oder die Iso-Einstellung muss massiv nach oben geschraubt werden. Ohne den gut funktionierenden Bildstabilisator wäre hier eine gute Aufnahme eigentlich nicht mehr möglich. Ich selbst habe bei sehr gutem Licht (Motiv wurde durch die Sonne angestrahlt) und einer ca. Brennweite von 480mm und Iso 100 mit der größtmöglichen Blende in diesem Bereich ein sehr scharfes und absolut verwacklungsfreies Bild geschossen. Ich war von der Aufnahmequalität wirklich überrascht. Aber hier lagen eben Bedingungen vor, die eher die Ausnahme als die Regel darstellen. Die Extrembereiche eines Objektives (hier 25mm und 500m) sollte man sowieso nicht unbedingt nutzen, da hier die Optik an ihre Leistungsgrenze gebracht wird und eben die ersten Bildfehler wie Verzeichnungen usw. auftreten. Aber das ist bei eigentlich allen Objektiven so; hauptsächlich natürlich bei den Superzoom Kameras, zu denen die Canon SX240 definitiv auch zählt. Im Weitwinkelbereich (25mm/f3,3)) ist an den Ecken und den Bildrändern eben auch schon zu beobachten, dass die Auflösung bzw. die Schärfe (leicht verwaschene Bildbereiche) nachlässt. Das ist eben bei dieser Kameraklasse und vor allem bei diesen „hochgezüchteten“ Optiken normal. Kommt man in den normalen nutzbaren Bereich des Objektivs rein (50-300mm), lässt dieser Effekt aufgrund der kleineren Blende dann sichtbar nach. Allerdings muss man zur Ehrenrettung der SX240 sagen, dass in der Normalansicht auf meinem Monitor (22 Zoll) die Unschärfe an den Rändern im Weitwinkelbereich und großer Blende nicht unbedingt auffallen. Im Crop, also der 100% Ansicht des Fotos, dann schon ganz deutlich. Aber wer schaut denn schon jedes Foto in der vollen Ansicht an, um kleinste Abweichungen der BQ zu beobachten (außer ich) ?. Das heißt dann im Umkehrschluss ganz einfach, dass Abbildungsfehler, die die durch die extreme Optik entstehen (weil eben 20-fach opt. Zoom und somit mehr Linsenelemente), in der Normalansicht des Bildes und auf einem entwickelten bzw. ausgedruckten, ich würde mal sagen 10 x 15 Bild, nicht wahrzunehmen sind. Auch bei einem DIN A 4 Bild dürfte es kein Problem geben (Früher, als man tatsächlich noch Filme in der Kamera benutzt hat, und diese auch in einem Fotogeschäft entwickeln ließ, galt eine Bildgröße von 9 x 13 als völlig normal. Bilder in der Größe 10 x 15 waren schon die Ausnahme und auch recht teuer. Aber man war einfach zufrieden; heute sollte man die geschossenen Aufnahmen dann schon auch mind. in DIN A 3 entwickeln können. Ansonsten hat es ja anscheinend keinen Sinn…… „kleine Anmerkung des Verfassers“). Was aber nicht normal ist, und doch für die gute Qualität des Objektives spricht, ist die Darstellung der Details (außer an den Ecken und Rändern in den Extremeinstellungen) durch fast alle Brennweiteneinstellungen hinweg. Wenn ich beispielsweise ein Gebüsch oder ein Stück Rasen fotografiert habe, konnte man ganz klar die einzelnen Blätter und Äste am Gebüsch bzw. der Hecke wahrnehmen; genauso wie die einzelnen Grashalme der Rasenfläche. Das habe ich bei Superzoom Kameras auch schon ganz anders erlebt. Hier war dann eben die grüne Hecke nur ein grünes „Matschgebilde“, ohne jegliche Struktur. Das ist bei der Canon Gott sei Dank nicht der Fall. Hier wird alles sehr schön und scharf abgebildet. Insgesamt kann ich dem verwendeten Objektiv, im Bezug auf den verwendeten Brennweitenbereich, eigentlich eine gute Alltagstauglichkeit bzw. Abbildungsleistung attestieren (natürlich auf diese Kameraklasse bezogen).
Der CMOS-Sensor, der allerdings nur eine Auflösung von „nur“ 12,1 Megapixeln bietet (das ist auch gut so!), tut ein Übriges zur guten BQ. Aufgrund der geringen aber ausreichenden Pixelanzahl produziert dieser hintergrundbeleuchtete Sensor sehr wenig des gefürchteten Rauschens. So können selbst Aufnahmen mit der Iso-Einstellung 400 sehr gut verwendet werden. Selbst bei Iso 800 fällt das Rauschen (hier vor allem das Farbrauschen) bei genauerer Betrachtung nur in den dunklen Bildbereichen auf. Details bleiben hierbei nahezu erhalten. Das ist bei Sensoren jenseits der 16 Megapixel umgekehrt. Durch die hohe Pixeldichte ist sowieso schon eine Art „Grundrauschen“ vorhanden. Dieses Rauschen wird dann dadurch minimiert, dass die kamerainterne Software ganz einfach dieses Rauschen wegfiltert, bevor das Bild auf die Speicherkarte kommt. Da die Software aber nicht genau unterscheiden kann, was ist jetzt Rauschen bzw. was ist ein feines Bilddetail, wird eben doch mehr raus gefiltert, als sie sollte. Dieses Problem ist bei der Canon SX 240 durch die vorsichtig arbeitende Software und den eben nicht so „üppigen Megapixel“ gut gelöst worden. Das soll aber nicht bedeuten, dass Bilder mit Iso 800 genauso brillant und detailreich sind wie die Bilder mit Iso 100. Einbußen in der BQ sind natürlich vorhanden, wenn auch nicht so gravierend wie bei ähnlichen Kameramodellen. Bilder mit Iso 800 lassen sich, wie oben bereits erwähnt, noch sehr gut nutzen. Ab Iso 1.600 wird’s aber „böse“. Die beiden letzten Einstellungen (1.600 und 3.200 Iso) sind nur noch in Notfällen zu gebrauchen oder wenn man eben kein DIN A 4 Ausdruck haben möchte, sondern auch ein kleineres Format eine Alternative darstellt. Ach ja, ein Rauschen bei Iso 100, welches auch in verschiedenen Rezessionen schon beschrieben wurde, konnte ich nur minimal bei 200% Crop ausmachen. Das liegt eben nun einmal an den kleinen 1/2,3 Zoll Sensoren die bei Kompakten üblicherweise verwendet werden (bei den Edelkompakten kommen in der Zwischenzeit gar 1 Zoll große Sensoren in Verwendung). Makroaufnahmen sind scharf und sehr gut brauchbar, aber eben nicht zu vergleichen mit Makroaufnahmen, welche mit einem speziellen Makroobjektiv an einer dazu passenden Kamera aufgenommen wurden. Hier fehlt einfach dieses „knackige Schärfe“, die ein gutes Makroglas von Haus aus schon produziert. Ein anderes Problem, was ich ausgemacht habe, ist die Verwendung der Kamera bei Innenaufnahmen und Verwendung des Blitzes. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Innenaufnahmen mit Iso 100 und dem eingebauten Blitz einfach unterbelichtet waren. Die Blitzintensität auf das Maximum hoch zu regeln (kann man bei der SX240 problemlos bis +2), hat auch nicht viel gebracht. Ich denke, dass der Blitz eine recht schwache Leistung bzw. eine sehr kleine Leitzahl (konnte leider nicht rausfinden, wie hoch die Leitzahl ist) besitzt. Ich konnte mir hier selbst helfen, indem ich die Iso auf 200 eingestellt hatte. Hier hat die Belichtung bei Innenaufnahmen mit dem Blitz dann gestimmt, wenn auch die damit produzierten Bilder einen Hauch überbelichtet (überblitzt) waren. Zumindest meinem Geschmack nach. Aber genauso wie man den Blitz bis zu zwei Blenden hoch regeln kann, kann man ihn ja auch um 1/3 Blende runter schrauben. So sehen die Bilder eher natürlicher aus. Hier ist auch zu erkennen, dass die Kamera lieber Draußen „spielt“, als drinnen. Sie kommt also insgesamt besser mit Außenmotiven klar, als mit Innenmotiven. Die vielen Spezialprogramme und Filtereffekte sind zwar auch ganz nett anzusehen, aber auf die möchte ich hier nicht eingehen. Was ich mir auch noch gut gefällt und ein Kriterium bei der Auswahl dieser Kamera war, ist die Möglichkeit, Halbautomatiken nutzen zu können. Den manuellen Modus werde ich hier bei dieser Kamera wohl eher nicht nutzen. Aber gerade bei der Zeit- bzw. Blendenautomatik ergeben sich dann doch noch weitere Verwendungsmöglichkeiten für die Kamera. Natürlich hat eine Blende 3,3 bei der Canon SX240 so gut wie keinen „Freistellungseffekt“ verglichen mit einer Blende 3,3 an einem Standard Wechselobjektiv. Aber ich kann durch die Wahl der Blende doch eingeschränkt eine noch bessere Detailwiedergabe, speziell an den Rädern, erzielen. Insgesamt ist die BQ bei den Standarteinstellungen der Kamera schon gut, aber mit ein bisschen „Feintuning“ kann man noch etwas mehr aus ihr heraus kitzeln. Unter dem Punkt My Colors im Funktionsmenü kann man den Kontrast, die Farbsättigung und die Schärfe noch gesondert beeinflussen. Das finde ich persönlich sehr gut, da jeder Nutzer ein Bild sowieso anders beurteilt als ein anderer. Ich persönlich mag eine etwas höhere Farbsättigung (so bei 115%, oh graus!) bei der Canon lieber, als die vorgegebene Standartauswahl. Auch die Möglichkeit der Kontrastanhebung (iContrast; kann über das Menü gewählt werden), nutze ich sehr gerne. Hier habe ich einfach einen erweiterten Dynamikumfang, was ganz einfach bedeutet, dass etwas mehr Helligkeitsunterschiede bzw. Kontraststufen wiedergegeben werden können, als dass ohne diese Funktion möglich ist. Das verleiht dem Bild dann etwas mehr „Leben“ bzw. Dynamik.
So, hier möchte ich Schluss machen, da das wichtigste zur Kamera nun von mir gesagt wurde. Sicherlich gibt es noch einige Aspekte, die ich nicht genau betrachtet habe, wie beispielsweise die Möglichkeit, Videos in zwei verschiedenen HD-Qualitätsstufen aufzuzeichnen. Dazu sage ich nur, das auch diese Videos gut verwendet werden können; sicherlich gibt es besseres. Mein Hauptaugenmerk bei einer solchen Kamera liegt aber schon auf den fotografischen Fähigkeiten, obwohl natürlich die Möglichkeit, HD-Videos herzustellen, auch ein schönes Gimmick darstellt und ich dieses Gimmick dann auch nutzen werde.

Mein Fazit:
Eigentlich habe ich DAS gefunden, was ich gesucht habe: Eine Kamera, die ich immer dabei haben kann, ohne dass sie zu groß und zu schwer ist. Durch den extremen Telebereich habe ich einen doch sehr großen Spielraum bei meiner Motivgestaltung; natürlich erkauft durch eine Minderung der BQ in den Extrembereichen. Die Halbautomatiken ermöglichen mir, doch etwas mehr Kreativität walten zu lassen, als bei einer einfachen „Consumerkamera“, die eben nur Automatikprogramme hat. Eine insgesamt gute Bildqualität für diese Kameraklasse (Superzooms bzw. Reisekamera), welche sich auch durch ein niedriges Rauschen in höheren Iso Stufen auszeichnet (Iso 400/800) bei gleichzeitigem Erhalt der Bilddetails. Die Möglichkeit, die Kamera noch an die persönlichen Erfordernisse (Farbsättigung/Kontrast/Schärfe) anzupassen. UND eine Kamera, die trotz alle dem doch bezahlbar bleibt. Leider ist die Position und die Funktion (Leistung) des Blitzes bei der Canon SX240 sehr unglücklich gewählt. Das geht so gar nicht. Die Tauglichkeit für Innenaufnahmen leidet etwas unter dem schwachen eingebauten Blitz. Makroaufnahmen sind sehr gut zu gebrauchen. Außen kann sie allerdings zeigen, was in ihr steckt…

Pros:

- Gute Bildqualität vor allem bei natürlichem Licht; sehr gute Detailwiedergabe
- Wenig Rauchen bei ISO 400/800 im Gegensatz zu anderen Kompaktkameras
- Gewicht und Größe akzeptabel
- Brennweitenbereich von 25-500 lässt viel kreativen Spielraum
- Sinnvoller Bildstabilisator
- Viele Programme und zusätzliche Funktionen
- Halbautomatikprogramme vorhanden
- Sehr viele manuelle Einstellmöglichkeiten (Bsp.: Blitzstärke +/- 2)
- Verarbeitung
- Preis-/Leistung

Cons:

- Blitz ist etwas zu schwach und an einer unmöglichen Stelle an der Kamera angebracht
- Im Weitwinkelbereich leichte Verzeichnungen und Unschärfen an den Ecken und Rändern
- In Innenräumen hat die Kamera vor allem durch den schwachen Blitz leichte Probleme

Insgesamt würde ich mir diese Kamera wieder kaufen; weiter empfehlen kann ich sie auch guten Gewissens. Aber Achtung! Die Canon Powershot SX240HS ist keine digitale SLR oder Systemkamera; sie bietet eine ordentliche Leistung (BQ!) und Ausstattung zu einem vernünftigen Preis in ihrer Klasse mit denn eben damit einhergehenden Kompromissen (Wer mehr möchte, kann auch viel mehr Geld ausgeben). Nicht mehr und nicht weniger…….

+Edit: Die Auslöseverzögerung, also die Zeit zwischen Niederdrücken des Auslösers und der tatsächlichen Bildaufnahme, empfinde ich als normal in dieser Klasse. Das wäre eine winzige Verzögerung zwischen Drücken und dem Auslösen. Das stört mich somit kaum. Es ist ja keine digitale SLR.

Edit 01.12.2012
Bei einer Tagung in Berlin hatte ich die 240er dabei. Ich hatte einen Vormittag Zeit, um etwas sightseeing zu unternehmen. Da war ich sehr froh, diese Kamera dabei zu haben. Die tollen Möglichkeiten, mit dem Objektiv die Motive nah ran holen zu können, haben sich ausgezahlt. Auch bei einsetzender Dämmerung hat die Canon noch gute Bildergebnisse erzielt. Aus dem Szenenprogramm habe ich den Modus Kerzenlicht getestet. Selbst bei sehr hohen Iso-Werten (die eben mit diesem Programm einher gehen), sind die damit gemachten Bilder noch verwendbar....
Die Kamera hat also das getan, was sie eben tun soll....
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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.11.2012 18:59:08 GMT+01:00
Micha meint:
Das Gehäuse ist übrigens aus Aluminiumlegierung........

Veröffentlicht am 13.11.2012 21:42:18 GMT+01:00
Herr Schulze meint:
Entschuldigung, war zwar nie ein Physikgenie, aber wäre Aluminium nicht magnetisch? Ein Magnet haftet jedenfalls nicht am Gehäuse der SX240.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.11.2012 13:28:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.11.2012 13:38:43 GMT+01:00
Micha meint:
Aluminium und Magnetismus: http://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/10_07.htm

Die obere Abdeckung mit Blitz und Auslöser ist aus Kunststoff.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.04.2013 13:22:22 GMT+02:00
sollte man wissen, daß alu nicht magnetisch ist

Veröffentlicht am 01.04.2013 13:23:15 GMT+02:00
wer soll diese ellenlange bewertung lesen???

Veröffentlicht am 07.05.2013 15:50:13 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.05.2013 15:51:03 GMT+02:00
Dilettant meint:
Warum nimmt Amazon die Kamera nicht zurück? Müssen die sich nicht an deutsches Recht halten?
Wenn ein Defekt bereits von Anfang an vorlag hat der Kunde 2 Jahre Nachbesserungsrecht. Das es sich bei diesem Problem um einen Konstruktionsfehler handelt (und er insofern von Anfang an bestand), sehe ich da eine Klare Pflicht Seitens Amazon zur Rücknahme bzw, Reparatur.
Leute, lasst euch nicht so schnell abwimmeln. Die Hersteller sollen an ihrer geplanten Obsoleszenz ersticken.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.05.2013 23:07:35 GMT+02:00
@Dilettant: Ich glaube, es ist gemeint, dass keine RÜcknahme (Geld zurück) mehr möglich ist. (Was ich als normal empfinde - das würde kein Händler nach einem halben Jahr anbieten). Eine Reparatur ist über die Servicepartner aberauf Garantie / Gewährleistung 2 Jahre lang möglich. (Zumindest habe ich diese Erfahrung bei anderen Artikeln, die bei Amazon gekauft wurden, gemacht.)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.05.2013 10:01:12 GMT+02:00
Herr Schulze meint:
So, ich konnte die Kamera zur Reparatur einschicken. Allerdings kam sie zurück mit dem Hinweis, dass kein Defekt gefunden wurde. Ein Freund von mir (Pressefotograf) bestätigte mir aber, dass leichte Kratzer noch immer auf der Linse zu sehen seine.
Nun, ich habe die Kamera dann in der elektronischen Buch verkauft. Dort habe ich dann eine gebrauchte Nikon P310 erworben. Und was soll ich sagen: Wow, was für eine Bildqualität. Jetzt habe ich zwar kein Superzoom mehr, aber dafür eine gigantische Bildqualität. Hier liegen eben Welten zwischen der Canon und der Nikon......

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2013 16:26:30 GMT+02:00
Jo Cabot meint:
Diesen Roman (oder soll es eine Rezension sein?) von "Consumer" Schulze zu lesen ist für einen Amateurfotografen eine Zumutung. Ein ständig dahin plätschernder Endlosbahnhof ohne Leerzeilen und Absätze, die den Text verständlicher und übersichtlicher machen würden. So entsteht der Eindruck, das es in diesem Roman weniger
um die Kamera als um das fototechnische Wissen des Schreibers geht.
Ich, bewußt auf der Sucher nach Hilfe, finde die Rezension im Gegensatz zu 42 Kunden alles andere als hilfreich

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.09.2013 19:42:28 GMT+02:00
Herr Schulze meint:
@ Jo Cabot
Ja, Sie haben leider recht. Meine Rezension hätte ich wirklich übersichtlicher strukturieren können. Dadurch würde sie durchaus hilfreicher für den Einen oder Anderen Leser sein können. Das werde ich in der Zukunft für meine anderen Rezensionen berücksichtigen.
Vielen Dank für die hilfreiche Kritik...
Ach ja, wenn Sie ernsthafte Fragen zur Fotografie beantwortet haben wollen, oder einen Kauftipp für eine brauchbare Kamera haben möchten, mailen Sie mich doch einfach an. Ich würde mich sehr freuen, Ihnen helfen zu können....
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