Kundenrezension

434 von 460 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stift-Tablet, 10. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Samsung Galaxy Note 10.1 GT-N8000EAADBT WiFi + 3G(25,7 cm (10,1 Zoll) Tablet (ARM Cortex A9, 16GB interner Speicher, 5 Megapixel Kamera, Android 4.0) grau (Personal Computers)
...mit der Stiftbedienung und Handschriftenerkennung eignet es sich ideal für schnelle (handschriftliche) Notizen, Skizzen und Zeichnungen (Photoshop vorinstalliert).

Ich habe das Gerät jetzt ca. 3 Wochen und die meisten Einsatzgebiete für mich durchprobiert.
Für mich persönlich war der Stiftfunktion das KO-Kriterium; als Filmemacher (Realfilm & Computeranimation) ist bei mir ein Wacom-Zeichenbrett grundsätzlich in Betrieb, das aber unterwegs oder gar am Drehort fehlt. Hier kann ich mit dem Note 10.1 jetzt endlich Notizen, Anmerkungen, Kringel in's Drehbuch usw. verfassen; parallel dazu E-Mails schreiben und empfangen und so die nächsten Tage organisieren.
Videos gucken und Excel-Tabellen ausfüllen geht auch problemlos; aber das geht ja mit jedem Tablet ;-)
Mehr als Angry Birds habe ich auf dem Tablet noch nicht gespielt, dazu kann ich nicht viel sagen. Quad-Core-Prozessor und Grafikchip klingen aber nach guter Leistung.

Ich benutze das Gerät eigentlich nur mit Stift, das vorinstallierte Photoshop ermöglicht auch (zumindest bis 4096x4096 Pixel große) Zeichnungen und ein bisschen rudimentäre Bildretusche.
Das Betriebssystem Android lässt viele Möglichkeiten offen, dass sich Apps ziemlich tief in's System eingraben können (Lockscreen beeinflussen usw.) finde ich eigentlich sehr gut, so lange ich das unter Kontrolle habe.

Die Akku-Laufzeit ist mittelmäßig gut, ich hatte das Gefühl, dass es bei gleicher Nutzung schneller als mein voriges Tablet (iPad 1) schlapp macht. Schade, aber so zwei Tage am Stück hält es bei Produktions-Nutzung schon noch durch, danach ist meistens dann auch irgendwo eine Steckdose. Immerhin das Laden geht sehr schnell.

Das von Samsung groß angepriesene Multitasking ist recht gut umgesetzt, aber auf seeeehr wenige Apps beschränkt. Kann ich auch verstehen, weil sich das mit mehr Apps nur schwer/teuer umsetzen lässt. Ein hübscher pdf-Viewer oder ein Ad-Blocker für den Tablet-eigenen Browser wären noch hübsch gewesen, um das Multitasking noch intelligenter nutzen zu können.

Die Kamera... also wer damit fotografieren will, ist selbst schuld. Für mal kurz "irgendwas" fotografieren ganz nett, aber das Tablet ist viel zu unhandlich für Videos oder Fotos. Wie viel Megapixel meine verkorkste Aufnahme dann hat, finde ich relativ irrelevant.
Bei viel Licht am Drehort reicht mir das Tablet für ein kurzes Foto vom Szenenaufbau (mit viel Licht verwackelt auch nix), aber da hat meistens jemand eine Spiegelreflexkamera dabei, die wesentlich sinnvollere Fotos macht.

Zum Stift: Natürlich lässt sich die Handschrifterkennung in jeder beliebigen App nutzen (wie, steht in der Bedienungsanleitung) und bei Stiftbenutzung wird die Hand ignoriert und kann somit problemlos auf das Display gelegt werden. Neben der wirklich kleinen (aber wie immer bei Wacom waaaaahnsinnig schnell abgenutzten) Stiftspitze ist das (momentan) ein klares Alleinstellungsmerkmal des Android-Tablets.
EDIT// Ich wurde gefragt, ob die Stiftspitze tatsächlich ein Verschleißteil sei. Ja, das ist sie (wie bei allen Wacom-Stiften), sie nutzt sich je nach Gebrauch wirklich schnell ab. Daher werden auch drei Ersatzspitzen mitgeliefert, mit denen kommt man aber erst mal eine ganze Weile über die Runden. Danach muss man sich wohl einen S-Pen nachkaufen, die Stiftspitzen einzeln habe ich noch nirgendwo gefunden. //EDIT

Was mit fehlt ist ein echter USB-Anschluss (dafür wird ein Adapter für ca. 3 Euro benötigt) und eine Möglichkeit, das Bild auf einen Beamer zu geben. Das geht mit einem wahrlich umständlichen HDMI-Adapter, aber quasi gar nicht auf VGA. Leider haben noch viel zu viele fest installierte Beamer nur einen VGA-Anschluss, daher muss für klassische Präsentation wohl doch noch der Laptop herhalten. Ansonsten ist der Laptop für 95% aller Einsätze bei mir durch das Tablet ersetzt.
Es liegt übrigens sehr gut in der Hand, ist angenehm leicht (naja, im Gegensatz zu einem Laptop keine Kunst) und demnächst bekommt es bei mir noch eine Diary-Hülle, damit es gegen jede Art von Kratzer geschützt ist.

Die Infrarot-Fernbedienung halte ich für relativ sinnlos (ich habe damit noch nicht wirklich was anfangen können), ist aber bestimmt für den ein oder anderen eine schöne Spielerei ;-)

Telefonieren kann man mit dem Ding übrigens auch, ich weiß zwar nicht wozu, aber eine lustige Angelegenheit. Das mitgelieferte Headset ist auf jeden Fall ziemlich gut für diesen Zweck.
Der Klang vom Tablet selbst ist ein sehr gutes Stereo (war verblüfft, wie gut das ging), natürlich aber wenig Bass; wo sollte da auch ein Subwoofer versteckt sein. Aber für einen echten Klang gibt's ja eine Lautsprecher-Buchse.

Ich habe schon mehrere Diskussionen gelesen, dass die Auflösung des Displays gering wäre... Wenn ich das so durchrechne, komme ich auf fast 140ppi. Wenn ich eine Seite auf Normalpapier ausdrucke, hat die in den meisten Fällen 150ppi und genau wie auf meinen Ausdrucken habe ich auf dem Tablet-Display nicht das Gefühl, dass irgendwas pixelig wäre. Sicher, mehr ppi sind schöner, aber ich habe nicht den Eindruck, dass das Display zu niedrig auflöst. Im Laden konnte ich 1280x720 und 1920x1080 auf zehn Zoll nicht unterscheiden.

## Fazit ##

Das Tablet würde ich allen empfehlen, die Papier endlich aus ihrem Alltag abschaffen wollen. Dazu eignet es sich ideal und ist intuitiv und eben mit Stift bedienbar. Ich denke, für Studenten ist das auch durchaus brauchbar.
Die 3G-Variante schätze ich besonders dafür, dass ich wirklich überall arbeiten kann (z.B. auch in der Bahn).

Personen, die keine Skizzen brauchen, sind zum schnellen Tippen mit einem Tablet mit Tastatur (Asus...) besser bedient; für Personen, die nur spielen und surfen ist wohl ein iPad die bessere Wahl. Wer den Stift nicht braucht, der braucht auch das Note 10.1 mit Sicherheit nicht und kann auch mehrere 100 Euro weniger ausgeben.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.09.2012 02:21:36 GMT+02:00
S. Airich meint:
Ergänzung zu den Stiftspitzen:
Es sollten eigentlich welche im Lieferumfang sein (war bei mir zumindest so). Falls neue oder andere Spitzen benötigt werden einfach nach ,,s­pen tips" suchen :) Es gibt verschiedene Varianten. Bis eine ersetzt werden muss können aber Jahre vergehen!
*Dieser Text wurde dank des Note 10.1 und dessen guten Handschrifterkennung richtig schnell verfasst!

Veröffentlicht am 14.09.2012 04:20:31 GMT+02:00
. meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.09.2012 09:19:29 GMT+02:00
C. Arlt meint:
Naja, ich denke, in der restlichen Rezension kommt durch, dass ich mit dem Stift sehr zufrieden bin.
Nehmen wir den Satz so: "Für mich persönlich war die Stiftfunktion ein KO-Kriterium, weshalb alle anderen Tablets ausgeschieden sind."

Zu S.Airich: Vielen Dank für den Hinweis zum Suchbegriff, und ja, es sind natürlich Ersatzspitzen dabei gewesen. Wie lange die Abnutzung dauert, hängt wirklich vom Gebrauch ab. Bei meinem Wacom Intuos wechsel ich ca. alle 3 Monate die Spitzen, beim S-Pen macht sich der Gebrauch zumindest schon bemerkbar.

Veröffentlicht am 16.09.2012 01:58:40 GMT+02:00
Amala meint:
Vielen Dank, für die doch gut ausgearbeitete Rezension! Vor allem am Ende, für wen das Galaxy Note besser geeignet wäre, hat mich zum nachdenken gebracht. Ich schreibe häufiger, zeichne aber auch gerne mal. Da Photoshop-Touch im Android-Markt verfügbar ist, kann man das also auch Asus laden.
Mein Freund hat das iPad 2, spielt häufig und surft meistens. Also es wurde daher genau auf den Punkt gebracht. ;)

Zur Kamera:
Auch mit einem Handy eignet sich eine solche Kamera nicht. Ich habe die Sony SLT Alpha 65 und keine Handykamera oder Tabletkamera der Welt würde die Qualität einer solchen Kamera ersetzen oder auch nur annähernd erreichen können! Es ist immer wieder schade, dass ich häufig lese, dass die Kamera eines Handys oder eines Tablets meist mehr bewertet wird, als z.B auf einem Handy die Sprachqualität oder die Schnelligkeit und die Schärfe des Tablets.

Die Rezension hier ist wirklich gut getroffen. Gefällt mir.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2012 13:47:35 GMT+02:00
Tüddelkram meint:
Danke für diese sehr sachliche und ausführliche Rezension. Auch für mich ist der Stift das Killerargument, ich benötige das Note für Meetings. So kann ich die Agenda und/oder Teilnehmerliste offen haben und gleichzeitig Notizen machen.
Mit einer iPad2 und (dickem) Stift Kombination bin ich da nicht zufrieden, weil das Schreibgefühl mit diesen dicken Stiften einfach nicht das gleiche ist.
Und ich stimme Ihnen zu: wenn man auf den Stift verzichten kann, gibt es günstigere Alternativen, z.B. das Galaxy Tab aus gleichem Hause für fast 150,- EUR weniger. Aber auch mir persönlich ist es das wert.

Veröffentlicht am 01.10.2012 00:24:47 GMT+02:00
Solcherart Rezensinen sollte es öfter zu lesen geben. Die wesentlichen Qualitäten gut und verständlich dargestellt, wobei mir besonders das Bezugnehmen auf die persönliche Bedürfnisse gefiel. Oft schneidet ein technisches Gerät deshalb schlech ab, weil der jeweilige Bedienende zu wenig darauf achtete, wofür genau er es denn nun wirklich bevorzugt verwenden möchte.
Wenn ich mit 10 Zoll vorwiegend telefonieren wollte, würde sich die Größe wohl eher negativ auf das Rezensieren auswirken...

Für mich persönlich war der Stift (beim Galaxy Note) auch das K.O. Argument (gegen alle anderen Smartphones). Wer gerne zeichnet, kritzelt und visualisiert, benötigt einfach den Stift.

Veröffentlicht am 03.10.2012 00:38:19 GMT+02:00
Photoshop Touch aus dem Play Store kann bis 12 Megapixel große Bilder erzeugen und bearbeiten??? Ist ihre Angabe auch nach Einspielen aller Updates korrekt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.10.2012 22:25:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.10.2012 22:26:27 GMT+02:00
C. Arlt meint:
Das installierte Photoshop Touch wird nicht mit dem Google Play Account verknüpft (ist vermutlich einfach auch für das Note 10.1 individuell optimiert) und lässt sich daher nicht updaten. Ich vermute, die aktuelle Ps Touch Version wird bei dem Update auf Jelly Bean dabei sein. Für den Moment jedoch lautet die Antwort auf Ihre Frage: Nein, Ps Touch kann keine 12 Megapixel großen Bilder bearbeiten.

--> siehe auch http://forums.adobe.com/message/4681641

Veröffentlicht am 22.10.2012 16:17:38 GMT+02:00
Regina meint:
Eine Frage habe ich noch zu dem Stift - weil ich bis jetzt nirgends etwas dazu gefunden habe. Ich bin Schriftstellerin und stelle mir vor, dass ich meine Skripte (erstellt in MS Word) entweder als Word oder als pdf einlese und dann darin korrigieren kann, so etwa wie mit einem Rotstift auf Papier. Also kringeln, streichen, Randnotizen (und natürlich später alles ausdrucken kann). Ist das jetzt hoffnungsfrohes Wunschdenken oder funktioniert das tatsächlich. Alles was ich bis jetzt zu dem Thema gefunden habe, bezog sich entweder auf die Zeichen- oder die Notizfunktion. Aber das alleine würde mir nicht wirklich weiterhelfen, ich müßte "mindestens" pdfs bearbeiten können. Kann ich?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2012 21:49:59 GMT+02:00
C. Arlt meint:
Hallo Regina,

in Kurzfassung: Ja, das geht.
Prinzipiell ist das beim vorinstallierten S-Note schon möglich, da lassen sich pdfs importieren und so Anmerkungen wie in allen Werbevideos zu S-Note verfassen. Da S-Note aber weniger für das "Umblättern" optimiert ist und ich nicht sicher bin, wie es mit großen Dateien klar kommt (ich hatte bisher da nur Drehbücher mit so 15-25 Seiten drin), würde ich da eher andere Apps empfehlen. Die können dann zwar die tollen Sachen wie Formerkennung usw. nicht, aber schon alleine der Acrobat Reader für Android unterstützt die typische PDF-Notizfunktion (Wörter anstreichen, Kommentar schreiben usw.), was schon komfortabler ist als auf ausgedrucktem Papier - und es gibt da mit Sicherheit stapelweise noch genauer zugeschnittenere Apps (vielleicht mal Google Play durchstöbern?).

Das mitgelieferte Polaris Office kann übrigens Word-Dateien lesen und unterstützt auch das Zeichnen, Anstreichen und Markieren. Da finde ich persönlich aber die Bedienung nicht so ausgereift, prinzipiell gibt es die gewünschte Funktion hier aber dann sogar ohne den Umweg über pdf.
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