Kundenrezension

96 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und fundiert, 29. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Der zweite Code: Epigenetik - oder Wie wir unser Erbgut steuern können (Gebundene Ausgabe)
Epigenetik ist ein Zweig der Wissenschaft, der erst in den vergangenen Jahren aufgekommen ist. Es ist deshalb an sich schon ein großer Verdienst, das auf den ersten Blick sperrige Thema in einem Buch ausführlich darzustellen. Ich war, als ich das Buch in die Hand nahm, skeptisch, ob der Wind, der gelegentlich um die Epigenetik gemacht wird, berechtigt ist, schließlich sehe ich als Biologe natürlich, wie schlüssig die Evolutionslehre ist. Peter Spork hat mich davon überzeugt, welche wichtige Stellung die Epigenetik innerhalb der Evolution einnimmt und wie plausibel sie letztlich auch in biologischem Sinne ist. Spork ist deshalb so überzeugend, weil er die Sachverhalte sehr anschaulich darstellt und trotzdem sachlich bleibt. Man weiß bei ihm einfach, woran man ist: Er trennt immer klar zwischen Wissen und Spekulation. Das macht das Buch besonders wertvoll und hebt es aus der großen Masse der Sachbücher hervor. Ich wüsste nicht, was man daran verbessern könnte.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.05.2012 16:06:51 GMT+02:00
mimicry meint:
Hallo Christian,
Ich bin neugierig; du sagst in dem buch wird wissen und spekulation immer klar getrennt, aber soweit ich mich errinere (nicht sehr gut, verbesser mich ruhig falls ich komplett daneben liege) wird in dem buch behauptet das epigenetische modifikationen, hervorgerufen durch meinen lebensstil, an meine kinder vererbt werden. Das ist eine absolut unfundierte behauptung, 'imprinted genes' werden zwar vererbt aber das hat nichts mit meiner ernährung zutun. Vielleicht habe ich mich ja vertan, und das ist eine spekulation des authors?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.11.2012 17:03:02 GMT+01:00
Hallo mimicry,
vielleicht kommentiere ich als Autor hier mal direkt: Ich bin nicht ganz sicher, ob Sie das Buch wirklich gelesen haben? Wenn ja, sollten sie die entsprechenden Passagen - vor allem das Kapitel 6, "Die besondere Verantwortung: Wir vererben nicht nur unsere Gene" noch mal lesen. Hier führe ich ziemlich detailliert aus, dass die These, Menschen würden epigenetische Marker an ihre Nachkommen vererben, derzeit noch auf sehr wackligen Beinen steht. Immerhin gibt es ein paar sehr interessante epidemiologische Befunde, die ich tatsächlich präsentiere. Ich zeige aber auch, dass die so genannte transgenerationelle epigenetische Vererbung bei Pflanzen sehr wohl existiert und im Tierversuch zB auch bei Fliegen und sogar bei Mäusen gefunden wurde. Außerdem gehe ich auf das von Ihnen angesprochene Imprintig ein. (Mittlerweile gibt es sogar ein paar spannende Studien mehr zu dem Thema, über die ich unter anderem in meinem Newsletter Epigenetik berichtet habe, der vierteljährlich erscheint: http://www.peter-spork.de/86-0-Newsletter-Epigenetik.html)
Wenn es um die Verantwortung für unsere Nachfahren geht, meine ich im Buch vor allem, dass Eltern, Großeltern und andere Bezugspersonen darüber, wie sie sich um Kinder in der Zeit vor und nach der Geburt kümmern, schon sehr viele wichtige Weichen stellen, indem sie epigenetische Schalter umlegen, die zeitlebens halten können.
Beste Grüße,
Peter Spork
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