Kundenrezension

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ideal um seinen Eiswürfelvorrat Aufzufüllen, 19. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Expedition zum Nordpol mit Borge Ousland (Misc.)
Da ich mit meinem letzten Jochen Schweizer Gutschein (Candle Light Dinner für 2), eine recht gute Erfahrung gemacht habe und ich beim Blick in den Gefrierschrank feststellte, dass mir die Eiswürfel ausgehen, beschloss ich das Erlebnis „Expedition zum Nordpol mit Borge Ousland" zu buchen.

Der Gutschein kam gut verpackt, in einer schönen Holzkiste und mit ein paar Pinguinen als kleine Beigabe sicher bei mir an. Da ich mir aber nichts aus Pinguinen mache, schenkte ich diese meinem Nachbarn Mr.Poppers...

Und schon ging es los, ich wurde Stilecht von zwei Inuits abgeholt und mit einem Huskyschlitten zum Flughafen gefahren. Und von dort ging es mit Ryan Air in die Luft und in Richtung Nordpol.
Während des langen Fluges konnte man die wunderschöne weiße Aussicht genießen, die sich mit atemberaubenden Strukturen und Skulpturen vor dem Auge ständig neu zu bilden schien.
Mit dieser tollen Aussicht, konnte man sich einen Großteil der langen Flugzeit verkürzen, leider war der Blick auf die Erde eher langweilig und die Weiße Landschaft war sehr Monoton und so blickte ich einen Großteil der Reise in die Wolken und träumte von meinem Ausflug.

Die Landung war weniger sanft und das ausrollen auf der Spiegelglatten Landebahn zog sich etwas dahin, aber nach gut 20 Stunden stand das Flugzeug und ich wurde freundlich von Borge Ousland begrüßt.
Hier am Nordpol ist es schon sehr kalt und ich war froh, dass ich mir ein Stirnband mitgenommen habe.
Wir bezogen ein kleines Iglu mit 2 Zimmern, Küche und Badezimmer in dem wir die erste Nacht verbrachten.
Am nächsten Morgen gab es dann leckeren Eiskaffee und Eiskonfekt zum Frühstück, dann ging es auch schon los.

Wir marschierten in Richtung Norden (wohin auch sonst) und während dem Laufen kam ich mit Borge ins Gespräch und fragte ob es normal sei, dass man fast einen ganzen Tag durch die Landung verliert? Borge meinte nur trocken, ich hatte noch Glück, dass wir Gegenwind hatten.
Dennoch bin ich der Meinung, dass der Veranstalter darauf hinweisen müsse, dass ein Tag für die Landung drauf geht.
Nach Stundenlanger Wanderung in dieser Eishölle kamen wir zu einer alten Russische Wetterstation, wir machten kurz rast und stellten fest, dass die Batterien der Wetterstation leer waren, ich wechselte diese kurzerhand aus und warf zum Abschied einen Blick auf Selbige, die mir nun sagenhafte -30 Grad Celsius anzeigte, angesichts dieser kalten Temperaturen, zog ich den Zippverschluss meiner Winterjacke nach oben und wir liefen weiter.
Als die Dunkelheit anbrach, schlugen wir ein Lager auf und Borge meinte wir müssen für die Nacht ein tiefes Loch graben, ich fragte verdutzt warum wir das tun müssen? Borge meinte barsch, na damit wir es wärmer haben, je tiefer wir graben, desto näher sind wir am Erdkern und desto wärmer haben wir es... Das leuchtete mir ein und ich war Froh einen solch erfahrenen Mann wie Borg an meiner Seite zu haben!

Ich muss lange geschlafen haben, denn gegen 13:00Uhr weckte mich Borge und wir verzichteten auf das Frühstück und kamen gleich zum Mittagessen, hmm, war das lecker es gab Eisbein mit Eiswein.
Gut gestärkt liefen wir los, nach einigen Stunden marsch wurde es plötzlich laut, sehr laut und in der Ferne erkannte ich den Grund für diesen Lärm, zwei Eisbären kämpften nur ein paar Hundert Meter vor uns und allein dieser Anblick lies mich zittern, die blanke Panik stand mir ins Gesicht geschrieben, nervös schaute ich rüber zu Borge doch er war die Ruhe selbst (man wie ich diesen Kerl bewundere), er bleibt bei so einem Anblick einfach cool.
Da die Kälte mir zusetzte, kribbelte es in meiner Nase und ich musste niesen, aufgeschreckt durch den Lärm meiner Nasenreinigung hörten die beiden Eisbären auf zu kämpfen und kamen auf uns zu gerannt nun bemerkte auch Borge die beiden riesen Bären, die schnurr stracks auf uns zu kamen und er hatte blanke Panik im Gesicht und er rief scheißeeeee! so eine scheißeeeee! und wir rannten um unser Leben, vor lauter Rennerei verlor Borge sogar seinen Schal und seine Mütze.
Natürlich waren die Bären schneller als wir und sie holten Schritt für Schritt auf und ich rechnete schon mit dem Schlimmsten, doch da hatte Borge eine Idee, er griff in meinen Rucksack und zog meine beiden Coka Cola Flaschen raus, diese warf er den beiden Eisbären hin und... ich traute meinen Augen nicht, die beiden Bären ließen sich tatsächlich von den Flaschen ablenken und hatten kein Interesse mehr an uns. Dennoch liefen wir weiter und in sicherer Entfernung wagte ich einen letzten Blick zu den Eisbären und ich sah, wie sie genüsslich Coka Cola tranken und den Roten Schal sowie die Mütze aufhatten. Ich dachte mir, was macht das Fernsehen nur aus unserer schönen Natur...
Später fragte ich Borge woher er wusste, dass die Bären gerne Cola trinken, er fragte nur wie gerne trinken? ich wollte sie mit der Flasche erschlagen... den Rest des Tages schwiegen wir.
Am Abend gruben wir wieder ein tiefes Loch und schliefen nach diesem Anstrengenden Tag schnell ein.

Gegen 10:00Uhr am nächsten Morgen wurden wir wach und Borge bereitete das Frühstück vor, es gab Tiefkühlbrötchen und Icetee, so langsam entstand zwischen Borg und mir eine gewisse Vertrautheit und dieses Gefühl lies die Kälte gar nicht mehr so kalt erscheinen und wärmte mich von innen.
Und wieder hieß es laufen und laufen, wir marschierten einige Stunden als wir vor einer Nordwand aus Eis standen, Das war mein Absolutes Highlight, reinstes Eis in seiner gewaltigsten Form, der Anblick war atemberaubend und Borge erzählte mir noch irgendetwas von totaler Symbiose, Einklang der Elemente und Empfindlichkeit, da hatte ich schon meinen Eispickel rausgeholt und in die Wand geschlagen. Voller Gier nach den reinsten Eiswürfel die ich je gesehen habe, hämmerte ich mich Schicht für Schicht in die Eiswand und ich hörte noch Borge Neeeeiiiiin schreien, da erklang ein Ohrenbetäubendes knarren und donnern und wir sahen wie die Wand anfing in sich zusammenstürzte sofort nahmen wir die Beine in die Hand und rannten was das Zeug hält.
Wir konnten uns noch gerade auf eine Eisscholle von Schöller retten und sahen wie Eismassen In sich zusammenbrachen und riesige Flächen unter sich begruben, während wir mit der Scholle auf das Meer hinaustrieben.
Von diesem Moment hatte ich das Gefühl, dass Borge mich irgendwie komisch anschaut und auch von dieser inneren wärme spürte ich seltsamerweise nichts mehr.

Wir trieben ein paar Tagelang auf dem kalten Meer bis wir von einem Fischerschiff gerettet wurden, irgendwie kam mir der Kapitän bekannt vor, auch wenn ich nicht wusste woher... Der Bärtige Mann war aber sehr freundlich und gewährte uns Asyl und so fuhren wir unter Kapitän Iglos Flagge in Richtung Heimat.
Die Heimreise war relativ unspektakulär und bis auf, dass wir ein Bofrost schiff versenkt haben und ich auch mal an die Bordkanone durfte, gab es keine Nennenswerten Zwischenfälle...

Im Großen und Ganzen war ich mit dem Erlebnis sehr zufrieden und Empfehle es Erlebnis gerne weiter! Aber bitte das Stirnband nicht vergessen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Schreiben Sie als erste Person zu dieser Rezension einen Kommentar.

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 


Details

Artikel

3.8 von 5 Sternen (5 Kundenrezensionen)
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
Vergriffen
Auf meinen Wunschzettel
Rezensentin / Rezensent

M. Martin
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   

Ort: Bayern

Top-Rezensenten Rang: 199