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Was für ein Dreck, 27. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Abraham Lincoln - Vampirjäger (DVD)
War im Kino richtig enttäuscht. Ich muss vorher wohl erwähnen, dass ich ungefähr wusste, was für eine Art Film mich erwartet. Mir war völlig bewusst, dass dies im Prinzip eine Fantasy-Horrorstory ist, bei welcher der Hauptcharakter eigentlich nicht viel mit seinem historschen Vorbild gemein hat. Auf dieser Grundlage kann man dem Film wirklich keine schlechte Bewertung geben. Allein der Trailer (den ich sehr gut fand) zeigt ja bereits, auf was man sich da einlässt. Hatte auch große Erwartungen, weil ich dachte, ich würde einen trashigen, originellen und total coolen Vampirfilm mit coolen Sprüchen serviert bekommen, der durchaus in der Lage wäre, mit Werken von Robert Rodriguez oder Quentin Tarantino zu konkurieren, aber wie bereits erwähnt, war ich maßlos enttäuscht. Die Darsteller und die Dialoge sind unterirdisch, die Story wirkt manchmal sehr schlecht durchdacht (Negativhöhepunkt: mitten im Film, wo die Story eigentlich an Fahrt aufnehmen sollte, werden einfach ein paar Jahrzehnte übersprungen), Spannung ist nicht wirklich vorhanden, vieles ist vorhersehbar, die Gags zünden nicht, keine coolen Sprüche und wenn das alles nicht schon genug wäre, die Action (die in so einem Film sehr wichtig ist) ist wirklich richtig lahm. Es passiert bei jedem Kampf im Prinzip immer das gleiche. Alles wird immer in Zeitlupe gezeigt (was irgendwann richtig nervt), nichts überraschendes oder mal etwas, wo man sich sagt "wow, sowas hab ich ja noch nie gesehen" oder "die Szene vergess ich bestimmt nicht". Zudem werden physikalische Gesetze sozusagen außer Kraft gesetzt. Natürlich ist das in so einem hin und wieder normal, aber nicht in diesem Ausmaß (man denke nur mal an die Pferdeszene). Der Held ist in meinen Augen auch ein bisschen zu stark (mit einem Schlag nen Baum fällen???). Er muss natürlich gegen die Vampire ankommen, aber es gab auch schon Vampirjäger, die ihren körperlichen Aspekt durch Cleverness wettgemacht haben. Der haut einfach immer nur mit seiner Axt drauf und hat zudem häufig Glück. Manche werden den Film warscheinlich für gelungen erachten, aber ich kann diesem Mist, der sich grad mal so auf B-Film-Niveau bewegt, nicht mehr als einen Stern geben.
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Was für ein Dreck
War im Kino richtig enttäuscht. Ich muss vorher wohl erwähnen, dass ich ungefähr wusste, was für eine Art Film mich erwartet. Mir war völlig bewusst, dass dies im Prinzip eine Fantasy-Horrorstory ist, bei welcher der Hauptcharakter eigentlich nicht viel mit seinem historschen Vorbild gemein hat. Auf dieser Grundlage kann man dem Film wirklich keine schlechte Bewertung geben. Allein der Trailer (den ich sehr gut fand) zeigt ja bereits, auf was man sich da einlässt. Hatte auch große Erwartungen, weil ich dachte, ich würde einen trashigen, originellen und total coolen Vampirfilm mit coolen Sprüchen serviert bekommen, der durchaus in der Lage wäre, mit Werken von Robert Rodriguez oder Quentin Tarantino zu konkurieren, aber wie bereits erwähnt, war ich maßlos enttäuscht. Die Darsteller und die Dialoge sind unterirdisch, die Story wirkt manchmal sehr schlecht durchdacht (Negativhöhepunkt: mitten im Film, wo die Story eigentlich an Fahrt aufnehmen sollte, werden einfach ein paar Jahrzehnte übersprungen), Spannung ist nicht wirklich vorhanden, vieles ist vorhersehbar, die Gags zünden nicht, keine coolen Sprüche und wenn das alles nicht schon genug wäre, die Action (die in so einem Film sehr wichtig ist) ist wirklich richtig lahm. Es passiert bei jedem Kampf im Prinzip immer das gleiche. Alles wird immer in Zeitlupe gezeigt (was irgendwann richtig nervt), nichts überraschendes oder mal etwas, wo man sich sagt "wow, sowas hab ich ja noch nie gesehen" oder "die Szene vergess ich bestimmt nicht". Zudem werden physikalische Gesetze sozusagen außer Kraft gesetzt. Natürlich ist das in so einem hin und wieder normal, aber nicht in diesem Ausmaß (man denke nur mal an die Pferdeszene). Der Held ist in meinen Augen auch ein bisschen zu stark (mit einem Schlag nen Baum fällen???). Er muss natürlich gegen die Vampire ankommen, aber es gab auch schon Vampirjäger, die ihren körperlichen Aspekt durch Cleverness wettgemacht haben. Der haut einfach immer nur mit seiner Axt drauf und hat zudem häufig Glück. Manche werden den Film warscheinlich für gelungen erachten, aber ich kann diesem Mist, der sich grad mal so auf B-Film-Niveau bewegt, nicht mehr als einen Stern geben.
Julian Rusch
27. November 2012
- Insgesamt:
5

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