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Kundenrezension

38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Film - DVD-Qualität in Bild und Ton nur mittelmäßig, 20. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Michael Strogoff (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler (DVD)
Die vierteilige Verfilmung des Verne-Romans: "Der Kurier des Zaren" mit Raimund Harmstorf als Michail Strogoff in der Hauptrolle ist meines Erachtens bis heute die spannendste Verfilmung des Stoffes. Auch die Protagonisten (neben Harmstorf besticht von der schauspielerischen Leistung vor allem Valerio Popesco als Iwan Ogareff) sind hervorragend besetzt. Wie bei den anderen Adventsvierteilern finde ich besonders das Begleitheft zur DVD interessant, welches über die Entstehung des Filmes berichtet, ein Interview mit Harmstorf über seine Rolle enthält und auch über Abweichungen des Regisseurs Claude Desailly von der Romanvorlage von Jules Verne berichtet. Insbesondere ist der Film gegenüber der Romanvorlage düsterer und die Strapazen des Kuriers - aber auch die menschlichen Leiden - realistischer dargestellt als in der Vorlage Vernes. So stirbt Strogoffs Mutter Marfa im Film an den Folgen der Folter durch Ogareff, im Buch überlebt sie. Dies zeigt - deutlicher als in der Romanvorlage - den bitteren "Preis", den Strogoff für seine Misson bezahlen muss. Auch an anderer Stelle weicht der Film - wohltuend - von der Romanvorlage ab. Strogoff erblindet im Film infolge der Blendung durch die Tartaren und erhält sein Augenlicht später durch ein Schockerlebnis - er sieht den brennenden Feuersturm, den die Tartaren vor Irkuts entfachen - zurück. Im Roman spielt er die Blindheit - wenig überzeugend - lediglich vor. Auch ist Ogareff durchaus nicht nur der durchtriebene Bösewicht; er ist im Film - im Gegensatz zum Buch - eine Person, die neben eigener Macht politische Ziele verfolgt und eine Art "Freiheitskämpfer" gegen die Zarenherrschaft; am Ende erkennt dies auch Strogoff, der den von ihm besiegten Feind nach dessen Tod die Augen zudrückt und seine Rolle gegenüber dem Großfürsten und seiner Regierung, die in Ogareff lediglich den Verräter sehen, würdigt. Dies finde ich sehr wohltuend, da sie die Schwarz-Weiß-Zeichnung der Vorlage etwas relativiert und damit zu einer differenzierten Charakterzeichnung beiträgt, die im Feind noch den Menschen sieht - im Gegensatz zum Buch.

Leider wurde die Schluss-Szene - das Finale im Ballsaal - von Walter Olbrich geschnitten. Dies wird im Vorwort zur Beilage von Alfed Nathan zwar mit der Tragik, die den gesamten Film durchziehe und zu der ein so "optimistisches" plötzliches Finale nicht passe, durchaus nachvollziehbar gerechtfertigt. Dennoch wird uns Zuschauern hier etwas vorenthalten. Und dies ist m.E. sehr schade und führt zu einem vollkommen abrupten Ende, in der einige Handlungsfäden - etwa die weitere Beziehung zwischen Strogoff und Nadja - offenbleiben. Leider fehlt die Ballszene auch in den - sowieso nur spärlich vorhandenen - Extras. Dies ist schade.

Weiterhin ist die Qualität von Ton und Bild nicht sonderlich gut. Sie schwankt; teilweise sind Bild und Ton undeutlich, auch die Synchronisation lässt teilweise zu wünschen übrig. Dies bleibt mir angesichts des Entstehungsdatums - der Film wurde 1976 gedreht - unverständlich.

Ansonsten: wirklich sehenswert.
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