Kundenrezension

31 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen D7100 oder D5200 oder Canon 700D, 4. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D5200 SLR-Digitalkamera (24,1 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT-Display, Full HD, HDMI) Kit inkl. AF-S DX 18-105 mm VR Objektiv schwarz (Elektronik)
Auf dem derzeitigen Kameramarkt herscht ein kleienr Kampf der Giganten. Für die Hobbyfotographen von heute ist das natürlich von Vorteil, da hierbei die Preise meist sinken. Ich für meinen Teil besitze mehrere Kameras und bin auch im näheren Umfeld sowas wie der Einkäufer für andere, weshalb ich die Möglichkeit hatte etliche Kameras miteinander zu vergleichen.

Zuerst einmal möchte ich zwischen der Nikon D5200 und der D7100 vergleichen, da diese auf den ersten Blick sehr änlich sind und der ein oder andere sicher darüber nachdenkt das jeweils andere Model zu kaufen. Wer sich hier von der D7100 einen brachialen Vorteil verspricht wird aber auf jeden Fall entäuscht. Die 7100 kostet ca. 200€ mehr ist jedoch nicht arg viel anders. Die Bildqualtität ist nahezu gleich, auch wenn die D7100 ein bisschen weniger rauscht. Zum rauschen selbst muss man jedoch wissen, das die D5200 erstaunlich wenig rauscht. Wer sich dies genauer ansehen möchte sollte den entsprechenden Test auf dpreview.com (englische Sprache) lesen. Hier finden sich Vergleichsaufnahmen zwischen den jeweiligen Kameras. Bei beiden Kameras fällt mir jedoch auf, das insbesondere am Sucher und an der Bedienung unterschiede erkennbar sind. So hat z.B. die D7100 einen größeren Sucher, was für Brillenträger (wie ich einer bin) von Vorteil ist. Auch ist die Serienbildfunktion in der D7100 schneller was jedoch kaum ins Gewicht fällt.

Für meinen Geschmack ist die D5200 ein wenig zu klein geraten (insbesondere das Griffstück). Mit größeren Händen kann man die Kamera zwar immer noch gut halten, jedoch ist die Bedienung etwas schwiriger. Das Problem kann jedoch recht einfach gelöst werden indem man einen Bateriegriff an die Kamera montiert. Dieser hat zusätzlich den Vorteil das die Aufnahmezahl von 500 auf rund 1200-1700 (je nach Griff und Akkus) ansteigt. Trozt der paar erwähnten Punkte finde ich die 200€ Mehrkosten für die D7100 nicht gerechtfertigt. Von der höheren Detailstufe der D7100 kann man als Normaluser nicht profitieren, da die JPG umrechnung sowohl vom Nikon Tool als auch von der Kamera immer die selben ergebnisse liefert (bei beiden Kameras). Wer in RAW entwickelt könnte hier eventuell minimale Vorteile haben.

Nun zur Kamera selbst.

Verarbeitung:
Die Kamera ist in einem solide wirkendem Kunststofgehäuse verbaut, dass einen sehr robusten Eindruck macht. Alles in allem ist das Gehäuse sehr klein und handlich gehalten, was die Kamera Kompakt wirken lässt. Alle Anschlüsse wie (USB, HDMI, Stereo-Eingang und Co.) sind unter Kunststoffabdeckungen verborgen, was die Kamara vor Staub schützt. Insgesammt ist die Verarbeitung absolut Vorbildlich. Im Vergleich mit der Canon 700D ist die Verarbeitung jedoch gleichwertig. Schön ist hierbei nur das für den Blitzschuh eine Abdeckung standardmäßig mitgeliefert wurde.

Bedienung:
Anders wie bei den aktuellen Canon Kameras verzichtet Nikon auf einen Touchscreen, was ich persönlich als Vorteil empfinde. Die Bedienung über einen Touchscreen hat jedoch auch Vorteile, die der Nikon dadurch verlohren gehen. Für Personen die gerne im Live-View Fotos machen (Spiegelreflexuntypisch) ist das Fokusieren eines bestimmten Punktes im Bild einfacher wenn man diesen einfach nur antippen muss. Insgesammt möchte ich jedoch hier keine wirkliche Abwertung vornehmen, da ich finde das beide Bedienkonzepte sehr ausgefeilt sind und beide Ihre Vorteile haben. Die D5200 zeigt alle wichtigen Informationen (Verschlusszeit, ISO Wert, Weisabgleich, Blende, usw) im Display in einem sehr übersichtlichen Fenster an. Mit speziellen Tasten kann der Fotograph jede dieser Einstellungen beeinflussen, was zum einen schnell und vor allem einfach geht. Die Bedienung der Kamera ist mit zwei Händen ohne ständiges Umgreifen möglich. Dies ist bei der Canon 700D nicht so einfach möglich, da zum verstellen der Blende bzw. der Verschlusszeit immer ein Knopf gedrückt werden muss, der nicht ideal erreichbar ist. Auch dieser Punkt führt jedoch zu keiner Ab- bzw. Aufwertung der Kamera, da es auf die Hände und die Kamerahaltung ankommt die von Person zu Person unterschiedlich sein kann. Hier empfielt es sich die Kamera vor dem Kauf einmal in die Hand zu nehmen und ein paar Bilder zu schießen. Man wird sehr schnell merken ob es passt oder nicht.

Bildqualität:
Das wichtigste bei einer Kamera ist auf jeden Fall die Bildqualität. Bei einem 24MP Sensor auf APS-C Fläche fragt man sich zurecht ob das überhaupt noch wirklich gute Bilder geben kann. Die klare Anwort ist: JA. Das rauschen ist bei 100% crop, wie bei allen Kameras zwar zu sehen, jedoch im Vergleich niedriger als bei der Canon 700D. Die 24 MP sind somit tatsächlich nutzbar, was insbesondere beim Nachbearbeiten viele Vorteile mit sich bringt. Auch die Farbwiedergabe ist hervorragend, da der Weisabgleich sehr genau arbeitet. Der eingebaute Blitz hingegen ist eher nicht zu gebrauchen, da er für die Kamera zu schwach ist und die Bilder etwas dunkel geraten (im Auto Modus). Ich würde hier aber sowieso ein externes Blitzgerät verwenden, da dieses erheblich besser ausleuchten kann. Für den Anfang reicht der Blitz aber auch so.

Sonstige Funktionen (Video):
Die Videofunktion der Kamera ist auf jeden Fall auf der höhe der Zeit und kann sich auch im Vergleich sehen lassen. Die Kamerahersteller haben hier zwar mehr widerwillig diese Funktion bereitgestellt doch mitlerweile kann man diese auch tatsächlich verwenden. Für Urlaubsvideos reicht diese Funktionalität alle mal. Auch Podcasts oder Blogbeiträge lassen sich so produzieren. Die Vollauflöusung von 1080p ist in jedem Fall sehr gut, wirkt jedoch hie und dar etwas hart. Ich persönlich nutze die Videofunktion nur sehr selten und bin daher sehr zufrieden damit, wer eine wirkliche Videokamera sucht sollte jedoch das Geld hier eventuell anders investieren (Kommt halt einfach darauf an was man will Fotos oder Video beides perfekt gibt es noch nicht).

Das beiligende Obejektiv:
Das 18-105mm VR Objektiv ist auf jeden Fall für den Anfang keine schlechte wahl. Es wird zwar gerne als "immerdrauf" Linse bezeichnet, jedoch sollte einem Fotografen hierbei klar sein, dass es sich um ein Objektiv mit vergleichsweise geringer Abbildleistung handelt. Das heist: Mit einem besseren Objektiv (meist kleinerer mm Umfang) können mehr Details eingefangen werden. Dies fällt vor allem durch die hohe Auflösung der Kamera auf. Wer es testen möchte sollte einfach mal eine Feder Fotografieren und sich diese dann bei 100% ansehen. Das Objektiv vermatscht hier dann einiges im absoluten Detailbereich. Ich persönlich finde jedoch das für die rund 200€ die das Objektiv kostet sucht man seinesgleichen. Für die meisten Fotositutionen ist es auf jeden Fall mehr wie ausreichend. Will man jedoch die 24MP voll ausnutzen sollte man sich eher Festbrennweite suchen (Geldbeutelschonend) oder eben richtig gute Objetive die dann aber auch erheblich mehr wie 200€ kosten. Canon bietet ein Vergleichbares Kit für die 700D an mit einem 18-135mm Objektiv. Dieses ist ebefalls sehr gut, jedoch weist es wohl Randunschärfen im 135mm Bereich auf (siehe Bewertungen/Tests). Diese konnte ich selbst nicht feststellen (eventuell neuere Generation, etc.).

Zusammenfassung:

Pros:
Gute Auflösung
Gute Bildqualität bis ca. ISO 3200 (also auch bei wenig Licht)
Tolle Detaildarstellung auch mit Kitobjektiv (jedoch nicht so gut wie z.B. ein 50mm 1,8 von Nikon)
Solide wirkende Kamera
Günstiges Zubehör

Cons:
Videofunktion hie und dar etwas hart.
Serienbildfunktion in RAW nur ca. 2 Sek.
Eingebauter Blitz zu dunkel

Neutral:
Kein Touchscreen (Kein Vor- bzw. Nachteil aber für viele Kaufentscheidend

Alles in allem finde ich die D5200 der Canon 700D überlegen. Die Höhere tatsächlich nutzbare Auflösung ist hier ein Ausschlaggebendes Kriterium. Auch finde ich die Bildqualität alles in allem etwas besser (wobei die Kameras sich nahe beieinander bewegen). Das Mitgelieferte Objektiv (18-105mm VR) ist auf jeden Fall ordentlich und kein Fehler wenn man es besitzt. Die Videofunktionalität ist okay aber eben nichts besonderes, da sie noch etwas "lieblos" umgesetzt wurde. Insgesamt finde ich die 200€ mehr für eine D7100 nicht gerechtfertigt, da der Unterschied zu dieser Kamera nur gering ist. Wer eine etwas schnellere Blitzsyncro. braucht wird hier anders denken aber den meisten Hobbyfotografen und Semiprofis wird das hier wohl egal sein. Insgesamt liefert die D5200 ein unschlagbares Preis/Leistungspaket ab, das von Canon nicht geschlagen wird. Auch das Zubehör der Kamera ist verhältnissmäßig günstig zu haben was ich sehr positiv finde.

Zusatz:
Wie bei jeder Kamera ist es auf jeden Fall nötig sich mit der Materie zu beschäftigen. Es empfielt sich eines der zahllosen Bücher zur Kamera zu kaufen und zu lesen. Nicht das hier ganz nebeibei die Bedienung der Kamera erklärt wird, sondern auch das Fotografieren an und für sich. Ich finde es schade das viele Leute sich eine SLR oder DSLR kaufen und glauben diese aus dem Stand bedienen zu können. Mit dem Automatik Modus ist dies sicher bei dieser Kamera möglich, jedoch werden die Ergebnisse nur dann richtig gut wenn man sich mit der Kamera richtig beschäftig. Dies sollte jedem bewusst sein der in die SLR Fotografie einsteigen will.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.12.2013 05:29:27 GMT+01:00
Florian meint:
"Alles in allem finde ich die D5200 der Canon 700D überlegen. Die Höhere tatsächlich nutzbare Auflösung ist hier ein Ausschlaggebendes Kriterium."

- das ist witzig, dass du grade die tatsächliche auflösung als entscheidendes kriterium aufführst, dich dann aber für die d5200 entscheidest, denn die die d5200 hat zwar eine höhere nominale auflösung (also 'auf dem papier') als die 700d, die "tatsächlich nutzbare auflösung" - also die tatsächlich gemessene auflösung - der d5200 ist aber in allen empfindlichkeiten außer iso 100 (!) niedriger als die der 700d (nachzulesen u.a. bei den labortests der colorfoto)! ;)
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"Die 7100 kostet ca. 200¤ mehr ist jedoch nicht arg viel anders."

- zu schreiben, dass die d7100 nicht viel anders wäre, ist dann doch etwas stark untertrieben. der unterschied in der bildquali mag gegen null gehen, jedoch beachtest du da einige punkte nicht, die weitaus mehr wert sind, als nur die 200¤ aufpreis:
1. wesentlich größerer sucher
2. wesentlich hellerer sucher (da hochwertiges pentaprisma aus glas verbaut und kein billiger pentaspiegel wie in der d5200)
3. 100%-sucher
4. deutlich langlebigerer verschluss
5. schnellere verschlusszeit
6. deutlich hochwertigeres af-system (mehr messfelder, mehr kreuzsensoren, arbeitet auch noch bei -2lw, besseres tracking)
7. magnesium-verstärktes gehäuse
8. gegen staub und spritzwasser abgedichtetes gehäuse
9. mehr direktzugriffe
10. mehr einstellmöglichkeiten/bessere konfigurierbarkeit
11. größerer funktionsumfang
12. größere serienbildgeschwindigkeit
13. 2 speicherkartenfächer
14. 2tes einstellrad
15. kürzere blitzsynchronzeit
...undundund...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.12.2013 11:32:42 GMT+01:00
Zum ersten Teil deiner Anmerkung kann ich dir leider nicht recht geben. Die Bildqualität zwischen 700D und D5200 ist fast gleichwertig. Die Höhere evektive Auflösung ist fast überall gegeben. Colorfoto hat leider für die Tests nicht das selbe Objektiv verwendet (was die wenigstens Tests machen - meist wird eine der besten Verfügbaren Linsen genommen, oder schlicht das Kit Objektiv).

Zum Punkt Zwei gebe ich Ihnen Recht jedoch sind viele der Punkte für Hobbyfotografen nicht relevant und an diese richtet sich sowohl die 700D und die D5200

Veröffentlicht am 15.12.2013 18:25:14 GMT+01:00
G.W. meint:
Ein weiterer Aspekt: Die D7100 hat keinen AA-Filter und daher schärfere Bilder als die D5200. Allerdings führt ein fehlender AA-Filter in einigen Situationen zu Bildfehlern / störenden Effekten. Auch alles im Netz nachlesbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.01.2014 07:31:20 GMT+01:00
Andreas meint:
Sie sind solange nicht relevant bis man mehr spass an der fltografie bekommt und mehr unterschiedliche sachen fotografiert ........
dann kann man hochformatauslőser,das nikon cls oder direkttasten gut gebrauchen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.01.2014 21:05:28 GMT+01:00
@Andreas: Da stimme ich Ihnen zu, jedoch sind dies auch häufig Funktionen die viele Leute "überfordern". Prinzipiell haben Sie aber recht. Meine D7100 kann ich niemanden so ohne weiteres in die Hand geben, wegen den Zusätzen.
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