Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ying yang ist zurück, 19. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Perpetual Flame (Audio CD)
Die letzten Alben des Maestros waren trotz Finesse und Skalendudeleien trotzdem immer etwas enttäuschend. Das lag natürlich nicht an den spielerischen Fähigkeiten, denn die waren sogar bei dem schrecklichen War To End All Wars" jenseits sämtlicher Kritik. Es lag schlichtweg tatsächlich an dem, meist von Yngwie Hassern angemahnten, Mangel an richtig guten Songs.
Aber mit dem neuen Sänger an Bord hat Ying Yang sein Speedboat wieder hochseetüchtig bekommen und schmettert einem ein sattes Metalalbum vor den Latz welches sicherlich für Beachtung und Aufmerksamkeit sorgen wird.
Judas Priest oder Iced Earth sollten sich beim Hören von zum Beispiel Damnation Game" mit hochrotem Kopf in die Rente verabschieden, denn allein dieser Song als auch das brettharte und epische Live To Fight (Another Day)" lässt die Herren Schaffer und Tipton ziemlich alt aussehen.
Wie gut die Killerstimme von Tim Ripper" Owens mit dem Gitarrenspiel von Yngwie Malmsteen harmonisiert beweist sich auch bei dem edlen Priest Of The Unholy".
Perpetual Flame" ist also tatsächlich ein Heavy Metal Album der reinrassigen Sorte, und einzig und allein das von Yngwie selbst gesungene und an Hendrix erinnernde Magic City" und das Appregiosgewitter Caprici Die Diablo" schlagen etwas aus der Reihe. So darf man das aktuelle Werk des Gitarrenwunders auch endlich Leuten ans Herz legen die sich weniger für Shreddinggeschichten oder Rock mit Klassikanleihen interessieren. Es bleibt abzuwarten ob es sich bis zu diesen Leuten auch durchspricht, denn die deutsche Metalpresse hat Yngwie ja bekanntlich nicht unbedingt ins Herz geschlossen und es zählt schon fast zum guten Ton sich über Malmsteen auszulassen. Wenn es aber darum geht einen besseren Gitarristen in diesem Genre aufzuzeigen, dann werden die Profis" meistens ganz schnell still und es kommt die schon oben genannte Kritik zum Zug.
Produziert hat der Schwede wieder selbst, diesmal hat der Sound aber auch Hand und Fuß. Ob es an Roy Z liegt, der für den Mix verantwortlich war? Zu einem bestimmten Anteil sicherlich.
So bleibt nur das Coverartwork als Minuspunkt über, aber das ist ein Punkt der bei der besten Malmsteen seit Alchemy" nicht wirklich ins Gewicht fällt.
Einige Durchläufe wird man dem Album schon geben müssen um sich an das neue Gesamtbild zu gewöhnen, aber wenn man sie sich zum Freund gemacht hat, ist hat man eine Scheibe mit Langzeitwirkung.
Ich lass es jetzt einfach ganz deutlich heraus:
Yngwie Malmsteen zweigt mit seinem aktuellen Longplayer den Herren Priest, Helloween, Savatage und Stratovarius wo der Bartel den Most herholt. Hier sind Lieder noch richtige Lieder und keine doofen Halbhörspiele oder Computergamesoundtracks. Gitarrentechnisch (ob bei den Solis oder auch mal mit simplem Geriffe) steckt den großen Rest der Konkurrenz auch locker weg in die Tasche. Ein bisschen Pathos an den richtigen Stenne, ein wenig Schwülstigkeit um die Atmosphäre zu heben und dann doch wieder Heavyness im oldschooligen Metal Gewand...was will man eigentlich mehr?
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.01.2009 15:53:15 GMT+01:00
..."und es zählt schon fast zum guten Ton sich über Malmsteen auszulassen. Wenn es aber darum geht einen besseren Gitarristen in diesem Genre aufzuzeigen, dann werden die Profis" meistens ganz schnell still und es kommt die schon oben genannte Kritik zum Zug" - Genau! Yngwie wiederholt sich oft, jedoch kann man ihm in Sachen Handwerk ganz schlecht an den Karren fahren. Ich hab das wieder auf der letzten Musikmesse in Frankfurt erleben können. Vorm Konzert ein haufen intelektuelles Gelaber und dann stand sie da, die Musikerpolizei und bekam den Mund nicht zu.
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