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Kundenrezension

40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nuramon: "Ein Elfenroman" ?, 15. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nuramon: Ein Elfenroman (Broschiert)
Bereits kurz nach der Ankündigung von "Nuramon: Ein Elfenroman" hatte ich das Buch voller Erwartung bei Amazon vorbestellt. Endlich sollte die Geschichte um den letzten verbliebenen Elfen in der Menschenwelt weitergehen! Auch wenn Bernhard Hennen an diesem Band nicht mitgearbeitet hatte so nahm ich an würde doch der Mitautor des ersten Elfenromans, James A. Sullivan, die Elfen-Saga ebenfalls fortführen können. Eine Fehleinschätzung wie sich noch herausstellen sollte.

Aber der Reihe nach:

Zunächst sollte jedem Leser bewusst sein, dass die Geschichte von Nuramon nicht direkt an die Ereignisse aus den Elfen anschließt sondern sofort einen Zeitsprung von 80 Jahren vollzieht. Alle bisherigen Ereignisse auf die die Leser des ersten Buches eigentlich gespannt gewartet haben werden lapidar in wenigen Seiten in simpler Erzählform dargelegt. Nuramon wanderte hier hin, Nuramon suchte einen Rückweg nach Albenmark, Nuramon nähert sich den Menschen an, Nuramon schließt Freundschaft mit den Menschen, usw. usw. Das wären die Geschichte gewesen die ich eigentlich lesen wollte!

Stattdessen springt die Handlung sofort auf der ersten Seite in die Beschreibung eines Krieges von dem man nicht versteht warum er da ist und vorallen Dingen wie der Elf Nuramon da überhaupt reingeraten ist. Der Autor gibt dem Leser keine Chance überhaupt einen Bezug zu den weiteren Charaktären aufzubauen, geschweige denn den neuen Nuramon kennenzulernen. Dieser handelt, geht man vom Abschluss des ersten Elfen-Romans aus, vollkommen willkürlich, nicht nachvollziehbar und kann auf einmal zaubern wie einst vielleicht Yullivee oder Emerelle. Begründet wird dies damit, dass er sich ja nun die Reinkarnationen seiner früheren Leben erinnen könnte. Doch sinnvoll dargelegt wird dies nicht, stattdessen wird die komplexe Charakterentwicklung einfach in einem 80 Jahre Zeitsprung als gegeben dargestellt.

Diese Zeitsprünge im Allgemeinen sind sowieso ein ständiges Ärgernis, da einfach enorm viel story-relevante Tatsachen in wenigen Seiten einfach so dahin geklatscht werden. Auch in den Elfen gab es enorme Zeitsprünge von teilweise hunderten Jahren, diese fügten sich jedoch in die nahtlos in die Gesamtgeschichte ein, da zwischenzeitlich die Handlungsstränge anderer Personen erzählt wurden.

Sehr enttäuschen finde ich diesbezüglich den sogenannten "Orakelblick" vor, bzw. nach einzelnen Abschnitten des Buches. Dieses Stilmittel, welches Hennen in seinen Büchern noch grandios mit kurzen Einschüben aus historischen Berichten aus der Bibliothek von Iskendria, Tagebucheintragungen oder Erzählungen unbeteiligter Personen nutzt um die Geschichte voranzutreiben verkommt bei Sullivan zu bloßen Tatsachenbeschreibungen wie "Dann war der Krieg vorbei, Sie reisten hier und dort hin, sie verliebten sich usw. usw."

Die bereits von anderen Rezensenten angesprochene Problematik mit den seltsamen, nichtsagenden und verwirrenden Namen ist mir auch bereits nach wenigen Seiten aufgefallen. Kostprobe gefällig?:

"Ich bin Daoramu Yannaru", sagte Sie und beugte ihr Haupt vor Yangor. "Ich bin die Tochter des Feldherrn Borugar, des Grafen von Doranyr und kam im Namen des Fürsten von Yannadyr nach Varmul.

Und so geht das das ganze Buch. Wer glaubt irgendwann einmal durchzublicken wird sich bitter böse täuschen. Hieran sind sicherlich auch die vollkommen farblosen Charaktäre Schuld. Man hat überhaupt kein Bild der handelnden Personen vor Augen, weil Sullivan es auch einfach nicht schafft diese ordentlich zu beschreiben oder mit Charaktereigenschaften zu versehen. Man ertappt sich beim lesen des Buches ständig dabei sich zu fragen wer die gerade erwähnte Person überhaupt sei oder was es mit dem beschriebenem Landstrich überhaupt auf sich hat. Da hilft auch ständiges blättern zur im Einband enthaltenen Karte nicht viel.

Im Allgemeinen ist das Erzählniveau von Sullivan meiner Ansicht nach irgendwo zwischen Schulaufsatz und erster Geschichtenveröffentlichung einzuordnen. In all den Seiten schafft er es fast nie auch nur einen Hauch von Spannung an der Handlung aufkommen zu lassen oder den Leser in die von ihm geschaffenen Welt eintauchen zu lassen. Dazu tragen auch maßgeblich die vorab beschriebenen Zeitsprünge und Orakelblicke bei. Aber auch mitten in der Erzählung reien sich diese emotionslosen Beschreibungen Zeile um Zeile aneinander. Anstelle einen neuen Charakter in Dialogen, Handlungen oder Beschreibungen anderer Personen einzuführen so dass sich der Leser selbst ein Bild machen kann wird einfach eine Charakterbeschreibung wie: "Sie erkannte, dass er ein Mann von Witz und Humor war" hingeknallt. Na super...

Man glaubt sich die ganze Zeit eher in einem Reisebericht oder Wikipedia-Artikel zu befinden als in einem Roman. Irgendwann habe ich es dann auch aufgegeben und das Buch vorerst zur Seite gelegt.

Wenn ein Buch als Elfenroman beworben wird, dann muss es sich auch daran messen lassen. Nich mehr und nicht weniger. Hieran scheitert Sullivan jedoch dermaßen kläglich, dass ich mich ernsthaft frage welchen Teil er zum ersten Elfen Buch tatsächlich beigetragen hat.

Als Fazit, kann ich "Nuramon" keinem Leser von "Die Elfen" empfehlen. Sparen Sie sich die Entäuschung und bleiben Sie besser bei Ihren eigenen Überlegungen wie die Geschichte um den letzten Elfen weitergehen könnte. Damit stehen Sie auch nicht schlechter da als Leser dieses Buches.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.02.2014 19:53:42 GMT+01:00
funnyfrank meint:
Sie sprechen mir aus dem Herzen - leider.

Veröffentlicht am 05.03.2014 14:28:11 GMT+01:00
Amazone3367 meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2014 17:47:42 GMT+02:00
Vielleicht hättest Du Deinen Beitrag etwas ausführlicher gestalten können? :-)
Hat der Rezensent nun recht oder nicht?
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