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Oh mein Gott,
20. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Kombat Sechzehn (DVD)
Sie sehen gerne von Minute zu Minute ein völlig versifftes Frankfurt Oder? Dort wo überall (!) versoffene Skinheads hängen, das komplette Klischee in Masse? Alle Einwohner sind "Rechtsradikale" und der Neue aus Frankfurt Main hält mutig dagegen. Die Schule im Osten, die Kindergärten alles was man sieht ist versifft, beschmiert und selbst in einer Schule geht es schlimmer zu als in den berühmten Hauptschulen von Berlin.
Der Neue ist völlig couragiert, alle anderen nicht. Der Film wird von Minute zu Minute vorhersehbarer. Die platten Dialoge sind der Gipfel. Ich erzähle Ihnen mal 10 filmische Minuten: Der Neue wird von einem "Nazi" (sind ja alle rechtsradikal)körperlich herausgefordert und der so markant herausgestellte Gutmensch gewinnt natürlich. Es folgt eine Szene wo der "Neue" mit Worten seine moralische Stärke demonstriert, dann wird gezeigt wie im verkommenen FF/O "Nazis" andere tyranisieren ... der Neue zeigt sich überall.
Wenn jemand diesen Film sieht und glaubt was dort zu sehen ist, muss zwangsweise einen unmöglichen Eindruck vom Osten der Republik bekommen. Völlig verantwortungslos so einen Film zu zeigen und auf Kosten anderer so billig Geld machen zu wollen.
Der eine Stern ist lediglich weil es nicht weiter runter geht. Die schauspielerische Leistung ist weitgehend erbärmlich, die Geschichte vorhersehbar, der Spannungsbogen fehlt und von Authenzität fehlt jede Spur.
Aber wie ein Vorschreiber schon meint: "Sie möchten in Ihren Klischees, Stereotypen, Voruteilen, sowie in Ihrem politisch konformen Halbwissen über den Osten der Bundesrepublik, seine "Probleme" und deren Relevanz im Kontext der Summe gesellschaftlicher Probleme bestätigt werden? Dann greifen Sie zu!" Recht hat er.
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