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Kundenrezension

41 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grimaud sells, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte 1 und 2 (Audio CD)
Frau Grimaud spielt schon lange Brahms,u.a das erste Konzert.Mit dem zweiten tat sie sich schwerer-Vor Jahren wollte sie es in Bremen spielen.Voller Erwartung hingegangen,um dann zu erfahren,dass sie doch wieder das Schumann Konzert spielt- Nun also doch aufgenommen.
Warum spielt man diese Konzerte ein?

Frau Grimaud meint zu Brahms:"Mit seiner Pianistik hatte ich zuerst meine Schwierigkeiten, aber ich spürte von Anfang an eine tiefe Resonanz. Die Brahms Klavierkonzerte zählen zu den schönsten Werken der Klaviermusik. Das erste Klavierkonzert ist ein ungeschliffener Diamant, eine reine Äußerung der Seele. Der erste Satz ist für mich wie ein Requiem, der zweite wie ein Gebet, und der dritte wie ein Kampf, der langsam zum Annehmen des eigenen Ich und der im Leben durchlittenen Krisen führt. Es folgt die Koda, wo die Seele endlich jubeln kann. Dieses Konzert entwirft ein sehr persönliches Weltbild. Es ist von großer Innerlichkeit, und emotionaler Zerrissenheit, es spricht von Herzeleid. Die Musik von Brahms schlug einige sehr persönliche Saiten in mir an. Ich erkannte in ihm den unmittelbarsten Nachfolger von Bach und Beethoven"
Das reicht natürlich als Grund. Die DG sagt sich.Grimaud verkauft sich. Natürlich Werbung mit dem Gesicht;eine schöne Frau.
Und lohnt sich diese Aufnahme?

Daß ich diese Pianistin für deutlich überschätzt halte, habe ich schon mehrfach geschrieben und dafür viele Abklicks erhalten.

Kann ich diese Aufnahmen unbefangen hören? Ich kenne unendlich viele Aufnahmen beider Konzerte. Das erschwert weiter die unbefangene Rezeption. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: keine der beiden Aufnahmen elektrisiert mich.
Das erste Konzert in der Wiedergabe durch Grimaud entbehrt der Kühnheit, die das Werk hat und die ein Katchen, ein Weissenberg, ein Gelber realisiert haben.Orchestral ebenfalls allenfalls solide.Weder ein Monteux,ein Rattle oder ein Karajan werden erreicht. Die Zahl der Aufnahmen, die dieser vorgestellten über sind, könnte ich leicht vermehren, ob ich nun an Serkin oder Fleisher denke oder viele andere.

Beim zweiten Konzert ist mein Eindruck noch weniger erfreulich. Wiener Philharmoniker. Ich höre sofort die Aufnahme mit Bernstein und Zimerman. Wie meilenweit ist diese doch davon entfernt. Zimerman hat Farben, die Grimaud völlig fehlen,und Bernstein gibt dem Werk eine Opulenz, die dem Wort von einem kleinen Konzert mit Klavier Lügen straft. Diese Aufnahme mit Grimaud ist mäßig transparent und gibt dem Konzert überhaupt nicht den Charme, den es hat.Zimerman hatte ich bereits genannt. So viele Namen könnten hinzugefügt werden: Richter Haaser,Richter,Serkin,Freire und manche andere mehr.
„Sie benötigte viele Jahre, um einen Zugang zu diesem Werk zu finden, ihre Vorbehalte abzubauen und es schließlich in seiner Gesamtheit zu akzeptieren. Am Ende ihres Ringens mit dem B-dur-Konzert stand Grimauds Absicht, beide Konzerte für ihr neues Album aufzunehmen, um den Konflikt endlich zu überwinden.“ So die Produktbeschreibung
Hat das Ringen einen Erfolg gehabt? Ich meine:NEIN

Beide Konzerte liegen in einer Version vor, die gegenüber dem Bestand keine Bereicherung darstellt,sich in ihrer Bedeutung vielen anderen Aufnahmen nachzuordnen ist.
Aber: Grimaud sells
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1-10 von 17 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.09.2013 15:22:04 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.10.2013 08:51:54 GMT+02:00
Wie immer eine hilfreiche Rezension. Aufschlussreich ist auch das Grimaud-Zitat, vielen Dank daher auch für Ihre Mühe, es in die Rezension zu übertragen. Was Eduard Hanslick olfaktorisch zum Tschaikowski-Violinkonzert meinte, kann man getrost auf solche kindlich-naiven Grimaud-Ergüsse anwenden. Da ich annehme, dass sich diese Art der Brahms-Wahrnehmung auch auf die Interpretation erstreckt, habe ich keine Lust mehr, mir auch nur die Hörbeispiele anzuhören.

Veröffentlicht am 30.09.2013 19:19:38 GMT+02:00
M. Dolezyk meint:
"Weder ein Monteux,ein Rattle oder ein Karajan werden erreicht" - Karajan ist in diesem Falle wirklich unerreichbar, er hat das Konzert nie dirigiert geschweige denn eingespielt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.09.2013 19:41:12 GMT+02:00
Sagittarius meint:
DANKE,ICH MEINTE Karajan beim zweiten Konzert,Anda und Richter Haaser

Veröffentlicht am 01.10.2013 23:05:45 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Langsam kommen die Abklicker,wie immer ohne Argument.Billig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.10.2013 23:04:23 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Die Grimaud Fraktion ist eben unerbittlich!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2013 19:00:59 GMT+02:00
Literata meint:
Hallo Hans Sagittarius,
ich verstehe nicht ganz, worüber Sie sich so aufregen. Sie vertreten hier über Frau Grimaud eine sehr eigenwillige Meinung und unterstellen, dass viele ihrer Fans nur aufgrund des Aussehens Frau Grimaud mögen. Was bei einer CD eher unwahrscheinlich sein dürfte. Ihre Argumentation ist meiner Ansicht nach problematisch und es ist dann naheliegend, Ihre Kritik als wenig hilfreich zu klassifizieren. Damit muss man leben, wenn man sich weit aus dem Fenster lehnt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2013 19:32:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.10.2013 10:49:34 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Ich habe keine Probleme damit,dass man meine Meinung nicht teilt!REINES Abklicken finde ich billig.Wer wirklich meine Rezension liest,wird sich eine Meinung darueber bilden,wem ich was unterstelle.Mein letzter Beitrag bezog sich auf den ersten Kommentar,der angeblich nicht zur Sache gehoert(weil er nicht passt?).Das hat sich auch schon wieder geändert,insofern geht meine Anmerkung ins Leere.
P.S. wie gut,in keiner Rangliste zu stehen.Deswegen können sich die Abklicker die Finger wund klicken, es wird nichts bewirken.NICHTS.

Veröffentlicht am 10.10.2013 16:32:59 GMT+02:00
Burgundy meint:
Lieber Sagittarius,
ich bin Franzose, und hier in Frankreich, wie könnte es anders sein, wird diese CD sehr gepusht. Ich habe auf radioclassique.fr nur das zweite Konzert gehört - bislang zweimal. Ich teile Ihre Auffassung, bei amazon.fr tut dies übrigens ein weiterer Kommentator. Ich möchte wirklich nicht boshaft sein, und ich glaube, Frau Grimaud arbeitet hart, aber gerade in diesem Konzert merkt man, wie hart sie arbeitet, wie schwer sie sich tut. Und dies nicht nur musikalisch, sondern auch technisch. Der Anschlag ist oft seltsam "herausgehauen", kaum nuanciert, wirklich angestrengt, auch und gerade bei den lockeren Abschnitten. Vielleicht ist auch die Klangtechnik schuld, das Orchester wirkt ja auch seltsam nuancenlos, uninspiriert. Aber dann, gerade in den technischen Sahnestückchen, zeigt Frau Grimaud, dass sie auch die Brahms'sche Technik leider nicht beherrscht: zum Beispiel bei den gefürchteten leggierezza Terzentriolen in beiden Händen (Takt 105 im allegretto grazioso). Es tut mir leid, aber die kann man kaum identifizieren, dahingehuscht wäre noch geschmeichelt, eher geschmiert. Gut, diese Stelle fällt vielen Pianisten nicht leicht. Und man sollte auch nicht den Stab darüber brechen, schon gar nicht bei Pianisten auf diesem Niveau. Aber eben auch nicht lobhudeln. Das tut weder Brahms noch Frau Grimaud gut - höchstens die Musikindustrie hat was davon.

Insgesamt würde ich, genau wie Sie, die CD nicht zum Kauf empfehlen. Es gibt einfach bereits zu viele gute Alternativen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.10.2013 08:44:11 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Ich breche keinen Stab über Frau Grimaud.Natürlich spielt sie sehr gut Klavier.Aber das tun doch so viele. Sie ist für mich,für andere ist das anders, schlicht kein Ereignis. Ich höre gerade Sebastian Knauer mit Norrington und ihrer neuen Aufnahme. Was für einen Unterschied. Grimaud in aller Munde und Knauer,who ist K.? Bekanntheit hat oft mit Werbung,nicht so viel mit Leistung zu tun.

Veröffentlicht am 14.10.2013 19:43:22 GMT+02:00
Michael Maier meint:
Hallo Hans Sagittarius,
die von Ihnen veröffentlichte Meinung ist problematisch, fast böswillig - schade und unverständlich -
Zur Inspiration hier die Meinung eines amerikanischen Kollegen zur vorliegenden Einspielung von Helene Grimaud
- besser kann man das nicht formulieren - es geht um Musik und Interpretation, nicht um Wettbewerb :
By Alan A. Elsner "Alan Elsner, author" (Washington DC) - See all my reviews
(VINE VOICE) (REAL NAME)
This review is from: Brahms Concertos (Audio CD)
The two Brahms piano concertos present a singular challenge to the soloist and orchestra. The music is tempestuous and poetic by turns and the orchestra in no way defers to the soloist. In fact, often both are playing together at full volume, which makes balancing the voices quite difficult. The piano part is muscular in both pieces -- in the first movement of the first concerto, those crashing chords must be a physical challenge. And in the scherzo of the second concerto, the base thunders out in some of the most thrilling octaves in the music dictionary.

So the issue is, how to blend the tough and the tender, the muscular and the lyrical, the ying and the yang? Helene Grimaud, I think, succeeds brilliantly in this. There is a special tone she brings to the keyboard. Her attack is so precise and concentrated and those chords are so incisive. One feels, even when the music is at its most impassioned, that there is something she is holding back. She compels our attention through her voice.

This music runs the gamut of human emotion. The playful final movement of the second concerto, the tragic sobbing of the cello solo in the slow movement, the driving momentum of the last movement of the first concerto .... and most of all the first movements of both pieces. The horn solo that opens number two is met with a lovely rising arpeggio from the piano followed by an imitation of the theme. That little phrase, which is not technically difficult, is so hard to pull off just right. Grimaud nails it. The piano entry in the first concerto -- a little refrain after the tempest of the orchestral tutti, can get lost in the storm but not here. It commands our attention. It tells us that the piano is going to tell a different story -- passion and power yes but also tenderness.

I highly recommend these discs by one of the most interesting interpreters of our age. Grimaud, unlike some of her peers, is not one of those virtuosi whose interests are confined to the piano. She's not a machine devoted to reeling off concertos and whose life takes place solely in the practice room. Grimaud is a citizen of the world with a passionate interest in the environment and the natural world. That wide concern for all of life and for the earth we share is reflected in her music-making. She makes the music seem universal because her mind ranges so widely and her interests are so encompassing.

Music does not take place in a vacuum and is much more than a series of notes, whether loud or soft. These Brahms concertos are a statement about life from the composer, transmitted through the skill, commitment and understanding of this wonderful musician.
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