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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der flexible Mensch (Taschenbuch)
Das ist ein wirklich interessanter und witziger Text, voller Esprit und in einem tollen Stil geschrieben. Eigentlich sollte man als Leser ja Hals über Kopf flüchten, sobald sich ein Geisteswissenschaftler (hier ist es ein Soziologe und Historiker) befleißigt fühlt, über Wirtschaft und Ökonomie nachzudenken. Das endet dann meist in nicht zu gebrauchenden und uninteressanten intellektuellen Abstraktionen oder - im andern und noch peinlicheren Falle - in schlicht falschen Aussagen, die in mangelndem Fachwissen begründet sind. Das Wildern in fachfremden Bereich ist doch eher gefährlich als erfolgversprechend. Dieses Buch jedoch ist die Ausnahme. Sennett stellt darin die Frage nach der Möglichkeit eines langfristig sinnvollen Lebens in kurzfristig orientierten Wirtschaftssystemen wie dem unseren und präsentiert dem Leser dazu einen Reihe von Fallbeispielen, die den Ernst der Lage des einzelnen Menschen im neuen Kapitalismus deutlich machen. Dieser Titel ist mit seinem gegensätzlichen Standpunkt eine wunderbare Ergänzung zu den blind marktgläubigen Befürwortern einer amerikanischen „New Economy". Frei mit Houllebecq gesprochen: Jeder Markt führt zwangsläufig zu Phänomenen absoluter Pauperisierung. Sennets Buch untermauert ganz klar diese These. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
02.02.2008 20:46:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.02.2008 20:47:18 GMT+01:00
A. Klett meint:
sind Ökonomen denn Naturwissenschaftler?
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