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Die Geschichte meiner Heimat,
28. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Maria Stuart (Taschenbuch)
"Koennte mir ein von einem Auslander geschriebenes Buch ueber die Geschichte meiner heimat gefallen?" fragte ich mich, als ich "Maria Stuart" von Stefan Zweig zu lesen begann. Dann fand ich heraus, dass ich das Buch schnell zu Ende lesen musste.
Es gibt in der englischen Sprache viele Buecher ueber die unglueckliche Koeningin von Schottland und waehrend meiner Schulzeit wie Andere fand ich ihr Leben besonders interessant. Aber tatsaechlich konzentrieren sich viele Schriftsteller auf Maria Stuart als eine romantische Figur und vergessen die Wirklichkeit. Deshalb beindruckt mich das Buch von Stefan Zweig sehr. Nachdem er Dokumnete ueber Maria Stuart in London recherchierte, stellte er in seinem Buch den wahren Charakter Marias mit ihren Vorteilen und Nachteilen dar. Darueber hinaus inzensierte die anderen wichtigen Charaktere wie zum Beispiel ihre Gegnerin, Koeningin Elizabeth die Erste; und John Knox, den calvinistischen schottischen Prediger. Der Schriftsteller macht die Zeit lebendig; die Gegenreformation nach dem ersten Erfolg Martin Luthers; das Wachstum Englands unter der Regierung von Elizabeth; die Armut Schottlands und die macht der Lords; und schliesslich die Frage des Erbfolgers von Elizabeth als Koenig Englands.
Das Leben Maria Stuarts besteht aus vier Teilen. Als Kind wohnte sie in Schottland vonm 1542 bis 1548. Danach war Frankreich ihre heimat und wahrscheinlich fand sie diese Jahre bei dem franzoesischen Hof der troubadore die gluecklichsten ihres Lebens. Die Zeit als Koeningin Schottlands von 1561 bis 1568 war sehr spannend und waehrend diese Jahre aenderte sich ihr Charakter stark. 1568 floh sie nach England und bis zu ihrer Hinrichtung im Jahr 1587 blieb sie in Gefaengnis.
Der Erzaehler zeigt den Lesern den vielfaeltigen Charakter Marias. Sie liebte zu tanzen, Gedichten zu lesen und war ehrlich und tapfer. Sie hatte immer freundlichschaften Beziehungen zu ihren Dienern und Dienerinnen. Maria blieb der katholischen Kirche teu, obwohl sie als junge Frau nicht so religioes war. Auf der anderen Seite konnte sie hartnaeckig sein, verstand nie die politische Situation in Shottland und glaubte an das Gott gegebene Recht einer Koenigin zu regieren. Der Unterschied zwischen den Charakteren Marias und Elizabeths bringt Stefan Zweig zum Ausdruck.
Die meisten Menschen wissen ueber Maria Stuarts Beziehungen zu Maennern. Zuerst kam die heirat mit Franz von Frankreich, der fruehzeitig starb. In Schottland sind die Beziehungen zu dem franzoesischen Dichter Pierre de Chastelard und zu dem Musiker und Sekretaer David Rizzio besonders schwer zu erklaeren. Ihre zweite Heirat zu Henry Darnley scheiterte, als si vermutlich zum ersten Mal in Bothwell verliebte.
Zum Schluss hat Stefan Zweig die Geschichte meiner Heimat klar darstellt.
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