als erstes erliegt man dieser stimme. dieser stimme zwischen neil young, helium und wahnsinn. dann freut man sich wie bolle über die schrägsten (gepitchten?) uuhs und aahs seit irgendwann. klar, kitschabgründe, ironiefallen und pathosalarm aller orten aber die songs sind einfach zu gut. ob nun "under the rainbow" mit gefaktem kinderchor, das die traurigten lalalas der musikgeschichte featurende "good day in a bad world", das fröhlich blubbernde und zirpende "friends" oder das manifest des 'weitermachens' "cured of sadness", dem besten stück des albums. hier singt er erstmals mit seiner tieferen stimme über einen unglaublichen glockenspiel/keyboard/spinett hintergrund. beim refrain bricht man dann beinah in tränen aus und singt lauthals 'we're almost cured of sahahahadness' ganz leise mit. keep breathin'. Aufgenommen hat jones wieder hauptsächlich allein mit einem 8 spur gerät. die songs klingen aber eher nach 80 spuren. aber nie überladen. weder die
gesampleten opernsänger, noch die wirren keyboards oder andere soundverrücktheiten. wie bei jedem wirklich perfekten popalbum gibt es hier natürlich auch tracks, die nicht funktionieren. aber dafür um so mehr hymnen, lustigkeiten und traurigkeiten. unbedingt also dieses album kaufen. es kann so einiges retten. vielleicht sogar das leben.
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Almost Cured of Sadness B000066SD3
Stephen Jones
Sanctuary
Almost Cured of Sadness
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Baby Bird bites back.
als erstes erliegt man dieser stimme. dieser stimme zwischen neil young, helium und wahnsinn. dann freut man sich wie bolle über die schrägsten (gepitchten?) uuhs und aahs seit irgendwann. klar, kitschabgründe, ironiefallen und pathosalarm aller orten aber die songs sind einfach zu gut. ob nun "under the rainbow" mit gefaktem kinderchor, das die traurigten lalalas der musikgeschichte featurende "good day in a bad world", das fröhlich blubbernde und zirpende "friends" oder das manifest des 'weitermachens' "cured of sadness", dem besten stück des albums. hier singt er erstmals mit seiner tieferen stimme über einen unglaublichen glockenspiel/keyboard/spinett hintergrund. beim refrain bricht man dann beinah in tränen aus und singt lauthals 'we're almost cured of sahahahadness' ganz leise mit. keep breathin'. Aufgenommen hat jones wieder hauptsächlich allein mit einem 8 spur gerät. die songs klingen aber eher nach 80 spuren. aber nie überladen. weder die
gesampleten opernsänger, noch die wirren keyboards oder andere soundverrücktheiten. wie bei jedem wirklich perfekten popalbum gibt es hier natürlich auch tracks, die nicht funktionieren. aber dafür um so mehr hymnen, lustigkeiten und traurigkeiten. unbedingt also dieses album kaufen. es kann so einiges retten. vielleicht sogar das leben.
Tobias Mull "capkidd"
11. März 2003
Insgesamt: 5
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