Kundenrezension

29 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ganz gefährlicher Unfug, 2. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Impfen Pro & Contra: Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung (Taschenbuch)
Selten habe ich so einen pseudowissenschaftlichen Schwachsinn gelesen. Ich werde mir jetzt die Mühe sparen Zeilen aus dem Buch zu rezitieren, weil es einfach so schwachsinnig ist und ihm die beigeisterten "Impfkritiker" ohnehin in den Himmel loben und ihn quasi zum Messias gekrönt haben.
Ich kann nur sagen: Das ist für mich wieder so ein klassischer Beweis: Mann nutzt seinen Doktortitel aus, um verunsicherten Eltern und ängstlichen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Weil letztendlich jubelt er in diesem Buch einem doch nur seine "impfkritische" Haltung unter, verunsichert die Eltern nur noch mehr und veranlasst sie als !Kinderarzt! zu einem verantwortungslosen Verhalten (nämlich seine Kinder nicht impfen zu lassen). Dazu beugt und interpretiert er alle wissenschaftlichen (und unwissenschaftlichen) Ergebnisse so, wie es ihm gerade in den Kram passt. Von wissenschaftlicher Arbeit scheint er jedenfalls wenig zu verstehen. Der Rest ist einfach nur leere Rethorik.

War jedenfalls mal ganz Amüsant etwas vom "anderen Ufer" zu lesen.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 23 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 21.10.2012 23:53:07 GMT+02:00
D. Kanzler meint:
unsachlicher Kommentar... klingt nicht nach objektiver Betrachtung des Buches*

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.10.2012 00:00:17 GMT+02:00
Marvin meint:
Ist nicht weniger unsachlich als das Buch. Und wie es für Sie klingt ist mir auch herzlich egal. Das Buch war grauenvoll und die Objektivität und Sachlichkeit kann ich mir bei der Vergötterung für diesen Mann ohnehin sparen. Das ist doch eine Religion! Und das ist deren Bibel oder Koran.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2012 20:11:41 GMT+02:00
Geomant meint:
Ich sehe in dem Buch überhaupt keine Angsmacherei, es ist nur ehrlich. Der Autor bewertet auch überhaupt nicht die Entscheidung zu impfen oder nicht und das ist gerade so erfrischend an dem Buch. Man bekommt zwar Faken, aber nachdenken und daraus Resultate ziehen darf man selber. Da gibt es wirklich polemischere Lektüre zum Thema!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2012 20:18:34 GMT+02:00
Marvin meint:
Ja aber es ist völlig klar, worauf abgezielt wird. Wenn ich ein Buch schreibe über "Abtreiben oder nicht", aber bekannt als Abtreibungsgegner bin, welchen Eindruck soll dann so ein Buch erwecken?
Und wie "fakt" solche "Fakten" sind, das erschließt sich vor allem einem Laien der Medizin. Wenn ich beispielsweise sage: "Der Anschnallgurt im Auto veringert die Sterblichkeit bei Autounfällen um ein Drittel", dann ist der Fall geklärt. Ich könnte aber auch sagen: "Trotz Anschnallgurt sterben 2/3 der Unfallopfer." Ruft doch gleich eine ganz andere Wirkung hervor. Für den Impfgegner steht nun fest: "Halt! Die Impfung ist wirkungslos und wahrscheinlich sogar noch für die Todesfälle verantwortlich." Insofern: Es gibt keine individuelle Entscheidung. Und ein Mediziner, der sowas suggerieren will, der stellt auch den Sicherheitsgurt in Frage.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2012 23:14:08 GMT+02:00
Geomant meint:
Der Autor schreibt EBEN NICHT, dass Impungen wirkungslos sind, er gibt viele Beispiele, wo Impfungen sinnvoll waren und Leben gerettet haben. Vielleicht sollte man das Buch gelesen haben, bevor man es "rezensiert"!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2012 23:21:45 GMT+02:00
Marvin meint:
Ich habe das Buch gelesen^^ Und hätte man es mir nicht geschenkt, wüsste ich bis heute nicht, dass es existiert. Wie gesagt: Es ist nicht besonders glaubhaft, wenn ich in der gegenteiligen Szene bekannt bin. Wenn ich ein Abtreibungsgegner wär und dann plötzlich in ein Buch schreibe, wann eine Abtreibung doch gerechtfertigt wär, wie glaubhaft wär das?
Und der gute Herr Hirte ist in der impfkritischen, esoterischen und verschwörungstheoretischen Szene seeehr bekannt. Und ich habe mich sehr wohl auch in diese Richtung geleitet gefühlt.

Veröffentlicht am 03.11.2012 00:17:29 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 03.11.2012 00:18:06 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 03.11.2012 00:18:33 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2012 00:27:25 GMT+01:00
Sehr geehrter Herr Hannott,

der Verfasser rät überhaupt nicht grundsätzlich von Impfungen ab. Auch zieht er die Wirksamkeit bestimmter Impfungen überhaupt nicht in Zweifel. Man kann sich in dem Buch wunderbar über den Stand der Forschung informieren und alleine abwägen, ob man unreflektiert den ständig wachsenden Empfehlungen der STIKO folgen will, oder selbst auf der Basis von Erfahrung und wissenschaftlichen Studien entscheidet, welchen Impfweg man geht. So rät der Verfasser zu einem etwas langsameren Weg für eine Grundimmunisierung von Kindern.

Ich will noch zwei Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung geben. Ob man gegen Masern oder andere Kinderkrankheiten impfen muss, sollte jeder selber entscheiden. Ich habe Masern und Windpocken zum Beispiel gehabt, und kann für mich sagen, dass ich die Erfahrung dieser Erkrankungen nicht missen möchte. Aus dem damaligen Krankheitsgefühl konnte ich eine Menge lernen im Verhältnis zu meinem eigenen Körper.

Ich kenne zum Beispiel in meinem Bekanntenkreis zwei Fälle von HPV-Impungen zur angeblichen Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs, die schwere Krankheitsbilder nach sich gezogen haben. Von der Schulmedizin wurde eine Verbindung in Frage gestellt, obwohl die Krankheitsbilder wenige Tage nach der Impfung auftraten und in einem Fall erst ein Jahr später vollständig zurückgegangen waren. Obwohl ich Laie bin, kann ich guten Gewissens niemandem diese Impfung empfehlen. Ich denke, dass es darum geht - sich informieren und nicht blind jeder Empfehlung folgen.

Komisch eigentlich, dass nahezu alle zurzeit Erwachsenen, viel weniger Imfpungen mitgemacht haben, als für neue Kinder empfohlen werden - und trotzdem gesund durchs Leben gehen. Jeder Leser dieser Zeilen möge sich fragen, ob er gegen Masern, Mumps, Röteln, Windpocken... geimpft ist, und wie viele Menschen in seiner Umgebung erkennt, die mit diesen Erkrankungen ernsthafte Schwierigkeiten hatten.

Ich werde mir die Neuauflage des Buches bestellen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 00:31:57 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2012 00:32:21 GMT+01:00
Marvin meint:
Herzlichen Glückwunsch. Dank der Windpockenerkrankung ist die Chance, dass Sie ab Ihrem 40 Lebensjahr an Gürtelrose erkranken bei 20%. Dafür dürfen Sie dann Ihren Eltern danken.
Sehen Sie: Dieses Pochen auf eine "individuelle Entscheidung", zeigt mir einfach in welche Richtung man die Leute gern gedrängt hätte. Jeder gescheite Arzt weis, dass eine Impfung außer in Risikofällen eigentlich keine individuelle Entscheidung sein kann, schon gar nicht bei Kindern. Das ist verantwortungslos.
Und diese Verbindung herzustellen, obwohl Sie ein Laie sind und das keinerlei Beweiskraft hat, ist genauso bescheuert. Wenn es doch keine Verbindung gibt, wieso können Sie dann guten Gewissens abraten?
Dieses gebetsmühlenartige "sich informieren", "nicht blind durch die Welt laufen". Es ist einfach so klar, worauf eigentlich abgezielt wird. Genau das stört mich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.11.2012 00:46:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.11.2012 00:47:21 GMT+01:00
Danke für Ihre Glückwünsche. Interessanterweise hatte ich eine Gürtelrose schon mit 17 Jahren. Die Aussage über die Chance, ab 40 an Gürtelrose zu erkranken, ist wenig hilfreich. Meine Eltern hatten noch nicht die Möglichkeit, mich gegen Windpocken impfen zu lassen. Dies wurde in den 1970er Jahren meines Wissens von den Ärzten nicht gemacht, daher habe ich mit 8 Jahren diese Erkrankung bekommen.

Als ich Schüler war, hatten 20 von 23 Kindern in meiner Klasse Mumps. Ich blieb völlig gesund und bekam eine Woche schulfrei. Dass ich mich als Erwachsender dann doch gegen Mumps impfen ließ, ohne mich vorher auf Antikörper untersuchen zu lassen, und dass es dann auch noch bei einer einzigen Impfung blieb, obwohl man heute weiß, dass damit eigentlich noch kein wirksamer Schutz aufgebaut werden kann, das ist "bescheuert", um Ihre Wortwahl aufzugreifen.

Wissen Sie, in welche Lage ich gekommen bin, weil ich Ärzten in meiner Jugend blind gefolgt bin bei den vorgeschlagenen Medikatemtisierungen? Ich wurde kränker und kränker. Erst seitdem ich eigenverantwortlich mich selbst über die Krankheitsbilder informiere, vorgeschlagene Medikamente auf Nebenwirkungen prüfe (notwendig, da die Ärzte in der Regel individuelle Schwierigkeiten meines Körpers nicht kennen bzw. keine Zeit dafür haben), geht es mir besser und besser.

Ich kann hier nicht noch mehr in die Details gehen. Aber ich frage mich, woher Ihre - vorsichtig formuliert - unentspannte Haltung gegenüber Menschen geht, die auf Ihr eigenes Gefühl hören? Die Erfahrung gesammelt haben und immer und immer wieder auf die Nase fallen, bis Sie merken, dass Sie lieber gleich richtig gehandelt hätten?
Könnten Sie bitte noch schreiben, was Sie damit meinen, wenn Sie sagen: "Es ist einfach so klar, worau eigentlich abgezielt wird"?
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