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mutige Charakterstudie über das britische Königshaus, 1. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Queen (DVD)
Am 31. August 1997 verunglückt Lady Diana in einem Tunnel in Paris tödlich. Der gewaltsame Tod der überaus beliebten "Princess of Wales" ruft weltweit Bestürzung hervor. Während sich viele namhafte Politiker und Prominente öffentlich äußern, verbleibt die Queen mit ihrer Familie auf dem schottischen Schloss Balmoral. Die öffentliche Meinung gegenüber der Königin scheint zu kippen. Gleichzeitig versucht der neue Premier Tony Blair Schaden von der Monarchie abzuwenden und die Queen dazu zu bewegen, ihre Anteilnahme öffentlich auszudrücken. Das Oscar-prämierte Meisterwerk von Regisseur Stephen Frears gibt einen interessanten Einblick in das Innenleben der britischen Königsfamilie während der Woche zwischen Dianas Tod und der Trauerfeier in der Westminster Abbey. Während das Volk ohnmächtig vor Schmerz über Dianas Tod und Wut über die scheinbare Teilnahmslosigkeit der Queen schnell ein Urteil über die Königsfamilie gefällt hat, zeichnet der Film ein differenzierteres Bild von der britischen Monarchin. Gefangen in ihren konservativen Wertvorstellungen glaubt sie, ihrem Volk am besten dienen zu können, indem sie ihre Gefühle für sich behält und die öffentlichen Proteste ignoriert. Aber sie irrt. Durch häufige Gespräche mit Tony Blair beeinflusst, schafft es die alte Dame doch noch, Verständnis für die Gefühle von Millionen Menschen zu zeigen, auch wenn sie diese letztlich nicht verstehen kann. Hauptdarstellerin Helen Mirren gelingt es auf eindrucksvolle Weise, eine Frau darzustellen, die ihr ganzes Leben der Pflichterfüllung gewidmet hat und deren Erziehung mitunter in Kontrast zu den Anforderungen an ein modernes Staatsoberhaupt steht. Trotz der fast dogmatischen Konventionen, die sie ihr Leben lang begleitet haben, versucht sie letztlich, über ihren eigenen Schatten zu springen und auf Veränderungen zu reagieren. ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG! (265 Wörter)
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Die Queen B000NKH8GQ
Helen Mirren
Concorde Video
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mutige Charakterstudie über das britische Königshaus
Am 31. August 1997 verunglückt Lady Diana in einem Tunnel in Paris tödlich. Der gewaltsame Tod der überaus beliebten "Princess of Wales" ruft weltweit Bestürzung hervor. Während sich viele namhafte Politiker und Prominente öffentlich äußern, verbleibt die Queen mit ihrer Familie auf dem schottischen Schloss Balmoral. Die öffentliche Meinung gegenüber der Königin scheint zu kippen. Gleichzeitig versucht der neue Premier Tony Blair Schaden von der Monarchie abzuwenden und die Queen dazu zu bewegen, ihre Anteilnahme öffentlich auszudrücken. Das Oscar-prämierte Meisterwerk von Regisseur Stephen Frears gibt einen interessanten Einblick in das Innenleben der britischen Königsfamilie während der Woche zwischen Dianas Tod und der Trauerfeier in der Westminster Abbey. Während das Volk ohnmächtig vor Schmerz über Dianas Tod und Wut über die scheinbare Teilnahmslosigkeit der Queen schnell ein Urteil über die Königsfamilie gefällt hat, zeichnet der Film ein differenzierteres Bild von der britischen Monarchin. Gefangen in ihren konservativen Wertvorstellungen glaubt sie, ihrem Volk am besten dienen zu können, indem sie ihre Gefühle für sich behält und die öffentlichen Proteste ignoriert. Aber sie irrt. Durch häufige Gespräche mit Tony Blair beeinflusst, schafft es die alte Dame doch noch, Verständnis für die Gefühle von Millionen Menschen zu zeigen, auch wenn sie diese letztlich nicht verstehen kann. Hauptdarstellerin Helen Mirren gelingt es auf eindrucksvolle Weise, eine Frau darzustellen, die ihr ganzes Leben der Pflichterfüllung gewidmet hat und deren Erziehung mitunter in Kontrast zu den Anforderungen an ein modernes Staatsoberhaupt steht. Trotz der fast dogmatischen Konventionen, die sie ihr Leben lang begleitet haben, versucht sie letztlich, über ihren eigenen Schatten zu springen und auf Veränderungen zu reagieren. ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG! (265 Wörter)
Mark Steinmetz "Hektor"
1. März 2008
- Insgesamt:
5

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Ort: Jena
Top-Rezensenten Rang: 5.521
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