Kundenrezension

42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu viel gewollt..zu wenig gekonnt (mehr ist nicht immer mehr), 30. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: First Night - Der Vertrag (Kindle Edition)
Zunächst ein Mal: Der Preis ist der Hammer. Dafür gab es einen Stern mehr. Viele Autorenkollegen liefern für diesen Preis nur 150 Seiten ab.

ABER: Der Roman war schlecht durchdacht und grauenhaft recherchiert. Die Charaktere sind vollkommen überzeichnet, so dass sie ihre Glaubhaftigkeit vollständig verlieren und zum Teil lächerlich wirken. Die Hauptdarstellerin (Julia) kann nur als dämlich bezeichnet werden, was unglaublich nervt, wenn eine angeblich intelligente Frau beschrieben wird.

ACHTUNG SPOILER: Zunächst einmal muss unsere Protagonistin natürlich Jura studieren. Dabei ist sie in ihrem Studium natürlich brilliant und glänzt mit hervorragenden Noten. Nebenbei hat sie noch zwei bis drei Jobs, so dass sie maximal 2 Stunden pro nacht schlafen kann. Dann hat sie ihren mutterlosen Neffen bei sich aufgenommen und kümmert sich um ihn und macht einmal in der Woche Kampfsport. Die Frau muss eine Konstitution wie ein Pferd haben. Ich hätte dieses Pensum nicht einmal einen Monat mitgemacht. Den Kampfsport hätte ich mir geschenkt und hätte mal durchgeschlafen. Hier hat die Autorin bei der Darstellung des armen Aschenputtels so maßlos übertrieben, dass ihre Figur einfach nur lächerlich ist.

Problematisch ist auch, dass der Roman in Deutschland spielt. Das bedeutet, dass es durchaus Leser gibt, die sich ein bisschen mit Jura auskennen. Verschiedene Szenen gingen mir daher auf den Senkel.

Zunächst einmal: Das Sorgerecht für den Neffen wurde hart erkämpft. Ein Professor für Verwaltungsrecht hat ihr zur Seite gestanden und "Widerspruch um Widerspruch" beim Jugendamt eingelegt. Es ist richtig, dass im Verwaltungsrecht Widersprüche eingelegt werden. Bei einem Antrag auf Übertragungs des Sorgerechtes oder einer Vormundschaft handelt es sich aber nicht um einen solchen Vorgang. Vielmehr ist das Familiengericht involviert und DAS entscheidet, wer das Sorgerecht bekommt und nicht das Jugendamt. Dabei werden verschiedene Faktoren beurteilt und gegebenenfalls auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Es werden nicht nur die wirtschaftlichen Verhältnisse des Antragstellers, sondern seine Erziehungseignung beleuchtet. Das Kind wird befragt, das ja zunächst bei Oma gelebt hat. Der Wille des Kindes ist dabei sehr wichtig.

Julia hat also das Sorgerecht. Trotzdem kriegte sie fast einen Anfall, weil ein böser Mann bei ihrer Tante vor der Tür steht, bei dem der Junge gerade untergebracht war. Sie hat Angst, dass ihr das Jugendamt eine Aufsichtspflichtverletztung vorwerfen würde. Liebe Autorin, eine Aufsichtspflichtverletzung liegt nur dann vor, wenn das Kind NICHT bei einer Tante untergebracht ist, sondern niemand da ist, der sich um das Kind kümmert. Bei einer Großtante dürfte dies nicht im Ansatz der Fall sein. Sonst könnten die lieben Kleinen ja nicht zur Schule gehen. Als angehende Prädikatsjuristin sollte Julia das eigentlich wissen.

Warum Julia keine behördlichen Leistungen kassiert, damit sie sich besser um den Jungen kümmern kann, ist nicht nachzuvollziehen. Tatsächlich würde ich eine Aufsichtspflichtverletzung annehmen, wenn sie den Jungen nachts allein lässt, um ihrem Putzjob nachzugehen. Aber gut, Kleinigkeiten...

Dann gab es den Selbstfindungstrip der Oma, den ich mehr als fragwürdig fand.

Natürlich ist JEDER scharf auf das Mädchen. Wie die ihre Jungfräulichkeit bewahrt haben wil, ist mir schleierhaft. Selbst der Rektor der Schule des hochbegabten Jungen kann seine Triebe nicht zurückhalten. Dabei ist Julia im Kampfsport so gut geschult, dass sie auf der Straße zwei Homosexuellen zu Hilfe kommen kann. Wenn sie aber vom Rektor betatscht wird, muss jemand sie retten. Sehr glaubhaft.

Nun zur Dämlichkeit unserer Hauptdarstellerin: Nachdem sie eindringlich vor der Gefährlichkeit des Vaters des Kindes gewarnt wurde, meldet sie sich trotzdem bei diesem und macht ein Treffen aus. Wie bescheutert kann man eigentlich sein?

Dann gibt es noch DIE NACHT. Die liebe Julia, jungfräulich und unbedarft, geht vor der vereinbarten Nacht zum Arzt und lässt sich über gängige Verhütungsmethoden aufklären. Dabei stellt sie fest: Für die Einnahme der Pille ist es zu spät, weil diese erst bei ihrer ersten Menstruation einzunehmen wäre. Davon sagt sie dem zukünftigen Lover nichts, weil sie ihn nicht um die Verschiebung des Termins bitten will. Vorher haben sie aber "hart verhandelt" und eine Vertrag aufgesetzt, der ganze 5 Paragrafen enthält und kaum etwas zum Inhalt hat.

Sie entscheidet sich gegen eine Pille danach, weil die so viele Nebenwirkungen hat. Tja, leider hat man die liebe Julia wohl nicht darüber aufgeklärt, dass eine Schwangerschaft meistens mehr Nebenwirkungen nach sich zieht: Kotzereien, Kopfschmerzen, Schmerzen in den Brüsten, Sodbrennen, Hämoriden, Krampfadern...ach ja und natürlich ein Kind.

Julia wohnt mit ihrem Neffen in einer Absteige, die eine Zumutung ist. Nachdem ihr 1.000.000,00 Euro (in Worten eine Million Euro) überwiesen wurde, denkt sie allen Ernstes darüber nach, wieviel ihr dieses Geld an Erträgen einbringen würde,
so dass sie sich eine andere Wohnung anmieten kann. (Liebe Julia: Es wird schon irgendwie gehen, man muss sich vielleicht ein bisschen einschränken!)

Dann sind natürlich alle Frauen, die Julia begegnen, gepimpte Schlampen und scharf auf ihren Lover. Eigentlich gehen alle Ehefrauen in diesem Buch fremd, da das offensichtlich eine Angewohnheit von Ehefrauen ist. Ihre spätere Chefin z. B., die ebenfalls Juristin, Anwältin oder was auch immer ist, hat eine Gossensprache, die man lediglich im Nachmittagsprogramm der Doku-Soaps der Privatsender findet. Geht wirklich gar nicht. SPOILER ENDE!

Und so geht es weiter und weiter und weiter. Mit den beschriebenen Ungereimtheiten wurde mir der Roman verleidet, wobei die Grundidee eigentlich ganz nett war. Knackpunkt war meineserachtens auch, dass die Autorin versucht hat, gleichzeitig einen Lieberoman und einen Krimi zu schreiben. Dabei kam ein komisches Kauderwelsch zustande, das weder in dem einem noch in dem anderen Genre einzuordnen ist. Vielleicht hätte sie sich besser auf eine Sache konzentrieren sollen. Auf jeden Fall ist eine gute Recherche von Vorteil. Schade.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-10 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.01.2014 06:15:55 GMT+01:00
Helma Stix meint:
Persönlich würde ich lieber 150 Seiten lesen, die unterhaltsam sind als 500 oder mehr Seiten, die langweilig/nervend/ärgerlich sind, schon weil es ja Zeitverschwendung ist. Ist halt wie bei allem die Frage, was man will - Quantiät oder Qualität.

Ein Telefonbuch ist auch schön dick, ob die Lektüre was bringt, ist eine andere Sache

Veröffentlicht am 04.01.2014 19:13:53 GMT+01:00
JK meint:
Ich bin mit dieser Rezension nicht einverstanden.
Sie ist so pragmatisch geschrieben. Es wurde die ganze Romantik zerstört
Ja, die Hauptdarstellerin ist sehr überfordert.
ABER: Sie ist stark, zielstrebig, noch dazu jung und gesund. Sie hat ihren Alltag gut organisiert und weißt genau, dass es nicht so lange weitergehen kann. Eigentlich muss sie nicht jede Nacht nur 2 Stunden schlafen. Ich selber könnte auch nicht so durchmachen. Aber das bedeutet nicht, dass dies überhaupt nicht möglich ist.
Ja, das Familiengericht entscheidet, wer das Sorgerecht bekommt. Aber das Jugendamt unterstützt das Familiengericht bei allen Maßnahmen, die das Sorgerecht betreffen.
Im Leben könnte so viel passieren, was man ungläubig und fragwürdig ist.
Wenn jemand Fehler macht und irgend eine Situation nicht richtig einschätzt und damit reagiert falsch und schwach wird, dass bedeutet überhaupt nicht, dass er dumm ist. Er ist bloß ein Mensch - mal stark, mal schwach, mal klug, mal nicht.
Zum Schluss. Wer denkt, dass ein Kind eine Nebenwirkung von Sex ist, muss überhaupt solche Bücher nicht lesen. Damit er seine Nerven schont.

Veröffentlicht am 06.01.2014 18:54:45 GMT+01:00
Maddox meint:
Vielen Dank für diese Rezension, die die Schwächen in diesem Buch auflistet. Natürlich muss nicht immer alles stimmen in solchen Geschichten. Aber Ich sehe das auch so wie der Rezensent: Etwas mehr Recherchearbeit und etwas mehr Logik hätten dem Buch wirklich gut getan. Schade, eine gute Idee, aber schlecht aufgeführt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.01.2014 11:36:34 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.01.2014 11:47:24 GMT+01:00
Leselustig meint:
Ob ihr Leben gut organisiert ist, stelle ich in Frage. Sie ist überfordert, weil sie ihr Leben falsch geplant hat. Sie läßt den Jungen nachts allein, damit sie putzen gehen kann. Das halte ich nicht für eine gute Organisation, selbst wenn es sich nur um eine vorübergehende Regelung handelt. Erwachsener hätte es tatsächlich gewirkt, wenn sie SGB II-Leistungen, Bafög o. ä. beantragt und dann vielleicht noch einen Nebenjob gehabt hätte. (Ein Teilbetrag würde ihr dann nicht angerechnet werden.) Dann könnte sie ihrer Aufgabe neben Job und Studium ein Kind zu betreuen, gerecht werden.

Hinsichtlich des Jugendamtes: Es ist richtig, dass das Jugendamt eine wichtige Position hat und das Gericht den Empfehlungen des Jugendamtes häufig folgt. ABER: Sie hatte das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Wenn sie das hat, müssen überragende Kindeswohlinteressen gefährdet sein, bevor eine Änderung berhaupt in Erwägung gezogen werden würde (d.h. Schläge, Verwahrlosung). Wo hat Julia also ein Problem? (Nur nachts allein lassen wäre da vielleicht ein Kriterium, um das ich mir Sorgen machen würde.) In diesem Zusammenhang muss ich noch einmal betonen, dass Julia Überfliegerjuristin ist und in dem Sorgerechtsverfahren alle Kriterien, auf die es ankommt, durchgehechelt haben muss. Trotzdem ist sie vollkommen unbedarft und weiß nur laienhaft Bescheid. Hätte die Autorin einen anderen Beruf für Julia gewählt, hätte ich alle Ausführungen akzeptiert. Aber das war einfach zu falsch.

Ein Kind ist in diesem Fall eine Nebenwirkung. Wenn die Autorin geschrieben hätte, dass Julia schon immer ein Kind hätte haben wollen und sie wolle es bei der Nacht darauf ankommen lassen, dann wäre dies akzeptabel gewesen. Wenn sie aber eigentlich kein Kind will, weil sie arbeiten möchte und das Kind nicht in ihre Lebensplanung passt und trotzdem eine Verhütung nur wegen der Nebenwirkungen nicht in Betracht zieht, dann ist das Kind nicht gewollt, mithin nur eine Nebenwirkung von Sex.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.01.2014 11:39:39 GMT+01:00
Leselustig meint:
Eigentlich hast du recht. Ich wollte nur das Bemühen der Autorin in den Vordergrund rücken. Andere Autoren waren sich aber nicht zu schade, lediglich ein paar Seiten mit Mist vollzukritzeln und diese für den gleichen Preis bei Amazon zum Download anzubieten. In diesen Fällen habe ich mich abgezockt gefühlt. Das kann ich der Autorin zumindest nicht vorhalten.

Veröffentlicht am 11.01.2014 19:17:57 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 11.01.2014 19:18:31 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 11.01.2014 19:22:02 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.01.2014 19:24:49 GMT+01:00
JK meint:
First Night ist ein erotischer Liebesroman, nicht mehr und nicht weniger. Solche Bücher sind keine seriöse Literatur, wenn man sie überhaupt als Literatur bezeichnen darf. Aber ich liebe erotische Liebesgeschichten, weil sie aufregend, erregend, bewegend und mit einem Happy End glücklich machen. Und wenn manches darin völlig übertrieben ist, so dient es einfach dazu die Handlung spannender oder trauriger oder komplizierter zu machen.
Nach meiner Meinung ist das Buch wunderbar geschrieben, und ist genau das, was ich Lesen möchte (und vielleicht nicht einmal).
Mein erster Kommentar war mehr emotional, als nützlich.
Ich bewundere Julia, obwohl ich weiß, dass sie bloß eine Fantasie der Autorin ist. Ich wollte nur bisschen Julia verteidigen. Und darüber möchte ich nicht diskutieren, weil es alles Geschmacksache ist.
Es ist nicht so, dass ich in dieser Bewertung alles Unrecht finde.
Man muss nicht alles unter Lupe nehmen, um den Spaß beim Lesen nicht zu verderben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.01.2014 10:32:33 GMT+01:00
Leselustig meint:
Hallo JK, deinen zweiten Kommentar kann ich wirklich nachvollziehen. Ich wollte dir das Buch auch nicht madig machen, wenn du es einfach schön findest. Das soll auch so bleiben. Ich lese viele Bücher die andere blöd, langweilig oder profan finden. Also bleib bei deiner Meinung, das ist dein gutes Recht. Wir haben einfach einen unterschiedlichen Geschmack.

Veröffentlicht am 11.03.2014 14:33:55 GMT+01:00
Hans-Peter B. meint:
Selten so ein selbstgefälliges und kleinkariertes Geschwafel gelesen. Vielleicht sollte der Rezensent künftig juristische Fachzeitschriften lesen, wenn es mit dem Humor und der Vorstellungskraft nicht so weit her ist. Auch für Rezensionen gilt: Mehr ist nicht immer mehr. Oder sollte das ein Roman werden?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2014 14:59:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2014 09:23:01 GMT+01:00
Leselustig meint:
Vielen Dank für Ihren "objektiven" Kommentar. Ich finde, wenn man einen Roman wirklich abwertet, sollte man auch begründen, warum das der Fall ist. Also: Je schlechter desto länger. Warum Sie das nun selbstgefällig und kleinkariert finden, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe nur die Sachen aufgeführt, die mich gestört - nein genervt - haben. Das Buch ist meineserachtens gestohlene Zeit.

Wieso fehlt es meiner Rezension an Humor und Vorstellungskraft, wenn ich höflichst fragen darf? Ich muss gestehen, dass der Genuss dieser Lektüre bei mir dazu geführt hat, jeglichen Humor für den Moment abzutöten. Insofern bin ich neugierig, was an diesem Buch humorvoll war und was außerhalb meiner Vorstellungskraft lag.

Fanden Sie das Buch denn tatsächlich gut? Dann werden wir schon aufgrund unseres unterschiedlichen Geschmackes wohl auf keinen Nenner kommen.

P. S.: Ich finde es immer wieder erstaunlich, warum man aufgrund einer Rezension eines BUCHES persönlich angegriffen wird und einem verschiedene Dinge unterstellt werden, die man angeblich hat bzw. nicht hat. Es wäre nett gewesen, wenn Sie nicht mich, sondern meine Rezension beurteilt hätten.

P.P.S: Wie ich feststelle, haben Sie noch keine einzige Rezension abgegeben. Haben Sie sich tatsächlich einen Avatar zugelegt, nur um meine Rezension zu kritisieren? Warum?
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